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Archiv der Kategorie: Raucherdemo

Ronald Blumberg – Das Demodebakel vermiest die Laune

Ronald Blumberg geht es nicht so gut in diesen Tagen. Eine von ihm mitorganisierte Raucherdemo, vollmundig als „Großdemo“ angekündigt, bringt nicht mal 100 Leute auf die (Raucher)Beine (Bericht auf diesem Blog). Da kann man schon mal sauer werden:

Ronald Blumberg: Trotz -oder gerade wegen- des Demo-Debakels, wieder ein schönes Wochenende in Aachen verbracht. Jedoch komme ich nicht umhin, einige klare Worte zu fassen! Was ich zur Demo hab sehen müssen, bzw. nicht gesehen habe, das macht mich richtig sauer! Angehend 2.500 Mitglieder alleine in dieser Gruppe, davon nur sehr wenige (aber dann hochmotivierte) Teilnehmer auf der Demo. Manni Engelhardt hat z.T. persönlich (!) ca. 1.700 Einladungen im Vorfeld verteilt, gezielt auch in der Aachener Gastronomie.  (Quelle: Blog von Destruxol)

Lieber Ronald Blumberg, si tacuisses…! OK, mir war schon klar, dass die „Großdemo“ einfach nur eine Riesenpleite war. Ihr bekommt es nicht hin, das wusste ich vorher. Leute zu einer Latschdemo zu motivieren, die schon nicht in der Lage sind, 10 Meter zum Rauchen vor die Tür zu gehen, ist ein, vorsichtig formuliert, ambitioniertes Unterfangen. Und dass da jemand 1700 Einladungen zu einer Pro-Krebs-Demo verschickt ist schon an sich schon schräg. Aber dass dann nur ein paar Dutzend Leute auflaufen, das ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Ich würde sagen, Euer Aufwand hat sich voll gelohnt. Echt, Ihr habt mein Mitgefühl. Ein klein wenig zumindest.

Ronald Blumberg:  Was mich wahnsinnig aufgeregt hat, das waren die zahlreichen Kneipen, an denen wir im Verlauf der Demo vorbeigezogen sind. Überall standen Gäste mit Zigarette vor der Tür, waren aber nicht in der Lage, sich dem Zug anzuschließen?

Lieber Ronnie, langsam wird es Zeit, etwas zu merken, findest Du nicht? Könnte man aus der Tatsache, dass die Leute zum Rauchen vor die Kneipentür gehen und sich Eurer Demo NICHT anschließen wollten, vielleicht etwas damit zu tun haben, dass Euer kleines Häuflein Ewiggestriger vielleicht auf dem völlig falschen Pferd sitzt. Gab es da nicht den alten Indianerspruch: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!„?

Ronald Blumberg:  Seht zu, daß die kommenden Veranstaltungen deutlich besser besucht sind, sonst wird sich gar nichts mehr ändern! Höchstens die Zahl der Verbote, denen wir danach noch ausgesetzt werden … In dem Sinne: Arsch hoch, und tut was für die Freiheit, statt nur auf andere zu warten…!!!

Wie gesagt Ronnie, schau mal, ob du nicht vielleicht doch mal das Pferd wechselst!

Ronald Blumberg ist angefressen!Ronald Blumberg ist angefressen!

Ronald Blumberg ist angefressen!

 

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Erstes Videodokument vom Demofiasko am 9.5.14 in Aachen

Wer sich einen Videoschnitt von der angeblichen „Großdemo“ ansehen mag, hier ist er:

Insbesondere die Rede des Herrn Manfred Engelhardt vom „Stones Club Aachen“, der die Demo (mit)organisiert hat, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Bei Minute 3:00 sagt der Mann doch tatsächlich folgende bedeutungsschwere Sätze ins Mikrofon:

Wir machen heute eine kraftvolle Demonstration mit 2 kraftvollen Kundgebungen!

Eine realistische Einschätzung der Gesamtlage abzugeben scheint nicht unbedingt die Kernkompetanz des Redners zu sein. Knapp 100 Leute auf einer Demo wirken ungeheuer „kraftvoll“.

Aber Herr Engelhard hat nicht nur die Kompetenz, kleine Personenstärken ungeheuer aufzublähen, auch für absolut hirnrissige politische Einschätzungen ist der Mann gut (ab 3:30):

Wenn wir von Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen einreisen, wenn wir von Hessen nach Nordrhein-Westfalen einreisen, wenn wir von Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen einreisen, dann müssen an den Grenzen von Nordrhein-Westfalen die Schilder aufgestellt werden: „Hier verlassen  Sie den demokratischen Sektor der Bundesrepublik Deutschland“

Einen derart hanebüchenen Unsinn muss man nicht weiter kommentieren.

Danach kommt dann ein Herr vom „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ und erzählt wieder mal den üblichen Unsinn von:

  • Passivrauchen ist unschädlich, das Gegenteil wurde nie bewiesen
  • Raucherlungen sind genau so gesund wie Nichtraucherlungen, schließlich werden sie auch transplantiert.
  • Schockbilder auf Zigarettenpackungen sollen nur Ängste schüren.
  • Soziale Kontakte in Kneipen werden Menschen verweigert, weil man dort nicht  mehr rauchen kann.

(ab 4:50)

Ab 6:50 sieht man dann den Demozug der „Großdemo“ wie er sich durch Aachen schlängelt. Ja, so sieht eine „machtvolle Kundgebung“ aus.

Und zum Schluss macht sich Herr Engelhardt vollends lächerlich, indem er postuliert durch das Rauchverbot in Gaststätten, würden Menschen nicht mehr miteinander reden können. Fazit: Gibt es eigentlich etwas peinlicheres als eine Demonstration auf der Menschen ihr „Recht auf Lungenkrebs und Raucherbein“ einfordern? Und dabei auch noch derart dümmliche Scheinargumente vortragen, dass man sich vor Lachen fast nicht auf dem Stuhl halten kann?

 

 

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Bilder von der „Großdemo“ für Lungenkrebs und Raucherbein und Fehler, die sie offenbaren

Gerald „Radi“ Rademacher, bekanntermaßen der größe Demorganisator aller Zeiten, hat endlich Bilder des freitäglichen Massenauflaufs für Lungenkrebs und Raucherbein bei facebook eingestellt. Und diese offenbaren das ganze Desaster. Denn bereits im Vorfeld der Demo lief einiges schief. Es wurden unverzeihliche Fehler gemacht. Einige davon in der Rückschau, damit man es beim näcshten Mal besser machen kann.

1. Fehler: Falsche Symbolik.

Schon alleine auf diesem Bild kann man sehen, dass die Macher der Demo nicht zu den kognitiv stärksten Personen auf diesem Planeten gehören:

Rauchervbotsschild demonstriert GEGEN Rauchverbot

Mit Rauchverbotsschild demonstriert man GEGEN das Rauchen! Nicht dafür!

Lieber „Radi“, liebe Lungenkrebsdemonstranten: Wenn man GEGEN etwas protestiert, streicht man es durch! SO muss das aussehen:

Korrekter Protest GEGEN Rauchverbot

Korrekter Protest GEGEN Rauchverbot

Am Ende meint noch jemand, Ihr seid FÜR den Nichtraucherschutz! Und das wollen wir doch alle nicht, oder?

2. Fehler: Dümmliche Slogans.

Demoslogans müssen kurz, prägnant und griffig sein und dürfen aber nicht so wirken, als ob derjenige, der sie erdacht hat, einen IQ unter 70 hat.

Hopp-Hopp-Hopp-Rauchverbot STOPP!

Hopp-Hopp-Hopp-Rauchverbot STOPP!

Hopp, hopp, hopp, Rauchverbot Stopp“ erfüllt zumindest letztere Anforderung nicht.

3. Fehler: Falsches Personal!

Teilnehmer auf einer Raucherdemo sollten nicht abschreckend wirken und das Rauchen nicht unnötig unattraktiv machen. Entsprechende Demoteilnehmer sollten insbesondere nicht den Eindruck vermitteln, dass das Rauchen irgendwie krank mache und/oder das Privileg einer weniger begüterten Sozialschicht zu sein. (Beispielbild). Zur Not hilft eine Strumpfmaske oder eine Papiertüte mit Augenlöchern. Auch auf die Kleidung achten: Abgerissene, teilweise bereits Jahrzehnte alte Kleidungsstücke sind von der Außenwirkung her suboptimal.

Liebe Krebsfreunde, die Vermeidung dieser Elementarfehler solltet Ihr bei der nächsten Demo unbedingt beachten. Oder einfach zu Hause bleiben!

 

 

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Der absolute Witz der Woche: „Großdemo“ ist angesagt und keiner kommt

Liebe Leserinnen und Leser, erinnern Sie sich noch an die „Großdemos“ für Lungenkrebs und Raucherbein aus alten Tagen des bayerischen Nichtraucherschutzgesetzes? Wo an Demotagen gerade mal ein paar Dutzend Hanseln durch bayerische Städte (Beispiel Augsburg) geschlappt sind, mit Trillerpfeifen bewaffnet und dümmliche Parolen skandierend („Rauchverbot ist Kneipentod!“). Und wo auch der eine oder andere Träger eines „Raucherjudensterns“ seinen geschmacklosen Auftritt hatte? So etwas ähnliches gibt es jetzt auch wieder in NRW. Großspurig angekündigt von Gerald „Radi“ Rademacher, dem „größten Demoorganisator aller Zeiten„.

Gerald "Radi" Rademacher ruft zur Großdemo auf!

Gerald „Radi“ Rademacher ruft zur Großdemo auf!

Und ebenso tritt sein Kumpel Ronald Blumberg auf, setzt dem Blödsinn noch einen drauf und nennt das sinnlose Unterfangen großspurig eine „Großdemo“:

Ronald Blumberg ruft zur Großdemo auf

Ronald Blumberg ruft zur Großdemo auf

Also wenn diese beiden gestandenen Vorkämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein aufrufen, müssten doch eigentlich alle Raucher in NRW auf den Beinen sein, um die zwei wackeren Recken des „sozialverträglichen Frühablebens“ nach Kräften zu unterstützen. Aber dies ging, wie bei unseren Lieblingsrauchern üblich, mal wieder voll in die Hose.

Dem Protestzug gegen das NRW-Rauchverbot geht die Luft aus“ so titelt die Aachener Zeitung (Link zum Bericht) und schreibt weiter:

Aachener Zeitung schreibt:Viel Rauch um nichts: Kaum 100 Demonstranten „gegen das NRW-Rauchverbot“ sind am Freitag – begleitet von fünf Streifenwagen und vier Polizeimotorrädern – durch Aachen gezogen.

Meine Güte, wie peinlich ist das denn? Vollmundig als „Großdemo“ angekündigt endet die Kaspershow im totalen Fiasko. Gerade mal knapp 100 Freunde des gepflegten Bronchialkrebses haben sich zusammengefunden um für ihre „Interessen“ (also dem unbeschränkten Konsum von Tabakdrogen an allen möglichen Orten)  auf die Straße zu gehen. Und für diesen Quatsch werden auch noch 5 Polizeiwagen abgestellt.

Diese peinliche Einlage ist für mich ein weiteres Indiz dafür, dass die „Widerstandbewegung“ der Hardcoreraucher (wenn es sie je gegeben haben sollte) so tot ist wie mancher „Genussfreund“, der frühzeitig seiner Tabaksucht erlegen ist. Namen müssen wir hier nicht nennen, die Protagonisten sind bekannt.

 

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