RSS

Archiv der Kategorie: Raucher in Deutschland

Hardcoreraucher und der „Kindesmissbrauch“

Raucher sind auch manchmal entrüstet. Auf „Raucher in Deutschland“ postet ein „Zayats Liontamer“ ein Bild eines Jungen, der ein „Fuck-OFF!“-Zeichen präsentiert und dessen Unterschrift lautet „Don’t use me to justify your hatred“.

„Smokers against Discrimination“ ist gegen die angebliche Instrumentalisierung von Kindern im Kampf um den Nichtraucherschutz (Quelle)

Das Bild wendet sich also gegen die angebliche Instrumentalisierung von Kindern zur Rechtfertigung des Nichtraucherschutzes. Klar, wie wir vom u. a. „Netzwerk Rauchen“ wissen, ist das Vollrauchen von Kindern kein Problem (Link Link).

Wesentlich weniger zimperlich in der Instrumentalisierung von Kindern sind die Rauchergrüppchen allerdings, wenn es „pro Qualm“ geht. So wurde auf einer Raucherdemo dieses Bild geschossen:

Kind wird beim Kampf gegen Rauchverbote instrumentalisiert.

Kind wird beim Kampf gegen Rauchverbote instrumentalisiert.

Ein Kind, das in entwürdigender Weise ein Schild um den Hals gehängt bekam und dessen Gesicht übrigens erst vom „Forum Raucherwahnsinn“ verpixelt wurde. Die rücksichtslosen Raucher hatten das ca. 12-jährige Kind hingegen mit voll erkennbarem Gesicht ins Internet eingestellt. Wiederum ein Beleg für die Dummheit und Skrupellosigkeit dieser Leute.

Advertisements
 

Schlagwörter: ,

„Raucher in Deutschland“ und die Umfragen

Ein Beitrag von Destruxol

Wenn man mich fragen würde, welches die unangenehmste Erfahrung während meiner Studienzeit war, dann würde ich zweifellos die Abschlussarbeit im Fach Empirische Sozialforschung nennen. Um den benötigten Pflichtschein zu erhalten, musste man zu einem vom Professor bestimmten Thema eine Umfrage entwerfen, durchführen und auswerten. In meinem Fall war es der Schuhkonsum von Frauen nach sozialen Schichtmerkmalen.

Entwerfen und Auswerten der Umfrage waren dabei weniger das Problem, wenn man im Seminar aufgepasst und die Inhalte gelernt hatte, aber wir hatten damals noch kein Internet und so mussten wir mit Klemmbrett bewaffnet eine Straßenbefragung durchführen. Mit einer Mindestanzahl von 75 Interviews und einer Quote von 1 Interview auf 10 angefragte Passanten war man dann durchaus mehrere Stunden in der Fußgängerzone unterwegs. Ich bin heute noch froh über jede Freiwillige, die sich damals meiner erbarmt hat und mir 3 min lang Rede und Antwort stand.

Auch das Internet hat die Situation für die Studenten nicht verbessert. Zwar müssen sie dank Onlineumfragen nicht mehr stundenlang in der Fußgängerzone stehen, aber kaum jemand ist bereit an einer „anonymen“ Onlineumfrage teilzunehmen. Besonders deutlich sieht man dies auf Facebook bei der bekannten Unterschichtsgruppe „Raucher in Deutschland“. Regelmäßig kommen Studenten auf die Idee, ihre Umfragen rund um das Thema Rauchen dort zu posten, sodass die Gruppenmitglieder inzwischen sogar eine regelrechte Allergie dagegen entwickelt haben. Dass man angesichts der vielen Anfragen inzwischen genervt ist, kann ich noch nachvollziehen, aber bei unseren bildungsfernen Rauchern bleibt es in der Regel nicht dabei und schon kurze Zeit später präsentieren unsere Nikotiniker ihr ganzes Repertoire an Vorurteilen, Unterstellungen und Verschwörungstheorien.

Den Rädelsführer spielt dabei der bereits bekannte Kneipenwirt Thomas „Eisi“ Eigen vom Pegasus in Wülfrath, der die Gruppenleitung auffordert solche Umfragen nur noch zu dulden, wenn der Ersteller sich verifiziert und die Richtung der Umfrage vorgibt. Also schlichtweg nur noch Umfragen zu dulden, bei denen von vornherein klar ist, dass sie pro Rauchen ausfallen. Als Begründung für seine Forderung schiebt er nach, dass ja so viele Umfragen dazu führen, dass die Raucher in ein schlechtes Licht gerückt werden.

Dass diese Forderung absoluter Bullshit ist, dürfte eigentlich klar sein. Gibt man bei einer Umfrage eine Richtung an, dann beeinflusst man damit auch das Ergebnis. Aber woher soll Eisi das wissen? Fürs Bier ausschenken braucht man weder Diplom, noch Studium ;)

Die ganze Diskussion gibt es hier: https://www.facebook.com/groups/2357011 … 968547100/

 

Schlagwörter: , ,

COPD ist wirklich lustig – Teil II

Wer meinte, die Einträge anlässlich eines „Raucher=kurzatmig“-Cartoons auf „Raucher in Deutschland“ (Link zum Bericht) bei facebook seien nun wirklich das Ende der Fahnenstange der Dummheit, der kennt „RiD“ schlecht. Es geht immer noch dümmer. Und zwar wesentlich dümmer:

Ralf Eckhardt: Ziggipause in der 2,4,6 Etage

Lieber Ralf Eckhardt: Treppenhäsuer sind Gemeinschaftsräume und da ist das Qualmen im Haus verboten!

Mathias Derkum: Wohne in der 2 Etage das reicht,Höher wäre SELBSTMORD:

Verehrter Mathias Derkum, nicht das Hochlaufen einer Treppe ist Selbstmord, sondern das Rauchen selbst. Allerdings mit dem „Vorteil“, dass dieses quasi auf Raten stattfindet. Dies sichert langfristig den Profit der Tabakdrogenindustirie, die diesen nicht hätte, wenn der Raucher nach der ersten Kippe gleich ins Gras beißen würde. So hat die Tabakmafia die Möglichkeit, viele Zehn- oder gar Hundertausend Euro aus dem Tabaksüchtigen herauszuholen, bevor der dann final in die Kiste hüpft.

Ralf Brenken Oh ja, das kenne ich!

Und, Ralf Brenken, sollte man dann nicht mit dem Rauchen aufhören? Besser wird es bestimmt nicht mit der Atemnot!

Rosi Schmitt Habt alle einen schönen sonntag.ich bin nicht mehr atemlos im treppenhaus….sind von der 3.etage ins erdgeschoss gezogen…..

Ob uns Frau Rosi Schmitt  veräppelt oder ob sie es ernst meint?

Quelle: https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/471886959626001/

 
 

Schlagwörter: , , , ,