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Archiv der Kategorie: Petra Olbertz

Petra Olbertz: Die Hardcoreraucherin mag keine Leichenwagen

„Der letzte Wagen im Leben ist immer ein Kombi“, so sagt der Volksmund. Und man sollte meinen, dass Menschen, die sich täglich eine erhebliche Menge an hochgiftigen Stoffen zuführen, es nachgerade nicht erwarten können, auf der Ladefläche eines solchen Fahrzeuges Platz nehmen zu dürfen. Aber, weit gefehlt! Manchem Hardcoreraucher wird regelrecht übel beim Anblick des schnittigen Zweisitzers:

xnews: Sargmacher in Österreich gegen das Rauchverbot

xnews: Sargmacher in Österreich gegen das Rauchverbot (Quelle)

Ich persönlich fand den Artikel auf der Satireseite xnews sehr witzig und habe mich gut unterhalten. Bei den Extremqualmern wird derlei böse Satire jedoch nicht gerne gesehen. Im Gegenteil, man wendet sich ab. Frau auch:

Petra Olbertz mag keine Leichenwagen

Petra Olbertz mag keine Leichenwagen

Das verstehe wer will! Erst raucht die Dame über Jahre und wahrscheinlich Jahrzehnte hinweg und tut wirklich alles, um möglichst frühzeitig das Zeitliche zu segnen und dann hat sie offenbar ein Problem mit dem Abtreten. Dabei sollte man doch meinen, dass einem Menschen der vorsätzlich seine Gesundheit ruiniert und sich selbst (und natürlich auch andere, die zwangsweise mitrauchen müssen) massiv schädigt, der Rauchertod doch eigentlich vollkommen egal sein müsste. Und dann bekommt die Frau beim Ansicht eines schicken Nutzfahrzeuges „Gänsehaut“?

Ach, Frau Olbertz, was sind denn schon 15 Jahre die ein durchschnittlicher Raucher früher ins Gras beißt? Und wir haben ja neulich auf „Raucher in Deutschland“ gesehen: „This smoker died with 113“. Also, Petra, da sind bestimmt noch ein paar Jährchen drin. Oder vielleicht auch nicht. Denn vielleicht wuchert das Karzinom ja schon? Wer weiß?

 

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Der Rauchermob läuft zu Hochform auf

In der bekannten hochaggressiven facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ geht es wieder hoch her. Dem Hass der versammelten Extremnikotiniker auf Rauchgegner darf mal wieder freier Lauf gelassen werden. Die Orgie der Verbalschmähungen kondensiert sich diesmal an der Tatsache, dass in Passau der Verein „Pro Rauchfrei“ gastronomische Betriebe kontrolliert, ob dort das Rauchverbot eingehalten wird. Also nichts anderes tut, als die Einhaltung rechtsstaatlicher Gesetze zu überprüfen.

Ronald Blumberg: Die Rattenpatrouille war mal wieder unterwegs:
Ronald Blumberg - Der neueste Rattenvergleich

Ronald Blumberg – Der neueste Rattenvergleich (Quelle)

Und das ist nur der „Opener“. Daraufhin bricht der unbändige Hass aus den Nikotinfans heraus. Gewaltphantasien, Schmähungen aller Art und verbalisierter Hass feiern fröhliche Urständ:

Norbert PalmSperrt diese Denunzianten in einen 5 m² Raum mit 10 Zigarrenraucher

Erich Tachlinski Gibt es in Passau KEINE Raucher, die Abends spazieren gehen ??Manchmal wünschte ich mir ,ich wäre für 1 Woche 30 J. jünger !!

Auch Kai Schwarzer, der bekannt aggressive Kölner, ist wieder vorne mit dabei. Er schreibt zwar keine Dienstaufsichtsbeschwerden mehr, hat aber nach wie vor seine Gewaltphantasien inklusive der Billigung und Glorifizierung von Tötungshandlungen:

Kai Schwarzer: Wirklich, ich könnte im Strahl kotzen über solche Leute!!!

Ronald Blumberg: Aber bitte denen ins Gesicht!

Norbert Palm: Der beste Job für solche wäre Aschenbecher reinigen, aber mit der Zunge

Kai Schwarzer: Diesen Denunzianten wünsche ich einmal, dass die sich in eine Bar verirrren, in der sich bevorzugt Hells Angles aufhalten, oder denen sogar gehört. Wenn die da anfangen Leute zu fotografieren, wette ich, dass diese Ratten dort nicht mehr an einem Stück heraus kommen!

Bettina Maletin: Nachdem ich die Fratzen von denen gesehen hab, nehm ich meinen ersten Post zurück! Die taugen ja für nix ausser dem Gruselkabinett…

Jürgen Bonn: Möchte mal wissen ob die Schwimmen können. Passau wird doch auch die „Dreiflüssestadt“ genannt, da fließen doch die Flüsse Donau, Inn und Ilz durch. Griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins

Kai Schwarzer: Noch ein letztes Wort von mir zu den Antiraucherstreifen von Pro-Rauhfrei: Natürlich geht es nicht, gegen solch rechtschaffende und besorgte Bürger gewaltsam vorzugehen. Jedoch passieren hin und wieder fürchterliche Unfälle -tödliche Unfälle.

Petra Olbertz: RATTENSCHWÄNZE!!!!

Matti Hörmi: Kai Schwarzer, das mit den Hells Angels ist eine gute Idee. Man müsste echt mal welche in ne Kneipe, Wirtshaus oder Heavy-Metal-Disco einladen, denen einen Aschenbecher hinstellen und dann die „Raucherpolizei“ rufen. Wenn die dann reinkommen, Zuschauer gewinnen, die sich amüsieren, wenn die „Höllenengel“ die diese verhassten Antiraucher vermöbeln.

Ja, so spricht der „kultivierte Tabakgenießer“. Oder einfach nur der sittlich vollkommen verwahrloste Pöbel. Da gehört das Beleidigen des Gegners einfach zum „guten Ton“. Ein Verhalten, das man getrost als „allerunterste Schublade“ bezeichnen darf. Angesichts dieser gewaltschwangeren Hassorgie fällt mir nur eines ein:

Hüüüüalp!

 

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Petra Olbertz, Johannes Heesters und der Tod

Eine beständiges Diktum bei Hardcorerauchern geht in etwa so: „Weil ganz wenige Raucher steinalt werden, ist damit bewiesen, dass Rauchen nicht schädlich sein kann.“ Über die Dummheit dieses Gedankenganges muss man nicht weiter reden. Aber die Beständigkeit mit der dieser Blödsinn innerhalb der Gruppe der Suchtraucher mantraartig beschworen wird, ist schon putzig. Zur Zeit ist Petra Olbertz aus der militanten facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ mal wieder dran:

Petra Olbertz, Johannes Heesters und der Tod

Petra Olbertz, Johannes „Jopi“ Heesters und der Tod (Quelle)

Ja, Petra, und dann wollen wir auch mal die andere Seite beleuchten. Da ist beispielsweise Diether Krebs. Er hat sein ganzes Leben geraucht, auch wenn dieses nicht besonders lang war, denn er starb bereits mit 53 Jahren an Lungenkrebs. Und mir fällt auch Christoph Schlingensief ein. Er war zwar kein Schauspieler, aber Regisseur. Lange rauchen konnte auch er nicht. Denn er verschied ebenso sehr früh mit 50 ebenfalls an Lungenkrebs. Wenn Du beide Sterbealter addierst, kommst Du auf 103 Jahre. Das ist fast so alt, wie „Jopi“ wurde.

Weiter haben wir Rudi Carrell. Auch er hat sein Leben lang geraucht. Auch er starb an Lungenkrebs. Mit etwas über 70. Und kennst Du Dieter Pfaff? Auch ein bekannter Schauspieler. Auch Raucher. Tod mit 65. Ebenfalls Lungenkrebs. Auch Klaus Löwitsch düftest Du kennen. Jahrelanger starker Raucher. Krebstod mit 68. Und diese Reihe ließe sich  noch sehr weit fortsetzen.

Petra, willst Du nicht endlich mal anfangen nachzudenken? Oder geht es nicht? Dann schreib doch mal etwas über Helmut Schmidt!

 
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Verfasst von - 19. Januar 2015 in Petra Olbertz, Uncategorized

 

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„Rauchen macht sexy“ – Teil III

In der bekannten militanten Facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ schlägt zur Zeit eine bestimmte Art von Beitrag vermehrt auf: Jene, in denen Bilder junger Frauen gezeigt werden, die einen besonderen Sex-Appeal haben sollen eben weil sie rauchen: Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3.

Irgendwie passt diese Darstellung aber so gar nicht zu der Realität wie Menschen, die einen jahrelangen Nikotinabusus hinter sich haben, wirklich in ihrem Aussehen beeinträchtigt sind. Und gerade das letzte der oben genannten Beispiele ist interessant. Es wurde gepostet von Petra Olbertz, einer aggressiven Raucheraktivistin, die rein optisch das genaue Gegenteil des durch sie verbreiteten Bildes ist (Link zum facebook-Profil).

Erkennbar ist: Die Folgen des jahrelangen Nikotinmissbrauches haben sich tief in die Haut eingegraben. Von „Smokers are beautiful“, wie es in „RiD“ und Frau Olbertz immer wieder proklamiert wird, ist hier nichts zu sehen. Eher im Gegenteil. Und ob man zum Haarefärben wirklich auf die Farbauswahl des nächsten Baumarktes zurückgreifen muss, wollen wir an dieser Stelle lieber nicht erörtern.

Andere Beispiele kommen noch erschreckender daher:

Elfi Schiefer wird in "RiD" begrüßt

Elfi Schiefer wird in „RiD“ begrüßt

Das Facebook-Profil von Frau Schiefer findet man hier: https://www.facebook.com/elfi.schiefer. Auch hier sind die erschreckenden Auswirkungen jahrelangen Nikotinkonsums auf die Haut eindeutig erkennbar.

Aber nicht nur die Haut leidet. Bei Ronald Blumberg, dem verhaltensauffälligen Raucheraggressor aus Radevormwald, hatten wir ja bereits über die drastischen Folgen des Pfeiferauchens für die Zähne berichtet:

Starke Zahnabrasion bei Pfeifenraucher

Starke Zahnabrasion bei Pfeifenraucher

Auch hier muss dringend einmal nachgedacht werden, ob die Aussage „Smokers are sexy“ überhaupt noch zu halten ist. Fest steht jedenfalls, dass die Bilder der geposteten Models mit der Realität nichts gemein haben. Aber dies kann natürlich auch daran liegen, dass die „Sexy Smokers“, die darauf gezeigt werden, ja „nur“ Models sind. Ob diese Damen in ihrem richtigen Leben auch rauchen, sieht man auf den Bildern nämlich nicht. Denn für ein Model sind sein Körper und seine Haut das Kapital. Ob diese Frauen so dumm sind, sich durch das Rauchen ihr Kapital zu zerstören darf getrost bezweifelt werden. Ich gehe davon aus, dass auf den Fotos ausschließlich Frauen zu sehen sind, die sich höchstens für ein Fotoshooting eine Zigarette in den Mund stecken und ansonsten auf ihre Gesundheit konsequent achten. Im Gegensatz zu den gezeigten Protagnisten des fortgeschritten nikotin-induzierten körperlichen Selbstzerstörungsprozesses.

 
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Verfasst von - 16. Januar 2015 in Petra Olbertz, Rauchen macht sexy

 

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Ronald Blumberg, Petra Olbertz, Charlie und Pegida.

Es ist wieder was los, in der militanten Facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“. Nach endlosen und gähnend langweiligen „Guten-Morgen“- „Guten-Mittag“- „Gute-Nacht“- und anderen Grüßen, dem beständigen Feiern des Freitags als besten aller Wochentage und anderer Banalitäten mehr, kommen die Gruppenadmins Blumberg und Olbertz endlich wieder mal raus aus ihrer Lethargie.

Ronald Blumberg versucht sich in einer neuen Rolle. Nach Nazi- und Rattenvergleichen, mit denen er über Rauchgegner herzog, dilettiert der gescheiterte Werkzeughändler aus Radevormwald nun in allgemein-philosophischen Aussagen zum Zeitgeist und zur Politik. Er gibt uns dabei den weitgereisten polyglotten Zeitgenossen. Und dies natürlich mit dem gleichen intellektuellen Gehalt wie seine Schmähungen gegen Rauchgegner :

Ronald Blumberg: Durch meine Arbeit bedingt, habe ich über Jahrzehnte hinweg den Nahen- und Mittleren Osten bereist. Ich habe dort Gutes und Böses erlebt, aber ein Beispiel steht mir immer noch vor Augen, als ein Reisender aus dem selben Flieger wie ich in Riyadh (Saudi Arabien) am Zoll verhaftet wurde, weil er 2 Bibeln im Gepäck hatte. Begründung: Einführung von staatszersetzendem Propagandamaterial …

Gleichzeitig wird hier eine Moshee nach der anderen hochgezogen, ein „Kulturhaus“ folgt dem nächsten … (Quelle)

OK, für mehr als einen ziemlich dämlich hinkenden Vergleich reicht es bei Herrn Blumberg offenbar nicht. Saudi-Arabien ist ein radikal-islamischer Staat salafistischer Prägung mit absolutistischer Herrschaftsstruktur in dem obendrein die Scharia gilt. Also so ziemlich das undemokratischste gesellschaftliche Konstrukt, was man sich vorstellen kann. Von Nordkorea vielleicht mal abgesehen.

Deutschland dagegen ist eine Demokratie und ein Rechtsstaat westlicher Prägung mit einem etwas anderen Wertesystem. Dass in unserem Land daher Glaubensdinge toleranter behandelt werden als in dem Saudi-Staat, ist fast zwingend. Insofern zeigt Blumberg nur, dass er es kaum vermag, weiter als bis zur nächsten Ecke zu denken. Allerdings reicht es bei dem Herrn allemal für eine islamfeindliche Grundpositionierung. Genau das, was man in der von ihm administrierten Facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ mit ihrem dumpf-drögen rechten Weltbild gerne liest. Und da kommt das dümmliche Gefasel von jeder Ecke an der gerade eine Moschee (Schreibweise beachten, Ronnie!) gerade recht.

Lassen wir Blumberg noch etwas weiter plappern:

Ronald Blumberg: Hatten wir das nicht schon mal? Und ich denke jetzt nicht an die „braune Zeit“, sondern aktuell, hier in NRW, bzw. ganz Deutschland, und durch alle Parteien durch, nicht nur von Rot-Grün?

Mir kommt es so vor, als will man uns nun sogar unser verfassungsrechtlich verbrieftes Recht der freien Meinungsäußerung nehmen, und spätestens jetzt sollten ALLE auf die Straßen gehen. Entweder auf die Pro- oder Contra – Pegida, aber tragt Transparente mit den Problemen, die EUCH persönlich beschäftigen. Teilt eure Meinung öffentlich mit!

Oha, das lässt aufhorchen. Ronald Blumberg als Hüter des Rechtes der freien Meinungsäußerung. Als ich diese Zeilen von dem Mann aus Radevormwald lesen durfte, bin ich vor Lachen vom Stuhl gekippt. Denn mit der freien Meinungsäußerung anderer geht Blumberg lange nicht so achtsam um. Wenn ihm diese nicht passt, versucht er schnell, diese unliebsamen Äußerungen zu unterdrücken. Fallweise greift der verhaltensauffällige Raucheraktivist dann auch mal zum Mittel der „Dienstaufsichtsbeschwerde“, um seine diffamierenden Äußerungen bei meinem Dienstherrn abzuladen. Das Ganze natürlich, um mich streng im Sinne der „Freien Meinungsäußerung als verbrieftes Grundrecht“ und dem Recht, seine „Meinung öffentlich mitteilen“ zu können, mundtot zu machen. Allerdings mit sehr wenig Erfolg.

Ronald Blumberg - Versuch einer Denunziation

Ronald Blumberg – Versuch einer Denunziation

Denn mit dem Randproblem, dass es keine Rechtsgrundlage für die Statthaftigkeit einer derartigen denunziatiorischen „Beschwerde“ gibt, die überdies auch keinerlei dienstlichen Bezug aufweist, muss sich Hobbyjurist Blumberg aber nicht auseinandergesetzt haben. Aber immerhin kann man sehen, welche Bedeutung der Mann, der sich auch mal „Rader Raucher“ nennt, der Meinungsfreiheit zumisst. Erheiternd finde ich es jedenfalls, dass meine Blogeinträge den Herrn jedes Mal gut „auf Speed“ bringen. 😉 Und das wird auch so bleiben.

Jetzt zu einer anderen Raucheraktivistin, der allseits bekannten Petra Olbertz aus Düsseldorf. Sie sprang, nach dem verabscheuungswürdigen Mordanschlag zweier durchgeknallter Islamisten auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo in Paris schnell auf den Zug „Je suis Charlie“ auf. Zwei Tage später änderte sie ihr facebook-Profilfoto dann von dem Schriftzug „Je suis Charlie“ in ein Bild von Charlie Chaplin.

Petra Olbertz - Verunglückter Versuch

Petra Olbertz – Verunglückter Versuch

Liebe Petra, Du musst jetzt tapfer sein. „Charlie Hebdo“ hat nichts mit Charlie Chaplin zu tun. Das Magazin leitet seinen Namen von der Comicfigur Charlie Brown der „Peanuts“ des Zeichners Charles M. Schulz ab. Musst Du aber nicht unbedingt wissen. Ganz abgesehen davon, dass die Aussage „Je suis Charlie“ ein eindeutiges Bekenntnis zur Meinungsfreiheit darstellt, was ich Euch in Eurer Gruppe „Raucher in Deutschland“ eben nicht abnehme. Dort treffen sich bekanntermaßen eine Menge Leute, die mit der Meinung anderer, besonders wenn sie von der eigenen abweicht, ganz erhebliche Probleme haben. Und wirklich „tolerant“ sind die wenigsten Mitglieder dieser Gruppe auch nicht. Nur dass sie eben nicht zur Kalaschnikov greifen sondern zu Schmähungen, Beleidigungen und Herabwürdigungen ihrer Gegner.

 

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Petra Olbertz hat den Durchblick beim Krebs

Petra Olbertz aus Düsseldorf ist eine aggressive Raucheraktivistin. Ihre „Kernkompetenz“, wenn man dies so nennen will, sind Schmähungen und Beleidigungen gegen Rauchgegner (Link 1, Link 2) und ausländerfeindliche Sprüche (Link1 , Link 2). Ihre geistige Spitzenleistung ist zusätzlich der Kommentar „hmmmmmm“ wenn ihr ein Posting in der von ihr adminstrierten facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ nicht passt. Zu differenzierten Äußerungen reicht es in der Regel nicht. Jetzt hat Olbertz erneut zugeschlagen und der interessierten Öffentlichkeit nachgewiesen, dass man eine überragende Intelligenz bei ihr wahrscheinlich nicht finden wird:

Petra Olbertz aus Düsseldorf - Voller Durchblick in Sachen Krebs

Petra Olbertz aus Düsseldorf – Voller Durchblick in Sachen Krebs (Quelle)

Frau Olbertz hätte sich vielleicht mal die Originalstudie ansehen sollen. Da die Dame aber vermutlich kein Wort Englisch kann, wird das schwierig werden. Dort liest man nämlich:

SCIENCE: Some tissue types give rise to human cancers millions of times more often than other tissue types. Although this has been recognized for more than a century, it has never been explained. Here, we show that the lifetime risk of cancers of many different types is strongly correlated (0.81) with the total number of divisions of the normal self-renewing cells maintaining that tissue’s homeostasis. These results suggest that only a third of the variation in cancer risk among tissues is attributable to environmental factors or inherited predispositions. The majority is due to “bad luck,” that is, random mutations arising during DNA replication in normal, noncancerous stem cells. This is important not only for understanding the disease but also for designing strategies to limit the mortality it causes. (Quelle)

Für unsere Leser aus der rauchenden Fraktion mit dem bekannten Bildungs- und Fremdsprachendefizit: Die Studie wollte ermitteln, warum in bestimmten Zelltypen Krebgeschwulste wesentlich häufiger auftreten als in anderen. Das Ergebnis war, und das ist übrigens nichts Neues, dass in jenen Geweben, in denen eine höhere Zellteilungsrate auftritt auch die Wahrscheinlichkeit eines Tumorentstehens höher ist als in jenen, in denen weniger neue Zellen pro Zeiteinheit gebildet werden. Und zwar unabhängig von Umweltfaktoren.

Die Studie hat dagegen NICHT ergeben, dass Rauchen NICHT zur Krebsentstehung beiträgt.

Leider ist die Studie im SCIENCE-Magazine nur lesbar, wenn man dafür bezahlt. Aber ein anderer Autor hat sie gelesen. Er schlussfolgert:

THE GUARDIAN: If we stare at the figure from the paper, we can see that this second strategy is used to examine one effect: that of smoking on lung cancer rates. The cancer risk is 18 times higher in smokers than non-smokers. Since roughly 18 percent of the adult US population are smokers (according to the CDC), this suggests that for lung cancer, about 75 percent of the risk is due to smoking (i.e. the extra risk due to smoking is multiplied by the proportion of smokers divided by the total lung cancer risk). (Quelle)

Wer Englisch kann versteht: Das Risiko für einen Raucher an Lungenkrebs zu erkranken ist im Mittel 18 Mal höher als für einen Nichtraucher. Und 75% der Fälle an Lungenkrebs sind auf Rauchen zurückzuführen.

Ach ja, und immerhin sind 1/3 aller Krebsfälle eben doch durch Umweltfaktoren oder Lebensstil (worunter auch das Rauchen fällt) verursacht. Auch dies ist übrigens keine neue Erkenntnis. Für Raucher bedeutet dies, dass die Zellmutationen, die eine Zelle in eine Tumorzelle überführen können eben durch die mehrere Dutzend Kanzerogene im Tabakrauch ausgelöst werden und in den unterschiedlichsten Organen, die mit diesen Stoffen in Berührung kommen. Aber das muss Frau Olbertz nicht verstehen. Was auch für ihre übrigen aggressiven Rauchgenossen ebenfalls gilt.

 

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„Raucher in Deutschland“, Joe Cocker und der Lungenkrebs

Raucher im Allgemeinen und die versammelten Extremraucher auf dem facebook-Kanal „Raucher in Deutschland“ im Besonderen scheuen ein Thema wie der Teufel das Weihwasser: Den Tod durch Rauchen und besonders den Tod durch Lungenkrebs. Denn, seien wir doch mal ehrlich, Krebs ist halt schon irgendwie doof. Aber es ist auch klar: Krank werden immer nur „die Anderen“. Zumindest in der Theorie. Doch davon später mehr.

Bevor wir ins Thema einsteigen, hier kurz ein paar wenige Fakten: Über 90% aller Lungenkrebstoten sind Raucher obwohl die Nikotinsüchtigen nur ca. 1/4 der Bevölkerung stellen. Das Lebenszeitrisiko eines Rauchers am Bronchialkarzinom zu sterben liegt im Mittel bei ca. 16% (1 von 6). Das eines Nichtrauchers bei ca. 0,5% (1 von 200). So viel in aller Kürze. Was hat das aber nun mit dem Musiker Joe Cocker zu tun?

Die Antwort: Joe Cocker ist am gestrigen Tage seinem Lungenkrebsleiden erlegen. Woher er das Karzinom hatte, dürfte einem normalen Menschen sehr schnell einsichtig sein: Mehrere Jahrezehnte Qualm- und Suffexzess haben seine Gesundheit völlig ruiniert. Aber derlei will man im Kanal „Raucher in Deutschland“ nicht lesen:

Jce Cocker stirbt an LUngenkrebs: Reaktionen auf "Raucher in Deutschland"

Jce Cocker stirbt an Lungenkrebs: Reaktionen auf „Raucher in Deutschland“

Michael Wächter, der sich darüber echauffiert, dass Lisa Meier behauptet, Joe Cocker sein angeblich an Lungenkrebs (also der Raucherkrankheit schlechthin) gestorben, scheint eine absolute Koryphäe in Internetrecherche zu sein. Die „hanebüchene Aussage“, dass der Musiker an Lungenkrebs gestorben ist, kann man nämlich auf Dutzenden Seiten im Web nachlesen. Und wenn er es ganz genau wissen hätte wissen wollen, auf der Homepage des Sängers wäre er schnell fündig geworden:

Offizielle Webseite von Joe Cocker zur Todesursache

Offizielle Webseite von Joe Cocker zur Todesursache (Quelle cocker.com)

Wenn Herr Wächter nun auch noch etwas Ahnung in medizinischen Fragen hätte, wäre ihm klar, dass hier sogar der genaue histologische Typ des tödlichen Lungenkrebs genannt ist, ein sog. „kleinzelliges Bronchialkarzinom“. Um Herrn Wächter, der hier vielleicht mitliest, und anderen Hardcorerauchern das Googlen zu ersparen ein paar weitere Fakten, diesmal zum „SCLC“ (small cell lung cancer, wie der Krebs auf Englisch heißt):

SCLC ist die aggressivste Form des Bronchialkarzinoms. Im Schnitt verdoppelt der Tumor seine Größe alle 50 Tage. Eine Heilung ist ausgeschlossen, weil der Krebs sehr früh Metastasen setzt. Und jetzt kommt das Interessante für die passionierten „Genussfreunde“: 99,9% aller Erkrankten mit diesem Lungenkrebs sind oder waren Raucher. Daher wird SCLC auch als „typischer Raucherkrebs“ bezeichnet. Das Risiko am SCLC zu erkranken ist besonders hoch, wenn man bereits in jungen Jahren mit dem Nikotindrogenkonsum beginnt. Joe Cocker hat sich also seinen Krebs durch jahrelanges Rauchen zugezogen.

Aber derlei wollen die Schwerstabhängigen auf „Raucher in Deutschland“ natürlich nicht wissen. Daher löscht Petra Olbertz, die gerne auch mal anderen Menschen sexuelle Abartigkeiten unterstellt (Link) den Beitrag stante pede wieder. Denn „was nicht sein darf nicht sein kann“. Oder so ähnlich…

Petra Olbertz löscht Lungenkrebsbeitrag

Petra Olbertz löscht Lungenkrebsbeitrag

Fazit: Irgendwie schon saublöd, wenn man einerseits tabakdrogenabhängig ist, andererseits aber Schiss vor den Folgen der Sucht hat. Und deshalb werden wir bald wieder auf „RiD“ Dinge lesen wie „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“ und anderen Quark mehr.

 
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Verfasst von - 23. Dezember 2014 in Lungenkrebs, Petra Olbertz, Uncategorized

 

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