RSS

Archiv der Kategorie: Luc Hinterscheid

Netzwerk Rauchen „Junkscience“ – Mal so, mal so.

Ein beliebter Begriff, welcher bei den Lungenkrebsfreunden des sog. „Netzwerk Rauchen e. V.“ immer gerne aus dem Hut geholt wird, wenn es darum geht, die Wissenschaft zu diskreditieren, ist der Begriff der Junkscience, also der „Müllwissenschaft“.Wobei es hier nicht um die wissenschaftliche Untersuchung von Problemen der Abfallwirtschaft geht. Junkscience bedeutet, dass Forschung unsauber, interessengeleitet, lobbyfinanziert usw. usw. sein soll und daher kaum vailide Ergebnisse hervorzubringen vermag. Junkscience in Verbindung mit Schädlichkeit des Rauchens bzw. Passivrauchens im Speziellen wird, so die Meinung der Mitglieder des „Netzwerk Rauchen e. V.“, besonders vom Deutschen Krebsforschungsinstitut und der Pharmalobby durchgeführt. Denn derartige Studien, zumindest wenn sie nachweisen, dass die aktive oder passive Aufnahme von Tabakrauch gesundheitsgefährdend ist, seien allemesamt mehr oder weniger Kaffeesatzleserei.

Wesentlich lockerer geht man mit Artikeln um, die zwar keinerlei belastbare Fakten liefern, die aber „nachweisen“ dass Rauchen, bzw. in diesem Falle das Kiffen, gut für den Menschen sein sollen:

„Netzwerk Rauchen“: Luc Hinterscheid fällt auf substanzlose Artikel rein (Quelle)

Der in dem Beitrag verlinkte Artikel des FOCUS ist derartig substanzlos, dass man sich mit Grausen abwenden mag. Luc Hinterscheid, der die Meldung aufgriff, ist immerhin „zweiter Bundesvorsitzender“ der Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“ und sollte mit daher der Sprachregelung seines Pro-Lungenkrebs-Grüppchens halbwegs auskennen. Denn das, was in dem Beitrag des Nachrichtenmagazins verbreitet wird, ist nicht nur „Junkscience“ sondern „Junkscience im Quadrat“. Mit einem kleinen Unterschied: Hier spricht man sich für Drogenkonsum aus. Und daher findet der Artikel wohl auch die Erwähnung des Herrn Hinterscheid.

Vielleicht hat Herr Hinterscheid aber auch nur einen besonderen Traum: Rauchen, bis man Lungenkrebs hat und dann, nach der Diagnosestellung, „Kiffen gegen den Krebs“. So vollgedröhnt lässt sich das Leben in „vollen Lungenzügen“ genießen.

Advertisements
 

Schlagwörter: , ,

Reingefallen: Wenn Hardcoreraucher auf Fakebilder anspringen

Vor einigen Tagen hatte ich hier im Blog das Thema behandelt (Link), dass manchem „Genussfreund“ wohl die Kritikfähigkeit abhanden gekommen sein muss, wenn es ums Qualmen geht. Das ist indes nichts wirklich Neues. Jetzt hat es ein paar Leute vom „Netzwerk Rauchen“ erwischt, die einem Bildfälscher auf den Leim gegangen sind:

Luc Hinterscheid und Andreas Zimmer vom "NEtzwerk Rauchen" fallen auf Bildfake herein

Luc Hinterscheid und Andreas Zimmer vom „NEtzwerk Rauchen“ fallen auf Bildfake herein (Quelle)

Der von Hinterscheid geforderte „Mut zur Wahrheit“ ist nichts anderes als das Produkt eines „Bus Slogan Generators“ (Link) welcher abgeleitet wurde aus einer Werbekampagne von Religionsgegnern. Und der kann noch mehr als nur Unsinn über das Passivrauchen zu erzählen: 😉

Netzwerk Rauchen - Krebs ist SUPER!

Netzwerk Rauchen – Krebs ist SUPER!

 

Schlagwörter: , ,

„Netzwerk Rauchen“ – Neues aus der Bedeutungslosigkeit

Das „Netzwerk Rauchen“, eine ebenso unbedeutende wie aggressive Splittergruppe des Lungenkrebsfanatismus, hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und veröffentlicht anlässlich der „Bundesmitgliederversammlung“ ein Pamphlet, das vom Maß der Selbstbeweihräucherung kaum noch Wünsche offen lässt. Und bereits beim ersten Querlesen erkennt man: Realismus ist nicht gerade die Kernkompetenz von Nikotinfanatikern.

Netzwerk Rauchen e.V. hat am vergangenen Wochenende in Worms einen neuen Vorstand gewählt.

Stellvertreter des wiedergewählten Bundesvorsitzenden Michael Löb (Worms) ist nun der Luxemburger Aktivist Luc Hinterscheid, Vorsitzender des A.D.D.L.F.C. (Association pour la Défense des Droits et Libertés Fondamentales des Citoyens) (Quelle)

Luc Hinterscheid aus Luxemburg muss also fortan den zweiten Vorsitzenden dieser vollkommen überflüssigen Organisation geben. Der bekannte Nikotinaktivist findet nun im „Netzwerk Rauchen“ endlich eine angemessene Heimstatt, denn zumindet im Bezug auf das Ausbringen von Beleidigungen kann der Mann aus Luxemburg es locker mit seinen Mitstreitern aufnehmen:

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker (Quelle)

Und jetzt kommt es knüppeldicke. Ein neuer Mann betritt die Bühne, aber nicht er als Person ist der Schenkelklopfer, sondern was man mit ihm verknüpft:

Die Finanzen des Vereins betreut künftig Reinhold Weißmann aus Taunusstein, der seine Führungserfahrungen künftig dem Vereinsziel, der Verteidigung der Menschenrechte, zur Verfügung stellt.

Der sich hinter der Formulierung, Herr Weißmann würde fortan zur „Verteidigung der Menschenrechte“ einen Beitrag leisten verbergende Größenwahn hat mich dann doch etwas erstaunt. Die Herren vom „Netzwerk Rauchen“ wollen also tatsächlich die Menschenrechte verteidigen? Man glaubt es kaum, aber es scheint so zu sein. Als ob Lungenkrebs und Raucherbein ein Menschenrecht seien.

Schauen wir uns daher doch einmal an, wie „der Kampf für Menschenrechte“ nach der Lesart des Netzwerk Rauchens definiert ist. Zum einen werden Gegner des Rauchens in den 10 Jahren des Bestehens dieser Pro-Lungenkrebs-Organisation regelmäßig in den Foren dieses Vereins auf das Übelste verunglimpft, beleidigt und verleumdet. Die einschlägigen Blogs der Nikotingegner (insbesondere raucherwahnsinn.de) haben dies über Jahre minutiös dokumentiert.

So sehen also „Menschenrechte“ aus, wie sie das „Netzwerk Rauchen“ definiert. Oder halt, nein, es muss anders sein. Denn das einizge „Menschenrecht“, das diese verhaltensauffällige Truppe retten will, ist das Recht, seine Tabakdrogen immer und überall konsumieren zu dürfen. Ohne Rücksicht auf die Belange anderer. Ob es sich dabei allerdings um ein „Menschenrecht“ handelt, dürfte äußerst fraglich sein.

Rede- und Meinungsfreiheit, ein anderes Menschenrecht, gelten natürlich auch immer nur für einen selbst. Meinungsgegner werden radikal aus den Foren dieses Vereins geworfen, aber erst nachdem man sie nach Strich uznd Faden beleidigt hat. Und im Extremfalle beleidigt man sie erst und nach dem Forenrauswurf und kritischen Äußerungen auf anderen Netzplätzen verklagt man sie vor Gericht auf Unterlassung der unliebsamen Äußerungen. Was dann aber wirklich regelmäßig schief geht.

Das Team wird mit neuen Strategien die bedrohten Freiheitsrechte der Bürger verteidigen und wiederherstellen, erklärte Luc Hinterscheid: „Wir haben neue Strategien entwickelt, die bislang noch niemand angewendet hat, zumindest nicht in dieser Art und Weise. Sie werden verstehen, dass wir Einzelheiten nicht verraten wollen.“

Man darf nun wirklich gespannt sein, was diese dubisoe Organisation nun aus dem Hut zaubern will. Nach 10 Jahren vollkommener Erfolglosigkeit wäre es nun einmal an der Zeit, einen echten Erfolg im Kampf gegen den „Nichtraucherterror“ verbuchen zu können. Aber ich habe da meine Zweifel. Insbesondere die letzten Jahre sind für den krebsaffinen Kleinstverein aus Worms nicht gerade sehr erfolgreich gewesen. Man hat kein einziges Nichtraucherschutzgesetz verhindert, ein eigenes Volksbegehren gegen den Nichtraucherschutz in NRW scheiterte kläglich und man erging sich stattdessen in kleinem Hickhack und wechselseitigen Schuldzuweisungen mit anderen Organisationen des „sozialverträglichen Frühabelebens“.

Und so habe ich das Gefühl, als ob die notorischen Verlieren um den Wormser Michael Löb auch zukünftig kaum mehr zu Stande bringen werden, als sich permanent in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen und sich bis auf die Knochen zu blamieren. Wenn sie es denn nicht vorziehen, sich vorher ihrem eigentlichen Lebenszweck anheim zu geben, dem „sozialverträglichen Frühableben“. Wie weiland der Vorsitzende einer bekannten Rauchersplitterpartei, der zu Lebzeiten im Forum des „Hetzwerkes“ kräftig mitbeleidigte, diese überaus schöpferische Tätigkeit aber leider kurz vor Vollendung des 60. Lebensjahres jäh einstellen musste, weil er „plötzlich und unerwartet“ (wobei bei Rauchern diesbezüglich „unerwartet“ eher weniger vorliegen dürfte) von seinem politischen Amt entbunden wurde.

 

Schlagwörter: , , , ,