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Archiv der Kategorie: Nikotinsucht

„Netzwerk Rauchen e. V.“: Immer noch die alte Leier!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich mal richtig langweilen wollen, das „Netzwerk Rauchen e. V.“, Deutschlands führende Organisation für Lungenkrebs und Rauchertod, hat mal wieder aufgeheult:

Tabakbekämpfung im Bundestag – Sachverständigenanhörungen im Bundestag sind ein Ritual eigener Art, bei dem die Politiker die „Experten“ und Lobbyvertreter selbst auswählen, die dann ihre eigenen Positionen untermauern sollen. Bestenfalls wird noch der vordergründige Eindruck von Ausgewogenheit erzeugt. Zu den handverlesenen Sachverständigen für das Thema deutsche Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) wurden ein paar Herrschaften handverlesen und man spielte sich vergangene Woche vor dem Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss in Berlin wieder die Bälle zu.
Quelle

Ach Gottchen, nun muss man wirklich Mitleid haben mit den armen Freunden des Lungenkrebses. Wie sind sie doch gebeutelt:

Die Raucher als Leidtragende waren selbstverständlich nicht eingeladen, man fragt ja nicht die Frösche, deren Sumpf man mit aller Brutalität trockenlegen will.

Was für eine Tragik! Da sind ein paar Leute, an deren Verstand man ob der dargebotenen Textaussage wirklich zweifeln muss und die es unbedingt darauf anlegen, sich lieber heute als morgen ins Jenseits zu befördern und nun legt ihnen bei diesem heroischen Ansinnen auch noch Steine in den Weg. Zum Beispiel, indem man geschmackliche Zusatzstoffe in Zigaretten verbietet, eklige Bilder auf den Packungen anbringt, auf denen man erkennen kann, was den „Tabakgenießer“ am Ende seines sowieso schon kurzen Lebens erwartet usw. usw. Ganz entsetzlich, diese Lustfeindlichkeit! Denn auch die Lust am eigenen Tod kann eine Lust sein. Anstatt die Leute nun also sich in Ruhe umbringen zu lassen, dieser faschistoide Angriff auf Selbstbestimmtheit und Lebensfreude!

Auf den Rest des Textes einzugehen kann man sich aber sparen. Der verlautbarte Schwachsinn aus dem Hause Löb und Co., der so oder so ähnlich schon seit Jahren über den Sender geht, ist bekannt. Kurz zusammengefasst: „Alles Spießer, alles Genussfeinde, alles Faschisten! Und über allem steht die Pharmamafia!“ garniert mit ein paar Diffamierungen. Und Diffamierungen machen besonders Spaß, wenn man, das ist nämlich Pflicht bei den Nikotinfanatikern, auch noch einen Nazivergleich mit einbringen kann. Voilà, hier ist das intellektuelle Maximum der Mannen um Michael Löb, dem Bundesvorsitzenden dieses wohl überflüssigsten deutschen Vereines:

Die berüchtigte deutsche Anti-Tabak-Päpstin Martina Pötschke-Langer vom „WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ in Heidelberg saß in der Runde, ebenso die Vize-Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), Gabriele Bartsch. Beides wesentlich staatsfinanzierte Einrichtungen mit prohibitionistischer Mission, wobei die DHS bis zur „Reichsstelle gegen die Alkohol- und Tabakgefahren“ der Nazis zurückreicht.

Was schreibe ich angesichts des x-ten an Dummheit nicht mehr zu übertreffenden nazivergleichenden Schwachsinns? Klar, ein wie immer zackiges „Heil Lungenkrebs!“. Und mehr braucht man auch nicht um, diesen erneuten Ausbruchs des Raucherwahnsinns aus Worms zu kommentieren.

 

 
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Verfasst von - 27. Februar 2016 in Michael Löb, Netzwerk Rauchen, Nikotinsucht

 

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Raucher Big-Brother

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Es ist wieder Hochsaison im Assi-TV, denn erneut sind „Prominente“ (so zumindest die offizielle Ankündigung) ins Big-Brother-Haus eingezogen. Während ich früher bei solchen Formaten weggezappt habe, bin ich inzwischen begeisterter Zuschauer. Ohne Scherz! Nirgends zeigt sich nämlich die asoziale Seite von Rauchern so deutlich, wie bei diesem Format und ganz besonders in dieser Staffel.

Im Big-Brother-Haus gilt nämlich kein Rauchverbot, so wie es suchtkranke Nikotinaktivisten auch für die Gastronomie fordern. Praktisch bedeutet dies, dass die Raucher auch im Haus rauchen und auf die Nichtraucher keine Rücksicht nehmen. Desiree Nick hat die Situation besonders treffend kommentiert: „Die ist ja im Rauchwahn, die ist ja wie eine Drogensüchtige. Asozial! Wir haben hier in der Gruppe ein asoziales Element unter uns.“ (Quelle: promiflash.de).

Doch dann kam der Dämpfer. Wegen eines Regelverstosses wurde die Gruppe kurzerhand auf Nikotinentzug gesetzt. Mit der anfänglichen Gelassenheit von Raucher Nino de Angelo war schon sehr bald vorbei. Auf Entzug gesetzt, hat er sogar den Mülleimer nach Kippen durchsucht und seinen Unmut freien Lauf gelassen: „Ich will eine Scheiß-Zigarette rauchen.“ (Quelle: prosieben.de).

Falls jemand also nach weiteren Argumenten für Rauchverbote oder eine Erhöhung der Tabaksteuer sucht, Promi-Big-Brother liefert sie noch bis Ende der Woche jeden Abend auf Sat1.

Und jetzt schau ich Nina Kristin beim Baden zu. Gute Nacht!

 
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Verfasst von - 25. August 2015 in Nikotinsucht

 

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„Fümoar“ – Schweizer Pro-Lungenkrebs-Verein scheitert mit Volksinitiative

Auch in der Schweiz haben die Menschen keine Lust mehr, sich von einer immer kleiner werdenden Gruppe von schwerstabhängigen Nikotinikern mit giftigen und krebserregendem Abgas aus Tabakverbrennung belästigen zu lassen. Der Verein „Fümoar“, eine Organisation die einst zur Umgehung des Rauchverbotes gegründet worden war, ist mit einer Volksinitiative im Kanton Basel gescheitert.

Ziel der Initiative war es, die strenge Baseler Regelung zum Nichtraucherschutz durch ein lascheres Bundesgesetz zu ersetzen. So erhoffte sich die Nikotinlobby endlich wieder Stinkbaizen, auch genannt „Raucherkneipen“, einrichten zu können. Die Initiative erreichte nicht einmal die zur Eingabe erforderlichen 3000 Stimmen, weil mindestens 700 der eingereichten 3100 Stimmen ungültig waren.

Diese Aktion der Raucherlobby war bereits der dritte gescheiterte Versuch, das Ausbringen von gesundheitsgefährdenden Gasen in der Gastronomie im Kanton Basel wieder zu ermöglichen und so schwerst süchtigen Nikotinkonsumenten den äußerst beschwerlichen Weg vor die Wirtshaustür zu ersparen. Bereits 2008 und 2011 waren ähnliche Initiativen von den Baseler Stimmbürgern verworfen worden. (Quelle1 Quelle2)

„Fümoar“ bot anfangs eine „Clublösung“ an, damit Nikotiniker wie gewohnt im Innern der Kneipe rauchen durften. Dazu gab es aktive Mitgliedschaften (gastronomische Betriebe) und Passivmitglieder (Raucher). Nur Clubmitglieder durften dann die zu „Privatclubs“ umgewidmeten Baizen betreten und dort weiterhin ihre tödlichen Stoffe inhalieren. Die Umgehungslösung von „Fümoar“ wurde 2012 vom Schweizerischen Bundesgericht für illegal erklärt.

Mit dem Verein „Fümoar“ der so seiner Existenzgrundlage beraubt wurde, scheint es daher immer weiter bergab zu gehen. Die Badische Zeitung aus Freiburg berichtet:

In der Zwischenzeit ist der Mitgliederbestand des Vereins massiv geschrumpft. Nach Angaben Julliards sind bei „Fümoar“ nur noch rund 40 Beizer und knapp 100 Gästemitglieder registriert. In den besten Zeiten zählte der Verein 180 Beizen und 196 000 Gäste zu seinen Mitgliedern. (Quelle)

Raucher sterben früher. Rauchervereine auch.

 
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Verfasst von - 28. Juni 2015 in Fümoar, Nikotinsucht, Raucherverein, Schweiz

 

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Karl Grabowski hat ein Suchtproblem

Die bekannten Extremnikotiniker aus den ebenso bekannten Nikotinistenforen wollen uns immer Glauben machen, Rauchen sei ein „Genuss“ und ein Verhalten, dass man jederzeit wieder aufgeben könne. Eine Gewohnheit, mehr nicht. Manchmal rutscht allerdings dem einen oder anderen Nikotinfan ein ungewolltes Outing heraus. So ging es jetzt Karl Grabowski, der sich auf dem facebook-Kanal der aggressiven pro-Lungenkrebs-Splittergruppe „Netzwerk Rauchen“ unfreiwillig als Süchtiger geoutet hat:

Karl Grabowski:Was macht man als gebeutelter Raucher, wenn man in einem Urlaubs-Apartment im Wintersportort nicht rauchen darf? Man setzt sich unter die Raucherglocke am Herd. Das ist zwar nervig aber besser als bei -3 Grd auf dem Balkon zu frieren. Früher war, was das betrifft, alles besser.  (Quelle)

Lieber Karl, ja das ist schon ein Kreuz mit der Sucht. Da hat man Schmacht nach einer Kippe und könnte die Wände rauflaufen, so stark drückt die Sucht. Draußen friert sich einem aber der A…. ab, also müssen Lösungen her. Und der kreative „Genießer“ findet auch was. Dass es sich bei der „Glocke“ um keine Raucherglocke sondern um eine Dunstabzugshaube handelt, die gegen Küchengerüche wirksam ist aber nicht gegen Zigarettenmief muss Herr Grabowski nicht verstehen. Und dass die Bude trotzdem stinkt, riecht er natürlich nicht mehr und damit dürfen sich dann sowieso nur die nächsten Gäste im Appartement herumschlagen. Hoffentlich berechnet der Vermieter dem Karli einen saftigen Nachschlag, wenn er die verstunkene Bude abnimmt.

Kurt Grabowski hat ein Suchtproblem

Karl Grabowski hat ein Suchtproblem

 
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Verfasst von - 25. Januar 2015 in Karl Grabowski, Nikotinsucht

 

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