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Archiv der Kategorie: Jürgen Vollmer, Marburg

Das Netzwerk Rauchen, seine Boardhygiene und die NPD-Funktionärin

Ein Beitrag von Destruxol

Wer versucht als Nichtraucherschützer Mitglied in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen zu werden, der hat es nicht leicht, selbst wenn er einen Zweitaccount mit falschem Namen verwendet. Um dort Mitglied zu werden, braucht man einen ausgefuchsten Account mit Profil und tadellosem Leumund als Kämpfer für Raucherbein und Lungenkrebs. Die Administratoren dieser Gruppe überprüfen nämlich jede Beitrittsanfrage und blocken verdächtige Anfragen zwecks der „Boardhygiene“ einfach ab. „Boardhygiene“ ist eine der wunderbaren Wortschöpfungen von Jürgen Vollmer, mit der er ausdrücken möchte, dass gegenteilige Meinungen in der Gruppe nicht erwünscht sind. Der Marburger Jürgen Vollmer dürfte allgemein bekannt sein als DER hochaggressive Raucheraktivist, der in den letzten Jahren wie kein anderer seiner Qualmkollegen seine Erzfeinde, die Rauchgegner, im Internet geschmäht und herabgwürdigt hat (Beweis)

Beim "Netzwerk Rauchen" wird "Boardhygiene" groß geschrieben - Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!

Beim „Netzwerk Rauchen“ wird „Boardhygiene“ groß geschrieben – Dank Jürgen Vollmer aus Marburg!
Bei NPD-Aktivisten ist Netzwerk Rauchen allerdings nicht so kleinlich. So findet man in der Mitgliederliste dieser Facebookgruppe die NPD-Funktionärin Gitta Schüßler. Diese war von 2004 bis 2014 für die NPD im sächsischen Landtag und Mitbegründerin des Rings Nationaler Frauen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei "NEtzwerk Rauchen" mitspielen.

Gitta Schüssler von der NPD darf bei „Netzwerk Rauchen“ mitspielen.

Dass Gitta Schüßler in der Gruppe bleiben darf, verdankt sie sicherlich der Tatsache, dass ihre Partei und auch sie als Landtagsabgeordnete, sich stets gegen ein Rauchverbot in Kneipen ausgesprochen haben. Dass man ihre NPD-Aktivitäten einfach nicht bemerkt hat, kann man angesichts der eingangs erwähnten strengen Prüfung neuer Mitglieder und dem doch recht eindeutigen Vermerk in ihrem Facebookprofil wohl einigermaßen sicher ausschließen.
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Kommentar von Peter Rachow: Beim „Netzwerk Rauchen“ werden also auch Rechtsradikale gerne genommen. Hauptsache die Einstellung stimmt. Nämlich die zum Qualmen. Und wen juckt da schon die vielbeschworene „Boardhygiene“ des Jürgen Vollmer? Ganz abgesehen davon, dass Nazis in früherer Zeit das Wort „Hygiene“ auch gerne verwendet haben, z. B. in dem perversen Kampfbegriff der „Rassenhygiene“. 

Und wo bleibt eigentlich der Aufschrei des Alexander Jäger aus Aalen, der gerne seine Gegner schon mal als „rechts“ betitelt aber bei Nazis in der Rauchergruppe noch keinen Pieps vermeldet hat?

Apropos „Alexander Jäger“. Alex, ich finde angesichts Eures Neuzugangs von der NPD kommt der Gruß „Heil Lungenkrebs!“ endlich mal wieder zu seinem Recht.

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Nippelgate bei Netzwerk Rauchen

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Raucher stellen sich selbst gerne als Genießer dar, die besonders tiefenentspannt und umgänglich sind, doch diesen Mythos konnten wir hier schon oft widerlegen. Gerade die Nikotinjunkies vom „Netzwerk Rauchen“ sind meilenweit von dieser Selbstdarstellung entfernt. Die permanenten Niederlagen der Vergangenheit, eine extrem niedrige Frustrationstoleranz und die bereits nach wenigen Minuten nach dem letzten Schuss einsetzenden Entzugserscheinungen lassen die selbst ernannten Widerstandskämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein regelmäßig explodieren, wie der Vulkan im Titelbild der Gruppe es bildlich zeigt.

Aufreger der aktuellen Empörung die Löschung von Nacktdarstellungen durch Facebook. Eigentlich sollte inzwischen jeder Bescheid darüber wissen, dass Facebook auf seiner Plattform keine Nacktdarstellungen duldet und solche Bilder daher zügig löscht. Aber der teilweise sehr geringe Wissensstand von Mitgliedern des Hetzwerkes wurde hier ja ebenfalls schon mehrmals behandelt.

Jedenfalls hat Peter Keuner aka „Doderich von Schwarzen“ ein solches Bild gepostet und dafür eine Meldung eingefangen. Und weil die Mitglieder des Lungenkrebsfördervereins zu den Vollzeitempörten dieser Republik gehören, musste er seinen Suchtfreunden umgehend von der Meldung berichten. Natürlich mit den auf diesem Kanal obligatorischen Beleidigungen garniert.

 

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Quelle: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153210756526595/

„armselige Würste“ ist allerdings ein sehr schwacher Einstieg. Aber an der darauf folgenden Diskussion nehmen auch Werner Niedermeier und Jürgen Vollmer teil, was eine rasche Steigerung verspricht:

Jürgen Vollmer: Schon allein, weil es Vollhorsts gibt, die glauben sowas melden zu müssen, und weil es solche gibt, die glauben sowas löschen zu müssen, auch von mir ein „Like“! 🙂

 

Werner R. Niedermeier: Die Zensoren, Denunzianten und Bücherverbrenner des 21. Jahrhunderts sind weitaus schlimmer, als man sich das vorstellen kann. Totalitaristen hätten (haben) ihre wahre Freunde an diesen Leuten.

Schade, auch die Großmeister der verbalen Frontalagression bleiben unter den Erwartungen zurück und enttäuschen mit einer sehr schwachen Darbietung. Ich bin enttäuscht! Und es wird nicht besser, ja sogar fast schon sachlich. So postet Peter Keuner seine Antwort an Facebook, mit der er gegen die Meldung protestiert:

Peter Keuner:  In der Kunst (Stichwort „Kunstfreiheit“ ) ist die sogenannte „Aktmalerei“ und auch die Darstellung männlicher oder weiblicher Nacktheit bereits in der Steinzeit (!) praktiziert worden. Bei dem von mir geposteten Bild handelte es sich um ein Gemälde des berühmten amerikanischen Pop-Art-Künstlers Mel Ramos. Ich finde es bedauerlich, daß eure Zensoren anscheinend über keinerlei künstlerischen oder kunstgeschichtlichen Mindeststandard verfügen und ein hoher diesbezüglicher Schulungsbedarf für Euer Unternehmen offensichtlich ist…Wollt ihr Fotos und Gemälde von Skulpturen wie z.B. die „Venus von Milo“, „David“, u.v.a.m. jetzt ebenfalls löschen? … Bitte setzt bei Kunstdarstellungen auch wirklich kompetente Entscheider ein und nicht irgendwelche ungebildeten Minijobtrantüten…

Es ist typisch für Mitglieder des Netzwerkes, dass sie selbst bei völliger Ahnungslosigkeit großspurig auftreten. Zuerst einmal hat Herr Keuner vergessen, dass seine Mitgliedschaft bei Facebook einem Vertrag gleichkommt und er bei Vertragsabschluss auch den Gemeinschaftsstandardszugestimmt hat. Und in diesen Gemeinschaftsstandards ist nunmal ein Verbot von Nacktdarstellungen festgeschrieben:

Manchmal teilen Personen Inhalte mit Nacktdarstellungen, beispielsweise im Rahmen von Kunstprojekten oder Kampagnen, um das Bewusstsein für ein bestimmtes Problem zu erhöhen. Facebook schränkt die Darstellung von Nacktheit ein, da einige Zielgruppen innerhalb unserer globalen Gemeinschaft auf diese Arten von Inhalten unter Umständen sensibel reagieren können, insbesondere aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds oder Alters. […]

Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind. Fotos von Frauen, die beim Stillen oder mit Vernarbungen aufgrund von Brustamputationen gezeigt werden, sind jedoch in jedem Fall erlaubt. Außerdem sind Fotos von Gemälden, Skulpturen und anderen Kunstformen erlaubt, die nackte Figuren zeigen. […]

Hätte Peter Keuner diese Standards auch gelesen und nicht nur bestätigt, dann wüsste er, warum sein Bild gelöscht wurde bzw. wie er es hätte verhindern können. Z. B. in dem er nicht das Originalbild teilt, was auch aus Gründen des Urheberrechts problematisch ist, sondern ein Foto davon. Damit dürfte sich auch geklärt haben, wer hier die „inkompetente Trantüte“ ist, um mal Peter Keuners Wortwahl aufzugreifen.

Was dann folgt ist ein wahrer Spaß. Peter Keuner teilt aus kindlichem Trotz Fotos nackter Statuen und ich melde sie. Ich weiß zwar, dass dies nach den Gemeinschaftsstandards nicht beanstandet wird, aber ich weiß auch, dass Peter das nicht weiß. Und so kommt es, dass Peter von Facebook über die eingegangenen Meldungen informiert wurde und diese aus Angst vor einer Sperre selbst löscht. Und weil er sich seiner Peinlichkeit nicht bewusst ist, postet er die Beweise dafür sogar noch auf Facebook. Ich würde sagen: Punkt für mich *muahahaha*

Und jetzt tauen unsere Nikotinjunkies auch endlich auf und greifen etwas tiefer in die Kiste mit den Beleidigungen. Jetzt kommen auch endlich die bewährten sexuelle Anspielungen und beleidigenden Bilder zum Einsatz. Auch ein Terroristenvergleich, die moderne Alternative zum altbekannten Nazivergleich und eine indirekte Morddrohungen werden ausgepackt.

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Alles in allem bleibt die Kreativität und Qualität allerdings weit hinter den Beileidiungen aus alten Zeiten zurück, wie man sie z. B. im Urteil des Marburger Landgerichts zum „sittlich verwahrlosten Rüpel“-Prozeß nachlesen kann.

PS. Zum Schluss vielleicht noch ein kleines Detail: Weil Peter Keuner und Werner Niedermeier bei dieser Diskussion auch das Wort „Zensur“ in den Mund genommen haben, versucht doch mal, diesen Artikel beim Netzwerk zu teilen 😉

 

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Jürgen Vollmer und das „Bashing“

Jürgen Vollmer aus Marburg ist nicht nur militanter Raucher sondern auch Administrator verschiedener Internetforen des aggressiven „Netzwerk Rauchen“. Und in dieser Funktion muss er natürlich in seinen Foren für Ruhe und Ordnung sorgen. Derzeit geht es auf facebook heiß her und Vollmer hat alle Hände voll zu tun, die Streithähne in den Griff zu bekommen. Besonders das Eindreschen auf Gegner (im Internetjargon auch als „Bashing“ bezeichnet) muss er unterbinden:

Jürgen Vollmer aus Marburg ist gegen "Bashing"

Jürgen Vollmer aus Marburg ist gegen „Bashing“ (Quelle)

Und da muss man Vollmer absolut zustimmen. Das sinnfreie Eindreschen im Internet darf man nicht solchen Amateuren überlassen. Da müssen Profis ran. Profis wie Jürgen Vollmer:

Jürgen Vollmer aus Marburg nennt Rauchgegner "Spatzenhirn"

Jürgen Vollmer aus Marburg nennt Rauchgegner „Spatzenhirn“

Jürgen Vollmer nennt Krefelder Oberbürgermeister "Schwein"

Jürgen Vollmer nennt Krefelder Oberbürgermeister „Schwein“

Jürgen Vollmer nennt Rauchgegnerforum "Kothaufen"

Jürgen Vollmer nennt Rauchgegnerforum „Kothaufen“

Ja, man sieht: Der Mann hat es drauf. Mehr Beleidigungen von Jürgen Vollmer gibt es im Netz:

 

 

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Jürgen Vollmer aus Marburg – Ein rauchender Musterdemokrat

Erneute Aufregung um die Absicht einer Wohnbaugesellschaft in Halle an der Saale eine größere Zahl Mietwohungen zu errichten, die konsequent rauchfrei sind. In dem Mietshäusern soll per Individualvereinbarung zwischen Mieter und Wohnbaugesellschaft das Rauchen explizit verboten sein. Über den Widerspruch zwischen der von den Hardcorauchern regelmäßig in Zusammenhang mit der Gastronomie vertretenen Auffassung „Der Wirt soll entscheiden, ob in seiner Kneipe geraucht werden darf oder nicht!“ (und dabei natürlich das Rauchen erlauben)  und der Haltung „Der Hauswirt darf nicht das Rauchen verbieten!“ habe ich bereits einmal einen Artikel verfasst (Link). Man erkennt daran sehr schön die verlogene Haltung dieser Leute.

Werner Niedermeier, um den es in den letzten Monaten recht still geworden ist und dessen Netzseite mausetot vor sich hindümpelt, eröffnet erneut den Reigen der Ablehner dieser freien Entscheidung des Wirtes, Verzeihung, des Hauswirtes. Dann legt Jürgen Vollmer nach und zeigt uns, wie demokratisch, pluralistisch und an Grundwerten wie der Meinungsfreiheit er interessiert ist:

Jürgen Vollmer Hätte ich die Kohle, würde ich im Gegenzug ANTI-freie Häuser errichten lassen, in denen fliegt, wer stänkert … (Quelle)

Schön, wir wussten es bereits. Jürgen Vollmer, der Admin vom „Netzwerk Rauchen“ hat ein Problem mit abweichenden Meinungen. So wirft er gnadenlos jeden aus dem Forum der auch nur den Hauch von Kritik an der Inhalation von tödlichen Tabakdünsten übt. „Freie Meinungsäußerung“ wird da schnell zum „Stänkern“. Das ist „Demokratie à la Vollmer“.

Aber es ist nett, dass der Mann aus Marburg seine zutiefst demokratiefeindliche Haltung mal wieder bestätigt. Besonders „lustig“, wenn mn solcherart Humor mag,  ist dabei übrigens, dass Vollmer jahrelang Rauchgegner als „Faschisten“ verunglimpft hat (Beweis). Diese Hetzvokabel gehörte zu seinem Standardvokabular wie das „Amen“ zur Kirche.

Beweis:

Der Wirt soll entscheiden, der HAUSwirt aber nicht - Jürgen Vollmer und Werner Niedermeier sind sich einig.

Der Wirt soll entscheiden, der HAUSwirt aber nicht – Jürgen Vollmer und Werner Niedermeier sind sich einig.

 

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Gericht weist Berufung von Raucher-Rentner zurück – Militante Raucher rasten aus

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf, nach Helmut Schmidt vermutlich der bekannteste Kettenraucher der Republik, hat ein Problem: Er braucht ein neues Dach über dem Kopf. Voraussichtlich. Denn gestern hat das LG Düsseldorf seine Berufung gegen die ergangene Wohnungskündigung seiner Vermieterin abgewiesen. Der Grund: Der von Adolfs produzierte Zigarettengestank hat das gesamte Mietshaus in Mitleidenschaft gezogen und war unzumutbar geworden.

Der Deutschlandfunk berichtete gestern, das Gericht habe festgestellt, dass Adolfs seine Wohnung nicht oder nur unuzureichend gelüftet habe und außerdem habe er seine unzähligen Aschenbecher nicht regelmäßig geleert. Als ich dies hörte, versuchte ich mir eine Vorstellung davon zu machen, wie es in der Wohnung des 75-jährigen Rentners gestunken haben muss. Mir wurde bereits beim Gedanken daran fast schlecht.

Dieses sehr gut nachvollziehbare Urteil stößt natürlich bei Adolfs Qualmfreunden auf herbe Kritik. Jürgen Vollmer aus Marburg ist sofort mit den üblichen „Faschismus“-Worthülsen unterwegs:

Jürgen VollmerWas bin ich diese faschistoide Hetze gegen die Raucher so leid … Dass sowas zunehmend auch von Gerichten kolportiert wird zeigt, wie sehr die ekelhafte Blockwarts-Propaganda schon wieder verfängt. (Quelle)

Wobei man sagen muss, dass Jürgen Vollmer mit deutschen Gerichten jetzt auch eher schlechte Erfahrungen gemacht hat und daher wohl auf die Herren in den schwarzen Roben nicht unbedingt so gut zu sprechen ist.

Eva Peter-Culik aus Wien erzählt etwas, was ich nicht dekodieren kann:

Eva Peter-Culikgute frage….. so richtig eine antwort hab ich auch nicht drauf. sie dürften offenbar genug dreck am stecken haben. und wenn das alles rauskommt.. frage mich haltnur WER da mehr dreck hat…und immer wieder ist festzuhalten, dass ja keiner zum rauchen gezwungen wird. (Quelle)

OK, es muss ja nicht immer alles verständlich sein, was die Dame aus Wien da über den Sender lässt. Die Bösen sind eh immer die Richter, die Pharmalobby, die GRÜNEN oder die Bilderberger. Oder alle zusammen.

Ganz besonders tief sietzt der Frust bei unserem bekannten Kai Schwarzer aus Köln, der mittlerweile DER Superstar und Alleinunterhalter hier im Blog geworden ist:

Kai SchwarzerDas kann ich nur unterstützen Ron! Anscheinend haben im Grundgesetz verankerte Bürgerrechte keine Bedeutung mehr, wie z. B. der Artikel 13 Grundgesetz, nach dem die Wohnung ein geschützter Privatbereich ist. Auch das Petitionsrecht nach Artikel 17 Grundgesetz scheint keine Bedeutung mehr zu haben. Man sieht es ja daran, wie diese Arschgeigen in Berlin versucht haben, meine Petition ab zu würgen und sich nach wie vor weigern, diese zur Mitzeichnung zu veröffentlichen. Die haben wohl zu viel Angst, dass ich damit zu viel Zustimmung ernte. So wird hierzulande also Recht gebeugt. Aber dass die Bundesrepublik Deutschland kein Rechtsstaat ist, hätte mir eigendlich schon nach meiner Entlassung aus dem Grundwehrdienst im Dezember 1989 klar sein müssen.  […] (Quelle)

Ja, Kai, das ist wirklich nicht so gut gelaufen für Dich in den letzten Monaten. Deine ganzen Strafanzeigen gegen mich sind eingestellt worden, Deine Dienstaufsichtbeschwerden wurden ebenso verworfen und Deine Petition hat gerade mal etwas mehr als 337 Mitzeichner. Und der Bundestag will eine Deiner Petitionen partout nicht annehmen. Kai, kennst Du Spruch: „Wenn Du ein totes Pferd reitest, solltest Du absteigen.„?

Aber nein, nicht genug, jetzt legt Kai richtig los:

Kai SchwarzerAn Friedhelm Adolfas stelle würde ich dieses scheiss Haus niederbrennen bevor ich da ausziehe! Ein Kanister mit Dieselöl löst so manches Problem. (Quelle)

Na, was haben wir denn da? Kai Schwarzer aus Köln ist also der Auffassung, dass man soziale Konflikte und Rechtsstreitigkeiten auch mal mit mit dem Mittel der Brandstiftung ( § 306 StGB ) lösen kann.

Andere sind weit weniger kreativ als Kai aus Köln: Denn auch der gute alte Nazivergleich kommt wieder auf die Tagesordnung, denn manch einer sieht angesichts des rechtsstaatlichen Urteils des LG Düsseldorf braune Horden aufmarschieren.

Stefan FennersIch habe ja schon geschrieben,so fing es in den 30ern auch an,was folgen wird ist „Kauft nicht bei Rauchern“ oder ähnliches,dann folgt die Kennzeichnung in irgendeiner Form als Raucher-Mehr schreibe ich jetzt nicht. (Quelle)

Ronald Blumberg ist ebenfalls entrüstet:

Ronald BlumbergDie Vermieterin hat sich damit öffentlich bloßgestellt. Und die ANTI-Raucher wissen nicht, was sie damit losgetreten haben … Denn jetzt wacht auch der letzte Vollidiot auf, und wird sich wehren wollen (Quelle)

Das verstehe ich jetzt aber nicht, womit sich die Vermieterin bloßgestellt haben soll. Sie hat Ihr Recht durchgesetzt. Nämlich das Recht, ihren anderen Mietern eine unverseuchte Wohnumgebung bieten zu können und dafür einen entsprechenden Mietzins zu erhalten ohne ihr Eigentum entwerten zu lassen.

(Wird vermutlich fortgesetzt, denn die Wogen dürften noch ein paar Tage sehr hochschlagen.)

 

 

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Werner Niedermeier: Konsequent mit zweierlei Maß gemessen

Werner Niedermeier aus Karlsfeld bei München liebt das markige Wort. Immer wenn es gegen Rauchverbote und Rauchgegner geht, ist der Hobbyjournalist an vorderster Front dabei. Besonders wenn er gegen seinen Intimfeind Sebastian Frankenberger hetzen kann. Und gleichzeitig kann man ja auch noch alle Rauchgegner als Alkoholiker darstellen. So viel Spaß ist selten auf einmal zu haben:

Werner Niedermeier mit  Expertise zumThema "Suff"

Werner Niedermeier mit Expertise zumThema „Suff“ (Quelle)

Diese Taktik von Niedermeier ist übrigens nicht gerade neu. Bereits vor einigen Jahren verbreitete der Mann aus Karlsfeld öffentlich, bei mir läge ebenfalls eine schwere Alkoholabhängigkeit vor (Schnellbeweis). Eine wirklich starke Ferndiagnose, die der Piratenpolitiker Niedermeier, der nach eigenem Bekunden nicht einmal ein Studium abgeschlossen hat (Schnellbeweis), da vornimmt. Herr Niedermeier bleibt sich also treu, was seine Vorgehensweise gegen Menschen betrifft, die mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit eben nicht so rücksichtslos umgehen wie er und seine Raucherfreunde. Diese Leute haben dann eben kein Nikotin- sondern ein Alkoholproblem. Denn irgendwas MÜSSEN die doch haben!

Fazit: Diffamierung ist und bleibt ein Stilmittel der Rhetorik des Herrn aus Bayern.

Besonders grotesk ist dann in diesem Zusammenhang auch, dass wie gezeigt der Piratenpolitiker Niedermeier öffentlich seine Gegner diffamiert (s. o.), sich selbst aber maßlos echauffiert, wenn er der Tabaklobby zugerechnet wird und innerhalb der Piratenpartei Gegenwind bekommt. Wobei Niedermeier m. E. weniger der „richtigen Tabaklobby“ zugehörig ist, denn zum Aufstieg in die Top-Liga der Pro-Lungenkrebs-Etagen hat es bei dem Hobbyjournalisten mit seinen Publikationen wie  „rauchernews.de“ etc. nie gereicht. Niedermeier und sein „Wirken“ (wenn man es so nennen will)  würde ich lediglich ganz allgemein einer schlecht organisierten und intellektuell hochdefizitären Raucherlobby zurechnen. Mit dem üblichen Wirkungserfolg: GLEICH NULL.

In einem Aufsatz mit dem bezeichnenden Titel „Shitstorms oder die Kraft der Lügner“ können wir ein wenig am Seelenleid des Herrn teilhaben:

Werner Niedermeier: Was aber ab und zu abgeht, hat nichts mehr mit sachlicher Kritik zu tun, sondern ist schlicht und einfach eine Diskreditierung einzelner Menschen, teilweise mit massiven Lügen. Ich habe so etwas selbst erlebt und möchte gerne, auch wenns etwas länger dauert, die Geschichte dieses Mobbings öffentlich machen.

Tja, da frage ich mich doch: Ist der Werner Niedermeier/“Aranita“ der diese Zeilen schreibt identisch mit dem Werner Niedermeier/“Aranita“, der Rauchgegner u. a. als

  • Mischung aus Abführmittel und Faschist
  • irren Fanatiker
  • kranke Fanatiker
  • „paranoid“
  • „hirnfrei“
  • „Vollidioten“

usw. usw. beleidigt (Schnellbeweis)? Das müssen dann wohl doch zwei verschiedene Personen sein!

Und es geht sogar noch weiter: Der angebliche „Shitstorm“ über den Niedermeier so erbost ist, enthält keinerlei Schmähvokabeln  von jenem Kaliber wie Niedermeier selbst sie regelmäßig zu verwenden pflegt(e). Der Vortrag seiner Gegner aus der Piratenpartei enthält harte, aber immer noch mit einem Sachkern versehene Angriffe gegen den Raucherlobbyismus des Werner Niedermeier. Die Angriffe des Herrn Niedermeier zielen dagegen sehr häufig ausschließlich auf die Schmähung einer Person ab, vollkommen ohne sich mit den Aussagen und Haltungen dieser Person auch nur ansatzweise auseinanderzusetzen.

Das Verhalten, im Prinzip identische Handlungen vollkommen unterschiedlich zu beurteilen, je nachdem ob sie von einem selbst oder von anderen begangen werden, treffe ich übrigens immer wieder bei Extremrauchern.

Ein anderes Beispiel: Der ehemalige Vizevorsitzende der bekannt-aggressiven Pro-Nikotinorganisation „Netzwerk Rauchen“ Jürgen Vollmer aus Marburg, beispielsweise regte sich bekanntlich über die durch mich vorgetragene Bezeichnung „Rüpel“ für ihn so derartig auf, dass es ihn zum Anwalt verschlug und er durch 2 Gerichtsinstanzen bestätigt haben wollte, dass er zwar mich beleidigen darf, dass es kracht, es mir aber trotzdem untersagt werden könne, ihn im Gegenzug einen „Rüpel“ zu nennen. Das Ergebnis ist bekannt und es war nicht billig für Herrn Vollmer.

Ich denke, bei den bekannten Nikotinlautsprechern muss jene Kontrollinstanz in der eigenen Denkstruktur fehlen, die Verhalten unabhängig vom sich Verhaltenden zu bewerten in der Lage ist. Man lebt und handelt aber lieber nach der Devise „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Gleiche“. Gerichte sehen sowas allerdings anders. Dann wird es eben teuer für die Raucherrüpel.

 

 

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Der Rauchermob feiert

Eine Nachricht ging gestern durch die Presse, die wäre eigentlich fast gar keine gewesen: Sebastian Frankenberger, ÖDP-Politiker aus Passau, legt seine politischen Ämter nieder. Die ÖDP ist zu klein und zu unbedeutend, um am politischen Gefüge dieses Landes irgendetwas zu verändern und Frankenberger dürfte der einzige bekannte ÖDP-Politiker in Deutschland überhaupt sein.

Bei einer bestimmten Klientel hat die Meldung von Frankenbergers Rückzug allerdings einen wahren Freudentaumel ausgelöst. Bei den vereinigten Nikotinikern im deutschen Teil des Internet. Denn Frankenberger war nicht nur  der Vorsitzende einer unbedeutenden Splitterpartei sondern auch das Aushängeschild des bayerischen Volksbegehrens für einen Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen. Und daran kondensiert sich nun die Häme der militanten Tabakdrogenkonsumenten, die auf facebook & Co. endlich mal ihrem Hass gegen Frankenberger im Speziellen und den Nichtraucherschutz im Allgemeinen Luft machen dürfen. Ich will daher hier im Blog die „schönsten“ Schmähungen des Rauchermob nebst den einzelnen Autoren in der gebotenen Kürze würdigen.

Ronald Blumberg, verhaltensauffälliger Pro-Lungenkrebs-Aktivist aus Radevormwald, der gerne mal Rauchgegner und Ratten in einem Atemzug nennt, und sich dadurch sprachlich dem Vokabular der Nationalsozialisten nähert, meint sprachlich kompakt:

Ron Blu: GEIIIIIIILLLL … !!! 🙂 🙂 🙂 (Quelle)

Nun ja, man kann sicher viele Dinge „geil“ finden, aber wenn die Rücktrittsankündigung von Sebastian Frankenberger bei Herrn Blumberg sexuelle Stimulanz auslöst, dann wollen wir Herrn Blumberg dazu einfach mal gratulieren. Es wurde ja auch langsam Zeit, dass sich da im Gemächte mal wieder etwas tut. Immer nur an der Pfeife zu nuckeln ist ja auf die Dauer auch unbefriedigend.

Ein anderer Nutzer des Nikotinikerkanals bei facebook fragt dann auch gleich:

Stephan Schön: Ist jetzt das Volksbegehren ungültig und man darf in Bayern wieder sein Grundrecht ausüben und rauchen? (Quelle)

OK, die Frage ist wirklich selten dämlich aber ich beantworte sie trotzdem. Die Antwort ist: NEIN. Das Gesetz bleibt weiterhin gültig. Schließlich haben über 60% der Abstimmenden im Juli 2010 für einen kompromisslosen Nichtraucherschutz gestimmt. Außerdem ist das Fortbestehen eines Gesetzes nicht daran gebunden, dass seine Initiatoren noch in der Politik aktiv sind. Sonst müsste man auch das Grundgesetz wieder abschaffen.

Ronald Blumberg hat seinen ersten Höhepunkt überwunden und legt nun nach. Auf die Frage des Herrn Schön kommt die Antwort:

Ron Blu: Quatsch, Stephan! Aber zumindest schon mal ein deutlich Gestörter weniger!

Herr Blumberg, der Herrn Frankenberger als „deutlich Gestörten“ beleidigt, tut dies, obwohl das Verhalten von Herrn Blumberg selbst gravierende Normabweichungen erkennen lässt. Herr Blumberg, der gerne auch mal Dienstaufsichtsbeschwerden verfasst, bei deren Lektüre sich an seinem Geistesszustand erhebliche Zweifel einstellen und der sich, wie ich mehrfach berichtet habe, in einer an Dummheit kaum mehr zu steigernden Art Weise mit seinen regelmäßigen Gesetzesübertretungen brüstet, indem er Fotos von sich und Rauchgenossen  ins Internet stellt, wo man diese Herren beim verbotenen Rauchen in Kneipen in Nordrhein-Westfalen sieht, dieser Herr Blumberg nennt also Sebastian Frankenberger „deutlich gestört“. Mehr ist dem nicht hinzuzufügen. Außer dass Herr Blumberg bei mir auch nicht unter „geistig gesund“ läuft.

Eine Frau Alexandra Boveleth meint zum Rückzug von Sebastian Frankenberger ganz kompakt:

Alexandra Boveleth: Teeren und Federn (Quelle)

Man könnte jetzt noch Dutzende ähnlicher Schmähungen auflisten, die von den einschlägigen Nikotinikern in deren Kanälen ausgebracht werden, aber was würde das bringen? Einen Kommentar möchte ich Ihnen dagegen nicht vorhalten und der ist von Werner Niedermeier aus Karlsfeld, ein Urgestein der Raucherrüpelei. Und er legt wieder los, aber sehr verhalten:

Werner R. Niedermeier[…]

Ich denke, dass er nicht freiwillig hinwirft sondern gehen muss. Hatte sogar die NPD bei der EU-Wahl mehr Stimmen als die ÖDP, ganz zu schweigen von der Tierschutzpartei. Sogar die Satirepartei „Die Partei“ hat fast so viele Stimmen wie die ÖDP bekommen. Frankenberger ist als Vorsitzender der ÖDP grandios gescheitert. Und dann bleibt für einen Vorsitzenden nicht viel übrig als „hinzuwerfen“ aka rauszufliegen. (Quelle)

Besonders humorvoll an der Einlassung von Niedermeier ist, dass Niedermeier als „Politiker“ selbst grandios gescheitert ist. Vor einigen Jahren versuchten er und sein Rauchkumpel Jürgen Vollmer aus Marburg die Piratenpartei zu kapern um dort einen „Nichtraucherschutz mit Augenmaß“ durchzudrücken (Link). Wie dieser „Nichtraucherschutz“ ausgesehen hätte, kann man sich vorstellen.

Von diesen Aktivitäten des „Politikers“ Niedermeier ist glücklicherweise nichts mehr übrig. Die „AG Nichtraucherschutz“ in der Piratenpartei ist tot, die Piraten liegen ebenfalls in den letzten Zügen (1,4% der Stimmen bei der Europawahl 2014) und Werner geht lieber zum Geocachen. Da bewegt er sich wenigstens mal. Aber im Gegensatz zu dem gescheiterten Politiker Niedermeier, der über eine einfache Mitgliedschaft in einer Splitterpartei nie hinausgekommen ist, hat Sebastian Frankenberger es mit dem „Bündnis für einen echten Nichtraucherschutz in Bayern“ immerhin vermocht, mehrere Millionen Menschen zu einer Abtimmung zu mobilieren. Und diese Abstimmung mit dem Nichtraucherbündnis dann auch noch überlegen zu gewinnen.

 

 

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