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Archiv der Kategorie: Roland Dittmar

Roland Dittmar: Von Meinungsfreiheit und Pöbeleien

Immer wieder wird in diesem Blog ein Thema behandelt. Es lässt sich mit dem lateinischen Spruch: „Quod licet jovi non licet bovi“ gut umschreiben. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang gerne immer wieder an den Marburger Jürgen Vollmer, der jahrelang im Internet seine Gegner auf das Gröbste beleidigte, aber bei der ihm zugedachten Bezeichung „Qualmrüpel“ stante pede vor Gericht zog. Allerdings nur um sich dort in zwei Instanzen bescheinigen zu lassen, was ein „Rüpel“ ist.

Oder an die mittlerweile leider aus den Raucherforen völlig verschwundene Caro Cremer, die im Internet auch Rauchgegner beleidigt hat, sich auf ihrer Webseite aber klar gegen „Mobbing“ aussprach. Auch der Aalener Juwelier und FDP-Politiker Alexander Jäger fällt einem da spontan ein. Für ihn gehört die Formalbeleidigung auch zum Standardvokabular. Bei einer ihn darstellenden Karikatur erfolgte allerdings schnell die Anrufung des Staatsanwaltes. Ebenfalls mit sehr bescheidenem Erfolg, nebenbei bemerkt.

Jetzt hat dieses Schicksal auch Roland Dittmar vom „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ ereilt. Auf seiner facebook-Seite veröffentlicht der Schriftführer des oben genannten Tabaklobbyistengrüppchens eine Zeichnung mit ein wenig Text. Unterlegt ist das Ganze mit der Aussage: „Für alle die glauben die Meinungsfreiheit wäre ein Freibrief zum Pöbeln……..

Roland Dittmar wird zum Saubermann: Aufruf gegen Internetpöbelei

Roland Dittmar wird zum Saubermann: Aufruf gegen Internetpöbelei

Ein weiteres Sprichwort fällt mir dazu ein: „Vom Saulus zum Paulus“. Denn Roland Dittmar pöbelt auch manchmal gerne im Internet herum. Rauchgegner nennt Dittmar im Überschwange dann schon mal „bescheuerte Antis“:

Roland Dittmar von

Roland Dittmar von „bft e. V.“: Rauchgegner werden zu „bescheuerten Antis“

Das bekannte Rauchgegnerforum „raucherwahnsinn.de“ durfte sich mit der von Dittmar verliehenen Bezeichnung „Kloakenforum“ schmücken. Eine schicke Kollektivbeleidigung, die der Münchner Raucheraktivist da vorträgt:

Roland Dittmar nennt Forum von Rauchgegnern

Roland Dittmar nennt Forum von Rauchgegnern „Kloakenforum“

Mit Roland Dittmar haben wir also wieder einmal einen vermeintlichen „Saubermann“ gefunden, der so sauber auch nicht ist. Eine schöne Ergänzung einer langen Reihe „Genussfreunde“, die streng nach dem eingangs erwähnten Motto leben.

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Roland Dittmar – „Freiheitsaktivist“ gegen den Amtsschimmel

Roland Dittmar ist Schriftführer einer unbedeutenden Tabaklobbyistengruppe namens „Bündnis für Freiheit und Toleranz“, „bft e. V.“ aka „Bodos Fluppen Truppe“, benannt nach deren Namensgeber Bodo Meinsen, der auch gerne „Dienstaufsichtsbeschwerden-Bodo“ genannt werden darf, weil er schon mal versucht hat, mir meine kritische Meinung per Beschwerde bei meinem Dienstherrn zu untersagen. Erfolg übrigens wie immer gleich NULL, aber das nur am Rande.

Kommen wir zurück zum Vorbringen von Herrn Dittmar. Als Führungsperson eines Vereines, der sich „Freiheit“ und „Toleranz“ auf das nikotingelbe Fähnchen geschrieben hat, muss er natürlich gegen alle Einschränkungen der Freiheit herziehen (auch die nur vermeintlichen!) und konsequent Position wider den tierischen Ernst beziehen. Diesmal hat er das Schreiben einer Ordnungsbehörde herausgekramt, die einem fahrenden Bäcker, der mit seinem Wagen in einem Wohngebiet klingelnd und hupend die Kunden anlocken möchte, angedroht hat, gegen ihn tätig werden zu wollen:

Roland Dittmar von "bft e. V." findet Lärmbelästigung in Ordnung.

Roland Dittmar von „bft e. V.“ findet Lärmbelästigung in Ordnung.

Wer Herrn Dittmar näher kennt, und ich tue das, da Herr Dittmar schon öfter Gegenstand meiner kritischen Berichterstattung war (Link), weiß, dass der Mann nun nicht gerade zu den Top-Intellektuellen in diesem Lande gehört. Aber auch bei einem nur wenig ausgeprägten Reflexionsvermögen hätte man(n) eigentlich darauf kommen können, dass es durchaus seine Berechtigung hat, wenn man es untersagt, in einem Wohngebiet laut hupend und klingelnd durch die Gegend zu fahren um seine Waren anzupreisen. Es soll nämlich auch Menschen geben, die tagsüber mal schlafen müssen (etwa weil sie zu Zeiten arbeiten müssen, wo andere nachts im kuscheligen Bettchen liegen) oder andere, die tagsüber Ruhe und Konzentration an ihrem Schreibstisch brauchen, weil sie eine geistige Arbeit verrichten usw. usw. Ganz abgesehen von den einschlägigen Vorschriften der StVO, die Hupen nur als Warnsignal und zum Anzeigen einer Überholabsicht außerhalb geschlossener Ortschaften zulassen.

Aber nein, Roland Dittmar, der sogar ein Problem hat, aus Rücksichtnahme einfach mal die Straßenseite zu wechseln, weil Menschen von seinem Kippenabbrand belästigt werden könnten (Link), ist natürlich der Meinung, dass im Sinne von „Freiheit und Toleranz“ die Gesetze locker ausgelegt werden müssen. Zu fragen steht nun nur noch, wie Herr Dittmar wohl reagieren würde, wenn sich so ein Bäckerwagen mit infernalischem Lärm mehrmals wöchentlich durch sein Wohngebiet in München bewegen würde. Denn erfahrungsgemäß sind die „Obertoleranten“ dann ganz schnell am Ende der Fahnenstange, wie ich bei seinem Boss, dem Herrn Meinsen, der übrigens auch Mitglied der FDP ist, bereits vor Jahren lernen durfte.

 
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Verfasst von - 7. April 2015 in bft, bft e.V., Bodo Meinsen, Roland Dittmar

 

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Ronald und Roland: Militante Raucher versuchen „investigativen Journalismus“

Der „Star“ unserer heutigen Titelstory ist, wieder einmal, der bekannte verhaltensauffällige Raucheraktivist Ronald Blumberg aus Radevormwald. Ja, genau, DER verhaltensauffällige Ronald Blumberg, der Rauchgegner mit Ratten vergleicht, sich regelmäßig beim Gesetzesbruch rauchend in Aachener Kneipen fotografieren lässt, der mit Dienstaufsichtsbeschwerden versucht, seine Gegner mundtot zu machen und der auf nahezu jedem Foto, das von ihm existiert, mit einer Tabakspfeife im Mund posiert. Wobei der Tabakspfeifenfetisch sicher noch eine der harmloseren Eigenschaften des Mannes ist.

Genau um den Ronald Blumberg geht es. Denn nachdem Ronald Blumberg, unter tätiger Mithilfe einiger anderer militanter Raucher, die „Raucherbewegung„, bzw. das, was davon übrig ist, erfolgreich atomisiert hatte, nimmt er sich nun einige Nichtraucheraktivisten vor und versucht sich in „investigativem Journalismus“. Er meint, den User „Nieraucher“ enttarnt zu haben:

Ronald Blumberg auf den Spuren von "Nieraucher"

Ronald Blumberg auf den Spuren von „Nieraucher“

Und wie alles, was Blumberg anpackt, geht auch das voll daneben. In seiner bekannten rüpelhaften Art teilt Blumberg erstmal gegen den von ihm gehassten Rauchgegner aus. Sein Opfer Florian Karl-David nennt er erstmal einen „Bayer“ und einen „Bauernlümmel“:

Ron Blu Halt ein typischer bayrischer Bauernlümmel.

Jetzt ist zu fragen, welche der Beleidigungen schwerer wiegt: Der „Bayer“ oder er „Bauernlümmel“. Denn wie man aus dem verlinkten Profil erkennen kann, handelt es sich bei dem User um einen Oberfranken. Der Unterschied zwischen einem Bayern und einem Franken dürfte in etwa so groß sein wie der zwischen Blumberg und einem Nobelpreisträger in Physik. Aber das muss Ronald Blumberg nicht wissen. Wissen sollte er allerdings, dass diese regionale Fehleinschätzung lebensgefährlich sein kann: „Wer einen Franken Bayer nennt, der besser um sein Leben rennt„, das dürfte zumindest in Süddeutschland bekannt sein.

Aber Ronnie, ich kann Dich beruhigen, du bist von der Enttarnung von „Nieraucher“ soweit entfernt wie von dem oben genannten Nobelpreis in Physik. Dass beide ein gemeinsames Bild teilen, bedeutet nicht viel, auch wenn Du das nicht verstehst.

An dem genannten Nichtraucheraktivisten haben sich übrigens schon andere versucht. Besonders auffallend ist, dass Roland Dittmar, Schriftführer des Bodo-Meinsen-Vereins „Bündnis für Freiheit und Toleranz„, einem schlecht getarnten Tabaklobbygrüppchen, das ständig versucht von seinem Schmuddelimage loszukommen und daher verzweifelt andere Themen zu besetzen sucht, gleich mal pauschal, freundlich und über die Maßen „tolerant“ mit Denunziation bei der Dienstaufsicht drohte:

Der "tolerante" Roland Dittmar droht Nichtraucheraktivisten mit Denunziation.

Der „tolerante“ Roland Dittmar droht Nichtraucheraktivisten mit Denunziation.

Wir kennen diese Methode gut. Öffentlich bedienstete Nichtraucheraktivisten werden gerne mal pauschal bei der Dienstaufsicht diffamiert (Link). Schließlich haben die bekannten „toleranten Tabakgenießer“ kein Problem mit abweichenden Meinungen. Nein, das haben sie sicher nicht. Und keinerlei Kenntnis haben sie von der Rechtslage. Macht aber nix, das Beschwerdeschreiben ist schnell dahingesudelt, und ob Rechtsgrundlage oder nicht, da muss man doch gegen den verhassten Meinungsgegner was machen können. Schließlich ist der Raucher per se tolerant und der Rauchgegner ein „Faschist“. Und die haben im Staatsdienst nichts zu suchen. Zur Not wird halt gemeinschaftlich ein Denunziationsschreiben aufgesetzt.

Ganz nebenbei gelten die 10 Gebote auch für Protestanten (Link).

Übrigens wie damals, als der obige Screenshot gemacht wurde, liegt Dittmar was Florian Karl-David betrifft, auch heute voll daneben:

Roland Dittmar über FKD

Roland Dittmar über FKD

Lieber Roland, wo willst Du denn mit „ihm zu tun“ gehabt haben, als er Deiner Meinung nach als Trauerredner arbeitete? Vielleicht als es darum ging, den Gründer der wohl erfolglosesten Kleinpartei für Raucherinteressen unter die Erde zu bringen, als der vor 2 Jahren überraschend dem „Club 58“ beitreten musste? Das kann nicht sein. Denn Florian arbeitet nicht als Trauerredner sondern als Fachlehrer. Man höre und staune. Und, lieber Roland, hast Du nun nochmal Lust, ihn bei der Dienstaufsicht anzuschwärzen? Frag doch mal die bekannten Denunzianten aus dem „Raucherstüberl“, wie man das am besten anpackt. Die können das. Wir sind alle sehr gespannt. Vielleicht gibt es hier bald einen neuen Denunziantenthread.

 

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Rudolf Haab – Der widerliche Nazivergleich der Woche

Rudolf Haab aus Basel war noch nicht sehr häufig als Besprechungsthema hier in meinem Blog. Jetzt hat es der Mann endlich stante pede zur eigenen Kategorie hier im Blog gebracht. Der Grund ist einer der widerlichten Nazivergleiche, derer ich aus dem Munde militanter Raucher gewahr werden durfte. Und von denen bin ich eine ganze Menge gewohnt.

Rudolf Haab:Soeben mit dem ICE von Amsterdam nach Basel in Köln angekommen. Kurzer Halt, ausgestiegen mit vielen anderen um eine Zigi zu rauchen. Ausserhalb des gelben Konzentrationslagers ! Es lebe die Anarchie ! (Quelle)

Wie sittlich verwahrlost muss man eigentlich sein, um die schlimmsten Greuel der Menschheit mit einer Raucherzone auf dem Bahnhof gleichzusetzen? Ja, es ist bekannt und nicht gerade neu, dass Nikotinnutzer, die sich auf den einschlägigen Forenseiten bei facebook herumtreiben jetzt nicht die alleranständigsten Menschen sind. Beleidigungen, Denunziationen, Nazivergleiche, Morddrohungen. Alle Niederungen (un)menschlicher Kommunikation sind diesen selbsternannten „kultivierten Genussmenschen“ vertraut. Aber das, was Herr Haab da vorträgt, ist einfach nur widerlich und Abscheu erregend. Ich gehe mich jetzt einfach mal übergeben.

Rudolf Haab aus Basel - Widerlicher Nazivergleich

Rudolf Haab aus Basel – Widerlicher Nazivergleich

Ach ja, und wem gefällt dieser widerliche Nazivergleich?

ronald-blumberg-andreas-zimmer-roalnd-dittmar-susanne-putz-gefällt-nazivergleichRonald Blumberg, keine Frage. Auf den hätte ich auch zuerst getippt. Und auch viele der anderen „üblichen Verdächtigen“ sind am Start beim „clap your hands for Nazishit“. So, und jetzt muss ich wirklich mal raus.

 

Roland Dittmar, Jürgen Vollmer & Co: Raucher „Marke rücksichtslos“

Auf den bekannten Kanälen der militanten Raucher findet man in kurzen Zeitabständen immer wieder erschreckende Dokumente der Selbstentlarvung. Aus Dummheit oder Ignoranz gepostet zeigen diese mit schöner Regelmäßigkeit, wie die Damen und Herren, die sich selbst als „tolerant“ (gelegentlich auch mal mit 2 „l“ geschrieben) und „weltoffen“ bezeichnen, wirklich gestrickt sind. Ein solches Dokument veröffentlichte unlängst Roland Dittmar aus München, der bei der Tabaklobbyorganisation „Bündnis für Freiheit und Toleranz e. V.“ als Schriftführer tätig ist:

Roland Dittmar vom

Roland Dittmar vom „Bündnis für Freiheit und Toleranz e. V.“ zeigt wenig Toleranz gegenüber den Bedürfnissen anderer Menschen

Herr Dittmar als militanter Raucher findet es also völlig überzogen, dass man Rücksicht auf andere Menschen nimmt. Und dass, vermutlich an einem Krankenhaus, ein derartiges Schild angebracht ist, dazu fällt dem Raucher Dittmar lediglich ein, dass dies ein weiterer Auswuchs von „Raucherhatz“ und „Hysterie“ sei. Entsetzlich.

Dieses kleine Dokument offenbart schonungslos, was letztlich das Ziel von „Freiheitsfreunden“, für die das Wort „Rücksicht“ ein Fremdwort darstellt ist: Sie wollen immer und überall wieder rauchen, Rücksichtnahme kennen sie dabei nicht. Alles was diese Leute interessiert, ist ihr eigener Wunsch, ihre Nikotindrogen an jeder möglichen Stelle konsumieren zu können ohne anderen Menschen und deren Bedürfnissen irgendeine Art von Respekt entgegen bringen zu müssen.

Ob dort jetzt kranke Menschen hinter den Fenstern liegen, die vielleicht nicht den ganzen Tag von den stinkenden Aerosolen von „Genießern“ wie Dittmar belästigt werden wollen, das alles interessiert Menschen wie Dittmar nicht. Er sieht es als Teil seiner „Freiheit“ an, seine Rücksichtslosigkeit gnandenlos ausleben zu können. Ein derartiges Verhalten ist asozial. Nicht mehr und nicht weniger.

Und man wundert sich nicht, dass auch der bekannte Marburger Qualmfreund Jürgen Vollmer diese rücksichtslose Art und Weise seine eigene Lebensweise gnandenlos gegenüber anderen auszuleben goutiert:

Jürgen Vollmer und andere Raucher unisono gegen  jede Art von Rücksicht

Jürgen Vollmer und andere Raucher unisono gegen jede Art von Rücksicht

Ach ja, und falls noch jemand Zweifel hat, ob sich derartig gewirkte Menschen an freiwllige Raucheinschränkungen (besonders in der Gastronomie, dem angestammten Habitat militanter Nikotiniker)  halten würden, der darf jetzt seine Meinung nochmals überdenken.

 

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Neues vom „Bündnis für Vorverurteilung und Intoleranz“

„bft e. V.“ steht eigentlich für „Bündnis für Freiheit und Toleranz“ und damit angeblich für Bürgerrechte und Freiheitsideale. Blickt man hinter die Kulissen dieses kleinen Grüppchens von Tabaklobbyisten, wird einem klar, wie die Damen und Herren dieses selbst ernannten Toleranzvereins ticken. Die erklären „Antispießer“ (zum bft-Test „Spießer“ oder „Freigeist?“ ) vom „bft e. V.“ outen sich dann nämlich immer wieder ungewollt als ganz normale kleine Spießer.

„bft e. V.“: Pause bei der WM, aber nicht bei der SPD. Erst ein Innenpolitiker unter Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie, jetzt ein weiterer unter Verdacht wegen Drogenbesitz. Ist doch beides verboten. Die SPD hat häufig eine Vorliebe für Verbote als erziehrische Maßnahme, nun muß sie feststellen, dass Wasser predigen und selbst Wein trinken auch in den eigenen Reihen Bestand hat. Wir empfehlen, sich weniger als Sanktionierer des Volkes zu engagieren und besser aufzupassen, wen und was man da in sensible Ausschüsse schickt. (Quelle)

Im deutschen Strafrecht existiert die sog. Unschuldsvermutung. Ein Verdächtiger gilt als unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils. Nicht so bei „bft e. V.“, dem ersten deutschen Toleranzvereinchen. Dort wird munter vorverurteilt, denn der deutsche Spießer muss nicht Beweis erheben, eine Anklage formulieren und den Ausgang eines ordentlichen Gerichtsverfahrens abwarten. Der bft-Spießer schießt sofort. Und zwar aus der Hüfte. Da ist man dann ganz klar „Freigeist“.

Zum Fall Edathy: Der SPD-Mann steht unter dem Verdacht, kinderpornographisches Material erworben zu haben. Bewiesen ist davon nichts. Entsprechende Durchsuchungen konnten kein strafrechtlich relevantes Material sicherstellen. Dass Edathys Laptop verschwunden ist, präjudiziert ebenfalls nichts. Alles was bewiesen ist, dass sich Edathy sog. „Poser-Videos“ beschafft hat, auf denen Jugendliche sich in aufreizender Pose darstellen. Man mag diese „Poser-Videos“ bzw. deren Konsum ebenfalls als krank und abartig ansehen, nach geltender Rechtslage ist dieses Konsumverhalten jedoch nicht gesetzeswidrig. Punkt.Die selbsternannte Toleranzvereinigung  „bft e. V.“ ballert aber gerne mal aus allen Rohren auf den verhassten Politiker von der ebenso verhassten „Verbotspartei“ SPD.

Nächster Fall: Der SPD-Politiker Michael Hartmann hat angeblich Crystal Meth konsumiert. Eine Durchsuchung seiner Wohnung bleibt erfolglos. Es werden keine Drogen gefunden (Link). Das Verfahren läuft noch, weitere Ermittlungen werden folgen. Bei „bft e. V“ ist der Mann dagegen bereits vorverurteilt. Sein Problem: Er ist ebenfalls bei der SPD.

Man sieht hier sehr plastisch, wie die „Toleranzfreunde“ von „bft e. V.“ blind auf jeden einschlagen, der zu einer der verhassten „Verbotsparteien“ gehört. Differenzierte Betrachtungen der Sachlage sind nicht das Ding der Tabaklobbyisten aus München. Da wird lieber auf den Putz gehauen, dass es kracht. Und besonders „tolerant“ ist man sowieso. Das weiß ich seit deren Boss Bodo Meinsen bei meinem Dienstvorgesetzten mittels Dienstaufsichtsbeschwerde versucht hat, mir den Mund verbieten zu lassen. Leider unter dezenter Nichtberücksichtigung der Rechtslage. Aber von Herrn Meinsen und seinem Grüppchen profunde Betrachtungen zum Dienstrecht des Beamten zu erwarten (hier dem §47 Abs. 1 Satz 2 BeamtStG), würde diese Damen und Herren wohl überfordern. Genau so wie es sie überfordert, zu erkennen, dass „Verdacht auf…“ im strafrechlichen Sinne nur erklärt, dass jemand einer Tat verdächtigt wird. Und kein bisschen mehr.

 

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Solidarität für Friedhelm! Eine Raucherposse erster Couleur.

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf, der zweitbekannteste Kettenraucher in Deutschland nach Helmut Schmidt, hat ein Problem: Er muss aus seiner Wohnung ausziehen, weil er das Treppenhaus jahrelang mit Tabaksqualm und Rauchgestank bemieft hat und ihm auch das Landgericht Düsseldorf nicht folgen wollte, dass dies alles gar kein großes Problem sei (Bericht hier im Blog).

Besonders  interessant liest sich in diesem Zusammenhang übrigens die Urteilsbegründung. Ein paar besonders aussagekräftige Passagen, die das Verhalten vom Raucher-Rentner Friedhelm Adolfs unter einem gewissen negativen Licht erscheinen lassen, möchte ich hier einmal kurz besprechen:

LG Düsseldorf:  „[…]Der schwerwiegende schuldhafte Pflichtverstoß des Beklagten, der die fristlose Kündigung rechtfertigt, liegt vorliegend alleine darin, dass der Beklagte keine Maßnahmen dafür trifft um zu verhindern, dass Zigarettenrauch in den Hausflur zieht, sondern dies durch sein vertragswidriges Verhalten sogar noch fördert.[…]

Herr Adolfs scheint sich also im Haus rücksichtslos zu benehmen und unternimmt nichts dafür, dass seine Geruchsbelästigungen so klein als möglich gehalten werden. Im Gegenteil:

LG Düsseldorf:  „[…]Zur Überzeugung der Kammer hat die Klägerin durch die durchgeführte Zeugenvernehmung den Nachweis erbracht, dass ein geänderte Verhalten des Beklagten dazu geführt hat, dass seit dem Jahr 2011 Zigarettenrauch in den unteren Teil des Treppenhauses L-Straße zieht und dort zu erheblichen Geruchsbelästigungen führt. Dies ergibt sich aus der Aussage des Zeugen C. Dieser hat im Termin vor der Kammer am 22.5.2014 ausgesagt, dass er schon seit über 30 Jahren als Makler und Immobilienkaufmann für die Klägerin tätig ist, dass ihm erstmals im Herbst 2011 aufgefallen sei, dass es im unteren Bereich des Treppenhauses L-Straße unangenehm nach Zigarettenrauch gerochen hat. Bei einer späteren Gelegenheit, im Frühjahr 2012, habe er im Einverständnis mit dem Beklagten dessen Wohnung betreten. Bei diesem Besuch habe er gesehen, dass sich fünf Aschenbecher des Beklagten in der kleinen Wohnung befanden, die alle nicht geleert waren.Weiterhin hätten sich innen an der Wohnungstür Kleidungsstücke befunden, die alle stark nach Rauch rochen. In der ganzen Wohnung habe es gerochen wie in einer Räucherkammer. Eine vergleichbare Wahrnehmung habe er erneut  im November/Dezember 2012 gemacht. Weiterhin hat der Zeuge geschildert, dass er im weiteren Verlauf des Jahres 2012 mehrfach im Haus L-Straße gewesen sei; bei jeder dieser Gelegenheiten habe er wahrgenommen, dass die Rollläden an der Wohnung des Beklagten heruntergelassen waren. […]

5 randvolle Aschenbecher, verseuchtes Mobiliar, nach Qualm stinkenden Klamotten. Und keine frische Luft von außen. Eigentlich ein sehr „leckeres“ Umfeld, in dem sich Herr Adolfs pudelwohl zu fühlen scheint. Mir wird beim Gedanken daran gerade etwas übel. Aber nur ein klein wenig…

LG Düsseldorf: „[…]Zu dem geschilderten vertragswidrigen Verhalten des Beklagten, nämlich dem unzureichenden Lüften und der unterlassenen Leerung von Aschenbechern, ist es aber erst später, nämlich ab dem Jahr 2011 gekommen.[…]“

So, und damit ist eigentlich alles klar. Friedhelm Adolfs hat irgendwann angefangen, nicht sein Raucherverhalten zu ändern sondern sein Lüftungsverhalten. Die Rolläden waren fortan regelmäßig geschlossen, die Fenster ebenso und der ganze aerosole Giftmüll musste zwangsweise über das Treppenhaus entsorgt werden. Dorthin breitet er sich nämlich aufgrund der Diffusionsgesetze aus, wenn ein anderer Weg zum Ausgleich der Konzentrationen nicht möglich ist. Und dies eben mit entsprechenden Folgen für die anderen Mieter.

Also war’s nichts mit der Aktion „Friedhelm sind wir alle!„. Wer sich benimmt wie ein rücksichtsloser Raucher, der wird auch entsprechend behandelt. Aber bei unseren Freunden von der Qualmfront ist Rücksichtnahme auf die Belange der Mitmenschen jetzt ja auch nicht unbedingt eine weit verbreitete Angewohnheit, insofern ist das Aufheulen der Raucherfraktion nach dem Urteilsspruch schon verständlich. Nachvollziehbar ist es aber nicht.

Ich weiß daher auch gar nicht, warum seitens der anderen Qualmfanatiker jetzt ein derart großes „Solidarität für Friedhelm!“-Fass aufgemacht wird. Vielleicht liegt es daran, dass diese Herrschaften eine Urteilsbegründung nicht lesen und/oder nicht verstehen können bzw.  einfach infolge einer gewissen ihnen eigenen geistigen Schlichtheit annehmen, dass man nun, nur weil man Raucher ist, sofort aus der Wohnung fliegen könne.  Also muss Kohle für Friedhelm her, denn „Friedhelm ist überall!“:

Roland Dittmar: Die Spendenwelle ist angelaufen. Lt. Aussage von RA Lauppe Assmann belief sich der Stand der Aktion am 2.7.2014 8 Uhr auf 500.- Euro. Friedhelm braucht 4.200.- Euro, um nicht zum Jahresende aus seiner Wohnung auszuziehen. Zeigt Eure Solidarität und Euer Raucherherz und spendet, denn dieses Urteil ist nicht nur für den Friedhelm wichtig, es betrifft die ganze Rauchernation. (Quelle)

Oh my god! Roland Dittmar, Schriftführer der Tabaklobbyorganisation „bft e. V.“ ruft im Namen der „Rauchernation“ auf, für Friedhelm, den Raucher-Rentner zu spenden. Dümmer geht’s wirklich nimmer! Erstens einmal sind nicht mal mehr 1/3 der Deutschen Raucher. Von einer „Rauchernation“ kann man daher wohl kaum sprechen. Und die geforderte Solidarität dürfte zweitens schnell erschöpft sein bei einer Bevölkerungsgruppe, die 1. nicht gerade zu den Wohlhabenden gehört und 2. ihr Geld lieber für Alkohol und Nikotin denn für „Solidarität mit Friedhelm“ ausgibt. Und über den Ausdruck „Spendenwelle“ wollen wir hier gar nicht reden. Wo Roland Dittmar eine „Spendenwelle“ sieht, sehe ich eher Ebbe in der Kasse.

Nebenbei bemerkt finanzieren die 4200,-€ auch nicht den Fortgang des Verfahrens vor dem Revisionsgericht sondern sind als Sicherungsleistung zu hinterlegen, damit die Räumung abgewendet wird. Und da wird mancher Hardcoreraucher sich überlegen, dass ihm der eigene Lungenkrebs. den es zu errauchen gilt, nicht vielleicht doch näher ist als jener des rauchenden Rentners, und dass eben dieser eigene Krebs daher zuvorderst finanziert werden muss. Für was das eigene knappe Geld dann ausgegeben werden wird, dürfte klar sein.

Aber egal, wie sich die Hardcorefraktion öffentlich präsentiert: Eine peinliche Posse ist das, was hier geboten wird, allemal!

 
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Verfasst von - 3. Juli 2014 in Friedhelm Adolfs, Roland Dittmar

 

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