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Archiv der Kategorie: Raucherkrankheiten

Nicolai Kosirog – Wenn Raucherträume doch nicht wahr werden.

Muss man noch mehr über Nicolai Kosirog sagen? Wir haben seine peinlichen Ausfälle und Einlassungen hier mannigfaltig behandelt. Aber er legt immer wieder nach und zeigt uns jedes Mal auf’s Neue, dass er des Lesens und Recherchierens doch nicht ganz so mächtig ist, wie er zu glauben scheint. Sein neuestes Beispiel:

Nicolai Kosirog Hallo! Über was schreibt ihr hier? Nach einer Langzeitstudie des Westdeutschen Herzzentrums der Uni Essen ( aber das ist wahrscheinlich von der Pöhsen Tabakmafia gekapert worden) sind über 90% aller Herz-Lungenerkrankungen den Genen geschuldet. Also nix Rauchen, nix zu wenig Sport, nix falsche Ernährung trägt an diesen Erkrankungen Schuld. Ausser man heisst Rachow und ist völlig dement. (Quelle)

Zuerst einmal gelingt es selbst mir als Mensch, der täglich Suchmaschinen nutzt, nicht diese Studie zu finden. Kosirog referenziert wie üblich bei wissenschaftlich ungebildeten Personen nicht auf das Studienmaterial. Aber über die Tatsache, dass Kosirog wie fast alle seiner Rauchgenossen am Ende seiner Argumentationskraft angekommen nur noch die Flucht in die Beleidigung bleibt, habe ich sehr amüsiert zur Kenntnis genommen.

Wenn man die Studie auf die Kosirog verweist schon nicht findet, so erreicht man im Netz sehr leicht die Webseite des „Westdeutschen Herzzentrums in Essen„. Denn das gibt es wirklich. Und da bin ich doch verwundert. Denn die Autoren dort scheinen ihre eigene Studienlage nicht zu kennen. Auf der Webseite kann man sich nämlich eine ganze Menge Infobroschüren herunterladen (Link).

Infobroschüren Westdeutsches Herzzentrum Essen

Infobroschüren Westdeutsches Herzzentrum Essen

Einige davon sind für Kosirog sicher besonders interessant:

  • „Das Rauchen einfach aufgeben“
  • „Prävention und Lebensstil“
  • „Leben nach dem Herzinfarkt“

Gerade das, was in der letzten Broschüre steht, wird einem Hardcoreraucher wie Nicolai Kosirog nicht schmecken:

Rauchen als Risiko beim Herzinfarkt (Quelle Westdeutsches Herzzentrum Essen)

Rauchen als Risiko beim Herzinfarkt (Quelle Westdeutsches Herzzentrum Essen)

Auch in dem Text „Prävention und Lebensstil“ findet man gleichlautende Empfehlungen zum Rauchen:

Rauchen als Risiko beim Herzinfarkt (Quelle Westdeutsches Herzzentrum Essen)

Rauchen als Risiko beim Herzinfarkt (Quelle Westdeutsches Herzzentrum Essen)

Die von Kosirog genannten Einschränkungen, dass „90% der Herz-Lungenerkrankungen den Genen geschuldet sind“ wird hier offenbar nicht geteilt. Komisch. Woher hat Kosirog denn nun seine Informationen? Wir sind gespannt, wann er uns den Link zu der von ihm genannten Studie präsentiert und wir diese auswerten können. Eventuell kann Kosirog ja nur eine medizinische Studie nicht korrekt interpretieren und die Inhalte wiedergeben. Oder er lügt einfach bewusst und erdichtet in seiner Phantasie, was er gerne lesen würde.

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Friedhelm Adolfs, der Schlaganfall und die Ferndiagnosen militanter Raucher

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf ist vermutlich der nach Helmut Schmidt bekannteste Kettenraucher der Republik. In die Medien hat er es geschafft, weil er nach Auffassung seiner Vermieterin in seiner Wohnung exzessiv gequalmt und den Tabaksgestank ins Treppenhaus entlüftet hat. Gegen seine deswegen ausgesprochene Wohnungskündigung wehrte er sich vor Gericht. Das Amts- als auch das Landgericht verwarfen seine Klage indes. Erst ein Zivilsenat des BGH erkannte Verfahrensmängel, verwies den Fall zurück und gab dem LG Düsseldorf auf, bestimmte Vorgehensweisen bei einer Neuauflage des Prozesses einzuhalten.

Diese Woche Donnerstag, den 11.06.2015 sollte der Termin sein. Aus dem wird wohl erstmal nichts werden. Friedhelm Adolfs erlitt einen Schlaganfall in dessen Folge er sich in die Hand der bei unseren „Genussfreunden“ als solche bezeichneten „Pharmamafia“ (also Ärzte, Krankenhäsuer, Arzeimittelhersteller) begeben musste (Link). Das versammelte Raucherprekariat auf „Raucher in Deutschland“ hat natürlich sofort die Ursache der Malaise des Herrn Adolfs messerscharf diagnostiziert:

Dagmar Pagalies Mich wundert es nicht das er über diese ganze Prozedur krank geworden ist Die Verantwortlichen sollen sich schämen . GUTE BESSERUNG !

Tino Bridgeman Durchs Rauchen (was hier wohl angedeutet wird)? Wohl eher unnötiger Stress durch Antiraucherbestrebungen. Gute Besserung!

Ronald Blumberg Wenn man einen alten Mann systematisch terrorisiert ( Klagen, Geldängste, Schmähbriefe, neue Vorgaben, usw.) dann beabsichtigt man doch geradezu den Zusammenbruch, oder nicht?

Jupp Hermanns Ich vermute mal das liegt daran weil die Mieter im Hause ihm das Leben schwer machen und er die ganzen Aufregungen der letzten Monate fertiggemacht haben. Gute Besserung Friedhelm und lass dich nicht kleinkriegen. Deine rauchenden Freunde stehen hinter dir

Elfi Schiefer der Schlaganfal hat nichts mit Rauch zu tun, sondern mit dem Stress dem er ausgestzt war!!!!!!! (Quelle „Raucher in Deutschland“ 1.2)

Vor so viel medizinischem Fachwissen muss man einfach den Hut ziehen. Wir fassen zusammen: Der Schlaganfall, den Herr Adolfs erlitten hat, kommt mitnichten vom exzessiven Tabakkonsum des Herrn. Nein, Schuld ist vielmehr der „Stress“, den die „Antiraucher“ (auch in Gestalt der Vermieterin) Herrn Adolfs gemacht haben. Diese bösen „Antis“ sind alleine verantwortlich dafür, dass es dem bekannten Raucherentner auf einmal so schlecht geht. Was sagt die Wissenschaft dazu?

[…] Akute Schlaganfälle, denen stressige Situationen vorausgehen, sind häufiger als solche, bei denen das nicht der Fall ist. […] Allerdings entstehen Schlaganfall oder Herzinfarkt meist auf der Grundlage einer längerfristigen Erkrankung, deren Verlauf sich in drei grobe Phasen unterteilen lässt. Ganz am Anfang entwickeln die Personen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht. Auf der Basis dieser Faktoren kommt es dann in der zweiten Phase zu einer Erkrankung der Gefäße wie Atherosklerose, umgangssprachlich auch als „Arterienverkalkung“ bezeichnet. Dabei verlieren die Gefäßwände an Elastizität und verengen sich, was den Blutfluss behindert. Verschließt sich ein Gefäß im Gehirn oder Herzen in Phase drei ganz, kommt es zum Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall.[…] Wer die Risikofaktoren im Griff hat – also nicht raucht, nicht übergewichtig ist und gesund lebt – muss sich zunächst einmal keine Sorgen machen. (Quelle)

Waaaaas? Sollte das Rauchen tatsächlich ein Risikofaktor für den Schlaganfall sein?

Wie unterscheidet sich das Schlaganfall-Risiko von Rauchern und Nicht-Rauchern? Vielen Studien zeigen, dass Raucher ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko für einen Schlaganfall haben wie Nicht-Raucher. (Quelle schlaganfall-hilfe.de) Rauchen Zigarettenrauchen ist ein bedeutsamer Risikofaktor für den Schlaganfall. Das Schlaganfallrisiko steigt mit der Anzahl der pro Tag gerauchten Zigaretten und der Anzahl der Jahre, in denen geraucht wurde. (Quelle Kompetenznetz Schlaganfall)

Und diesen Text würde ich mir, wenn ich Herr Adolfs wäre, mal sehr genau zu Gemüte führen:

Raucher sollten nach einem Schlaganfall dauerhaft auf Zigaretten verzichten. Wer das nicht tut, verdreifacht sein Risiko, innerhalb eines Jahres zu sterben, berichten italienische Forscher. Die Gefahr ist umso größer, je früher ein Patient nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wieder mit dem Rauchen beginnt. (Quelle)

Tja, wahrscheinlich hätte Herr Adolfs sein kleines gesundheitliches Problem nicht gehabt, wenn er den Titel „Zweitbekanntester Kettenraucher Deutschlands nach Helmut Schmidt“ nicht unbedingt angestrebt sondern beizeiten die Finger von den Sargnägeln gelassen hätte.

 

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COPD ist wirklich lustig

Langjährige Tabakdrogenkonsumenten schädigen ihre Lungen massiv. Neben den allfälligen Krebserkrankungen der Lungen leiden sie besonders unter einer starken chronischen Entzündung ihrer Bronchien aufgrund der Einwirkung der Giftstoffe des Tabakrauches. Das Resultat ist der schrittweise Untergang von Lungengewebe. Es kommt in der Folge zu einer oftmals extremen Kurzatmigkeit, die früher oder später die Gabe von künstlich zugeführtem Sauerstoff erforderlich macht. Ohne diese Zufuhr würden die betroffenen Patienten innerhalb kurzer Zeit den Weg in die „Ewigen Rauchergründe“ antreten müssen. Besonders dämlich wird es nun, wenn man mit dieser in der Fachsprache COPD genannten und immer tödlich endenen Krankheit auch noch dumme Witze macht und sich brüstet auch davon betroffen zu sein:

Raucher amüsieren sich über tödliche COPD

Raucher amüsieren sich über tödliche COPD (Quelle)

Wer raucht, gehört allgemein wirklich nicht zu den allerhellsten Kerze auf der Torte des Lebens. Soviel ist klar. Aber sich dann auch noch darüber zu amüsieren, dass man beim Treppensteigen kaum noch Luft bekommt und immer stehen bleiben muss damit man das obere Stockwerk erreicht, das ist schon mehr als dämlich. Und wenn man dann noch erkennt, dass man bereits eine durch das Rauchen schwer geschädigte Lunge hat, dann auch noch auf diese Erkenntnis erstmal eine zu rauchen, dazu muss jemand schon ziemlich daneben sein. Aber bei „Raucher in Deutschland“ auf facebook ist das kein Thema. Diese Leute können das. Herr, lass Hirn regnen!

 
 

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Petra Olbertz: Die Hardcoreraucherin mag keine Leichenwagen

„Der letzte Wagen im Leben ist immer ein Kombi“, so sagt der Volksmund. Und man sollte meinen, dass Menschen, die sich täglich eine erhebliche Menge an hochgiftigen Stoffen zuführen, es nachgerade nicht erwarten können, auf der Ladefläche eines solchen Fahrzeuges Platz nehmen zu dürfen. Aber, weit gefehlt! Manchem Hardcoreraucher wird regelrecht übel beim Anblick des schnittigen Zweisitzers:

xnews: Sargmacher in Österreich gegen das Rauchverbot

xnews: Sargmacher in Österreich gegen das Rauchverbot (Quelle)

Ich persönlich fand den Artikel auf der Satireseite xnews sehr witzig und habe mich gut unterhalten. Bei den Extremqualmern wird derlei böse Satire jedoch nicht gerne gesehen. Im Gegenteil, man wendet sich ab. Frau auch:

Petra Olbertz mag keine Leichenwagen

Petra Olbertz mag keine Leichenwagen

Das verstehe wer will! Erst raucht die Dame über Jahre und wahrscheinlich Jahrzehnte hinweg und tut wirklich alles, um möglichst frühzeitig das Zeitliche zu segnen und dann hat sie offenbar ein Problem mit dem Abtreten. Dabei sollte man doch meinen, dass einem Menschen der vorsätzlich seine Gesundheit ruiniert und sich selbst (und natürlich auch andere, die zwangsweise mitrauchen müssen) massiv schädigt, der Rauchertod doch eigentlich vollkommen egal sein müsste. Und dann bekommt die Frau beim Ansicht eines schicken Nutzfahrzeuges „Gänsehaut“?

Ach, Frau Olbertz, was sind denn schon 15 Jahre die ein durchschnittlicher Raucher früher ins Gras beißt? Und wir haben ja neulich auf „Raucher in Deutschland“ gesehen: „This smoker died with 113“. Also, Petra, da sind bestimmt noch ein paar Jährchen drin. Oder vielleicht auch nicht. Denn vielleicht wuchert das Karzinom ja schon? Wer weiß?

 

 

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Der Dumme lernt aus seinen Fehlern … – Ein Gastbeitrag von Matthias Aichmaier

Die Protagonisten der Facebook-Gruppe “Raucher in Deutschland” schaffen es immer wieder, den unbedarften Leser mit grenzenloser Naivität zu überraschen. Man ergeht sich in kollektivem Selbstbetrug und versichert sich gegenseitig, Krankheiten und Beeinträchtigungen des tagtäglichen Lebens seien durch alles Mögliche verursacht, aber sicherlich nicht durch das Rauchen.So liest man häufig, Lungenkrebs würde auch Nichtraucher treffen (was nicht abzustreiten ist). Allerdings ist es wohl als Tatsache anzusehen, dass ca. 90% der Lungenkrebspatienten entweder Raucher oder ehemalige Raucher sind. Dieser Fakt wird geflissentlich “unter den Tisch gekehrt“.

Auch wird gern übersehen, dass es nicht nur der Krebs ist, den Raucher fürchten müssen. Ein ganzes Sammelsurium an unterschiedlichen Krankheiten steht in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten. Diese Krankheiten müssen nicht zwangsläufig auch lebensbedrohend sein, sie schränken aber auf jeden Fall die Lebensqualität des Betroffenen ein. Teilweise sogar erheblich. Trotzdem ist es für die meisten Nikotinabhängigen ein Ding der Unmöglichkeit, sich den Zusammenhang zwischen eigenem Suchtverhalten und den vielfältigen Malaisen, mit den man sich als Raucher konfrontiert sieht, einzugestehen. Als mahnendes Beispiel für ein solches Verhalten sei eine Barbara vanOosterhout zu nennen, die sich seit einiger Zeit bei “Raucher in Deutschland“ exponiert. Frau Oosterhout hat mit diversen gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter auch einer Arthrose in mindestens einem ihrer Finger:

http://fs1.directupload.net/images/150129/oeqdmtlh.jpg

Anstatt nun aber der eigenen Gesundheit zuliebe die notwendigen Konsequenzen zu ziehen und der Empfehlung des Deutschen Arthrose Forums zu folgen („Durch Rauchen reduziert sich der Sauerstoffgehalt im Blut. Das ist Gift für die Knorpel! Versuchen Sie so früh wie möglich das Rauchen aufzugeben.“) macht die Nikotinabhängige eine genetische Veranlagung für ihr Unbill verantwortlich. Denn schließlich litt Ihre Großmutter unter derselben Erkrankung. Dass allerdings auch Ihre Großmutter dem Tabakkonsum nicht abgeneigt war und sich ihrerseits das Leiden hätte ersparen oder zumindest reduzieren können, diese Schlussfolgerung zieht Frau Oosterhout nicht:

http://fs1.directupload.net/images/150129/bzsgvijf.jpg

Womit wohl belegt wäre, dass es sich nicht um reine Naivität handelt, der die Tabakliebhaberin unterliegt.

All das lässt sich auch mit einem interessanten Sprichwort beschreiben:

„Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen.“

Für einen gewissen Teil der Bevölkerung möchte man noch eine Ergänzung vornehmen: „Und dann gibt es noch den Raucher. Er sieht die Fehler der anderen und ist so fasziniert davon, dass er sie selbst wiederholt“.

 

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Petra Olbertz hat den Durchblick beim Krebs

Petra Olbertz aus Düsseldorf ist eine aggressive Raucheraktivistin. Ihre „Kernkompetenz“, wenn man dies so nennen will, sind Schmähungen und Beleidigungen gegen Rauchgegner (Link 1, Link 2) und ausländerfeindliche Sprüche (Link1 , Link 2). Ihre geistige Spitzenleistung ist zusätzlich der Kommentar „hmmmmmm“ wenn ihr ein Posting in der von ihr adminstrierten facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ nicht passt. Zu differenzierten Äußerungen reicht es in der Regel nicht. Jetzt hat Olbertz erneut zugeschlagen und der interessierten Öffentlichkeit nachgewiesen, dass man eine überragende Intelligenz bei ihr wahrscheinlich nicht finden wird:

Petra Olbertz aus Düsseldorf - Voller Durchblick in Sachen Krebs

Petra Olbertz aus Düsseldorf – Voller Durchblick in Sachen Krebs (Quelle)

Frau Olbertz hätte sich vielleicht mal die Originalstudie ansehen sollen. Da die Dame aber vermutlich kein Wort Englisch kann, wird das schwierig werden. Dort liest man nämlich:

SCIENCE: Some tissue types give rise to human cancers millions of times more often than other tissue types. Although this has been recognized for more than a century, it has never been explained. Here, we show that the lifetime risk of cancers of many different types is strongly correlated (0.81) with the total number of divisions of the normal self-renewing cells maintaining that tissue’s homeostasis. These results suggest that only a third of the variation in cancer risk among tissues is attributable to environmental factors or inherited predispositions. The majority is due to “bad luck,” that is, random mutations arising during DNA replication in normal, noncancerous stem cells. This is important not only for understanding the disease but also for designing strategies to limit the mortality it causes. (Quelle)

Für unsere Leser aus der rauchenden Fraktion mit dem bekannten Bildungs- und Fremdsprachendefizit: Die Studie wollte ermitteln, warum in bestimmten Zelltypen Krebgeschwulste wesentlich häufiger auftreten als in anderen. Das Ergebnis war, und das ist übrigens nichts Neues, dass in jenen Geweben, in denen eine höhere Zellteilungsrate auftritt auch die Wahrscheinlichkeit eines Tumorentstehens höher ist als in jenen, in denen weniger neue Zellen pro Zeiteinheit gebildet werden. Und zwar unabhängig von Umweltfaktoren.

Die Studie hat dagegen NICHT ergeben, dass Rauchen NICHT zur Krebsentstehung beiträgt.

Leider ist die Studie im SCIENCE-Magazine nur lesbar, wenn man dafür bezahlt. Aber ein anderer Autor hat sie gelesen. Er schlussfolgert:

THE GUARDIAN: If we stare at the figure from the paper, we can see that this second strategy is used to examine one effect: that of smoking on lung cancer rates. The cancer risk is 18 times higher in smokers than non-smokers. Since roughly 18 percent of the adult US population are smokers (according to the CDC), this suggests that for lung cancer, about 75 percent of the risk is due to smoking (i.e. the extra risk due to smoking is multiplied by the proportion of smokers divided by the total lung cancer risk). (Quelle)

Wer Englisch kann versteht: Das Risiko für einen Raucher an Lungenkrebs zu erkranken ist im Mittel 18 Mal höher als für einen Nichtraucher. Und 75% der Fälle an Lungenkrebs sind auf Rauchen zurückzuführen.

Ach ja, und immerhin sind 1/3 aller Krebsfälle eben doch durch Umweltfaktoren oder Lebensstil (worunter auch das Rauchen fällt) verursacht. Auch dies ist übrigens keine neue Erkenntnis. Für Raucher bedeutet dies, dass die Zellmutationen, die eine Zelle in eine Tumorzelle überführen können eben durch die mehrere Dutzend Kanzerogene im Tabakrauch ausgelöst werden und in den unterschiedlichsten Organen, die mit diesen Stoffen in Berührung kommen. Aber das muss Frau Olbertz nicht verstehen. Was auch für ihre übrigen aggressiven Rauchgenossen ebenfalls gilt.

 

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Rauchen schadet den Zähnen

Dass das Rauchen von Tabak mit einer ganzen Reihe von Gesundheitsschäden einhergeht ist bekannt. Im Fokus hat man dabei vor allem die typischen Raucherkrankheiten wie Krebs (vor allem Lungen- und Kehlkopfkrebs), die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAV, vulgo „Raucherbein“), die chronische Bronchitis oder das Emphysem, welche unter dem Begriff „COPD“ zusammengefasst werden und andere mehr oder weniger tödliche Krankheiten mehr. Dass Rauchen aber auch die Zähne ruiniert, wird oft nicht beachtet. Rauchen schadet dabei den Zähnen und dem Zahnhalteapparat gleichermaßen. Besonders schlecht kommen Pfeifenraucher weg. Durch die mechanische Beanspruchung leiden die Frontzähne in besonderem Maße. Ein sehr schönes Beispiel für diese Zerstörung von Zahnsubstanz zeigt das destruierte Gebiss des Pfeifenraucher auf diesem Foto.

Die untere auf dem Foto sichtbare Zahnreihe ist durch exzessives Pfeifenrauchen einer besonders intensiven Abrasion unterworfen was zu einem sehr hässlichen Gesamteindruck führt.  Die Zähne wirken überdies ungepflegt was durch den extremen Abrieb noch verstärkt wird. Fazit: Rauchen trägt nicht gerade dazu bei, dass der Oralbereich eines Menschen attraktiver wird.

 

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