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Archiv der Kategorie: Volksbegehren gegen Nichtraucherschutz

Lungenkrebspromotor – Ein echt cooler und gut bezahlter Job

Langsam wird es spannend was das gescheiterte Volksbegehren „Für mehr Lungenkrebs und Raucherbein in NRW“ betrifft. Denn jetzt kommen erstmals Interna an die Öffentlichkeit. So belegt ein Arbeitspapier, welche Geldbeträge für welche Posten innerhalb des angestrebten Volksbegehrens vorgesehen waren. Dabei fallen ganz erhebliche Beträge ins Auge:

  • Koordinator Bruttohonorar: 35.000,-€
  • Adminstrator/in o. Agentur Korrespondenzen: 22.000,-€
  • Vertrauensperson Verdienstausfall: 6.000,-€
  • stellvertretende Vertrauensperson Verdienstausfall: 3.000,-€

35.000,-€ alleine für den „Koordinator“? Nicht schlecht. Und wer hätte denn diesen nicht ganz unansehnlichen Betrag erhalten? Ein Blick in die Lokalpresse erhellt den Sachverhalt:

"Volksbegehren NRW für Lungenkrebs und Raucherbein" - Internes Papier enthüllt, wer sich die Taschen füllt.

„Volksbegehren NRW für Lungenkrebs und Raucherbein“ – Internes Papier enthüllt, wer sich die Taschen füllt. (Quelle)

Ach, der Herr Petereit dürfte sich jetzt wirklich ärgern. Immrhin geht ihm durch das Scheitern des Volksbegehrens ein ansehnlicher Betrag durch die Lappen. Wie konnte ich nur darauf kommen, dass Herr Petereit seine todbringende Lobbyarbeit im Dienste der Tabakindustrie „für lau“ anbieten würde? Nein, wenn ordentlich gebündeltes Bares winkt, sagt man doch nicht NEIN, oder?

Und wer wären die anderen Begünstigten gewesen?

Aykut Egeli:  Die Wahl von Frau Rippe in den Vorstand, die Mitgliedschaft von Herrn Petereit und Lövenich sowie die Anwesenheit auf den genannten Sitzungen kann selbstverständlich aufgrund der Protokolle und Anwesenheitslisten belegt werden.

Auf der Sitzung des Komitees am 5.10.2013 in Bonn waren auch alle drei vorgenannten Personen anwesend. NRW genießt war gebeten worden, ihren Finanzplan zur Durchführung des Volksbegehrens vorzulegen, was auch geschah. Dies ist der Plan, der dem Komitee vorgelegt wurde:

Wie leicht zu erkennen ist, betragen hier die Kosten für Herrn Petereit (Koordinator) 35.000,–, für Herrn Lövenich (Vertrauensperson) 6.000,– und für Frau Rippe (stellv. Vertrauensperson) 3.000,–. Dazu kommen Spesen für diese Herrschaften in Höhe von 4.500,–! (Quelle)

Sehr ordentlich. Die üblichen Verdächtigen. War klar, oder? Da hätten sich die Damen und Herren doch ganz nett die Taschen füllen können. Irgendwie erinnert mich das Ganze an das, was in Bayern vor ein paar Jahren stattfand. Einige dubiose Pro-Lungenkrebs-Vereine boten aggressiv kostenpflichtige Lösungen an, wie man das dortige Rauchverbot angeblich umgehen hätte können. Das „Rundum-Sorglos-Paket“ für den lauffaulen Nikotiniker, dem der Weg zur Tür zu weit ist. Von „Starterpackages Geschlossene Gesellschaft“ bis hin zu einer bayernweiten kostenpflichtigen Clubkarte. Was daraus geworden ist? Schauen Sie mal auf der Müllhalde der Geschichte der „Raucherbewegung“ nach!

 

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Schlagabtausch unter den Freunden von Herzinfarkt und Lungenkrebs (III)

Und weiter geht’s mit der lustigen Selbstzerfleischung der „Raucherbewegung“. Wir sind immer noch beim Thema „Warum ‚NRW genießt‚ so böse ist.“ Jetzt kommt endlich auch der bekannte und beliebte Kai Schwarzer aus Köln zum Zuge und lässt es mal ordentlich krachen. Kai, das wissen treue Leser dieses Blogs, ist eine Koryphäe in Rechtswissenschaft. Zumindest seine Dienstaufsichtbeschwerden und Strafanzeigen (Link1 Link2 Link3) haben es in sich. Wie alles andere, was er und seine Nikotinkollegen anpacken, geht aber auch das Unterfangen, mir „das Maul stopfen“ zu wollen (Link) glatt in die volle Hose.

Aber Kai, der rauchende Busfahrer aus Köln,  lässt sich nicht beirren und ist wieder am Start. Leider sind Kai heute neben einigen anderen Dingen auch die Umlaute ausgegangen. Kai, kannst Du deinen Internetprovider nicht mehr voll bezahlen, so dass er Dir zumindest teilweise den Stecker rauszieht?

Kai Schwarzer Ich frage mich nur, ob man ggf. auf dem Rechtsweg seine Spenden zur ck fordern kann. Ein entsprechendes Verfahren ein zu leiten kostet ein Verm gen und w re nur ratsam, wenn man eine gute Rechtsschutzversicherung hat! Allerdings frage ich mich auch, wieviel dieser Spendengelder in den privaten Geldbeutel von D. Petereit Co. geflossen sind. Ich wette n mlich, diese Herrschafte haben ihre Arbeit -oder sollte ich lieber sagen diesen Murks- nicht umsonst gemacht. Dies aber aufzukl ren d rfte unm glich sein. Das einzige wie man denen noch in die Suppe spucken k nnte w re, wenn man all das fl chendeckend der ffentlichkeit zug nglich macht, sollten diese Herrschaften in Zukunft noch einmal die Absicht haben, wieder so ein Scheiss zu produzieren. Sei es hier in NRW oder in anderen Bundesl ndern. Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, dass D. Petereit Co. kr ftig in die eingene Tasche gewirtschaftet haben!

Gesendet: Mittwoch, 23. Juli 2014 um 12:48 Uhr (Quelle)

Kai, Du sprichst mit Ronald Blumberg. Der Mann ist Profi für Verfassungsrecht. Bei so einer juristischen Konifere (Absicht!) müsste sich auch im Bereich des einfachen Schuldrechtes was machen lassen. Frag ihn mal, er kennt sich aus. Und bei Strafanzeigen bis Du selbst ja auch ein echter Superexperte. Ich gebe Dir jetzt mal einen Tipp: Die Paragraphen, die hier in Frage kommen könnten, haben die Nummern 263 und 266 und stehen im StGB. So, Kai und jetzt schreib doch mal wieder einem Staatsanwalt. Vielleicht wird ja diesmal was draus. Aber starte vor dem Absenden die Rechtschreibprüfung!

PS: Kai, Du hast mich schon lange nicht mehr angezeigt. Haste nicht mal wieder Lust? Oder wenigstens eine kleine Nachricht an die entsprechende Stelle. Oooooooch komm, Kai! Mach mal wieder was! Es war sooo lustig mit Dir. Muhahahaha!

 

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Volksbegehren in NRW für mehr Lungenkrebs endgültig gescheitert

Vor einiger Zeit berichtete ich bereits, wie der verhaltensaufällige Ronald Blumberg aus Radevormwald, der schon mal Rauchgegner mit Ungeziefer gleichsetzt (Link) oder beim verbotswidrigen Rauchen in einer Kneipe vor der Fotolinse posiert, in der Spendensache Friedhelm Adolfs ordentlichen Zoff mit Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“,  einem engagierten Streiter für mehr Krebserkrankungen, anzettelte. Ronald Blumberg, der eine kleine Rauchergruppe namens „Bergische Bürgerinitiative“ („BBI“) repräsentiert, liefert nun erneut reichlich Stoff für eine gute Story nach.

In einem auf facebook veröffentlichten Brandbrief macht Blumberg seinem Ärger über die missglückte Zusammenarbeit mit „NRW genießt“, einer weiteren Splittergruppe von Menschen, die Lungenkrebs als Lebensziel definiert haben, Luft. Gemeinsam wollte man ein Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen zur Abschaffung des Nichtraucherschutzgesetzes initiieren. Es seien sogar schon Geldgeber involviert gewesen. Dies sei nun alles hinfällig, das Volksbegehren wäre gescheitert.

Link zum Pamphlet des Ronald Blumberg

Interessant an der Sichtweise Blumbergs zu dem Debakel ist die Schuldzuweisung. Nach Sicht des Raucheraktivisten aus Radevormwald sei die Arbeit in einer gemeinsamen Organisationsgruppe an persönlichen Eitelkeiten und Animositäten seiner Mitstreiter Petereit und Lövenich gescheitert. Diese Art von Schuldzuweisung ist bekannt. Sie läuft unter dem Motto „Schuld sind immer die anderen“.

Ronald Blumberg: Christoph Lövenich und Detlef Petereit, die aus Egomanie, Narzissmus, Eitelkeit, Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit, und wer weiß welch anderen Gründen noch, uns allen diese historische Chance genommen haben!

Ob dieses Scheitern allerdings einen wirklichen Verlust darstellt darf bezweifelt werden. Es ist sowieso nur noch eine Handvoll unbelehrbarer Schwerstabhängiger, die mit dem konsequenten Nichtraucherschutz nicht leben können bzw. wollen. Dieses Problem dürfte sich i. W. biologisch durch Zeitablauf lösen. Das Stichwort heißt „den Turci machen“. „NRW genießt“ will nach eigenen Angaben 4800 Unterschriften zur Unterstützung gesammelt haben. Bezogen auf die Personen in NRW, die über 18 Jahre alt sind (ca. 11 Millionen) eine wirklich imposante Zahl. Es handelt sich nämlich immerhin um 0,04% der erwachsenen Bevölkerung des Landes.

NRW genießt den Krebs: »NRW genießt!« beabsichtigt, mit den vorliegenden 4.600 Unterstützungsunterschriften im Sommer das Volksbegehren anzumelden. (Quelle)

Bekannt war darüber hinaus, dass die Finanzierung dieses zweifelhaften Unterfangens  immer wackelig war. So wurde das geplante Volksbegehren für mehr Herzinfarkt und Raucherkrebs mehrfach verschoben:

EXPRESS.de: Ein geplantes Volksbegehren gegen das Rauchverbot in NRW-Gaststätten wird um mehrere Monate verschoben. Die Initiatoren hätten bislang noch nicht ausreichend Geld gesammelt, teilte das Aktionsbündnis „NRW genießt“ am Freitag in Bonn mit. Das Volksbegehren könne frühestens im Sommer starten. (Bericht im Kölner Express)

Zuletzt sollte die Aktion „Volksbegehren“ also in diesem Sommer starten. Aber wie immer haben die Schwerstabhängigen nichts auf die Beine gekriegt und nun muss eben der Schuldige gesucht werden. Und der ist, man kennt es, immer „der andere“. Dieses gescheiterte Unterfangen, dem „sozialverträglichen Frühableben“ in NRW wieder mehr zur Geltung zu verhelfen ist eine weitere schwere Schlappe in der langen Geschichte des Versagens der Qualmfraktion. Oder um es genauer zu sagen: Die Damen und Herren Krebsfreunde haben NIE irgendetwas zustande gebracht, das man auch nur halbwegs als Erfolg für ihre dumme Sache hätte werten können. Die Geschichte der „Raucherbewegung“ ist die Geschichte des totalen Versagens.

Aber immerhin: Der Unterhaltungswert bei den Pleiten dieser Nikotinfreaks ist ganz herausragend. Muhahahaha!

 

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