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Peinliches Erstlingswerk: Alexander Jäger (FDP Aalen) und sein Roman „Die Gute Dame“

Zum 2. Teil der Besprechung

„Schuster, bleib bei Deinem Leisten!“ so möchte man Alexander Jäger aus Aalen angesichts seines unlängst veröfffentlichten Erstromanes „Die Gute Dame“ zurufen. Und vor allem: Versuche nicht, Deine persönlichen Probleme durch einen autobiographischen Roman in die Öffentlichkeit tragen. Derlei wirkt immer peinlich. Außerdem sind Autobiographien meistens problematisch. Besonders wenn sie, wie im vorliegenden Fall, verklärt als Romanwerk daherkommen. Man verliert als Autor die kritische Distanz und wird u. U. zum Opfer seiner eigenen überzogenen Selbstdarstellung.

„Früher war aber mehr Lametta“, wissen wir von Loriot und bei Jäger ging es auch schon mal deftiger zu: „Fette Taucherqualle“ als Schmähung gegen den Autor dieses Blogs (Link), „Nichtrauchender Blödsack“ (Link), „Arschloch“ (Link) und andere „Nettigkeiten“. Da ließ es der Aalener noch richtig krachen. Heute versucht sich Jäger hingegen als ernsthafter Autor und legt uns so eine Art „Autobiographie“ vor. Ein Versuch, den man nicht unbedingt als geglückt bezeichnen mag.

Aber mancher muss sich halt ständig in den Mittelpunkt stellen, das eigene Ego will es so. Bereits der Name des Juweliers in dem Roman „Waidmann“, der unschwer als Synonym mit dem Nachnamen des Autors assoziiert werden kann, ist bewusst gewählt. Und er erzählt, wen Jäger eigentlich meint. Nämlich sich selbst. Besonders wenn man weiß, dass eben dieser Neu-Autor Alexander Jäger bis vor wenigen Monaten einen Juwelierladen betrieben hat, den er dann zu Beginn des Jahres 2016 letztlich geschlossen hat.

Juwelier Alexander Jäger Aalen - dauerhaft geschlossen

Juwelier Alexander Jäger Aalen – dauerhaft geschlossen

Ob Herr Jäger mit dem vorgelegten Elaborat sein (vorläufiges?) Scheitern als Unternehmer literarisch verarbeiten wollte, kann nur gemutmaßt werden. Die Vermutung ist hingegen nicht von der Hand zu weisen. Denn wir wissen zwar nicht, was Herrn Jäger dazu gebracht haben könnte seinen Laden in Aalen zu schließen, aber man kann vermuten, dass es wirtschaftliche Gründe waren. Der Protagonist in Jägers Debutroman hat jedenfalls wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dort ist es allerdings eine „Dame“ nach deren Ladenbesuch regelmäßig die Kunden 3 Tage ausbleiben. Psychologisch betrachtet kann man hier einen Versuch sehen, die Schuld am Niedergang auf einen externen Faktor (die ominöse „Dame“) zu verlagern, sich also selbst von der Verantwortlichkeit für das Scheitern freizusprechen.Frei nach der Devise „Schuld sind immer die anderen“. Bei Alexander Jäger passt diese Geisteshaltung ins bekannte Bild.

In dem Roman nimmt Jäger die Rolle des „Steffen“ ein. Ein durchaus erfolgreicher Juwelier, zumindest wie es scheint. Alexander Jäger scheint seine eigene, offenbar wenig von Erfolg gekrönte, berufliche Existenz hier einem Protagonisten übertragen zu wollen, der doch in einigen Belangen ganz anders ist als er selbst. Dieses Verhalten nennt man in der Psychologie „Projektion“. Die Wunschvorstellung des eigenen Seins wird übertragen auf eine fiktive Figur und solcherart zu einer Art Quasirealität.

Schemenhaft scheint durch, was Jägers Idealbild des Menschen ist: Denn es handelt sich hier um einen Protagonisten der auch ein Rebell und nachgerade unkonventionell ist, der Normen kritisch sieht und daher die geltende Rechtslage gerne auch mal dahingehend ausgelegt wissen will, dass man ja durchaus „liberal“ sei. Ob Steffen, wie Jäger, Mitglied der „FDP“ ist, bleibt allerdings im Dunkeln. Aber „freiheitlich gesinnt“ ist er in jedem Falle. So heißt es an einer Stelle im Buch, wo Juwelier „Steffen Waidmann“ offenbar im Clinch mit den staatlichen Autoritäten liegt:

„Das kann ich Ihnen nicht sagen, dazu müssten wir erst noch einmal die genaue Rechtslage eruieren.“ „Und das dauert dann wieder vier Jahre?“ verlor Steffen die Geduld. „Wieviel Euro kostet mich das eigentlich, wenn ich Ihren ganzen Paragraphenquatsch einfach missachte und das Stadtbild weiterhin mit meiner Markise verschandele?“ „Solange keiner der Anwohner eine schriftliche Beschwerde einreicht kostet Sie das gar nichts.“ Es kostete Steffen eine Menge Selbstbeherrschung, sich nicht wahlweise mehrfach gegen die Stirn zu schlagen oder diesen Behördenheini kurzerhand zu erwürgen. „Dann schlage ich vor, dass wir es darauf ankommen lassen.“

Der Begriff „Paragraphenquatsch“ umschreibt schön, wie der Autor Jäger geltendes Recht sieht. Als lästiges Sammelsurium von kodifizierten Normen, die man auch gerne mal übertreten kann. „Quatsch“ eben.Und bei Jäger bedeutet dies, auch mal eine Nötigungshandlung in Betracht zu ziehen, wenn er sich in seinen Rechten beschnitten fühlt.

Alexander Jäger, Aalen: Nötigung als Mittel zur „Rechtsdurchsetzung“

Genau so „locker“ sieht sein Protagonist Steffen rechtliche Normen. Allerdings scheint hier die Phantasie des Herrn Jäger (und seine Unkenntnis in rechtlichen Belangen) doch wohl die Oberhand zuungunsten der tatsächlichen rechtlichen Gegebenheiten gewonnen zu haben. Denn würde ein Behördenmitarbeiter einen rechtswidrigen Zustand (hier eine unzulässig angebrachte Markise) nicht verfolgen, verstieße dies gegen das Rechtsstaatsprinzip. Man mag Herrn Jäger empfehlen, sich vor dem Schreiben einmal kundig zu machen über das Sujet zu welchem er schreibt.

Der Jäger bekannte Hang zu Tabakerzeugnissen muss natürlich in seinem Erstlingswerk auch eingearbeitet werden:

„Aber trotzdem, Steffen saß auf der Schreibtischkante und spielte mit denn Gedanken, sich auch eine Zigarette anzuzünden. Aber er rauchte momentan sowieso schon zuviel.“

Dazu ist es natürlich interessant zu wissen, dass auch Herr Jäger in der Realität ebenfalls gerne Zigaretten raucht und sich jahrelang intensiv gegen den Nichtraucherschutz positionierte. Sonst wäre er nicht Dauergast auf diesem Blog hier. Diese öffentlich Darstellung erledigte Jäger besonders im Internet, wo noch eine große Anzahl originaler Textdokumente des Aaleners abrufbar sind. Es ist allerdings schön, dass Alexander Jäger bei der Abfassung seines Debutromanes seine Sprache doch etwas gemäßigt hat. Wenn auch diese Sprache von eher einfacher Struktur und wenig variantenreich daherkommt.

Nun bleibt abschließend noch die Frage zu stellen, was den Autor Jäger denn geritten haben könnte, ein derartig doch eher einfach strukturiertes Werk, das überdies von einer belanglosen Handlung getragen ist, vorzulegen. Ist es nur der Wunsch, sich mal so zu zeigen, wie man sein möchte? Oder steckt mehr dahinter? Meine offene Antwort: Ich weiß es nicht. Und ich will es auch nicht wissen.

 

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Ronald Blumberg – Neuer Qualmblödsinn aus Radevormwald

Ronald Blumberg aus Radevormwald gehört, das wissen Sie als regelmäßige Leser meines Blogs, nicht gerade zu den knusprigsten Chips in der Tüte. Die grandios hirnrissigen Einlassungen, die der Mann in den letzten Jahren ins Internet gestellt hat, füllen ganze Seiten meines Blogs. Jetzt hat der Kampfraucher, der sich auch schon mal als Verfassungsrechtler profilieren wollte und mit den „Helmut-Partys“ einen der derbsten Lacherfolge der letzten Jahre in der Diskussion um den Nichtraucherschutz ablieferte, neuerlich zugeschlagen:

Ronald Blumberg - Der Kampfraucher aus Radevormwald kennt die wahren Ursachen des Lungenkrebs

Ronald Blumberg – Der Kampfraucher aus Radevormwald kennt die wahren Ursachen des Lungenkrebs

Was hat der Mann, der sich auf facebook als Zigaretten rauchendes Schwein darstellt, denn da nun wieder ausgegraben?

Die Antwort kurz und knapp: Eine Studie hat herausgefunden, dass wer regelmäßig zu viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, sein Lungenkrebsrisiko steigert.

Jetzt ist Blumberg, wie bereits geschildert, nicht die allerhellste Kerze auf der Torte. Denn beim Lesen der Studienergebnisse sowohl auf dem verlinkten Artikel als auch im Abstract, hätte ihm folgendes auffallen können: Die angebliche Risikosteigerung am Bronchialkarzinom zu erkranken um 50% (und nicht AUF 50%!) betrifft zwar vor allem Nichtraucher. Die haben aber von allen Menschen grundsätzlich erst einmal das niedrigste Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs. Dieses liegt im Mittel bei 0,5-1%, also 1 bis 2 von ca. 200 Personen. Durch eine Risikosteigerung von 50% (wohlgemerkt bei der Langzeitaufnahme von vielen Lebensmitteln mit hohem glykemischen Index!) steigt das Risiko dann im Laufe seines Lebens einen Lungenkrebs als Nichtraucher zu entwickeln auf 0,75% an. Also auf 1,5 bis 3 von 200 Personen.

Diese nichtauchenden aber fehlernährten Pesonen leiden dann oft bedingt durch die Fehlernährung, unter starkem Übergewicht. So sind die Erkenntnisse nicht neu, weiß man doch seit vielen Jahren, dass Adipositas ein Risikofaktor für verschiedene Krebserkrankungen darstellt. Dass dies nun auf den LK erweitert wurde, überrascht nicht wirklich.

Raucher hingegen haben bereits durch ihren Tabakkonsum ein Lebenzeitrisiko zwischen 10 und 20% an Lungenkrebs zu erkranken. D.h. jeder 5. bis 10. Raucher wird am Bronchuskarzinom sterben. Ihr relatives Risiko steigt aber durch einen hohen glykämischen Index der bevorzugten Nahrungsmittel laut der Studie „nur“ um 31% an. Was zuerst als eine Entwarnung gelten mag, ist aber bei näherer Betrachtung kein wirklicher Nutzen, denn das Grundrisiko der Raucher für Lungenkrebs ist bereits alleine durch das Rauchen sehr hoch. Ein wenn auch geringerer Risikoaufschlag bleibt allerdings immer eine Risikoerhöhung.

Wenn man also die Begriffe „absolutes Risiko“ und „relatives Risiko“ nicht sauber voneinander trennen kann, kommt  man leicht auf Abwege. Dass Blumberg diese Sachverhalte nicht mal ansatzweise versteht, beweist sein Kommentar unter dem Artikel:

Ron Blum Das hätte M. P-L wohl nicht gedacht …
(Quelle)

(Hinweis: Mit „M. P-L“ meint Blumberg Martina Pötschke-Langer vom dkfz, seine Erzfeindin)

 

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Der intellektuelle Offenbarungseid des Werner Niedermeier

Heute mal ein paar Neuigkeiten von unserem Qualmfreund aus Karlsfeld bei München. Werner Niedermeier ist nicht nur ein bekannter Raucherfreund, der zu verbalen Tiefschlägen neigt (Link) oder der nicht gerade als Kopie von George Clooney in schlecht gemachten Videostreifchen durchgeht. Nein, Werner Niedermeier gibt uns gerne mal den Intellektuellen. Leider bleibt es beim Versuch. Mit einem „Jürgen Hoffmann“ versucht Niedermeier mal wieder, seine Haltung pro Nikotinkonsum zu rechtfertigen. Diesmal am Beispiel des Konsums der Droge „Crystal Meth“:

Werner Niedermeier: Wir haben nun mal einen Sozialstaat. Und wenn man jeden, der aus eigenem Verschulden dem Staat auf der Tasche liegt nichts mehr geben würde, bräuchte man fast keinem was zu geben.

Wir müssten Skifahren verbieten, Tauchen, ja so gut wie jeden Sport und auch den Haushalt, wo am meisten passiert, also alles wo irgendwas passieren könnte um deiner Argumentation zu folgen. Danke, in so einer Welt möchte ich nicht leben. Aber genau da gehen wir hin wenns so weiter geht. Aber die „Volksgesundheit“, die ja auch Frankenberger ansprach, war schon mal Staatsziel einer Zeit in Deutschland.

Was die Bilder betrifft: Ich bin mir immer sicherer dass das aufgeblasene Einzelfälle sind. Aber ich bin weiter am recherchieren.

Eine sehr eigenartige Auffassung, die man vom dem Qualmfreund aus Bayern aber seit Jahren gewohnt ist. Vielleicht kann Herr Niedermeier ja mal anhand von Daten belegen, wie viele Menschen jedes Jahr durch das Ausüben bestimmter Sportarten zu dauerhaften Kostgängern des Sozialstaates werden. Bei den Tauchunfällen weiß ich es zufällig. In Deutschland gibt es unter einem halben Dutzend schwere Tauchunfälle pro Jahr. Von  denen allerdings führt meines Wissen keiner zu einer dauerhaften Behinderung. Der Rollstuhl aufgrund DCS II ist eine seltene Ausnahme. Auch dank früh einsetzender hyperbarer Sauerstofftherapie.

Bei dem von Herrn Niedermeier so gerne gepflegten Zigarettenkonsum sieht es hingegen anders aus. Ein Beispiel: Die mit dem Tabakrauchen häufig einhergehende Krankheit COPD führt in aller Regel zu einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit.

Auch bei der angedrohten „Recherche“ des Herrn Niedermeier scheint nicht allzuviel herausgekommen sein. Wen wundert das? Werner reagiert jedenfalls gereizt:

Werner Niedermeier: Wenn du mir unterstellst, ich würde nicht vernünftig recherchieren, dann hat eine weitere Diskussion mit dir keinen Sinn. Persönliche Beleidigungen statt sachliche Diskussionen kenne ich nur von Fanatikern und Antis. Für beide ist mir meine Zeit einfach zu schade

Persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sind übrigens eine Kernkompetenz des Herrn Niedermeier. Mich hat er vor Jahren einmal als Alkoholiker bezeichnet. Wahrscheinlich weil er geistig mal wieder am Ende der Fahnenstange hing:

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

OK, so sieht dann vermutlich die von Niedermeier angemahnte „sachliche Diskussion“ aus. Oder vielleicht so?

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Quelle 1, Quelle 2

Sachlichkeit hat einen Namen. Aber der ist nicht Werner Niedermeier.

 

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Nippelgate bei Netzwerk Rauchen

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Raucher stellen sich selbst gerne als Genießer dar, die besonders tiefenentspannt und umgänglich sind, doch diesen Mythos konnten wir hier schon oft widerlegen. Gerade die Nikotinjunkies vom „Netzwerk Rauchen“ sind meilenweit von dieser Selbstdarstellung entfernt. Die permanenten Niederlagen der Vergangenheit, eine extrem niedrige Frustrationstoleranz und die bereits nach wenigen Minuten nach dem letzten Schuss einsetzenden Entzugserscheinungen lassen die selbst ernannten Widerstandskämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein regelmäßig explodieren, wie der Vulkan im Titelbild der Gruppe es bildlich zeigt.

Aufreger der aktuellen Empörung die Löschung von Nacktdarstellungen durch Facebook. Eigentlich sollte inzwischen jeder Bescheid darüber wissen, dass Facebook auf seiner Plattform keine Nacktdarstellungen duldet und solche Bilder daher zügig löscht. Aber der teilweise sehr geringe Wissensstand von Mitgliedern des Hetzwerkes wurde hier ja ebenfalls schon mehrmals behandelt.

Jedenfalls hat Peter Keuner aka „Doderich von Schwarzen“ ein solches Bild gepostet und dafür eine Meldung eingefangen. Und weil die Mitglieder des Lungenkrebsfördervereins zu den Vollzeitempörten dieser Republik gehören, musste er seinen Suchtfreunden umgehend von der Meldung berichten. Natürlich mit den auf diesem Kanal obligatorischen Beleidigungen garniert.

 

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Quelle: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153210756526595/

„armselige Würste“ ist allerdings ein sehr schwacher Einstieg. Aber an der darauf folgenden Diskussion nehmen auch Werner Niedermeier und Jürgen Vollmer teil, was eine rasche Steigerung verspricht:

Jürgen Vollmer: Schon allein, weil es Vollhorsts gibt, die glauben sowas melden zu müssen, und weil es solche gibt, die glauben sowas löschen zu müssen, auch von mir ein „Like“! 🙂

 

Werner R. Niedermeier: Die Zensoren, Denunzianten und Bücherverbrenner des 21. Jahrhunderts sind weitaus schlimmer, als man sich das vorstellen kann. Totalitaristen hätten (haben) ihre wahre Freunde an diesen Leuten.

Schade, auch die Großmeister der verbalen Frontalagression bleiben unter den Erwartungen zurück und enttäuschen mit einer sehr schwachen Darbietung. Ich bin enttäuscht! Und es wird nicht besser, ja sogar fast schon sachlich. So postet Peter Keuner seine Antwort an Facebook, mit der er gegen die Meldung protestiert:

Peter Keuner:  In der Kunst (Stichwort „Kunstfreiheit“ ) ist die sogenannte „Aktmalerei“ und auch die Darstellung männlicher oder weiblicher Nacktheit bereits in der Steinzeit (!) praktiziert worden. Bei dem von mir geposteten Bild handelte es sich um ein Gemälde des berühmten amerikanischen Pop-Art-Künstlers Mel Ramos. Ich finde es bedauerlich, daß eure Zensoren anscheinend über keinerlei künstlerischen oder kunstgeschichtlichen Mindeststandard verfügen und ein hoher diesbezüglicher Schulungsbedarf für Euer Unternehmen offensichtlich ist…Wollt ihr Fotos und Gemälde von Skulpturen wie z.B. die „Venus von Milo“, „David“, u.v.a.m. jetzt ebenfalls löschen? … Bitte setzt bei Kunstdarstellungen auch wirklich kompetente Entscheider ein und nicht irgendwelche ungebildeten Minijobtrantüten…

Es ist typisch für Mitglieder des Netzwerkes, dass sie selbst bei völliger Ahnungslosigkeit großspurig auftreten. Zuerst einmal hat Herr Keuner vergessen, dass seine Mitgliedschaft bei Facebook einem Vertrag gleichkommt und er bei Vertragsabschluss auch den Gemeinschaftsstandardszugestimmt hat. Und in diesen Gemeinschaftsstandards ist nunmal ein Verbot von Nacktdarstellungen festgeschrieben:

Manchmal teilen Personen Inhalte mit Nacktdarstellungen, beispielsweise im Rahmen von Kunstprojekten oder Kampagnen, um das Bewusstsein für ein bestimmtes Problem zu erhöhen. Facebook schränkt die Darstellung von Nacktheit ein, da einige Zielgruppen innerhalb unserer globalen Gemeinschaft auf diese Arten von Inhalten unter Umständen sensibel reagieren können, insbesondere aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds oder Alters. […]

Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind. Fotos von Frauen, die beim Stillen oder mit Vernarbungen aufgrund von Brustamputationen gezeigt werden, sind jedoch in jedem Fall erlaubt. Außerdem sind Fotos von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstformen erlaubt, die nackte Figuren zeigen. […]

Hätte Peter Keuner diese Standards auch gelesen und nicht nur bestätigt, dann wüsste er, warum sein Bild gelöscht wurde bzw. wie er es hätte verhindern können. Z. B. in dem er nicht das Originalbild teilt, was auch aus Gründen des Urheberrechts problematisch ist, sondern ein Foto davon. Damit dürfte sich auch geklärt haben, wer hier die „inkompetente Trantüte“ ist, um mal Peter Keuners Wortwahl aufzugreifen.

Was dann folgt ist ein wahrer Spaß. Peter Keuner teilt aus kindlichem Trotz Fotos nackter Statuen und ich melde sie. Ich weiß zwar, dass dies nach den Gemeinschaftsstandards nicht beanstandet wird, aber ich weiß auch, dass Peter das nicht weiß. Und so kommt es, dass Peter von Facebook über die eingegangenen Meldungen informiert wurde und diese aus Angst vor einer Sperre selbst löscht. Und weil er sich seiner Peinlichkeit nicht bewusst ist, postet er die Beweise dafür sogar noch auf Facebook. Ich würde sagen: Punkt für mich *muahahaha*

Und jetzt tauen unsere Nikotinjunkies auch endlich auf und greifen etwas tiefer in die Kiste mit den Beleidigungen. Jetzt kommen auch endlich die bewährten sexuelle Anspielungen und beleidigenden Bilder zum Einsatz. Auch ein Terroristenvergleich, die moderne Alternative zum altbekannten Nazivergleich und eine indirekte Morddrohungen werden ausgepackt.

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Alles in allem bleibt die Kreativität und Qualität allerdings weit hinter den Beileidiungen aus alten Zeiten zurück, wie man sie z. B. im Urteil des Marburger Landgerichts zum „sittlich verwahrlosten Rüpel“-Prozeß nachlesen kann.

PS. Zum Schluss vielleicht noch ein kleines Detail: Weil Peter Keuner und Werner Niedermeier bei dieser Diskussion auch das Wort „Zensur“ in den Mund genommen haben, versucht doch mal, diesen Artikel beim Netzwerk zu teilen 😉

 

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„Netzwerk Rauchen e. V.“: Immer noch die alte Leier!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich mal richtig langweilen wollen, das „Netzwerk Rauchen e. V.“, Deutschlands führende Organisation für Lungenkrebs und Rauchertod, hat mal wieder aufgeheult:

Tabakbekämpfung im Bundestag – Sachverständigenanhörungen im Bundestag sind ein Ritual eigener Art, bei dem die Politiker die „Experten“ und Lobbyvertreter selbst auswählen, die dann ihre eigenen Positionen untermauern sollen. Bestenfalls wird noch der vordergründige Eindruck von Ausgewogenheit erzeugt. Zu den handverlesenen Sachverständigen für das Thema deutsche Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) wurden ein paar Herrschaften handverlesen und man spielte sich vergangene Woche vor dem Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss in Berlin wieder die Bälle zu.
Quelle

Ach Gottchen, nun muss man wirklich Mitleid haben mit den armen Freunden des Lungenkrebses. Wie sind sie doch gebeutelt:

Die Raucher als Leidtragende waren selbstverständlich nicht eingeladen, man fragt ja nicht die Frösche, deren Sumpf man mit aller Brutalität trockenlegen will.

Was für eine Tragik! Da sind ein paar Leute, an deren Verstand man ob der dargebotenen Textaussage wirklich zweifeln muss und die es unbedingt darauf anlegen, sich lieber heute als morgen ins Jenseits zu befördern und nun legt ihnen bei diesem heroischen Ansinnen auch noch Steine in den Weg. Zum Beispiel, indem man geschmackliche Zusatzstoffe in Zigaretten verbietet, eklige Bilder auf den Packungen anbringt, auf denen man erkennen kann, was den „Tabakgenießer“ am Ende seines sowieso schon kurzen Lebens erwartet usw. usw. Ganz entsetzlich, diese Lustfeindlichkeit! Denn auch die Lust am eigenen Tod kann eine Lust sein. Anstatt die Leute nun also sich in Ruhe umbringen zu lassen, dieser faschistoide Angriff auf Selbstbestimmtheit und Lebensfreude!

Auf den Rest des Textes einzugehen kann man sich aber sparen. Der verlautbarte Schwachsinn aus dem Hause Löb und Co., der so oder so ähnlich schon seit Jahren über den Sender geht, ist bekannt. Kurz zusammengefasst: „Alles Spießer, alles Genussfeinde, alles Faschisten! Und über allem steht die Pharmamafia!“ garniert mit ein paar Diffamierungen. Und Diffamierungen machen besonders Spaß, wenn man, das ist nämlich Pflicht bei den Nikotinfanatikern, auch noch einen Nazivergleich mit einbringen kann. Voilà, hier ist das intellektuelle Maximum der Mannen um Michael Löb, dem Bundesvorsitzenden dieses wohl überflüssigsten deutschen Vereines:

Die berüchtigte deutsche Anti-Tabak-Päpstin Martina Pötschke-Langer vom „WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ in Heidelberg saß in der Runde, ebenso die Vize-Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Gabriele Bartsch. Beides wesentlich staatsfinanzierte Einrichtungen mit prohibitionistischer Mission, wobei die DHS bis zur „Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren“ der Nazis zurückreicht.

Was schreibe ich angesichts des x-ten an Dummheit nicht mehr zu übertreffenden nazivergleichenden Schwachsinns? Klar, ein wie immer zackiges „Heil Lungenkrebs!“. Und mehr braucht man auch nicht um, diesen erneuten Ausbruchs des Raucherwahnsinns aus Worms zu kommentieren.

 

 
2 Kommentare

Verfasst von - 27. Februar 2016 in Michael Löb, Netzwerk Rauchen, Nikotinsucht

 

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Peter Möstl – BFT-Gründungsmitglied und besorgter Bürger

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Heute ist es mal an der Zeit, den bayerischen Nikotiniker Peter Möstl mit einem eigenen Beitrag zu würdigen. Herr Möstl gehörte vor 5 Jahren zu Bodos Gründungsteam beim Raucherverein „Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.“, wurde Vorstandsmitglied und gelegentlicher Kommentator. Doch als der Verein sich bundesweit aufstellte und versuchte das Image eines schmuddeligen Lobbyistenvereins der Tabakmafia loszuwerden, musste Peter Möstl, wie auch andere bayerische Brachialraucher, seinen Platz im Vorstand räumen, um Platz für Verbündete aus anderen Bundesländern zu schaffen.

Seitdem ist viel passiert und Herr Möstl hat inzwischen auch die Seiten gewechselt, vom Kämpfer für Freiheit und Toleranz, zum Kämpfer gegen Flüchtlinge.

Peter Möstl - Flüchtlingsfeindliche Thesen

Peter Möstl – Flüchtlingsfeindliche Thesen (Quelle)

Kommen wir also zur absatzweisen Analyse der „Thesen“ von Herrn Möstl:

Ich stelle jetzt einmal meine Meinung zur Flüchtlingsproblematik hier zur öffentlichen Diskussion und hoffe auf faire und sachliche Diskussion.

Ich würde ja gerne mitdiskutieren, aber leider wurde ich von den selbst ernannten Kämpfern für Meinungsfreiheit blockiert. Deswegen danke ich Peter dafür, dass er mich auf seinem Blog auf Herrn Möstls offenen Brief antworten lässt.

Unsere Politiker und vor allem die Medien haben sich auf einen sehr gefährlichen Weg begeben.
Sie verbreiten eine „Willkommens Kultur“ ohne gleichen, öffentlich und in alle Welt. Wir werden durch den unkontrollierbaren Zustrom von Flüchtlingen überrannt.

Halten wir fest: Die aktuellen Flüchtlingsströme sind in der Tat eine Herausforderung. Ursache dafür ist allerdings nicht unsere „Willkommenskultur“, sondern die desolate Situation in den Herkunftsländern. Wer aufgrund von Krieg, Verfolgung, Hunger oder medizinischer Unterversorgung um sein Leben fürchten muss, hat einen legitimen Fluchtgrund. Gerade wir Deutschen sollten dies wissen, waren wir doch in den 1940er Jahren nicht nur Hauptfluchtgrund für viele Menschen, sondern auch noch selbst betroffen. Die Willkommenskultur ist dagegen eine Reaktion auf die Flüchtlingszuwanderung, zu der wir nicht nur aus moralischen Gründen verpflichtet sind, sondern auch aus sicherheitspolitischen. Ein freundliches Willkommen ist der erste Schritt der Integration und eine gelungene Integration der beste Schutz vor Radikalisierung.

Wann gedenkt die Politik denn das Volk zu befragen ?

Dazu sage ich nur: Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht und als solches sogar vor dem Mehrheitswillen des deutschen Volkes geschützt! Außerdem ist direkte Demokratie auf Bundesebene nicht vorgesehen.

Im weiteren Verlauf äußert Herr Möstl einige Thesen, die ich gerne kommentiere:

Peter Möstls These Nr. 1:

Die sofortige Einstellung der Einladung an ALLE Flüchtlinge dieser Welt zu uns.(Merkel wird ja im Nahenosten mittlerweilen als die „Mutter aller Gläubigen“ betitelt.)
Die Unterstützung der Flüchtlinge muss auf reine Sachleistungen beschränkt werden. Das schreckt die Wirtschaftsflüchtlinge mit Sicherheit ab.

Die erste These ist im Grunde nur eine Wiederholung aus der Einleitung. Zu den Fluchtgründen habe ich mich bereits geäußert. Dass Herr Möstl diese Gründe nicht anerkennt, zeigt er deutlich durch die Verwendung des Begriffs „Wirtschaftsflüchtlinge“, mit dem rechte Ideologen Flüchtlingen pauschal unterstellen, nur aus ökonomischen Gründen zu uns zu kommen.

Peter Möstls These Nr. 2 und 3:

Alle Flüchtlinge abweisen die über sichere Drittstaaten zu uns kommen.
Unterstützung der Ersteinreisestaaten wie z.B. Griechenland, Italien.

Ja, Dublin II war ein geschickter Schachzug der Deutschen. Dieses Abkommen verlangt von Flüchtlingen, dass sie ihren Asylantrag in jenem Land stellen müssen, in dem sie zuerst europäischen Boden berührt haben. Da Deutschland keine EU-Außengrenze hat (außer über Nord- und Ostsee), hätte es nach diesem Abkommen auch keine Flüchtlinge zu versorgen, während andere Länder wie Griechenland, Italien und Spanien den Großteil der Flüchtlinge zu versorgen hätte. Inzwischen hat aber selbst die deutsche Politik gemerkt, dass dieses Abkommen durch die Realität überholt wurde und die Forderung von Herrn Möstl den europäischen Frieden massiv gefährdet. Selbst eine finanzielle Unterstützung würde nicht helfen, da für die Bewältigung der Flüchtlingsströme auch eine Infrastruktur benötigt wird, die sich nicht von heute auf morgen aufstellen lässt.

Peter Möstls These Nr. 4:

Wir müssen unser überaltertes Asylgesetz in ein Einwanderungsgesetz umwandeln und damit jedem Einwanderungswilligen die Vorraussetzungen für eine Einwanderung klar machen. (Wir können nicht alle Flüchtlinge dieser Welt aufnehmen!) Dieser Antrag müsste vor Ort gestellt werden.

Wir brauchen ein Asyl- und ein Einwanderungsgesetz. Ein Asylgesetz für den temporären Schutz von schutzbedürftigen Flüchtlingen und ein Einwanderungsgesetz für jene, die dauerhaft bei uns wohnen und arbeiten möchten. Allerdings hätte ich dann gerne, dass beim Einwanderungsgesetz die Herkunft keine Rolle spielt und ein Iraker die gleichen Chancen hat, wie ein Amerikaner!

Peter Möstls These Nr. 5 und 6:

Flüchtlinge aus Afghanistan, Maroko usw. haben viele sichere Länder in der Nachbarschaft und haben daher meiner Meinung nach kein Asylrecht in D.
Einrichtung und Unterhaltung von Flüchtlingslagern in den Nachbarländern von Krisengebieten in Verbindung mit der UN. Dann haben die Flüchtlinge auch die Möglichkeit wieder in ihr Land zurückzukehren. Dort könnten dann auch entsprechende Asylanträge/Einwanderungsanträge bearbeitet werden. Und die Länder/Unternehmer , die meinen sie bräuchten „Frischfleisch“ für ihren Arbeitsmarkt (Niedriglohn usw. ) könnten dort die Arbeiter einstellen und wären auch für sie verantwortlich. Das ist aber moderner Sklavenhandel – das ist aber bei unserm jetzigen System nichts anderes.

Hier bleibt mir eigentlich nur zu sagen: GIDF! Denn wer sich mal die Mühe macht die internationalen Flüchtlingszahlen zu googeln, würde feststellen, dass die Mehrheit der Flüchtlinge tatsächlich in den Nachbarländern verbleibt und das UNHCR dort Flüchtlingslager unterhält (hier ein paar Zahlen und Fakten). Allerdings hat die chronisch klamme Finanzsituation des UNHCR die Lage in diesen Lagern verschärft und damit neue Fluchtanreize geschaffen. Dies haben unter anderem auch wir zu verantworten!

Peter Möstls Thesen Nr. 7 und 8:

7. Vor allem müssten wir der Welt endlich klarmachen, dass in Deutschland nicht alles „Friede , Freude, Eierkuchen“ ist. Bei uns ist jeder 5. von Armut betroffen und die meisten Flüchtlinge werden über kurz oder lang in Hartz IV landen.
8. Wie sieht die Zukunft der Flüchtlinge bei uns aus ? Die meisten landen in Hartz IV und in Flüchtlingsghettos (Berlin z.B. Kreuzberg usw. )

Mit dem Begriff „Armut“ sollte man vorsichtiger sein. Es gibt verschiedene Definitionen von Armut, die einen Vergleich oftmals schwierig machen. Herr Möstl scheint sich bei seiner Aussage auf eine Definition zu beziehen, die als „relative Armut“ bezeichnet wird. Eine Person ist demnach armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Durchschnittseinkommen verfügt. Das sind etwas weniger als 1.000 Euro im Monat. Eine internationale Armutsdefinition spricht dagegen von Armut, wenn eine Person über weniger als 2 US-Dollar pro Tag verfügt. Also etwa ein 20stel der relativen Armut in Deutschland.

Aber der Deutsche jammert bekanntlich gern auf hohem Niveau! So ist es auch nicht verwunderlich, dass Herr Möstl seinen Diskussionsanstoß mit Jammern noch mehr abschließt:

Das ist meine pers. Einschätzung der ganzen Flüchtlingsproblematik.
Für diese Einstellung wurde ich in letzter Zeit schon als „Nazi“ bezeichnet. Realistisches Denken wird in D mittlerweilen von der Politik und den Medien massiv eingeschränkt.

Nein, realistisches Denken wird meiner Meinung nach durch DUMMHEIT eingeschränkt. Jemand, der nicht als Nazi betitelt werden möchte, sollte besser nicht so einen Stuss wie Sie posten! Hier ein paar Beispiele:

Peter Möstl zur Flüchtlingsproblematik

Peter Möstl zur Flüchtlingsproblematik (Hinweis: Das rechte untere Bild zeigt eine Gruppe von dunkelhäutigen jungen Männern, die entspannt im Gartenstuhl sitzen und an Handys spielen. Es wurde aus Urheberrechtsgründen verfremdet.)

 

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1048435135217246

Ein Link zur FB-Seite „Freiheitlich für Österreich“, die mit der rechtspopulistischen FPÖ bzw HC Strache aus Österreich sympathisiert. Ist zwar kein Grund, jemanden gleich als „Nazi“ zu beschimpfen, aber schon mal ein deutliches Indiz, dass man sich gern am rechten Rand suhlt.

Peter Möstl - Ein "besorgter Bürger"?

Peter Möstl – Ein „besorgter Bürger“?

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1044385588955534

Bei diesem Beispiel fällt auf, dass Herr Möstl nur muslimische und jüdische Kleidungsstücke als Provokation empfindet, ein christliches Nonnengewand dagegen nicht. Auch stört es Herrn Möstl scheinbar nicht, dass viele Menschen durch ihre Kleidung die Zugehörigkeit zur Fangemeinschaft einer Band oder eines Sportvereins in der Öffentlichkeit bekunden. Wieder so ein Indiz, Herr Möstl.

Peter Moestl sympathisiert mit einer rechtslastigen Seite aus Österreich

Peter Moestl sympathisiert mit einer rechtslastigen Seite aus Österreich

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/995129507214476

Als Identitäre Bewegung werden mehrere lose verbundene rechtsextreme bzw. völkisch orientierte Gruppierungen bezeichnet, die von der Neuen Rechten entwickelte Ideen des Ethnopluralismus aufgreifen. Ihr Ziel ist nach eigenen Angaben die Aufrechterhaltung einer nationalen und/oder europäischen „Identität“, die ihrer Ansicht nach vor allem von einer „Islamisierung“ bedroht sei. Beobachter sprechen von Rassismus sowie Demokratie- und Islamfeindlichkeit. (Wikipedia)

Wieder so ein Indiz. Langsam zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab 😉

Da fällt mir ein, was macht Herr Möst eigentlich beruflich?

Peter Möstl auf facebook

Peter Möstl auf facebook

Quelle: https://www.facebook.com/BFT.e.V/posts/1005824802811613

Hoppla, ein bayerischer Beamter mit Sympathien zu rechtsextremen Gruppen. Ich hoffe Herr Möstl kann sich noch an seine Verpflichtung zur Verfassungstreue erinnern:

Nach dem Bayerischen Beamtengesetz muss sich der Beamte durch sein gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Verfassung des Freistaates Bayern bekennen und für ihre Erhaltung eintreten. Mit dieser Verpflichtung des Beamten ist insbesondere unvereinbar jede Verbindung mit einer Partei, Vereinigung oder Einrichtung, die die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung ablehnt oder bekämpft, oder die Unterstützung anderer verfassungsfeindlicher Bestrebungen (Art. 62 Abs. 2 des Bayerischen Beamtengesetzes).

Vielleicht sollte man seinem Dienstherren mal einen Tipp geben? Bodo übernehmen Sie!

 
 

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„Thema erledigt“ möchte man sagen

Dick Rauch hat gestern hier einen Kommentar eingestellt, der nicht unbesprochen bleiben soll:

Ich mache mir bald Sorgen, weil hier keine Artikel mehr erscheinen. Würde mich über neue Beiträge freuen!

Also alle Sorgen sind unbegründet, es geht mir hervorragend  (im Gegensatz zu manchem unsere „Genussfreunde“, wo unlängst häufiger das „sozialverträgliche Frühableben“ zu beklagen ist). Warum schreibe ich trotzdem so wenig über die bekannten Qualmrüpel aus den einschlägigen Kanälen?

Einfache Antwort: Es ist nichts mehr los. Auf „Netzwerk Rauchen“ (egal ob auf deren Homepage „netzwerk-rauchen.de“ oder deren facebook-Kanal) ist gähnende Öde. Alle Tage mal wird ein mehr oder weniger schlecht übersetzter Artikel des des britischen Hardcorerauchers Frank Davis eingestellt (der aber i. d. R. unkommentiert bleibt), Michael Löb beklagt bisweilen das Frühversterben des einen oder anderen Qualmlautsprechers und das war es auch gewesen.

Auf „Raucher in Deutschland“ geben sich die Newcomer die Klinke in die Hand, posten zwei oder drei Beiträge und verschwinden dann wieder im Nikotin-Nirwana. Einzig Ronald Blumberg, der verhaltensauffällig-aggressive Raucheraktivist aus Radevormwald stellt regelmäßig noch ein paar Pressemeldungen ein auf deren Erscheinen sich dann eventuell ein pauschales GRÜNEN-, Ärzte- oder DKFZ-Bashing formiert. Um dann allerdings genau so schnell wieder abzuebben wie es erschienen ist. Manchmal kommen noch ein paar „Dampfer“ vorbei (nein, keine Ozeanriesen sondern Konsumenten von Nikotinersatzprodukten) und legen eine „Petition“ vor, die das Volk doch bitte unterzeichnen möge. Die seltenen Höhepunkt sind dann kurze Verbalschläge mit dem Thema „Raucher vs. Dampfer“, die aber wegen ihrer ausufernden Dümmlichkeit keine Kommentierung rechtfertigen würden.

Auch den früher hochaktiven Kampfrauchern wie Jürgen Vollmer aus Marburg oder Werner Niedermeier geht langsam (rauchertypisch) die Puste aus. Werner Niedermeier schreibt nur noch gähnend langweilige Artikel auf seinem Blog „aranita.de“, die den Rest der Welt mit seinem unendlichen Welt- und Politschmerz belästigen und die daher wohl kaum einer liest. Jürgen Vollmer rüpelt gelegentlich noch etwas bei facebook herum, hält sich aber allgemein auch sehr bedeckt. Gerade um ihn ist es besonders schade, war der selbsternannte „Medienmeteorologe“ doch jahrelang DAS Zugpferd der Qualmrüpelei im deutschsprachigen Internet.

Und auch vom Aalener FDP-Juwelier Alexander Jäger kommt nicht mehr viel. Er kandidiert nicht mehr und hat außerdem seinen Klunkershop in der Mittelbachstr. in Aalen dicht gemacht. Was aus ihm geworden ist? Keine Ahnung. Es täte mir sehr leid, wenn meine über Jahre geführte Berichterstattung zu seinen Netzpöbeleien zu seinem Geschäfts- und Politikerfolg ein klein wenig beigetragen hätte.

Und was aus Peter Brucha geworden ist, ist auch unerfindlich. Zuletzt soll er versucht haben, hochpreisige SM-Events für die Freunde der etwas härteren Erotik an den Mann zu bringen bzw. irgendwelche unter dubiosen Umständen in seinen Besitz gelangte Segelschiffe mithilfe von Sponsorengeldern flott zu halten. Aber vielleicht hat ihn ja mitllerweile auch der dritte Myokardinfarkt ereilt, wer weiß es?

Dann gab es noch die „Sat-Antenne“, aber die ist seit Jahren vollkommen verschollen. Kennt sie noch jemand? Was ist aus ihrer Raucherpartei „BmB“ geworden nachdem deren Gründer bereits mit 58 Jahren aufgrund eines letalen Ereignisses von seinem Amt zurücktreten musste?

Die bekannten Organisation der Gruppe „Lungenkrebs e. V.“ wie „bft e. V.“, „VEBWK e. V.“, „BVGG e. V.“ und wie sie alle hießen sind entweder aufgelöst oder halten eiserne Funkstille. Bodo Meinsen, Roland Dittmar & Co. sind fast oder ganz von der Bildfläche verschwunden. Die „Bergische Bürgerinitiative“  ist genau so tot wie alle anderen Splittergrüppchen aus der Szene.

Also, was soll man in einem Blog schreiben, der vom Input der Qualmfanatiker lebt? Da bleibt nicht mehr viel über. Die haben doch tatsächlich diesen Blog ausgetrocknet. 😉 Traurig bin ich aber nicht. So rund betrachtet hatte ich die letzten 10 Jahre sehr viel Spaß mit den „Selbstmördern auf Raten“. Dies gilt übrigens für einige andere auch, insbesondere die Mitstreiter von racherwahnsinn.de.

Und wenn man mal nach den Namen von bekannten Kampfrauchern  wie „Jürgen Vollmer Marburg„, „Werner Niedermeier„, „Alexander Jäger Aalen“ oder „Eva Peter-Culik“ (die jetzt unter dem „Künstlernamen“ Ava Peters auftritt) GOOGLE befragt, so haben wir (also meine damaligen Mitstreiter und ich) den Damen und Herren doch ein bleibendes Andenken im Netz bewahrt und dafür gesorgt, dass diese „Genussfreunde“ (und noch viele andere mehr) gut in der Öffentlichkeit ‚rüberkommen. Sehr gut und sehr ausführlich. Und das auch noch in 10 oder 20 Jahren. Denn das Netz vergisst nichts, wie Werner Niedermeier mal gesagt hat.

Ja, die Zeiten, in denen sich der netzweite Raucherwahnsinn in Dutzenden Foren brachial artikuliert hat, diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Das Thema ist weitestgehend „durch“. Die kläglichen Reste des Raucherwahnsinns treffen sich noch einmal im Jahr zur Jahreshauptversammlung von „Netzwerk Rauchen“ (wo auch nur eine Handvoll Restraucher anwesend sein dürften) und anderer Pro-Lungenkrebs-Verbände oder sie fallen ganz aus. Mangels Beteiligung. Oder weil die ehemals Aktiven nicht vorbeischauen mögen. Entweder weil sie keine Lust mehr auf einen vergeblichen Kampf gegen den Nichtraucherschutz haben oder weil sie beizeiten „den Turci“ gemacht haben und nun zwei Meter tiefer liegen. Soll ja vorkommen.  Also sagen wir es kurz und knapp:  die Raucherparty ist allem Anschein nach beendet, der letzte macht bitte das Licht aus.

 

 
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Verfasst von - 4. Februar 2016 in Uncategorized