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Archiv der Kategorie: Friedhelm Adolfs

Friedhelm Adolfs, der Schlaganfall und die Ferndiagnosen militanter Raucher

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf ist vermutlich der nach Helmut Schmidt bekannteste Kettenraucher der Republik. In die Medien hat er es geschafft, weil er nach Auffassung seiner Vermieterin in seiner Wohnung exzessiv gequalmt und den Tabaksgestank ins Treppenhaus entlüftet hat. Gegen seine deswegen ausgesprochene Wohnungskündigung wehrte er sich vor Gericht. Das Amts- als auch das Landgericht verwarfen seine Klage indes. Erst ein Zivilsenat des BGH erkannte Verfahrensmängel, verwies den Fall zurück und gab dem LG Düsseldorf auf, bestimmte Vorgehensweisen bei einer Neuauflage des Prozesses einzuhalten.

Diese Woche Donnerstag, den 11.06.2015 sollte der Termin sein. Aus dem wird wohl erstmal nichts werden. Friedhelm Adolfs erlitt einen Schlaganfall in dessen Folge er sich in die Hand der bei unseren „Genussfreunden“ als solche bezeichneten „Pharmamafia“ (also Ärzte, Krankenhäsuer, Arzeimittelhersteller) begeben musste (Link). Das versammelte Raucherprekariat auf „Raucher in Deutschland“ hat natürlich sofort die Ursache der Malaise des Herrn Adolfs messerscharf diagnostiziert:

Dagmar Pagalies Mich wundert es nicht das er über diese ganze Prozedur krank geworden ist Die Verantwortlichen sollen sich schämen . GUTE BESSERUNG !

Tino Bridgeman Durchs Rauchen (was hier wohl angedeutet wird)? Wohl eher unnötiger Stress durch Antiraucherbestrebungen. Gute Besserung!

Ronald Blumberg Wenn man einen alten Mann systematisch terrorisiert ( Klagen, Geldängste, Schmähbriefe, neue Vorgaben, usw.) dann beabsichtigt man doch geradezu den Zusammenbruch, oder nicht?

Jupp Hermanns Ich vermute mal das liegt daran weil die Mieter im Hause ihm das Leben schwer machen und er die ganzen Aufregungen der letzten Monate fertiggemacht haben. Gute Besserung Friedhelm und lass dich nicht kleinkriegen. Deine rauchenden Freunde stehen hinter dir

Elfi Schiefer der Schlaganfal hat nichts mit Rauch zu tun, sondern mit dem Stress dem er ausgestzt war!!!!!!! (Quelle „Raucher in Deutschland“ 1.2)

Vor so viel medizinischem Fachwissen muss man einfach den Hut ziehen. Wir fassen zusammen: Der Schlaganfall, den Herr Adolfs erlitten hat, kommt mitnichten vom exzessiven Tabakkonsum des Herrn. Nein, Schuld ist vielmehr der „Stress“, den die „Antiraucher“ (auch in Gestalt der Vermieterin) Herrn Adolfs gemacht haben. Diese bösen „Antis“ sind alleine verantwortlich dafür, dass es dem bekannten Raucherentner auf einmal so schlecht geht. Was sagt die Wissenschaft dazu?

[…] Akute Schlaganfälle, denen stressige Situationen vorausgehen, sind häufiger als solche, bei denen das nicht der Fall ist. […] Allerdings entstehen Schlaganfall oder Herzinfarkt meist auf der Grundlage einer längerfristigen Erkrankung, deren Verlauf sich in drei grobe Phasen unterteilen lässt. Ganz am Anfang entwickeln die Personen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht. Auf der Basis dieser Faktoren kommt es dann in der zweiten Phase zu einer Erkrankung der Gefäße wie Atherosklerose, umgangssprachlich auch als „Arterienverkalkung“ bezeichnet. Dabei verlieren die Gefäßwände an Elastizität und verengen sich, was den Blutfluss behindert. Verschließt sich ein Gefäß im Gehirn oder Herzen in Phase drei ganz, kommt es zum Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall.[…] Wer die Risikofaktoren im Griff hat – also nicht raucht, nicht übergewichtig ist und gesund lebt – muss sich zunächst einmal keine Sorgen machen. (Quelle)

Waaaaas? Sollte das Rauchen tatsächlich ein Risikofaktor für den Schlaganfall sein?

Wie unterscheidet sich das Schlaganfall-Risiko von Rauchern und Nicht-Rauchern? Vielen Studien zeigen, dass Raucher ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko für einen Schlaganfall haben wie Nicht-Raucher. (Quelle schlaganfall-hilfe.de) Rauchen Zigarettenrauchen ist ein bedeutsamer Risikofaktor für den Schlaganfall. Das Schlaganfallrisiko steigt mit der Anzahl der pro Tag gerauchten Zigaretten und der Anzahl der Jahre, in denen geraucht wurde. (Quelle Kompetenznetz Schlaganfall)

Und diesen Text würde ich mir, wenn ich Herr Adolfs wäre, mal sehr genau zu Gemüte führen:

Raucher sollten nach einem Schlaganfall dauerhaft auf Zigaretten verzichten. Wer das nicht tut, verdreifacht sein Risiko, innerhalb eines Jahres zu sterben, berichten italienische Forscher. Die Gefahr ist umso größer, je früher ein Patient nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wieder mit dem Rauchen beginnt. (Quelle)

Tja, wahrscheinlich hätte Herr Adolfs sein kleines gesundheitliches Problem nicht gehabt, wenn er den Titel „Zweitbekanntester Kettenraucher Deutschlands nach Helmut Schmidt“ nicht unbedingt angestrebt sondern beizeiten die Finger von den Sargnägeln gelassen hätte.

 

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Rauchverbot bei „Friedhelm-Party“ – Wer war der ominöse „Kommunalpolitiker“?

Ein weiterer Sachverhalt harrt der Aufklärung. Bei der „Benefiz-Party“ für den rauchenden und von Wohnungsräumung bedrohten Raucher-Rentner Friedhelm Adolfs am vergangenen Samstag im „Schlüssel“ in Düsseldorf, kam es nach Bekunden eines Teilnehmers zu einem Vorfall, der aufgeklärt werden muss:

Uwe Steinbach: […]Mir wurde jedenfalls v. einem dort anwesenden Kommunalpolitiker glaubhaft versichert, dass das zuständige OA. von ihm angewiesen wurde, an diesem Tag dort keine „Kontrolle“ durchzuführen.  […] (Beweis Quelle)

Wenn dem so wäre, käme hier ein Straftatbestand in Betracht, nämlich der Tatbestand der Rechtsbeugung gem. § 339 StGB. Hier wäre zu klären, von wem, wenn überhaupt, diese Anweisung ergangen ist. Dies kann nur ein hoher Amtsträger innerhalb der Kommunalverwaltung sein. Denn nur dieser wäre berechtigt, eine derartige Anweisung auszusprechen.

N. h. M. erfüllt den Tatbestand der Rechtsbeugung u. a. ein Amsträger, der geltendes materielles Recht dadurch verletzt, dass er Gesetze nicht anwendet. Die behauptete ergangene Anweisung, keine Überprüfung der Einhaltung des Rauchverbotes in der Gaststätte „Schlüssel“ vorzunehmen, obwohl bekannt war, dass sich dort eine hochrgadig nikotinaffine Klientel zusammenfinden würde, wäre geeignet, hier Rechtsbestimmungen (NiSchG NRW) nicht zur Anwendung kommen zu lassen obwohl dies dringend geboten wäre.

 

 

 

 

 
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Verfasst von - 1. September 2014 in Friedhelm Adolfs

 

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Neue Peinlichkeiten: Die „Causa Friedhelm“ und das „Netzwerk Rauchen“

Vom „Netzwerk Rauchen“, einer extrem militanten Organisation einiger weniger versprengter Pro-Nikotin-Aktivisten, ist man einiges an Raucherextremismus und verzerrter Weltsicht gewöhnt. Man darf diese Herrschaften sicher nicht mit normalen Maßstaben messen. Dies würde ihnen nicht gerecht.

So ist deren 1. Vositzender, der Wormser Michael Löb, unlängst wieder dadurch unangenehm aufgefallen, dass ihm eine tote Ratte, die ihm wohl bei einem seiner wenigen Aufenthalte an frischer Luft vor die Füße kam, zu einem Vergleich mit dem desgnierten Präsidenten der EU-Kommision Jean-Claude Juncker inspiriert hatte (Bericht auf idesem Blog). Aber strafrechtlich erhebliche Verbalschmähungen ins Internet zu stellen gehört ja bekanntermaßen zu den standardisierten Verhaltensauffälligkeiten dieser Gruppe um Löb und seine Raucherfreunde.

Dass ein Mensch wie Löb, der derartig kranke Dinge unter seinem vollen Namen in das Internet stellt, noch für wesentlich mehr Abwegigkeiten gut sein muss, erscheint einleuchtend. Und so hat der Mann aus Worms vor einigen Tagen ein neues Fass aufgemacht und der staunenden Weltöffentlichkeit, oder zumindest einem kleinen Teil davon, ein Traktat beschert, das daraufhin deutet, dass an der geistigen Gesundheit des Herrn gewisse Zweifel erlaubt sein müssen.

Aufhänger für dieses peinliche Textdokument ist immer noch die „Causa Friedhelm Adolfs„, der rauchende Renter, dem seine Wohnung gekündigt wurde, weil er diese nicht ordnungsgemäß lüftete und den Tabakgestank aus seiner Wohnung in das Treppenhaus entließ. Sehr zur „Freude“ der anderen Mieter. Dass das Landgericht Düsseldorf dieses Verhalten als rücksichtslos und inakzeptabel erkannte und entsprechend urteilte, habe ich in einer Urteilsbesprechung hier im Blog bereits diskutiert (Link).

In einem Anflug von Wahnhaftigkeit titelt Löb auf seinem Stammkanal „Netzwerk Rauchen“ dann zu dem angeblichen „Skandal-Urteil“:

"Netzwerk Rauchen" - Peinliches Rauchergeschrei

„Netzwerk Rauchen“ – Peinliches Rauchergeschrei

 (Quelle)

Regelmäßige Leser meines Blogs kennen die Standardfrage, die ich in solch einer Situation zu stellen pflege: „Was raucht der Mann eigentlich genau?“. Denn es scheint für Löb im Speziellen und dem „Netzwerk Rauchen“ im Allgemeinen ein Teil des Grundrechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit zu sein, mit durch Tabakrauch verursachten Emissonen andere Menschen (hier die Mieter eines Wohnhauses) belästigen zu dürfen. Oder diese Leute haben einfach die Urteilsbegründung des Landgerichts Düsseldorf nicht gelesen oder nicht verstanden. Ich vermute letzteres.

In dem, zugegebenermaßen längeren, Urteilstext steht nämlich klar und deutlich zu lesen, dass der Düsseldorfer Kettenraucher Friedhelm Adolfs seine Wohnung, in welcher er erhebliche Mengen an Zigaretten zu rauchen pflegt,  nicht auf dem normalen Weg über die Außenfenster sondern über den Hausgang entlüftete. Und dass Adolfs mehrmals rechtmäßig abgemahnt worden sei, dieses Verhalten abzustellen. Dass es sich dabei um ein pflichtwidriges Verhalten handelt, das mit Rauswurf aus der Wohnung geahndet werden kann, ist die logische Konsequenz daraus. Was daran nicht zu verstehen ist, erschließt sich mir nicht. Aber ich habe diese militanten Tabakdrogennutzer und ihre abwegige Sicht der Welt nie wirklich verstanden.

Ganz nebenbei sind Grundrechte nicht schrankenlos. Insbesondere das Grundrecht nach Art. 2 Abs. 1 GG findet seine Schranken dort, wo andere Menschen Eingriffe in ihre eigenen Recht erleiden müssen.

Der letzte Passus des Pamphletes aus dem Hause „Krebs und Gestank“ wird dann auch zu einer Groteske, die ihresgleichen sucht:

Michael Löb:Die zu erwartende Entscheidung (des Revisionsgerichtes, PR) hat Bedeutung für alle rauchenden Mieter. Schon jetzt entfaltet die Causa Friedhelm Adolfs, unbemerkt von der Öffentlichkeit, fatale Wirkungen. Netzwerk Rauchen liegen Berichte vor, die schon jetzt, weit über den Tenor dieser Entscheidung hinaus, massive Übergriffe auf rauchende Mitmenschen dokumentieren;

OK, diese Berichte würde ich gerne mal lesen. Und wenn sie wahr wären, würde ich sagen, dass sie genau aus der gleichen verstrahlten Ideologie heraus verfasst wurden, aus der heraus Löb sein Traktat produziert hat. Man sieht sich wie üblich als Raucher in der Position des Entrechteten, dem die „faschisoide“ Gesellschaft aufgrund des individuellen Konusmverhaltens das  Leben schwer zu machen trachte. Der „rauchende Freiheitsfreund“ als Gegner des „nichtrauchenden Faschisten“. So einfach, aber auch so selten blöd, kann Raucherideologie wirklich sein.

[…] so wird beispielsweise ein Ehepaar, das Eigentümer eines Reihenhauses ist, von seinen Nachbarn bedroht und beleidigt, weil diese sich nach vielen Jahren aus scheinbar heiterem Himmel durch deren gelegentliches Rauchen auf deren eigener Terrasse belästigt fühlen.

Bei solchen Formulierungen werde ich immer hellhörig. „Gelegentliches Rauchen“ stellt sich dann meistens als Kettenrauchen heraus. Und beim Thema „beleidigt“ verweise ich gerne auch auf die Äußerungen von Herrn Löb, der diesbezüglich auch gerne mal andere Menschen mit toten Ratten vergleicht oder seinen ehemaligen Vizevorstand Jürgen Vollmer aus Marburg, dessen in der Vergangenheit ausgebrachte Beleidigungen ganze Netzseiten füllen können (Link).

[…] Hier geht eine seit Jahrzehnten ausgebrachte giftige Saat auf; die gezielten, meist auf Halb,- und Unwahrheiten gestützten Kampagnen gegen Tabak und deren Konsumenten, werden von öffentlichen Stellen initiiert und finanziert, um vorsätzlich zwei Bevölkerungsgruppen aufeinander zu hetzen.

Eine ebenso wunderbare wie selten dämliche Verschwörungstheorie. Die „armen Raucher“ und die „blöden Nichtraucher“ werden gegeneinander gehetzt? Gestatten, dass ich einen Lachkrampf bekomme?  Auf so einen ultimativen Blödsinn muss man erstmal kommen. Es stellt sich natürlich sofort die Frage, wozu dieses Aufhetzen eingentlich gut sein sollte. Ach ja, die Antwort aus dem Lager der nikotinabhängigen Schreihälse ist auch hier immer die gleiche: „Weil dadurch das politische Versagen der Mächtigen kaschiert und der unzufriedene Bürger auf einen Nebenkriegsschauplatz umgeleitet werden soll.“ – Ja, scho recht.

Ginge es um andere „Zielgruppen“ wie beispielsweise Zigeuner, würden diese Methoden unzweifelhaft als volksverhetzend gebrandmarkt werden. Das ist Staatskriminalität, wie wir sie von diversen Unrechtsregimen kennen. Gegen kriminelle Staaten ist Widerstand nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht.

Und jetzt wird auch noch die Karte „Raucher werden diskriminiert! Buuuäääääh!“ aus dem nikotingelben Ärmel gezogen. Der obligatorische Nazivergleich, der bei Typen wie Löb und seinen Konsorten zur Standardphrase gehört darf bei solch einem verbalen Unsinn natürlich auch nicht fehlen. Und weil man gerade so schön dabei ist, wird der demokratische freiheitliche Rechtsstaat mal noch eben als kriminelle Vereinigung verunglimpft. Herr Löb, Sie sollten weniger rauchen. Dringend!

 

 

 

 

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Sprengstoff durch Spendenzoff – Löb und Blumberg im verbalen Schlagabtausch

Raucher sehen sich als „entspannte“ und „tolerante“ Genussfreunde. Der Pfeifenraucher Albert Einstein muss schon mal als Protagonist für ihre vermeintliche intellektuelle Überlegenheit herhalten. Dass dieses Selbstbild blanker Unsinn ist, weiß jeder, der den Blog von Destruxol oder meine Veröffentlichungen regelmäßig liest. Bei den bekannten Hardcorerauchern aus den einschlägigen Foren (insb. „Raucher in Deutschland“ und „Netzwerk Rauchen“ bei facebook) werden regelmäßig Rauchgegner auf derbste und primitivste Art und Weise beleidigt und herabgewürdigt. Aber auch sich selbst sind die Anhänger des „kultivierten Genusses“ mitunter nicht grün. Da wird dann auch schon mal in bekannter Manier draufgeschlagen, dass es kracht.

Ich berichte daher heute quasi live von einem verbalen Schlagabtausch zwischen Ronald Blumberg, einem Menschen mit einem sehr erklärungsbedürftigen Verhalten, der sich in der „Bergischen Bürgerinitaitve“ für Raucherbein und Lungenkrebs engagiert und Michael Löb der die gleichen Ziele mit dem „Netzwerk Rauchen“ verfolgt. Thema ihres Streites ist, wer der einzig legitime Spendensammler für den von Zwangsräumung bedrohten Kettenraucher Friedhelm Adolfs ist.

Das ganze Verbaldebakel steigert sich langsam. Anfangs unterstellt Ronald Blumberg anderen Spendensammlern vorsichtig verklausuliert unlautere Absichten und bezichtigt dabei einen Verein namens „NRW genießt“, einer in Nordrhein-Westfalen tätigen Pro-Lungenkrebs-Gruppe, mit Spendengeldern unsauber umgehen zu wollen:

Ron Blu: Lieber Michael Löb : Die vergangene Aktion „Ein Dach für Raucher“ war eine gelungene Sache, und dafür unser aller Dank ABER: Ich habe oben ganz klar geschrieben, daß „NRW geniesst“ u.a. per E-Mail zu Spenden auf ein Anderkonto aufruft. Hier werden leider Erinnerungen wach, und nicht nur bei mir! Hätte man von Seiten „NRW geniesst“ auf das offiziell von Lauppe-Assmann benannte (und medial verbreitete) Konto verwiesen, wie das hier in RiD gemacht wird, so gäbe es weder Verwirrung, noch Zweifel! Jedenfalls sieht die Situation derzeit so aus: […] (Quelle)

Herr Blumberg lebt aber bekanntermaßen auch nach dem Motto „Quod licet jovi non licet bovi.“ Er lancierte nämlich  mit seiner „Bergischen Bürgerinitaive“ (BBI), also der bereits genannten Pro-Lungenkrebs-Gruppe, eine kurze Zeit lang auch einen Spendenaufruf am „offiziellen“ Spendenkonto vorbei, welches beim Anwalt von Adolfs, dem Herrn Lauppe-Assmann aus Düsseldorf, angelegt ist:

Ron Blu: Danke, Kai, das ist sehr großzügig von Dir Tatsächlich hatte die BBI direkt im Anschluß an den Prozeß Hilfe in Form eines Spendenaufrufs und dazugehörigem Konto angeboten, ist aber zugunsten des offiziellen Kontos von Martin Lauppe-Assmann zurück getreten. Deshalb möchte ich Dich bitten, das Geld an das oben genannte „ofizielle Konto“ zu überweisen. Auch die BBI wird ihr Scherflein direkt an dieses Konto entrichten!

Und nun steigen die beiden Chefs ihrer jeweiligen Pro-Lungenkrebsorganisationen voll in den Clinch ein:

Michael Löb: Ron Blu: Danke, aber: „NRW geniesst!“ hat bislang keinerlei Mails mit Spendenaufrufen verschickt. Dank deiner Anregung wird es dies aber nachholen und die über 700 Lokalpaten anschreiben mit der Bitte sich an der Aktion „Ein Dach für Raucher“ durch Spenden und Verbreitung der Aktion zu beteiligen. Und hier wiederhole ich mich: „NRW geniesst!“ führt kein Spendenkonto für den Fall Adolfs und hat auch niemals dazu aufgerufen an „NRW geniesst!“ zu diesem Zweck zu spenden. Das ist immer noch falsch und wird durch Wiederholung der Behauptung nicht richtig

Es folgenden mehrere Versuchen von Löb, dem entweder widerstrebenden oder schwerst begriffsstutzigen Herrn Blumberg zu erklären, dass der Pro-Lungenkrebsverein „NRW genießt“ momentan keine Spenden für den vom Wohnungsrauswurf bedohten Raucher-Rentern Adolfs sammelt, sein eigener Pro-Lungenkrebsverein „Netzwerk Rauchen“ hingegen schon. Blumberg hat offenbar aber schwerste Probleme, diese ganzen Pro-Krebs-Grüppchen intellektuell sauber zu trennen. Was zugegebenermaßen wirklich nicht ganz einfach ist.

Michael Löb: Ron Blu: Ich sage das jetzt zum letzten Mal: „NRW geniesst“! SAMMELT KEINE SPENDEN FÜR ADOLFS. Unterlasse diese Falschbehauptung. Netzwerk Rauchen sammelt Spenden für seine Aktionen selbstvertändlich über sein eigenes Konto, so wie absolut jede Orga dies ebenfalls tut. Im Augenblick bist du es, der Adolfs eine Bärendienst erweist.

Also platzt Ronnie Blumberg irgendwann einfach der Kragen:

Ron Blu: Und ich sage es jetzt auch zum letzten Mal: „NRW geniesst“ hat dazu aufgerufen, auf ein „Anderkonto“ zu spenden, und damit ein heilloses Chaos verursacht! Wie üblich, bei dem Sauladen!

Und nun kommt Blumberg auch mit Tacheles ‚rüber und bezichtigt „NRW genießt“ ganz unverhohlen der Unterschlagung von Spendengeldern:

Ron Blu: Ich sage es jetzt in abschliessender, absoluter Deutlichkeit, da Du, Michael Löb, es anscheinend sonst nicht verstehst, oder verstehen willst:

Angesichts vielerseits geäußerter Zweifel über Einsatz und Verbleib von Geldern, die im Zusammenhang mit früheren Spendenaufrufen von „NRW geniesst“ flossen, war es das Schlimmste überhaupt, daß die sich nun mit einem Spendenaufruf an dieser Aktion beteiligt haben! Obendrein noch mit einem „anderen Konto“, als dem offiziell vom RA benannten.

Wozu das? Ein trauriger Versuch, sich wieder in´s Gespräch zu bringen? Darunter zu leiden hat jetzt unser Friedhelm, und da kann niemand drüber lachen, sondern das macht stinkesauer!!! War das nun klar genug für Dich?

Worauf Löb, der irgendwie mit „NRW genießt“ verbandelt sein will, wie üblich mit dem Anwalt droht. Als Diplomjurist sollte Löb aber eigentlich wissen, dass der §187  StGB ein Antragsdelikt ist und nur der Verletzte den Strafantrag stellen kann. Das wäre in dem Falle „NRW genießt“. Und deren Boss ist, soweit mir bekannt, eine Dame namens Adelheid Rippe.

Michael Löb: Verleumdung nennt man das glauben ich: du behauptest wider besseres Wissen NRW geniesst würde Spenden sammeln obwohl sie nichts weiter getan haben als unsere Meldung zu verbreiten. Solltest du das nunmehr fortsetzten diese Unterstellung zu verbreiten wird das für dich juristische Folgen haben. Ich habe das nun oft genug und ausführlich genug erklärt. War das klar genug für dich? Wir haben nicht die geringsten Skurpel gegen einen Anti vorzugehen, glaube es.

Aber Löb scheint sich selbst auch nicht die maximierte juristische Kompetenz zuzugestehen. Denn vor einigen Jahren hatte er mich wegen eines satirischen „Fahndungsplakates“ angezeigt und sich dabei zur Abfassung bereits einer einfachen Strafanzeige anwaltlicher Hilfe bedient. Dass das Verfahren eingestellt wurde, dürfte bekannt sein. Und dass Löb dann Ronald Blumberg dann aus lauter Verzweiflung auch noch einen „Anti“ schimpft (die wohl schlimmste Herabwürdigung in Kreisen militanter Raucher) deutet auf einen länger andauernden Grabenkrieg hin. Und Blumberg, solcherart als „Anti“ heftigst geschmäht, legt sogar nochmal nach:

Ron Blu: @ Michael Löb: Nach meinem Verständnis sind „Antis“ die, die der Sache schaden! Nun frage ich mich, wer hier Schaden verursacht? Und in der Vergangenheit verursacht hat? Als „Dipl.-Jur.“ solltest Du den Sachverhalt erkennen können! Wo das Triumvirat DP-CL-AR mitgemischt hat, ist die Karre vor die Wand gefahren! Und die Hoffnung von sehr, sehr vielen Menschen mit ihr! Laßt uns vermeiden, daß nun im vermeintlich kleinen, persönlichen Maßstab, nämlich „nur“ auf Friedhelm Adolfs bezogen, die Karre auch wieder vor die Wand knallt. Denn letztlich geht es hier um sehr viel mehr, nämlich die nunmehr in der Öffentlichkeit propagierte Meinung, man könne Rauchern jetzt kündigen, nur wegen „Geruchsbelästigung“.

(Die Initialen stehen übrigens für Detelf Petereit, Tabaklobbyist aus Berlin, Christoph Lövenich, ex Vorsitzender vom „Netzwerk Rauchen“ und heute bei „NRW genießt“ und Adelheid Rippe, derzeitige Vorsitzende von „NRW genießt“)

Der Streit der beiden Raucherrecken endet unversöhnlich, selbst Kai Schwarzer aus Köln kann in seiner neuen Rolle als Streitschlichter nichts für die beiden „kultivierten“ und „entspannten“ „Genussfreunde“ tun:

Ronald Blumberg und Michael Löb zoffen sich.

Ronald Blumberg und Michael Löb zoffen sich.

Damit nicht noch mehr Porzellan zerschlagen wird und die beiden streitbaren Gladiatoren des Bronchialkarzinoms sich nicht noch mehr der Lächerlichkeit preisgeben können, wird der Thread einfach gesperrt. Schade. Es war gerade wirklich lustig.

 

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„Ein Dach für Raucher“

Angesichts der himmelschreienden Ungerechtigkweit, die dem Kettenraucher Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf widerfuhr (wir erinnern uns: Der Mann droht aus seiner Wohnung zu fliegen, weil er seine Räumlichkeiten nicht lüftete, alle Fenster wochenlang geschlossen hielt und seinen Qualmgestank zwangsweise ins Treppenhaus freisetzte –  Link) fühlt sich das „Netzwerk Rauchen“, eine aggressiv auftretende Organisation von Nikotindrogenanhängern, dazu bemüßigt, ebenfalls ein Spendenkonto für Herrn Adolfs zu eröffnen. Motto: „Ein Dach für Raucher„.

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Wer helfen kann und will: bitte spenden und/oder teilen. Danke für Friedhelm Adolfs und alle anderen, die in einer ähnlichen Situation sind oder vielleicht kommen werden! Die Netzwerk Rauchen Aktion „Ein Dach für Raucher“ wird im Rahmen des finanziell möglichen jeden unterstützen, der auf Grund seiner Lebensgewohnheiten durch Kündigung der Wohnung oder ähnliches bedroht wird.  (Quelle)

Apropos „Ein Dach für Raucher“. Da muss man doch gar nicht spenden, sowas gibt es gibt es doch schon lange:

Hier klicken!

 

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Solidarität für Friedhelm! Eine Raucherposse erster Couleur.

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf, der zweitbekannteste Kettenraucher in Deutschland nach Helmut Schmidt, hat ein Problem: Er muss aus seiner Wohnung ausziehen, weil er das Treppenhaus jahrelang mit Tabaksqualm und Rauchgestank bemieft hat und ihm auch das Landgericht Düsseldorf nicht folgen wollte, dass dies alles gar kein großes Problem sei (Bericht hier im Blog).

Besonders  interessant liest sich in diesem Zusammenhang übrigens die Urteilsbegründung. Ein paar besonders aussagekräftige Passagen, die das Verhalten vom Raucher-Rentner Friedhelm Adolfs unter einem gewissen negativen Licht erscheinen lassen, möchte ich hier einmal kurz besprechen:

LG Düsseldorf:  „[…]Der schwerwiegende schuldhafte Pflichtverstoß des Beklagten, der die fristlose Kündigung rechtfertigt, liegt vorliegend alleine darin, dass der Beklagte keine Maßnahmen dafür trifft um zu verhindern, dass Zigarettenrauch in den Hausflur zieht, sondern dies durch sein vertragswidriges Verhalten sogar noch fördert.[…]

Herr Adolfs scheint sich also im Haus rücksichtslos zu benehmen und unternimmt nichts dafür, dass seine Geruchsbelästigungen so klein als möglich gehalten werden. Im Gegenteil:

LG Düsseldorf:  „[…]Zur Überzeugung der Kammer hat die Klägerin durch die durchgeführte Zeugenvernehmung den Nachweis erbracht, dass ein geänderte Verhalten des Beklagten dazu geführt hat, dass seit dem Jahr 2011 Zigarettenrauch in den unteren Teil des Treppenhauses L-Straße zieht und dort zu erheblichen Geruchsbelästigungen führt. Dies ergibt sich aus der Aussage des Zeugen C. Dieser hat im Termin vor der Kammer am 22.5.2014 ausgesagt, dass er schon seit über 30 Jahren als Makler und Immobilienkaufmann für die Klägerin tätig ist, dass ihm erstmals im Herbst 2011 aufgefallen sei, dass es im unteren Bereich des Treppenhauses L-Straße unangenehm nach Zigarettenrauch gerochen hat. Bei einer späteren Gelegenheit, im Frühjahr 2012, habe er im Einverständnis mit dem Beklagten dessen Wohnung betreten. Bei diesem Besuch habe er gesehen, dass sich fünf Aschenbecher des Beklagten in der kleinen Wohnung befanden, die alle nicht geleert waren.Weiterhin hätten sich innen an der Wohnungstür Kleidungsstücke befunden, die alle stark nach Rauch rochen. In der ganzen Wohnung habe es gerochen wie in einer Räucherkammer. Eine vergleichbare Wahrnehmung habe er erneut  im November/Dezember 2012 gemacht. Weiterhin hat der Zeuge geschildert, dass er im weiteren Verlauf des Jahres 2012 mehrfach im Haus L-Straße gewesen sei; bei jeder dieser Gelegenheiten habe er wahrgenommen, dass die Rollläden an der Wohnung des Beklagten heruntergelassen waren. […]

5 randvolle Aschenbecher, verseuchtes Mobiliar, nach Qualm stinkenden Klamotten. Und keine frische Luft von außen. Eigentlich ein sehr „leckeres“ Umfeld, in dem sich Herr Adolfs pudelwohl zu fühlen scheint. Mir wird beim Gedanken daran gerade etwas übel. Aber nur ein klein wenig…

LG Düsseldorf: „[…]Zu dem geschilderten vertragswidrigen Verhalten des Beklagten, nämlich dem unzureichenden Lüften und der unterlassenen Leerung von Aschenbechern, ist es aber erst später, nämlich ab dem Jahr 2011 gekommen.[…]“

So, und damit ist eigentlich alles klar. Friedhelm Adolfs hat irgendwann angefangen, nicht sein Raucherverhalten zu ändern sondern sein Lüftungsverhalten. Die Rolläden waren fortan regelmäßig geschlossen, die Fenster ebenso und der ganze aerosole Giftmüll musste zwangsweise über das Treppenhaus entsorgt werden. Dorthin breitet er sich nämlich aufgrund der Diffusionsgesetze aus, wenn ein anderer Weg zum Ausgleich der Konzentrationen nicht möglich ist. Und dies eben mit entsprechenden Folgen für die anderen Mieter.

Also war’s nichts mit der Aktion „Friedhelm sind wir alle!„. Wer sich benimmt wie ein rücksichtsloser Raucher, der wird auch entsprechend behandelt. Aber bei unseren Freunden von der Qualmfront ist Rücksichtnahme auf die Belange der Mitmenschen jetzt ja auch nicht unbedingt eine weit verbreitete Angewohnheit, insofern ist das Aufheulen der Raucherfraktion nach dem Urteilsspruch schon verständlich. Nachvollziehbar ist es aber nicht.

Ich weiß daher auch gar nicht, warum seitens der anderen Qualmfanatiker jetzt ein derart großes „Solidarität für Friedhelm!“-Fass aufgemacht wird. Vielleicht liegt es daran, dass diese Herrschaften eine Urteilsbegründung nicht lesen und/oder nicht verstehen können bzw.  einfach infolge einer gewissen ihnen eigenen geistigen Schlichtheit annehmen, dass man nun, nur weil man Raucher ist, sofort aus der Wohnung fliegen könne.  Also muss Kohle für Friedhelm her, denn „Friedhelm ist überall!“:

Roland Dittmar: Die Spendenwelle ist angelaufen. Lt. Aussage von RA Lauppe Assmann belief sich der Stand der Aktion am 2.7.2014 8 Uhr auf 500.- Euro. Friedhelm braucht 4.200.- Euro, um nicht zum Jahresende aus seiner Wohnung auszuziehen. Zeigt Eure Solidarität und Euer Raucherherz und spendet, denn dieses Urteil ist nicht nur für den Friedhelm wichtig, es betrifft die ganze Rauchernation. (Quelle)

Oh my god! Roland Dittmar, Schriftführer der Tabaklobbyorganisation „bft e. V.“ ruft im Namen der „Rauchernation“ auf, für Friedhelm, den Raucher-Rentner zu spenden. Dümmer geht’s wirklich nimmer! Erstens einmal sind nicht mal mehr 1/3 der Deutschen Raucher. Von einer „Rauchernation“ kann man daher wohl kaum sprechen. Und die geforderte Solidarität dürfte zweitens schnell erschöpft sein bei einer Bevölkerungsgruppe, die 1. nicht gerade zu den Wohlhabenden gehört und 2. ihr Geld lieber für Alkohol und Nikotin denn für „Solidarität mit Friedhelm“ ausgibt. Und über den Ausdruck „Spendenwelle“ wollen wir hier gar nicht reden. Wo Roland Dittmar eine „Spendenwelle“ sieht, sehe ich eher Ebbe in der Kasse.

Nebenbei bemerkt finanzieren die 4200,-€ auch nicht den Fortgang des Verfahrens vor dem Revisionsgericht sondern sind als Sicherungsleistung zu hinterlegen, damit die Räumung abgewendet wird. Und da wird mancher Hardcoreraucher sich überlegen, dass ihm der eigene Lungenkrebs. den es zu errauchen gilt, nicht vielleicht doch näher ist als jener des rauchenden Rentners, und dass eben dieser eigene Krebs daher zuvorderst finanziert werden muss. Für was das eigene knappe Geld dann ausgegeben werden wird, dürfte klar sein.

Aber egal, wie sich die Hardcorefraktion öffentlich präsentiert: Eine peinliche Posse ist das, was hier geboten wird, allemal!

 
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Verfasst von - 3. Juli 2014 in Friedhelm Adolfs, Roland Dittmar

 

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Gericht weist Berufung von Raucher-Rentner zurück – Militante Raucher rasten aus

Friedhelm Adolfs aus Düsseldorf, nach Helmut Schmidt vermutlich der bekannteste Kettenraucher der Republik, hat ein Problem: Er braucht ein neues Dach über dem Kopf. Voraussichtlich. Denn gestern hat das LG Düsseldorf seine Berufung gegen die ergangene Wohnungskündigung seiner Vermieterin abgewiesen. Der Grund: Der von Adolfs produzierte Zigarettengestank hat das gesamte Mietshaus in Mitleidenschaft gezogen und war unzumutbar geworden.

Der Deutschlandfunk berichtete gestern, das Gericht habe festgestellt, dass Adolfs seine Wohnung nicht oder nur unuzureichend gelüftet habe und außerdem habe er seine unzähligen Aschenbecher nicht regelmäßig geleert. Als ich dies hörte, versuchte ich mir eine Vorstellung davon zu machen, wie es in der Wohnung des 75-jährigen Rentners gestunken haben muss. Mir wurde bereits beim Gedanken daran fast schlecht.

Dieses sehr gut nachvollziehbare Urteil stößt natürlich bei Adolfs Qualmfreunden auf herbe Kritik. Jürgen Vollmer aus Marburg ist sofort mit den üblichen „Faschismus“-Worthülsen unterwegs:

Jürgen VollmerWas bin ich diese faschistoide Hetze gegen die Raucher so leid … Dass sowas zunehmend auch von Gerichten kolportiert wird zeigt, wie sehr die ekelhafte Blockwarts-Propaganda schon wieder verfängt. (Quelle)

Wobei man sagen muss, dass Jürgen Vollmer mit deutschen Gerichten jetzt auch eher schlechte Erfahrungen gemacht hat und daher wohl auf die Herren in den schwarzen Roben nicht unbedingt so gut zu sprechen ist.

Eva Peter-Culik aus Wien erzählt etwas, was ich nicht dekodieren kann:

Eva Peter-Culikgute frage….. so richtig eine antwort hab ich auch nicht drauf. sie dürften offenbar genug dreck am stecken haben. und wenn das alles rauskommt.. frage mich haltnur WER da mehr dreck hat…und immer wieder ist festzuhalten, dass ja keiner zum rauchen gezwungen wird. (Quelle)

OK, es muss ja nicht immer alles verständlich sein, was die Dame aus Wien da über den Sender lässt. Die Bösen sind eh immer die Richter, die Pharmalobby, die GRÜNEN oder die Bilderberger. Oder alle zusammen.

Ganz besonders tief sietzt der Frust bei unserem bekannten Kai Schwarzer aus Köln, der mittlerweile DER Superstar und Alleinunterhalter hier im Blog geworden ist:

Kai SchwarzerDas kann ich nur unterstützen Ron! Anscheinend haben im Grundgesetz verankerte Bürgerrechte keine Bedeutung mehr, wie z. B. der Artikel 13 Grundgesetz, nach dem die Wohnung ein geschützter Privatbereich ist. Auch das Petitionsrecht nach Artikel 17 Grundgesetz scheint keine Bedeutung mehr zu haben. Man sieht es ja daran, wie diese Arschgeigen in Berlin versucht haben, meine Petition ab zu würgen und sich nach wie vor weigern, diese zur Mitzeichnung zu veröffentlichen. Die haben wohl zu viel Angst, dass ich damit zu viel Zustimmung ernte. So wird hierzulande also Recht gebeugt. Aber dass die Bundesrepublik Deutschland kein Rechtsstaat ist, hätte mir eigendlich schon nach meiner Entlassung aus dem Grundwehrdienst im Dezember 1989 klar sein müssen.  […] (Quelle)

Ja, Kai, das ist wirklich nicht so gut gelaufen für Dich in den letzten Monaten. Deine ganzen Strafanzeigen gegen mich sind eingestellt worden, Deine Dienstaufsichtbeschwerden wurden ebenso verworfen und Deine Petition hat gerade mal etwas mehr als 337 Mitzeichner. Und der Bundestag will eine Deiner Petitionen partout nicht annehmen. Kai, kennst Du Spruch: „Wenn Du ein totes Pferd reitest, solltest Du absteigen.„?

Aber nein, nicht genug, jetzt legt Kai richtig los:

Kai SchwarzerAn Friedhelm Adolfas stelle würde ich dieses scheiss Haus niederbrennen bevor ich da ausziehe! Ein Kanister mit Dieselöl löst so manches Problem. (Quelle)

Na, was haben wir denn da? Kai Schwarzer aus Köln ist also der Auffassung, dass man soziale Konflikte und Rechtsstreitigkeiten auch mal mit mit dem Mittel der Brandstiftung ( § 306 StGB ) lösen kann.

Andere sind weit weniger kreativ als Kai aus Köln: Denn auch der gute alte Nazivergleich kommt wieder auf die Tagesordnung, denn manch einer sieht angesichts des rechtsstaatlichen Urteils des LG Düsseldorf braune Horden aufmarschieren.

Stefan FennersIch habe ja schon geschrieben,so fing es in den 30ern auch an,was folgen wird ist „Kauft nicht bei Rauchern“ oder ähnliches,dann folgt die Kennzeichnung in irgendeiner Form als Raucher-Mehr schreibe ich jetzt nicht. (Quelle)

Ronald Blumberg ist ebenfalls entrüstet:

Ronald BlumbergDie Vermieterin hat sich damit öffentlich bloßgestellt. Und die ANTI-Raucher wissen nicht, was sie damit losgetreten haben … Denn jetzt wacht auch der letzte Vollidiot auf, und wird sich wehren wollen (Quelle)

Das verstehe ich jetzt aber nicht, womit sich die Vermieterin bloßgestellt haben soll. Sie hat Ihr Recht durchgesetzt. Nämlich das Recht, ihren anderen Mietern eine unverseuchte Wohnumgebung bieten zu können und dafür einen entsprechenden Mietzins zu erhalten ohne ihr Eigentum entwerten zu lassen.

(Wird vermutlich fortgesetzt, denn die Wogen dürften noch ein paar Tage sehr hochschlagen.)

 

 

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