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Archiv der Kategorie: Volksverdummung

Nicolai Kosirog: Komisch wider Willen

Auch auf der von Nicolai Kosirog betriebenen facebook-Präsenz „POUR rauchfrei“ kann man sich mal wieder herzlich über Hardcoreraucher amüsieren. Vom Wesen her soll die Seite eine Satire sein. Dies gelingt auch. Allerdings in der nicht so häufig präsenten Disziplin der Eigensatire. Motto: „Wenn uns keiner auf den Arm nehmen mag, tun wir das eben selber!“

Es geht los. Was mir zuerst auffiel war die Tatsache, dass Kosirog ordentlich gegen Rauchgegner pöbelt:

Nicolai Kosirog: An Senf-Peterles Klonpöbler – Ihr könnt noch soviele neue Seiten aufmachen und hier reinposten, ihr werdet sofort für diese Seite gesperrt, eure Beiträge kommentarlos gelöscht. Sofern eure „Leistung“ weiterhin nur darin besteht Beiträge dieser Seite abzukupfern, ist euch unser tiefes Mitgefühl ob eurer Unfähigkeit selbst kreativ zu werden gewiss. (Quelle)

Besonders auffällig ist, dass Herrn Kosirog nicht klar zu sein scheint, dass weder Destruxol noch ich bei ihm und anderen Seiten militanter Raucher abkupfern. Im Gegenteil: Wir zitieren korrekt unter Quellenangabe und machen uns dann anschließend u. a. über Herrn Kosirog und seine verunglückten Netzauftritte lustig. Darüberhinaus ist es auch überhaupt nicht nötig, bei seiner Gruppe „reinzuposten“. Wir haben Blogs, die eine sehr gute Reichweite haben. Da stimmt dann auch der Google-Score und der netzweite Behaltwert für unsere „Genussfreunde“. Einfach mal probieren!

Dann nimmt sich Kosirog endlich das alte Thema „Spaltung der Raucherbewegung durch NRW genießt“ (Link1 Link2) vor. Ebenfalls zur allseitigen Erheiterung:

Nicolai Kosirog: Die Landesregierung muss keine Furcht mehr haben. (Quelle)

Hahahaha, der Witz war wirklich gut. Ich glaube, die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hatte noch nie auch nur annäherungsweise Angst, dass dieses kleine versprengte Häuflein von Schwerstabhängigen irgend etwas zur Abschaffung des Nichtraucherschutzes gelingen würde. Aber Hybris ist eben eine konstante Größe in der Selbstdarstellung dieser Splittergrüppchen.

Nicolai Kosirog: Das Volksbegehren gegen das totale Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen wird zu Grabe getragen. (ebd.)

Nein, wirklich? Dort trifft es sich aber dann mit dem einen oder anderen unlängst verschiedenen Genussfreund. Und genau wie beim Ableben des Genussfreundes liegt der plötzliche Tod des Rauchervolksbegehrens in NRW an fehlender mentaler Stärke. Genauer an jener von genau 3 Personen:

Nicolai Kosirog:  Durch das unprofessionelle Verhalten dieser Organisation, in Person von Detlef Petereit, Christoph Lövenich und Adelheid Rippe, ist dieser Weg versperrt. (ebd.)

In der Folge lamentiert Kosirog ellenlang über die schwierige Zusammenarbeit mit der Lövenich-Truppe. Er erklärt, dass Geld immer das große Problem war. Mal ehrlich, wer hätte ernstlich erwartet, dass die notorisch klammen Raucherfreunde mehrere 100.000 Euro zusammenbekommen würden?

Und sodann ist der Hauptschuldige an dem Debakel schnell ausgemacht:

Nicolai Kosirog:  Allen beteiligten Personen war bewusst, dass es ohne gut betuchte Sponsoren nicht gehen würde. Die wollten aber nun gar nicht mit Herrn Petereit und Co. sprechen, was wohl auch seine Gründe haben wird, denn Herr Petereit ist in diesen Kreisen einschlägig bekannt.

Aber Kosirog ist nicht nur gut in scharfer Analyse, er kann auch gekonnt den Märchenonkel geben:

Nicolai Kosirog:  Und als schon fast alle Hoffnungen aufgegeben wurde, geschah etwas sehr Wunderbares. Einige potentielle Sponsoren sprachen das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte an. Man wolle doch noch einmal das gemeinsame Ziel des Volksbegehrens ins Auge fassen. Hier wurde die Sache professionell angegangen, eine spezialisierte Marketing-Gesellschaft hatte bereits ein Grundkonzept erarbeitet.

Ach wie schön. Die weißen Ritter mit der teerschwarzen Lungen kommen angeritten, um das Volksbegehren für Lungenkrebs und Raucherbein zu retten. Liebe Leserinnen und Leser, mir kommen gerade die Tränen. Man reiche mir ein Taschentuch! Schniiiiiiieeeef!

Nicolai Kosirog:  Hier waren Planer am Werk, die wussten, wie man ein „Produkt“ erfolgreich vermarktet, hier war organisatorische, marktstrategische und finanzielle Unterstützung zu erwarten. Voraussetzung für weitere Verhandlungen war, dass es  nicht die Fassung des Volksbegehren von NRWgenießt, sondern eine modifizierte Version unter Einbeziehung des  Jugendschutzes sein sollte. Also, eine neue Formulierung, neue Unterstützerunterschriften und andere Personen an der Spitze.

Das ist ja wirklich beeindruckend. Darf man auch fragen, wie diese gut betuchten Profis hießen? Tick, Trick und Track? Oder waren es die 3 Weisen aus dem Morgenland? Oder gar Außerirdische?

Nicolai Kosirog:  Das Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte war zu dieser Besprechung geladen, um die Seite der Basis zu vertreten. Es sollte sicherstellen, dass dort draußen im großen NRW genug Menschen sind, die bereit und in der Lage sind das Volksbegehren vor Ort zu vertreten und Unterschriften zu sammeln, und trotz aller vergangenen Unstimmigkeiten friedlich, teamfähig und kooperativ zusammenzuarbeiten. Als ein Vertreter der Basis wurde natürlich Herr Petereit bzw.  NRW genießt genannt. Immerhin waren sie mit ihrem Ansinnen schon am weitesten gekommen. Die folgenden Gespräche des Komitees mit Herrn Petereit gestalteten sich jedoch von Anfang an schwierig. Sein persönliches Geltungsbedürfnis, seine verletzte Eitelkeit, seine Egozentrik konnten es wohl nicht ertragen, dass nicht ER angesprochen worden war.

Ach Nicolai, so böse ist der Detlef doch auch nicht. Der kann wenigstens stundenlang reden ohne auch nur einen substantiierten Satz zu sagen. Und husten muss er dabei auch nur selten. OK, er findet sich super und toll und oberaffengeil. Aber er hat’s auch wirklich drauf. Also das gnadenlose Zutexten von anderen Menschen meine ich. Der hätte Euch eins an die Backe gelabert, da wäre Ohrenkrebs die logische Folge gewesen. Schade, dass er nicht mehr mit dabei ist. Ihr habt was verpasst. Ehrlich!

Nicolai Kosirog: Kurz vor einer sich positiv abzeichnenden Entscheidung begingen die Herren Petereit und Lövenich DEN entscheidenden Fehler. Unter Umgehung der offiziellen Kontaktperson schrieben sie einen direkten Brief an die verantwortlichen Sponsoren. In diesem führten sie aus, dass NRW genießt nicht bereit sei, ein neues VB zu unterstützen, sondern darauf beharre,dass ihr eigenes so und nicht anders zu übernehmen sei.

Wobei das nach meinem Dafürhalten vollkommen egal ist, welches Volksbegehren an den Start geht. Warum? Nun, ganz einfach: In ganz NRW gibt es vielleicht ein paar hundert militante Nikotiniker, die mit dem Nichtraucherschutz nicht leben wollen. Bei einer Zahl vaon ca. 11.000.000 Erwachsenen Einwohnern. Und täglich werden es weniger radikale Nikotinfreaks, aus biologischen Gründen, you know?

BTW: Schau doch mal nach Bayern. Da probiert ein Verzweifleter namens Vaclav Wenzel Cerveny schon seit Monaten Unterstützerunterschriften für ein Gegenbegehren zum Nichtraucherschutzgesetz zu bekommen. Der fährt Kilometer um Kilometer durch das Land und bekommt täglich zwischen einem und zwei Dutzend Unterstützer. Meinst Du in NRW wäre das gravierend anders? Ihr seid auf verlorenem Posten. Ende. Aus. Rauchen ist out. Vergiss es einfach!

Nicolai Kosirog: Dieser Brief sorgte dann bei den Geldgebern für Entsetzen.

Bei wem? Bei Tick, Trick und Track?

Nicolai Kosirog: Damit stand die Entscheidung der Sponsoren fest. Keine Unterstützung des Volksbegehrens.

Gut, so dumm sind diese Leute dann offenbar doch nicht.

Nicolai Kosirog: Es wird keine weitere Möglichkeit geben, dieses unsägliche Gesetz in NRW zu verändern.

Und jetzt mal ehrlich, Nicolai, das ist doch auch gut so, oder? Weniger Gestank, weniger Augenbrennen und weniger stinkende Kleidung für Gäste und Mitarbeiter in der Gastronomie.

Nicolai Kosirog:  Sollten Petereit und Co. doch noch auf die Idee kommen, ihr VB „scharf zu machen“, wird dies in einem Desaster und in der Lächerlichkeit enden, die nicht nur unsere Gegner noch mehr freuen wird,…

Ist gar nicht nötig. Wir lachen uns auch so schon halbtot, über die Show, die Ihr bietet.

Nicolai Kosirog: …sondern eine fatale Signalwirkung für das gesamte Land NRW und auch für andere Bundesländer haben wird. In einer zukünftigen Retrospektive wird NRW genießt deshalb als Totengräber des Volksbegehrens angesehen werden.

Totengräber des Volksbegehrens? Ja, sicher. Aber nur für jenes, das sich für Raucherkrebs und Herzinfarkt einsetzt. Und das ist auch gut so (TM).

Nicolai Kosirog: Eine Frage stellt sich allerdings noch. Was geschieht jetzt mit den gespendeten Geldern?! Wenn wir an NRW genießt gespendet hätten, würden wir unser Geld zurückfordern. Mal schauen, ob es noch da ist.

Ich vermute mal, die Kohle seht Ihr nie wieder. Also war’s wie immer bei Euren Aktionen: Eine Pleite vom Anfang bis zum Ende. Gut Hust, weiterhin!

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Volksbegehren in NRW für mehr Lungenkrebs endgültig gescheitert

Vor einiger Zeit berichtete ich bereits, wie der verhaltensaufällige Ronald Blumberg aus Radevormwald, der schon mal Rauchgegner mit Ungeziefer gleichsetzt (Link) oder beim verbotswidrigen Rauchen in einer Kneipe vor der Fotolinse posiert, in der Spendensache Friedhelm Adolfs ordentlichen Zoff mit Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“,  einem engagierten Streiter für mehr Krebserkrankungen, anzettelte. Ronald Blumberg, der eine kleine Rauchergruppe namens „Bergische Bürgerinitiative“ („BBI“) repräsentiert, liefert nun erneut reichlich Stoff für eine gute Story nach.

In einem auf facebook veröffentlichten Brandbrief macht Blumberg seinem Ärger über die missglückte Zusammenarbeit mit „NRW genießt“, einer weiteren Splittergruppe von Menschen, die Lungenkrebs als Lebensziel definiert haben, Luft. Gemeinsam wollte man ein Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen zur Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes initiieren. Es seien sogar schon Geldgeber involviert gewesen. Dies sei nun alles hinfällig, das Volksbegehren wäre gescheitert.

Link zum Pamphlet des Ronald Blumberg

Interessant an der Sichtweise Blumbergs zu dem Debakel ist die Schuldzuweisung. Nach Sicht des Raucheraktivisten aus Radevormwald sei die Arbeit in einer gemeinsamen Organisationsgruppe an persönlichen Eitelkeiten und Animositäten seiner Mitstreiter Petereit und Lövenich gescheitert. Diese Art von Schuldzuweisung ist bekannt. Sie läuft unter dem Motto „Schuld sind immer die anderen“.

Ronald Blumberg: Christoph Lövenich und Detlef Petereit, die aus Egomanie, Narzissmus, Eitelkeit, Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit, und wer weiß welch anderen Gründen noch, uns allen diese historische Chance genommen haben!

Ob dieses Scheitern allerdings einen wirklichen Verlust darstellt darf bezweifelt werden. Es ist sowieso nur noch eine Handvoll unbelehrbarer Schwerstabhängiger, die mit dem konsequenten Nichtraucherschutz nicht leben können bzw. wollen. Dieses Problem dürfte sich i. W. biologisch durch Zeitablauf lösen. Das Stichwort heißt „den Turci machen“. „NRW genießt“ will nach eigenen Angaben 4800 Unterschriften zur Unterstützung gesammelt haben. Bezogen auf die Personen in NRW, die über 18 Jahre alt sind (ca. 11 Millionen) eine wirklich imposante Zahl. Es handelt sich nämlich immerhin um 0,04% der erwachsenen Bevölkerung des Landes.

NRW genießt den Krebs: »NRW genießt!« beabsichtigt, mit den vorliegenden 4.600 Unterstützungsunterschriften im Sommer das Volksbegehren anzumelden. (Quelle)

Bekannt war darüber hinaus, dass die Finanzierung dieses zweifelhaften Unterfangens  immer wackelig war. So wurde das geplante Volksbegehren für mehr Herzinfarkt und Raucherkrebs mehrfach verschoben:

EXPRESS.de: Ein geplantes Volksbegehren gegen das Rauchverbot in NRW-Gaststätten wird um mehrere Monate verschoben. Die Initiatoren hätten bislang noch nicht ausreichend Geld gesammelt, teilte das Aktionsbündnis „NRW genießt“ am Freitag in Bonn mit. Das Volksbegehren könne frühestens im Sommer starten. (Bericht im Kölner Express)

Zuletzt sollte die Aktion „Volksbegehren“ also in diesem Sommer starten. Aber wie immer haben die Schwerstabhängigen nichts auf die Beine gekriegt und nun muss eben der Schuldige gesucht werden. Und der ist, man kennt es, immer „der andere“. Dieses gescheiterte Unterfangen, dem „sozialverträglichen Frühableben“ in NRW wieder mehr zur Geltung zu verhelfen ist eine weitere schwere Schlappe in der langen Geschichte des Versagens der Qualmfraktion. Oder um es genauer zu sagen: Die Damen und Herren Krebsfreunde haben NIE irgendetwas zustande gebracht, das man auch nur halbwegs als Erfolg für ihre dumme Sache hätte werten können. Die Geschichte der „Raucherbewegung“ ist die Geschichte des totalen Versagens.

Aber immerhin: Der Unterhaltungswert bei den Pleiten dieser Nikotinfreaks ist ganz herausragend. Muhahahaha!

 

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Ingo H. und seine Krankenakte

Als jemand, der regelmäßig auf den einschlägigen Raucherkanälen bei facebook unterwegs ist, bin ich ja einiges an Dummheiten gewohnt. LKW-Fahrer und Werkzeughändler, die sich als „freischaffende Rechtsberater“ verdingen, Menschen, die ein wenig mit Photoshop umgehen können und sich „Künstler“ nennen und andere Skurrilitäten mehr. An Dingen, die man schlicht als „bekloppt“ bezeichnen würde, herrscht bei unseren „Genussfreunden“ kein Mangel. Aber was selten vorkommt ist, dass jemand seine ganze aktuelle Krankenakte postet. Aber es passiert.

Erzählen wir also die Geschichte von Ingo H.: Der Name von Ingo H. wurde mir zuerst in Zusammenhang mit rechtswidrigen „Helmut-Partys“ bekannt. Herr H. erwartet derzeit ein Gerichtsverfahren, weil er auf die haarsträubenden juristischen Einfälle eines Herrn Rademacher und eines Herrn Blumberg hereingefallen ist und in seiner Kneipe verbotswidrigerweise rauchen ließ. Aber anstatt dass dieser Mann jetzt nun darüber dezent schweigt, macht er den gesamten Schriftverkehr öffentlich und lässt alle Welt daran teilhaben. Inklusive rechtswidriger Veröffentlichung der Behördenschreiben.

Aber Herr H. hat auch anderweitig ein stark übersteigertes Mitteilungsbedürfnis. Unlängst musste Herr nämlich in ein Krankenhaus. Zuerst einmal ist es schon verwunderlich, dass sich ein echter Raucher einem „Pharmaschergen“ anvertraut. Der Grund waren übrigens unklare sensorische und motorische Ausfälle in einem Arm (Link).

Nachfolgend kann die ganze Welt dann en détail an dern Untersuchungen im Lukaskrankenhaus teilhaben. Neurologische Tests, Blutuntersuchung, Borreliosecheck, Lumbalpunktion, EMG, MRT  etc. etc. Alles das, was normalerweise als hochsensible Daten geführt wird, postet Herr H. nun öffentlich. Klar, er darf das. Es gibt ein Recht auf Dummheit. Wer davon Gebrauch machen will, ist herzlich eingeladen. Und Herr H. macht sehr offensiv davon Gebrauch. Die „Generation Facebook“ schreckt offenbar vor gar nichts mehr zurück. Ich warte eigentlich nur noch auf das genaue Ergebnis der Urinprobe von Herrn H. Auf die Analyse der Stuhlprobe verzichten wir aber dann doch lieber.

Ach ja, Herr H. hat übrigens nach letztem Stand einen „Mini-Infarkt“ erlitten (Link). Klar, dass der nicht vom Rauchen kommt sondern vom Stress wegen des Gerichtsverfahrens aufgrund der rechtswidrigen  „Helmut-Partys“ in seiner Kneipe. Oder von den Warnhinweisen auf der Zigarettenpackung .

Ingo H. Krankenakte 1

Ingo H. Krankenakte 1

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte - Wenigstens darf man rauchen

Ingo H. Krankenakte – Wenigstens darf man rauchen

Ingo H. Krankenakte

Ingo H. Krankenakte

 

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Hardcoreraucher spielen Detektiv

Die bekannten Qualmfanatiker aus den einschlägigen Facebookgruppen zeigen heute mal wieder ein besonderes Schaustück: Kinderspiele und IT-Kompetenz (namentlich facebook-Kenntnisse, also eine ganz komplizierte Materie!) auf allerhöchstem Niveau. Normalerweise berichte ja nicht so gerne über Klatsch und Tratsch aus den Suchtiegruppen, aber diese Kommunikation über die ich kurz berichten werde, hat es in sich. Sie zeigt, dass sich Menschen, die dem Alter nach zur Gruppe der Erwachsenen gehören, benehmen können wie Kinder, die zu viele Bücher der ??? gelesen haben. Heute steht auf auf dem Programm das Stück „Such den Verräter!“:

Hardcoreraucher versuchen "Antirauchertrolle" zu enttarnen.

Hardcoreraucher versuchen „Antirauchertrolle“ zu enttarnen.

Raucher nuckeln ja bekanntlich gerne an Ersatzschnuellern, warum sollen sie nicht auch Kinderspiele veranstalten? „Djuna Luna“, „Maria Kaufmann“ und „Silke Angrick“ sind bei facebook weg vom Fenster. Na und? Vielleicht lag es daran, dass 2 der 3 Damen mit Fakebildern unterwegs waren. Das kommt auf Facebook nicht so gut. Und wenn Heike Börner und Nicolai Kosiroq alle „Antis“ enttarnt haben, wird die Raucherwelt auf facebook bestimmt wieder gut. Facebook ist ja schließlich der Nabel der Welt. Zumindest scheinen diese Leute sehr viel Zeit zu haben. Und damit kommt auch oft die Langeweile (zumindest wenn man keine gescheiten Hobbys hat) und dann kommt eben auch mal solch ein Unsinn dabei heraus.

So, und jetzt sucht weiter den Verräter! Und vielleicht blockt Ihr mich irgendwann wirklich. Dann fehlt mir allerdings diese besonders schräge Form der Unterhaltung.

(Nebenbei bemerkt: Von Euren Tipps stimmt kein einziger. Muhahahahaha!)

 

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Jürgen Vollmer aus Marburg – Ein Extrempöbler außer Rand und Band

Jürgen Vollmer aus Marburg kann es gar nicht fassen. Da verbietet doch tatsächlich ein (Haus)Wirt das Rauchen in seinem Lokal, ähhhh, in seinem gerade zu errichtenden Wohngebäude, und Vollmer, der sonst immer die Entscheidung über das Rauchen den Eigentümern der Örtlichkeiten überlassen will, flippt völlig aus:

Jürgen Vollmer Wohl dem, der sich derlei Tugendterror nicht mehr länger bieten lässt und die ANTI-Raucher dieser Welt endlich zum Teufel jagt.

Allerdings ist wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass dieser Terror NICHT von ganz normalen „Nichtrauchern“ ausgeht, die unsere Positionen nicht selten sogar teilen, sondern dass sie allein von einer Handvoll schäbiger Pharmalobbyisten und ihren Helfern in pseudowissenschaftlichen „Forschungseinrichtungen“ betrieben wird, die sich bestens darauf versteht, die politische Bühne an den passenden Stellen zu schmieren, dort eine kleine, aber lautstarke Gruppe wirr geleiteter, fanatischer Heilsprediger (GRÜNE) zu rekrutieren, deren denkfaule, machttrunkene Mitläuferschaft (oft maßgebliche Teile der SPD) zu instrumentalisieren und sich bei ihrem Feldzug gegen die Freiheit ergänzend im Web der böswilligen Unterstützung eines armseligen Häufleins emotional verkümmerter, einsamer, aber hasszerfressener Blockwartsmentalitäten, der sogenannten ANTI-Raucher als williges Fußvolk zu bedienen.

Nicht NICHTRAUCHER sind unser Gegner, sondern das düstere Konglomerat aus Industrielobby und Möchtegern-Rittern, die Hand in Hand gerade dabei sind, eine neue Form des Faschismus aus der Taufe zu heben, den Gesundheitsfaschismus! (Quelle)

OK, lieber Jürgen Vollmer aus Marburg:  Wer genau sind denn die Mitglieder dieses „armseligen Häufleins emotional verkümmerter, einsamer, aber hasszerfressener Blockwartsmentalitäten, der sogenannten ANTI-Raucher“ genau? Du meinst doch jetzt nicht den Betreiber dieses Blogs hier, oder? Weißt Du eigentlich noch, was der Richter der ersten Instanz Dir ins Stammbuch geschrieben hat?

Aber egal, Jürgen Vollmer aus Marburg ist ein entspannter Genießer. Er ist stets tolerant, weltoffen, freundlich und immer guter Laune.

Schnellbeweis:

Jürgen Vollmer aus Marburg pöbelt exzessiv gegen Vermieter rauchfreier Häuser

Jürgen Vollmer aus Marburg pöbelt exzessiv gegen Vermieter rauchfreier Häuser

 

 

 

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„Der Wirt soll entscheiden, ob geraucht werden darf“ – Oder doch nicht?

Ehrlich, ich gebe zu, bei den Hardorerauchern blicke ich nicht mehr durch. Die sagen doch immer „Der Wirt soll entscheiden, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht!“. OK, und wie ist dann das hier zu verstehen?

"Der Wirt soll entscheiden ob geraucht werden darf oder nicht!" - Und der Hauswirt soll das nicht?

„Der Wirt soll entscheiden ob geraucht werden darf oder nicht!“ – Und der Hauswirt soll das nicht? (Quelle „Netzwerk Rauchen“)

Ja und? Hier hat zwar nicht „der Wirt“ entschieden, dass nicht geraucht werden darf sondern der Hauswirt. Aber wo ist der Unterschied?

Na ja, diese Leute muss man wirklich nicht verstehen. Aber schön ist zumindest, dass Jürgen Vollmer, der bekannte Marburger Qualmrüpel, endlich mal wieder seine Worthülsen in die Menge werfen darf. Das ist immerhin auch etwas. Wenn auch nicht viel.

 

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Raucherwirt Kobsch – Einsicht nach Gerichtsschlappe? Fehlanzeige!

Vorgestern hatte ich über einen Essener Gastrononen berichtet, der vom Amtsgericht wegen Verletzung des Nichtraucherschutzgesetzes NRW zu einer Geldbuße von 150,-€ verurteilt wurde, weil er in seiner Kneipe verbotswidrigerweise rauchen ließ (Link).

Jetzt könnte man ja meinen, dass ein derart eindeutig gefasstes Urteil und der durch den Kläger vermutlich erklärte Rechtsmittelverzicht (denn er hat das Urteil der Pressemeitteilung nach akzeptiert), dazu führen sollten, dass der Mann sich zumindest in Grundzügen einsichtig zeigt. Aber nein, man kennt es ja: Hardcoreraucher sind durch Argumente (auch wenn sie teuer sind) schwer oder gar nicht zu überzeugen:

BILD.de: Doch nur 20 Minuten nach dem Urteil und dem Appell der Richterin, wurde in den Kronenstuben wieder ordentlich gepafft. In der Pinte wurde eine sogenannte „Helmut-Party” veranstaltet, in Anlehnung an den Dauer-Raucher und ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (95).

Kobsch wird demnächst wieder zur mündlichen Verhandlung ins AG Essen müssen. Dann stehen eben diese „Helmut-Partys“ auf dem Prüfstand. Ich glaube kaum, dass das AG der kruden Sichtweise der Unterstützer dieser Rechtsbruch-Partys folgen wird . Dann dürfte es für Herrn Kobsch wieder teuer werden. Und die Herren Gerald Rademacher und Ronald Blumberg, die sich diesen juristischen Bockmist ausgedacht haben, werden wohl ein paar Antworten geben müssen. Oder Fersengeld.

 

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