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Archiv der Kategorie: Andreas Zimmer

Reingefallen: Wenn Hardcoreraucher auf Fakebilder anspringen

Vor einigen Tagen hatte ich hier im Blog das Thema behandelt (Link), dass manchem „Genussfreund“ wohl die Kritikfähigkeit abhanden gekommen sein muss, wenn es ums Qualmen geht. Das ist indes nichts wirklich Neues. Jetzt hat es ein paar Leute vom „Netzwerk Rauchen“ erwischt, die einem Bildfälscher auf den Leim gegangen sind:

Luc Hinterscheid und Andreas Zimmer vom "NEtzwerk Rauchen" fallen auf Bildfake herein

Luc Hinterscheid und Andreas Zimmer vom „NEtzwerk Rauchen“ fallen auf Bildfake herein (Quelle)

Der von Hinterscheid geforderte „Mut zur Wahrheit“ ist nichts anderes als das Produkt eines „Bus Slogan Generators“ (Link) welcher abgeleitet wurde aus einer Werbekampagne von Religionsgegnern. Und der kann noch mehr als nur Unsinn über das Passivrauchen zu erzählen: 😉

Netzwerk Rauchen - Krebs ist SUPER!

Netzwerk Rauchen – Krebs ist SUPER!

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Rudolf Haab – Der widerliche Nazivergleich der Woche

Rudolf Haab aus Basel war noch nicht sehr häufig als Besprechungsthema hier in meinem Blog. Jetzt hat es der Mann endlich stante pede zur eigenen Kategorie hier im Blog gebracht. Der Grund ist einer der widerlichten Nazivergleiche, derer ich aus dem Munde militanter Raucher gewahr werden durfte. Und von denen bin ich eine ganze Menge gewohnt.

Rudolf Haab:Soeben mit dem ICE von Amsterdam nach Basel in Köln angekommen. Kurzer Halt, ausgestiegen mit vielen anderen um eine Zigi zu rauchen. Ausserhalb des gelben Konzentrationslagers ! Es lebe die Anarchie ! (Quelle)

Wie sittlich verwahrlost muss man eigentlich sein, um die schlimmsten Greuel der Menschheit mit einer Raucherzone auf dem Bahnhof gleichzusetzen? Ja, es ist bekannt und nicht gerade neu, dass Nikotinnutzer, die sich auf den einschlägigen Forenseiten bei facebook herumtreiben jetzt nicht die alleranständigsten Menschen sind. Beleidigungen, Denunziationen, Nazivergleiche, Morddrohungen. Alle Niederungen (un)menschlicher Kommunikation sind diesen selbsternannten „kultivierten Genussmenschen“ vertraut. Aber das, was Herr Haab da vorträgt, ist einfach nur widerlich und Abscheu erregend. Ich gehe mich jetzt einfach mal übergeben.

Rudolf Haab aus Basel - Widerlicher Nazivergleich

Rudolf Haab aus Basel – Widerlicher Nazivergleich

Ach ja, und wem gefällt dieser widerliche Nazivergleich?

ronald-blumberg-andreas-zimmer-roalnd-dittmar-susanne-putz-gefällt-nazivergleichRonald Blumberg, keine Frage. Auf den hätte ich auch zuerst getippt. Und auch viele der anderen „üblichen Verdächtigen“ sind am Start beim „clap your hands for Nazishit“. So, und jetzt muss ich wirklich mal raus.

 

Wenn Hardcoreraucher den Tod selektiv betrachten

Norman H., ein Aktivist aus der Gruppe „Raucher in Deutschland“ ist vor einigen Tagen einem Herzinfarkt erlegen. Dies wurde in der Gruppe auf facebook veröffentlicht.

Ramona Gall zum Tod von Norman Hain

Ramona Gall zum Tod von Norman Hain

In verschiedenen Blogs von Rauchgegnern wurde darüber berichtet. Schließlich war der Verstorbene ein bekannter Verfechter des Blauen Dunstes und trat zu Lebzeiten sehr aggressiv im Internet auf (Beweis). Wobei bei den Blogberichten weniger das Ableben der Person im Vordergrund stand sondern das, was die Raucherfraktion in diesem Zusammenhang in ihren Foren schrieb wie z. B. krasse Verschwörungstheorien nach denen z. B. der Raucheraktivist von der „New World Order„, „Illuminaten“ oder deren Helfern ermordet worden sei. Also der übliche Irrsinn der bekannten Schreiber aus den militanten Raucherforen.

In der Folge der Berichte über die verbalen Ausraster der Hardcoreraucher echauffierten sich die Damen und Herren aus der Rauchergruppe maßlos über diese Berichterstattung. (Link)

Besonders ein Posting eines Andreas Zimmer sticht heraus. Auch er kommt nicht ohne die typischen Tiraden der Hardcoreraucher aus:

Andreas  Zimmer: Mein Beileid. Daran, dass sich gewisse … Lebensformen … am Sterben ihnen missliebiger Zeitgenossen delektieren (so hat ja auch Hannes B. „den Turci gemacht“), sollte man sich mittlerweile ja gewöhnt haben. Hat man nicht. Wird man nicht. Kann man nicht. Ein Trost dabei ist vielleicht, dass ebensolche LF, wenn sie – mit all ihrer psychotischen Lebensverlängerungsmanie – noch ein paar Tage herauspressen sollten, eben diese Tage höchstwahrscheinlich in der erbärmlichsten Agonie eines zu Tode gesparten Seniorenknastes verbringen werden. Ganz so erbärmlich, wie sie es sich verdient haben.

Ja, der Herr Zimmer. Als Aktivist der aggressiv auftretenden Nikotinfreundeorganisation „Netzwerk Rauchen“ hat er die starken Sprüche von der Pike auf gelernt. Aber Herr Zimmer ist nicht nur einfaches Mitglied beim „Netzwerk Rauchen“. Nein, Herr Zimmer ist auch verantwortlich für deren Internetforum:

Andreas Zimmer: Forenverantwortlicher für das Forum des sog. "Netzwerk Rauchen"

Andreas Zimmer: Forenverantwortlicher für das Forum des sog. „Netzwerk Rauchen“

Im Forum dieses sog. „Netzwerk Rauchen“ wurden über Jahre hinweg Rauchgegner massiv geschmäht ohne dass irgendein Forenverantwortlicher eingegegriffen hat. Und wenn Andreas Zimmer so ein großes Problem bereits mit einer neutralen Berichterstattung über den Tod des Raucheraktivisten Norman H. hat, stelle ich mir die Frage, warum ein anderer Raucheraktivist, in diesem Falle der bekannte Christoph Lövenich aus Bonn, unbehelligt einen verstorbenen Rauchgegner in dem von Andreas Zimmer verantworteten Forum posthum herabwürdigen durfte:

Christoph Lövenich vom „Netzwerk Rauchen“-Forum:

Wieder ein Anti vorzeitig weg
Kommt bei hasserfüllten Fanatikern nicht selten vor, dass sie früh abknicken und vor lauter Gesundheit predigen krank werden. Diesmal hat es einen Gründer der ‚wissenschaftlichen‘ Fachzeitschrift „Tobacco Control“ erwischt, Ron Davis.

(Quelle)

„Hasserfüllter Fanatiker“ ist eine typische Beleidigung wie man sie aus den einschlägigen Raucherforen kennt. Meistens wird sie gegen Lebende gerichtet. Dies gegenüber einem Verstorbenen zu äußern ist dagegen nicht nur ebenfalls strafbar, es ist würdelos. Und „abknicken“ für das Wort „sterben“ ist, was die Begriffswahl betrifft inakzeptabel. Beim „Netzwerk Rauchen“ sind deratige Verächtlichmachungen jedoch absolut problemlos. Bei den Raucherrabauken gehören sie zum normalen Umgangston.

Andreas Zimmer hat(te) mit alledem offenbar kein Problem. Mit der neutralen Berichterstattung über den Tod eines Raucheraktivisten dagegen schon. Denn hier macht das aggressive „Netzwerk Rauchen“ einen kleinen aber feinen Unterschied: Richtet sich eine Schmähung gegen einen verstorbenen Rauchgegner ist das in Ordnung. Wird über den frühen Tod eines Raucheraktivisten berichtet, ist dies in der Sichtweise der dort schreibenden Protagonisten allerunterste Schublade. Obwohl der verstorbene Norman H. in keinem einzigen Bericht auch nur näherungsweise verunglimpft wurde.

Christoph Lövenich vom "Netzwerk Rauchen" verunglimpft verstorbenen Rauchgegner

Christoph Lövenich vom „Netzwerk Rauchen“ verunglimpft verstorbenen Rauchgegner

Ein interessanter weiterer Aspekt tritt hinzu: Der bekannte Raucheraktivist Ronald Blumberg ereiferte sich maßlos über die Tatsache, dass er selbst einerseits locker-lässig mit dem Tod umgeht (zumindest was seine Veröffentlichungen auf facebook betrifft) andererseits es aber abscheulich findet, wenn man den frühen Tod des Herrn H. auch nur erwähnt (Link).

Auf dem Blog von Destruxol ist nun ein Artikel erschienen, der zeigt, dass Blumberg aber grundsätzlich gar kein Problem mit dem Tod eines Rauchers haben dürfte. Zumindest wenn die Person, die aus dem Leben schied, deutlich älter gewesen ist wie im Falle des Schauspielers Dietmar Schönherr. Der wurde immerhin 88 Jahre alt. Und das ist OK, für Ronald Blumberg wenn er den Tod eines Rauchers bewerten soll. In diesem Falle veröffentlicht Herr Blumberg sogar noch einen Freudenbeitrag. (Zum Blog von Destruxol).

Und so weiß man, was man von dem ganzen Herumgeheule der „Genussfraktion“ über die ach so böse Berichterstattung über die Äußerungen von Rauchfanatikern in Zusammenhang mit dem Tod allgemein („Live fast, die young“ à la Ronald Blumberg)  und dem Tod des Norman H. speziell zu halten hat: Eine einzige widerliche Heuchelei ohne gleichen. Vorgetragen von Menschen, die grundsätzlich alle beleidigen, die gegen das Rauchen sind. Egal ob tot oder noch lebend.

 

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