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Archiv der Kategorie: Eva-Peter Culik

Eva Peter-Culik: Rauchen schützt vor Chemtrailfasern

Zur Zeit geben sich die bekannten Netzraucher wieder die Klinke in die Hand was törichte Einlassungen zum Thema „Rauchen“ betrifft. Ein krasses Beispiel, wie dumm man sich öffentlich äußern kann, findet man derzeit auf dem facebook-Kanal der bekannten Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“:

Raucher meinen: Rauchen schützt vor "Chemtrails"

Raucher meinen: Rauchen schützt vor „Chemtrails“ (Quelle)

Für jene, die sich mit Verschwörungstheorien und Esoterikunsinn nicht so auskennen, hier eine kurze Info, was „Chemtrails“ eigentlich sein sollen: Gestandene Verschwörungsfreunde und Esoterikfreaks behaupten seit Jahren unablässig, dass aus den Triebwerken von Verkehrsflugzeugen auf großer Höhe bestimmte Substanzen ausgesprüht würden, die dann auf den Boden rieseln sollen. Dort sollen sie die Menschen gefügig machen, den freien Willen ausschalten und mit dieser Art von „Mindcontrol“ den Mächtigen (meistens „Bilderberger“, „Rockefellers“ oder allgemein „dunkle Mächte“ genannt) die Herrschaft über die Menschheit sichern. Sichtbar würden diese „Chemtrails“ wenn bei bestimmten Wetterlagen Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel erscheinen. Dann würde „wieder gesprüht wie verrückt“ (Zitat einer rauchenden Chemtrailanhängerin). Wer sich den Unsinn der Verschwörungsfreunde gerne live „reinziehen“ möchte, dem empfehle ich den Internetkanal „bewusst tv„. Dort gibt es Jo Conrads bunte Märchenstunde, wo er sich allerlei Gäste einlädt und fröhlich frei über neue und alte Verschwörungstheoren aus dem Nähkästchen plaudert.

Dass es sich bei den Kondensstreifen lediglich um Wasserdampf handelt (der Flugzeugtreibstoff Kerosin verbrennt beim Betrieb des Triebwerkes im Wesentlichen zu Kohlendioxid und Wasser, welches dann eben dampfförmig in der kalten Höhenluft auskondensiert wenn die Bedingungen wie Temperatur, Luftfeuchte und das Vorhandensein von Kondensationskernen entsprechend sind) ist diesen Leuten nicht vermittelbar. Sie wollen den Unsinn der „Chemtrails“ glauben und lassen sich durch wissenschaftliche Erklärungen nicht von ihrem Glauben abbringen. Diese Resistenz gegenüber rationalen Argumenten teilen sie mit manchem Raucher, der auch schon mal behauptet, Rauchen schütze in Wirklichkeit vor Lungenkrebs.

Frau Eva Peter-Culik aus Wien, die mir bis dato noch nicht durch eine besonders intelligente Argumentation aufgefallen ist, schießt, was den dümmlichen Vortrag betrifft, aber den Vogel ab:

Eva Peter-Culik ich meine das nicht einmal als witz..ich bin der auffassung, dass durch das rauchen ein film entsteht der einigs „abfiltert“ . und indem wir das aushusten werden wir es los..mal einfach gesagt,

OK, nennen wir die Einlassung der gewichtigen Dame aus Wien einfach mal „gewöhnungsbedürftig“. Wenn dem so wäre, dann müssten Raucher nämlich aufgrund des „Schutzschildes“, den der Tabakrauch über ihre Lungeninnenseite legen soll, wesentlich weniger anfällig für Lungenerkrankungen sein. Dass dem nicht so ist, kann man in der medizinischen Literatur nachlesen:

Raucher bekommen schneller Bronchitis

Raucher sind anfälliger für Erkrankungen

Raucher sind häufiger erkältet

Aber Eva Peter-Culik hat Recht. Denn die pfundige Wienerin weiß, dass vor allem „Chemtrails“ eine Bedrohung darstellen. Und da hilft Rauchen wirklich. Denn wer früher stirbt bekommt weniger Chemtrails ab!

Aber ein Leckerlie wollen wir, wenn wir die Dame schon mal wieder besprechen, dem Leser/der Leserin nicht vorenthalten. Eva Peter-Culik als Chansonette. Aber Vorsicht: Legen Sie ein paar Taschentücher bereit. Oder etwas anderes. Sie werden es brauchen. Denn das, was Sie zu hören kriegen werden, dagegen sind alle Arten von „Chemtrails“ ein laues Lüftchen!

Klicken Sie hier für einen wunderbaren Gesangsvortrag!

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3 Kommentare

Verfasst von - 13. April 2015 in Eva-Peter Culik

 

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Eva Peter-Culik ist „erschüttert“

Eva Peter-Culik aus Wien hat eine Krise nach der anderen. Die Raucheraktivisten, die gerne mal Menschen bei deren Dienststelle anschwärzt, nur weil Frau Peter-Culik deren Meinung nicht gefällt (Link1, Link2) und deren primäre Artikulationsplattform der Kanal des sog. „Netzwerk Rauchen“ bei facebook ist, muss einen Schicksalschlag nach dem anderen hinnehmen. Der neueste Hammer: Unlängst würde auf o. g. Kanal eine Karte veröffentlicht, wo angeblich in Nordrhein-Westfalen nach Einführung des konsequenten Nichtraucherschutzes überall Kneipen geschlossen worden sein sollen:

Eva Peter-Culik ist wirklich erschüttert

Eva Peter-Culik ist wirklich erschüttert (Quelle)

Ganz abgesehen davon, dass niemend die Echtheit dieser Daten bestätigen kann und man so eine Grafik mit Photoshop in wenigen Minuten erstellen kann, ist zu sagen, dass täglich in Deutschland Kneipen schließen müssen. Dies aber nicht wegen des Nichtraucherschutzes, sondern u. a. weil die Inhaber betriebswirtschaftlich wenig Ahnung haben, wie man auch ein Kleinunternehmen richtig führt, weil sich die Gastronomieszene in den letzten Jahren stark verändert hat (die klassische Eckkneipe ist ein Auslaufmodell) und man den Anschluss an neue Trends verpasst hat und aus vielen anderen Gründen mehr. Aber Hardcoreraucher schieben es natürlich immer und ausschließlich auf das Rauchverbot.

Und wenn Frau Peter-Culik die „Vernichtung von Existenzen“ durch den Nichtraucherschutz beklagt, so mag man der wohlproportionierten Österreicherin entgegenhalten: Das Rauchen vernichtet nicht nur Existenzen, es vernichtet Leben. Alleine in Deutschland über 100.000 pro Jahr.

Aber Frau Peter-Culik wäre nicht Frau Peter-Culik, wenn eine dumme Einlassung nicht noch durch eine weitaus dümmere übertroffen werden könnte:

Eva Peter-Culikdas ist eindeutig diskriminierung. wir sind gezwungen, uns an bestimmten orten zu versammeln, zu drängeln, wir müssen vor die türe etc…. ich möchte jetzt nicht sagen an was mich das explizit erinnert..

Oha, das lässt mal wieder aufhorchen. Ja, ja, die armen diskriminierten Raucher, die sich vor den Türen der einstmals gemütlichen Kneipen in der Kälte drängen müssen, damit sie ihrem „freiheitlichen Genuss“ nachgehen können. Dümmer geht’s in der Tat nimmer, was die Dame da über den Sender lässt. Wer zwingt die „armen Raucher“ denn nach draußen? Doch nur ihre eigene Nikotinsucht. Demnächst werden wohl noch die Junkies aufbegehren, weil sie sich, wenn schon, in der Fixerstube den Druck setzen müssen und ihr „Genussverhalten“ nicht in der Öffentlichkeit zelebrieren dürfen.

Aber immerhin reicht es für einen angedeuteten Nazivergleich bei Frau Peter-Culik. Den beantworte ich selbstverständlich mit einem zackigen „Heil Lungenkrebs!“. Wohl wissend, dass dieser bei dem einen oder anderen „Genussfreund“ aufgrund der durch den Nikotinabusus induzierten kardiologischen Vorschädigung zu einem letalen Ereignis führen könnte.

 
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Verfasst von - 22. Januar 2015 in Eva-Peter Culik, Eva-Peter Culik, Wien

 

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Nicolai Kosirog mag keine Denunzianten

Eine Ungeheuerlichkeit ist passiert. Es sind doch tatsächlich ein paar Mitglieder des Vereins „Pro rauchfrei“ losgezogen und haben in Passau die Einhaltung des bayerischen Nichtraucherschutzgesetzes kontrolliert. Man ahnt es: Es kommt angesichts dieser abartigen Verhaltensweise zum kollektiven Aufschrei der Selbstmord-auf-Raten-Fraktion:

Nicolai Kosirog ist gegen Denunzianten

Nicolai Kosirog ist gegen Denunzianten

(Quelle)

Und ganz vorne am Start ist auch Nicolai Kosirog. Und gerade Herr Kosirog sollte beim Thema „Denunziation“ besonders zurückhaltend sein, denn da misst er deutlich mit zweierlei Maß. Vor ca. eineinhalb Jahren begab es sich nämlich, dass in einer bestimmten facebook-Gruppe (dem sog. „Raucherstüberl“) eine sehr beleibte (Nein, hier liegt kein Buchstabendreher vor!)  österreichische Raucheraggressorin namens Eva Peter-Culik das dort versammelte Kollektiv um Hilfe bei der Erstellung einer „Dienstaufsichtsbeschwerde“ gegen den Verfasser dieses Artikels bat und auch diese gerne erhielt:

Eva Peter-Culik denunziert

Eva Peter-Culik denunziert

Diese immense Arbeit, die sich die Dame aus Österreich gemacht hat, wurde natürlich von ihren Mitrauchern sehr gelobt. Unter anderem auch von jenem Herrn Kosirog, der „Denunzianten“ als „untersten moralischen Bodensatz jeder Gesellschaft“ ansieht (s. o.).

Nicolai Kosirog und Co. finden Denunziation richtig gut

Nicolai Kosirog und Co. finden Denunziation richtig gut

Lieber Nicolai Kosirog: Willkommen beim alleruntersten Bodensatz der Gesellschaft! Man wird Deine erlesene Gesellschaft sehr zu schätzen wissen!

 

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Eva Peter-Culik und die Toleranz

In Österreich droht den Liebhabern von Lungenkrebs und Raucherbein neues Ungemach. Die Regierung beabsichtigt den bisher mehr als laschen Nichtraucherschutz in der Gastronomie drastisch zu verschärfen. Eva Peter-Culik, die bekannte österreichische Raucherikone aus dem Internet, ist alarmiert:

Eva Peter-Culik: bitte möglichst teilen….
denn auch HIER wird der wahnsinn methode. und das möchten wir keinesfalls ERLAUBEN!!!!!! danke für alle die unterschrieben . österr. soll ein TOLERANTES land bleiben! und nicht nur im bezug auf schwule und lesben …

(Quelle)

Ich habe nie verstanden, was die Belästigung seiner Mitmenschen durch krebserregendes Abgas mit „Toleranz“ zu tun haben soll. Viel interessanter ist jedoch die Fragestellung, wie Frau Peter-Culik es selbst mit der Toleranz hält.

Nehmen wir beispielsweise ihre Einstellung zu Mitmenschen mit Migrationshintergrund. Da ist die Dame schon mal wesentlich kürzer angebunden, wenn es um Toleranz geht. Wie ich bereits vor über einem Jahr aufgezeigt habe, hetzt Frau Peter-Culik gerne mal gegen Ausländer, besonders wenn es sich um Politiker der bei ihr wegen des Nichtraucherschutzes verhassten GRÜNEN handelt (Link zum Dossier). Da kann man dann „Toleranz“ mit der Lupe suchen. Oder besser gleich  mit einem Mikroskop.

Aber Ausländer scheinen in der Sichtweise der Dame aus Wien sowieso ein echtes Problem zu sein. Denn wenn sie kriminell werden, muss man sie sofort abschieben:

Eva PeterCulik aus Wien möchte Ausländer abschieben, wenn sie "kriminell" wernden. Nur, was ist "kriminell"?

Eva PeterCulik aus Wien möchte Ausländer abschieben, wenn sie „kriminell“ wernden. Nur, was ist „kriminell“?

 

Auch was abweichende Meinung betrifft, hat die Dame ein echtes Problem mit der Toleranz. Gegen den Autor dieses Blogs formulierte die Dame doch tatsächlich eine Beschwerde bei seinem Dienstherrn, in welcher sie sich über meine Beiträge hier im Blog beschwerte. Über die Dummheit, die dahinter steckt, muss man nicht weiter reden. Wenn eine Meinung rechtlich nicht angreifbar ist, wird eben auf das bewährte Mittel der Denunziation zurückgegriffen:

Eva Peter-Culik versucht sich als Denunziantin

Eva Peter-Culik versucht sich als Denunziantin

Gut, die Dame hat nach Aussage ihrer Internetseite den Beruf der Kosmetikerin erlernt (Link). Beamtenrechtliche Grundlage des deutschen Staatswesens waren da wohl nicht im Lehrplan erhalten. Aber man sieht am gescheiterten Versuch, ihr missliebige Meinungsgegner beruflich „fertig machen“ zu wollen, wie es um die Toleranz der Dame wirklich bestellt ist.

Aber wie bekannt: Wenn militante Raucher „Toleranz“ einfordern, dann nur, um immer und überall die Luft verpesten zu können. Sonst interessiert „Toleranz“ die Damen und Herren wenig bis gar nicht.

 

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Nicolai Kosirog und die Denunziantenraucher: „Freiheitsfreunde“ unter sich

Nicolai Kosirog und die Mitschreiber seines Kanals „POUR rauchfrei“ (nach eigener Angabe eine Satireseite auf „PRO rauchfrei“) sind zur Zeit schwerst aktiv. Immer wieder wird gegen die angeblichen „Denunzianten“ von „Pro rauchfrei“ agitiert, weil ein Mitglied dieses Vereins privat Festzelte in Bayern auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Nichtraucherschutz überprüft. (Bericht hier im Blog) Nach der verqueren Logik von Kosirog und seiner nikotinaffinen Mitstreiter lässt sich mit dem Verhalten des „Pro rauchfrei“-Mitgliedes ein direkter Bezug zum Nazireich schlagen. Und so gelingt Kosirog ein weiterer souveräner Griff in die Mottenkiste der Nazivergleiche mit einem Verweis auf die Strafbestimmungen zu den sog. „Rundfunkverbrechen“ des sog. „Dritten Reiches“.

Nicolai Kosirog aus Mülheim/Ruhr mit neuem Nazivergleich

Nicolai Kosirog aus Mülheim/Ruhr mit neuem Nazivergleich (Quelle)

Als „Rundfunkverbrechen“ war im Nazireich ab 1939 das Abhören von „Feindsendern“ (also vor allem Radio Moskau) unter Strafe gestellt. Die Dummheit dieser Einlassung des Herrn Kosirog verursacht mir bereits körperliche Schmerzen. Es gehört schon eine gehörige Portion Dämlichkeit dazu, den Unrechtsstaat des Naziregimes mit einer freiheitlichen Demokratie wie der unsrigen gleichzusetzen.

Das Problem: Herr Kosirog hat offenbar nicht einmal in Ansätzen begriffen, dass Gesetze nicht per se schlecht sind. Auch wenn er als notorischer Raucher ein Problem mit den Nichtraucherschutzgesetzen hat, ganz einfach weil sie ihm die Möglichkeiten zum Drogenkonsum erheblich einschränken. So fehlt es diesem Herrn ganz einfach an der Einsicht, dass man eben auch fragen muss, WIE Gesetze zu Stande gekommen sind. Ob durch den Erlass eines durchgeknallten „Führers“ und seiner Herrscherclique oder durch ein demokratisches und rechtsstaatliches Verfahren. Diese eigentlich ganz banale Einsicht scheint Herrn Kosirog und seine Qualmfreunde, die übrigens selbst gerne mal selbst andere Menschen denunzieren (davon später mehr), geistig erheblich zu überfordern.

Aber bei den Schreibern, die sich um Herrn Kosirog geschart haben, handelt es sich offenkundig auch nicht gerade um die intellektuellen Überflieger unserer Gesellschaft. Daher wird immer wieder der Versuch unternommen, Rauchgegnern eine Nähe zum rechten Gedanken(un)gut zu unterstellen.

Nehmen wir beispielsweise den bekannten rüpelfreudigen Alexander Jäger, einen FDP-Politiker von der Ostalb (Aalen in Baden-Württemberg) und ausgewiesenen Experten für die Beleidigung von Rauchgegnern (Beweis). Er versucht, mir in einer nachgerade krampfhaften Art und Weise eine Nähe zum Rechtsradikalismus zu unterstellen.

Alexander Jäger Barbara Maria, eine gewisse Nähe zum rechten Rand kann man diversen Nichtraucheraktivisten schon angesichts dieser Äußerungen nicht absprechen: […](Quelle)

Jäger hat offenbar nicht einmal in Ansätzen verstanden, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob man ein Land wie Israel wegen seiner offenkundigen Gewaltanwendung in einem politischen Konflikt kritisiert oder ob man zum einfachen und dumpfen Judenhass neigt. Der Unterschied zwischen Antisemitismus und Kritik an einer gewalttätigen Politikdurchsetzung durch den zionistischen Staat ist Herrn Jäger vermutlich nicht vermittelbar. Und dass der Begriff des Antisemitimus natürlich auch durch bestimmte Funktionäre regelrecht dafür instrumentalisiert wird, globale politische Interessen einzelner  ihnen nahestehender Staaten zu rechtfertigen, hat Jäger ebenfalls nicht erfasst. Dazu fehlt ihm offenbar eindeutig das geistige Rüstzeug. So ist es auch zu erklären, dass dem Mann aus Aalen offenbar entgeht, wie weit seine Raucherkollegen zum rechten Rand hin tendieren (Link) . Aber Blindheit auf dem rechten Auge ist ja nichts Ungewöhnliches.

Besonders auffällig ist übrigens, dass diese rechtsaffinen Personen nicht nur Raucherkollegen von Jäger sind, sondern im Falle der Eva Peter-Culik auch gemeinsam mit ihm sich an Denunziationen gegen missliebige Rauchgegner beteiligen. Nehmen wir neuerlich den Fall der Eva Peter-Culik, einer Dame aus der Raucherszene, die früher mit eindeutig ausländefeindlichen Äußerungen aufgefallen ist (Beweis).

Wie ich bereits berichtet hatte, war die Frau Peter-Culik die Verfasserin eines Denunziationsschreibens, welches sie in ausschließlicher Schädigungsabsicht wie sowas durch Juristen genannt wird, an meine vorgesetzte Dienstbehörde gesandt hat. Zuerst wird ein wenig beleidigt, dann geht es los:

Militante Raucher verabreden sich zur Denunziation (Eva Peter-Culik et. al.)

Militante Raucher verabreden sich zur Denunziation (Eva Peter-Culik et. al.)

Das Schreiben war schnell fertig gestellt, zumindest ein erster Entwurf lag vor:

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch

Eine „Kenntnis“, die offenbar noch nicht zur Dienstaufsicht durchgedrungen ist? Was könnte das denn wohl sein? Verfassungsfeindliche Betrebungen etwa? Die böten in der Tat eine rechtliche Handhabe gegen einen Beamten nach deutschem Recht vorzugehen:

Beamtinnen und Beamte können sich politisch betätigen, sich für eine – nicht verfassungswidrige – Partei engagieren und auch ein Mandat anstreben – und sie können ihre politische Meinung äußern – aber außerhalb des Dienstes. Konsequenter weise haben sie „bei politischer Betätigung diejenige Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus ihrer Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten ihres Amtes ergeben“; so § 60 Abs. 2 BBG, § 33 Abs. 2 Beamtenstatusgesetz. Die Grenze ist immer da erreicht, wo die – auch außerhalb des Dienstes – vertretenen Positionen im Widerspruch zur verfassungsmäßigen Grundordnung stehen und damit das geforderte Eintreten für die freiheitlich demokratische Grundordnung verletzt wird. (Quelle)

Das öffentliche Anprangern von durch aggressive Raucheraktivisten vorgebrachte Aufforderungen zum Bruch geltenden Rechts, das Angreifen von rechtslastigen Äußerungen und Ausländerfeindlichkeit und das Eintreten für Gesundheitsschutz dürfte hier wohl nicht ausreichen, eine verfassungsfeindliche Gesinnung zu bescheinigen.

Ach ja, und die Dame, die gerne mal Rauchgegner beleidigt („kastrierter Bastard“, s. o.) fordert „Respekt“? Und der Rat, wenn man sich durch den Tabakrauch seiner Mitmieter belästig fühlt einfach auszuziehen zeugt von „Toleranz“ und „Verständnis“ (Link)? Die Dummheit dieses Vorbringens muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Danach folgten dann ein paar Korrekturen am Textentwurf, es muss ja schließlich alles seine Ordnung haben:

Denunzianten  optimieren ein Denunziationsschreiben

Denunzianten optimieren ein Denunziationsschreiben

Da die Damen und Herren bei ihrer Denunziation leider den Fehler begangen hatten, sich in einem leicht zugänglichen Forum bei facebook zu verabreden und nicht darüber zu wissen, dass man dort jederzeit leicht Zugriff erhalten konnte und ich nach dem ersten Schreiben der Frau Peter-Culik mich mit ihren rechtswidrigen Angriffen gegen Ausländer zu beschäftigen begann machte die Dame ein zweites Schreiben startklar. Denn es kann ja nicht sein, dass jemand wahrheitsgemäß über ihre rassistischen Ausraster berichtet. Und egal ob es eine Rechtsgrundlage gibt oder nicht, die Dienstaufsicht muss ran:

Eva Peter-Culik legt nach

Eva Peter-Culik legt nach

Besonders humoristisch ist, dass eine Frau, die z. B. einer türkischstämmigen Politikerin nahelegt, das Land zu verlassen (s. o.) oder mich als „kastrierten Bastard“ bezeichnet (s. o.), auf „höflichen Respekt“ pocht. Ich musste wirklich lachen, als ich das las. Aber wie die Frau darauf kommt, dass man auf dem Wege der Dienstaufsicht die Löschung eine missliebigen aber eben rechtskonformen Meinungsbeitrages im privaten Internetblog eines Lehrer fordern kann, auf diese Idee muss man erstmal kommen. Das ist an Unkenntnis elementarer rechtlicher Sachverhalte kaum zu unterbieten. OK, die Frau gibt auf ihrer Internetseite an, sie sei „Kosmetik-Beraterin“ (Link). Da darf man wohl nicht einmal Grundkenntnisse des Beamtenrechtes erwarten.

Gut, die Dame hätte im Internet leicht erfahren können, warum es diese Rechtsgrundlage nicht gibt. Aber die Mühe haben weder sie noch ihre denunziationsfreudigen Mitschreiber gemacht. Dass in einem Rechtsstaat alles Handeln (auch das des Staates) einer rechlichen Basis bedarf, dieses Wissen darf man von Menschen, die einerseits gerne denunzieren, wenn ihnen eine Meinung nicht passt, andererseits aber das Beanzeigen von Rechtsverstößen mit Rückgriffen auf das Nazireich quittieren, nicht erwarten. Aufmerksame Leser werden nun auch sehen, worin der Unterschied zwischen Tatbeständen wie den „Rundfunkverbrechen“, auf die der Raucheraktivist Kosirog verweist (s. o.) und den Rechtsstaatlichkeitsprinzipien der Bundesrepublik Deutschland bestehen könnte.

Zum Ende dieses denkwürdigen Meinungsaustausches „liberaler Freigeister“ zur optimierten Denunziation eines unliebsamen Bloggers  und Meinungsgegners (namentlich mir) noch eine kleine Konversation zwischen dem „liberalen“ FDP-Politiker Alexander Jäger aus Aalen und der Denunziantin Eva Peter-Culik:

Denunzianten unter sich:Friede, Freude, Eierkuchen

Denunzianten unter sich:Friede, Freude, Eierkuchen

Es ist schon bezeichnend, dass sich ein Politiker wie Alexander Jäger von der FDP in Aalen an einer Aktion beteiligt, die einerseits vollkommen sittenwidrig, rechtsmissbräuchlich und gegen die freie Rede gerichtet ist. Aber da ist dem „liberalen Politiker“ die eigene Zigarette wohl näher als seine (pseudo)liberale Gesinnung. Aber Jäger ist nach dem, wie ich ihn in den letzten Jahren wahrgenommen habe, an „Liberalität“ sowieso nur dann interessiert, wenn er möglichst überall rauchen darf und ihm beim Konsum seiner bevorzugten Videospiele möglichst wenig Hürden in den Weg gelegt werden. Ansonsten interessiert den Mann nicht viel, was „Freiheit“ betrifft. „Freiheit“ ist zuvorderst seine eigene. Die der anderen interessert ihn nicht.

Zum Abschluss: Was ist herausgekommen, bei der gemeinschaftlich verabredeten Denunziation unserer „kultivierten Genussfreunde“? Vielleicht ahnen Sie es. Es ist nichts dabei herausgekommen. Denn wo es keine Rechtsgrundlage gibt, ist in einem Rechtsstaat eben nichts zu machen. Auch wenn man den Meinungsgegner noch so hasst. Und das ist dann eben der kleine aber feine Unterschied: Wenn ein Mitglied von „Pro rauchfrei“ Rechtsverstöße gegen den Nichtraucherschutz anzeigt, gibt es dafür eine rechtliche Basis. Wenn Denunzianten aus dem Milieu der Hardcoreraucher einen Meinungsgegner durch Dienstaufsichtsbeschwerden zum Schweigen bringen wollen, so fehlt diese Rechtsgrundlage eben. Warum Leute wie Nicolai Kosirog, Eva Peter-Culik, Alexander Jäger und die anderen denunziationsfreudigen Mitstreiter diese einfachen Sachverhalte nicht verstehen, vermag ich indes nicht zu sagen.

Apropos „Rechtsgrundlage“… Unsere denunziationsfreudigen Genussfreunde regen sich immer wieder darüber auf, dass Destruxol und ich aus dem angeblich abgeschlossenen „Raucherstübchen“ bei facebook zitieren. Denn dies sei ja eine geheime Gruppe gewesen. So geheim war sie offenbar dann doch nicht. Übrigens hilft ein Blick in das Schrifftum. Meine vorstehend geäußerte Rechtsauffassung wird nämlich durch die Ausführungen unter Rn. 255 Abs. 2 des Bonner Kommentars zu Artikel 5 GG (14) gestützt. Danach gehören individuell abrufbare Informationen, auch wenn sie nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich sind, zu den allgemein zugänglichen Informationsquellen. Gemäß Rn. 168 dient also die (auch individuelle) Nutzung von allgemein zugänglichen Quellen der Information der Meinungsbildung i. S. des Satzes 1 der Artikel 5 Abs. 1 GG und darf daher hier zitiert werden. Das nur als Quelle im Schrifttum, falls jemand zum Anwalt laufen möchte. Die Damen und Herren der Raucheravantgarde sind ja immer schnell dabei mit dem Gerichtsweg, holen sich aber meistens eine teure Abfuhr bei ihrem Begehr.

 

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Nicolai Kosirog & Co.: Gute Denunzianten, böse Denunzianten und die dicke Nazikeule

Der Nazivergleich ist das Allheilmittel des geistig nicht besonders gut ausgestatteten Hardcorerauchers. Immer und überall muss der militante Nikotinfreund Bezüge zum sog. „Dritten Reich“ anbringen. Besonders gelegen kommt ihm da folgender Sachverhalt:  Adolf Hitler, das ist bekannt, war Rauchgegner. Angeblich soll er in den 20er-Jahren seine letzte Schachtel Kippen in die Donau geworfen haben und dann beschlossen haben, u. a. Polen anzugreifen. So oder so ähnlich sieht das dümmliche Weltbild von Menschen aus, deren intellektuelle Fähigkeiten an der Spitze ihrer überdies noch ständig kürzer werdenden Zigarette enden.

Eine besonders peinliches Bild liefert die Front (wenn man mal bei militaristischen Begriffen bleiben möchte) der Freunde von Lungenkrebs und Raucherbein derzeit auf der Seite von „POUR Rauchfrei“ einem angeblichen Satirekanal des militanten Rauchers Nicolai Kosirog. Dieser Mann entblödet sich tatsächlich nicht, das ganze große Nazifass aufzumachen und rekuriert dabei wieder auf einen Lieblingsbegriff der „Vereinigen Nikoinisten e. V.“: Den des „Denunzianten“.

Der Grund ist ganz einfach. Laut einem Zeitungsbericht soll ein Mitglied „Pro Rauchfrei e. V.“  in Oberbaybern auf eigene Faust Festzelte kontrollieren ob das seit 2010 geltende Rauchverbot eingehalten wird. Für „Pour Rauchfrei“, namentlich Herrn Kosirog, der hinter dem Kanal steht, ist dies ein Verhalten wie es in der Nazizeit an der Tagesordnung war:

Nicolai Kosirog:  WIR GRATULIEREN PRO RAUCHFREI ZUM GEWINN DES ERSTEN PREISES IM „DENUNZIANTENSTADEL“!!! Knapp 80 Jahre ist es her, dass es in Deutschland die Funktion eines
Blockwartes gab, mit u.a. folgenden Aufgaben  […]

Der Autor dieses Pamphletes liegt bereits dann ganz ordentlich daneben, wenn er das Beanzeigen von Gesetzesverstößen als „Denunziation“ bezeichnet. Denn laut allgemeiner Definition liegt eine Denunziation nur unter besonderen Umständen vor:

Unter Denunziation(lat. denuntiare, „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“; denuntiatio, „Ankündigung, Androhung“) versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen,[1] von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht. (Quelle)

Hier wäre zuerst die Frage zu stellen, wo denn die „niedrigen Beweggründe“ zu vorliegen sollen, wenn ein Gesetzesverstoß angezeigt wird. Der Rechtsbruch selbst wird vermutlich aus weit niedrigeren Beweggründen stattfinden als die Beanzeigung desselben. Und welche persönlichen Vorteile jemand hat, der einen Gesetzesverstoß (und um einen solchen handelt es sich bei einem Verstoß gegen das Rauchverbot in Festzelten) zur Anzeige bringt, kann der Autor wohl ebenfalls nicht beantworten. Aber der Begriff des Denunzianten passt eben gut in das verquere und stark simplifizierte Weltblid der Damen und Herren auf dem oben verlinkten Raucherkanal.

Interessant wird es, wenn man den Wikipediaartikel zum Thema „Denunziation“ weiter liest:

[…] Hier muss die sexuelle Denunziation genannt werden, die seit jeher nicht nur im Alltag, sondern auch in der politischen Auseinandersetzung eine erhebliche Rolle spielt. (Quelle)

Und was finden wir da von Herrn Kosirog?

Nicolai Kosirog - Sexuelle Anzüglichkeit

Nicolai Kosirog – Sexuelle Anzüglichkeit (Quelle Raucherstüberl, mittlerweile geschlossen)

(Lieber Nicolai, bevor Du wieder an die Decke gehst und nach dem Anwalt rufst: Den Screenshot hat ein Dritter angefertigt, der als User in der Gruppe Zugriff hatte. Man nennt sowas „Zeugenbeweis“. Frag den Anwalt, er erklärt Dir das Nähere)

Herr Kosirog ist also nicht zimperlich, wenn es darum geht, andere Leute in der Öffentlichkeit mit sexuellen Anzüglichkeiten zu diffamieren. Sein Fell ist aber sehr dünn, wenn Rauchgegner berechtigterweise Gesetzesverstöße zur Anzeige bringen. Dann kommt die Nazikeule aus dem Gepäck. Von der Fähigkeit zum kritischen Denken zeugt derlei indes nicht.

Auch bleibt die Distanz zur Denunziation bei Herrn Kosirog  sehr klein, wenn es gegen Rauchgegner geht.

Es begab sich seinerzeit, dass ein ganze Gruppe von militanten Rauchern in der vermeintlichen Abgeschiedenheit einer facebook-Gruppe eine Denunziation plante, um mich mal richtig fertig zu machen. Dass der Versuch aufgrund fehlender Rechtsgrundlage ein kompletter Schlag ins Wasser war, dürfte bekannt sein. Gestartet wurde die Aktion von Eva Peter-Culik aus Wien, die immer noch sauer auf mich war, weil ich in einem Artikel ihre rechtslastige (um es mal vorsichtig zu formulieren, nicht dass die Gute wieder ausflippt!) öffentlich dargebotene Position war (Link).

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch

Eva Peter-Culik startet einen Denunziationsversuch (aaO)

Den Rest dieses schier nicht enden wollenden Pamphletes der Wiener Wallküre erspare ich Ihnen. Es steht nichts besonderes drin. Nur ganz abgesehen davon, dass die füllige Dame ein erhebliches Problem mit abweichenden Meinungen hat und auf berechtigte Kritik (in diesem Falle an ihren ausländerfeindlichen Entgleisungen) sehr gereizt reagiert. Auf den Denunziationsbrief, den die Dame so überaus mühsam formuliert hatte entspann sich in der Folge ein ellenlanger Thread, in dem alle anwesenden Hardcoreaucher wie besoffen Beifall klatschten und „Hurra“-Rufe ausbrachten. Und wer hat mitgebrüllt als es die Denunziantin Eva Peter-Culik zu feiern galt?

Denunzianten unter sich

Denunzianten unter sich

Tja, da hat der Herr Nicolai Kosirog, der hinter „Pour Rauchfrei“ steckt (Beweis) so gar kein Problem mit dem Denunzieren. Nein, hier heißt er sie ausdrücklich gut. Denn einen Rauchgegner zu denunzieren geht vollkommen in Ordnung. Nur wenn ein Rauchgegner illegales Rauchen anzeigt, dann packt Kosirog die allerdickste Nazikeule aus.

Ach ja, und wer Hitlervergleiche auf Hardcoreniveau mag, hier das Ende des oben angesprochenen Pamphletes von „Pour Rauchfrei“/Nicolai Kosirog.

Wann hören wir denn zum ersten Mal: Mein Führer, ich verkünde Ihnen, der Gau Nordbayern ist rauchfrei?

Ja, der Herr Kosirog von „POUR Rauchfrei“: Manche Menschen sind so moralisch, die haben nicht nur eine Moral. Die haben sogar eine doppelte.

PS: So, Nicolai: Jetzt darfst Du den Anwalt anrufen!

 

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