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Alexander Jäger: Der Durchblicker aus Aalen

01 Jul

Sie kennen sicher noch Alexander Jäger, den Ex-Studenten, Ex-Juwelier und Ex-FDP-Europakandidaten aus Aalen, eines der Zugpferde aus diesem Blog? Einen Herrn, der seit Jahren ebenso beständig wie vergeblich versucht, andere von seiner intellektuellen Begabung zu überzeugen und zu diesem Zwecke früher u. a auf die sehr bizarre Idee verfiel, seine Erstsemesterreferate in das Forum von „Netzwerk Rauchen“ einzustellen und damit seine Mitleser zu langweilen? Genau jener Alexander Jäger hat jetzt neuerlich herausgestellt, warum er den Beinamen „The Brain“ zu Recht trägt.

Alexander Jäger (Aalen) verzapft Unsinn zum Thema "Rauchverbot im Auto"

Alexander Jäger (Aalen) verzapft Unsinn zum Thema „Rauchverbot im Auto“ (Quelle)

 

Ausgangspunkt für den Unsinn des Herrn Jäger ist ein längerer Artikel im Spiegel (Quelle) in welchem u. a. folgende Fakten genannt werden: 71% der Deutschen sind nach einer repräsentieren Umfrage für ein Rauchverbot im Auto, wenn Kinder mitfahren, 67% der Raucher schließen sich der Forderung an. Auch werden Forderungen erhoben, das Mindestalter für den Erwerb von Zigaretten auf 21 Jahre herauf zu setzen. An diesen Dingen muss sich Qualmfreund Jäger dann abarbeiten.

Was jedem normalen Menschen durchaus einsichtig ist, nämlich dass Kinder sich nicht im gleichen Maße wehren können wie Erwachsene und daher der Gesetzgeber gegen diese massive Gesundheitsbedrohung einschreiten muss, ist Herrn Jäger und seinen Mitqualmern vom „Netzwerk Rauchen“ kaum zu vermitteln. Und so muss man, gelinde gesagt, schwachsinnigste Vergleiche bemühen, um gegen eine sehr vernünftige Forderung, die allerdings dazu geeignet ist, die eigenen Suchtausübung zu limitieren, anzuschreiben.

Bereits die Einleitung von Jägers Sermon ist an Dümmlichkeit kaum zu übertreffen. Was hat das Wahlalter mit dem Alter zu tun, ab dem Menschen Drogen kaufen können? Die einfache Antwort: Nichts. Aber offenkundig stellt es für Alexander Jäger eine erhebliche  intellektuelle Herausforderung dar, zu erkennen, wann man Äpfel mit Birnen vergleicht. Wir wwissen das allerdings aus dem täglichen Leben: Der ultimativ bekloppte Vergleich ist die ultima ratio, wenn man keine Argumente (mehr) hat.

Ebenso geistig flach ist natürlich auch das Argument mit der „Amokautofahrt“ von Islamisten. Wenn ein durchgeknallter Anhänger einer orientalischen Gottheit mit der Hoffnung, etwas für „seinen Glauben“ zu tun mit einem LKW in einen Weihnachtsmarkt oder eine ähnliche Veranstaltung fährt und dort wahllos Menschen tötet hat das wohl kaum etwas damit zu tun, dass man Kinder vor giftigen und krebserzeugenden Stoffen schützen muss. Das erste ist eine schwere terroristische Straftat, der zweite Punkt läuft unter „Gesundheitspräevention“. Aber es leitet „geschickt“ über zum Gipfel der Dummheit, der Aussage, dass es „Sicherheit sowieso nicht gibt“. Stimmt, Herr Jäger. Und deshalb empfehle ich Ihnen doch einfach mal die beliebte Sportart „Bungeespringen ohne Seil“. Das würde uns viel geposteten Dummfug ersparen!

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3 Antworten zu “Alexander Jäger: Der Durchblicker aus Aalen

  1. Kaputtnick

    3. Juli 2017 at 11:14

    Der Typ muss doch ein Fake sein? So dämlich kann doch keiner sein?

     
  2. Lachender Frischluftfan

    30. Juli 2017 at 16:41

    Raucher verwechseln nicht nur Äpfel mit Birnen, sondern auch Autoabgase mit Tabakqualm.
    Sie setzen beide Varianten der Umweltschädigung gleich und relativieren gern.
    Wie hoch der Grad der Mortalität auch immer ist, spielt dabei keine Rolle.
    Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hat hierzu eine Studie bezüglich Passivrauchtoten in Deutschland zur Verfügung gestellt.
    Damit keine Missverständnisse aufkommen:
    Niemand streitet ab, dass auch Autoabgase gesundheitsschädlich sind.

    Es erinnert mich immer wieder an jenen Autofahrer, der beim Überschreiten des Tempolimits ertappt wurde und dann mit dem Argument „Der vor mir ist doch genauso schnell gefahren“ versuchte, sich als Unschuldsengel hinzustellen.
    Eigentlich ist dieser Witz uralt und mit einem superlangen Bart gekennzeichnet.

    Ein Vergewaltiger steht vor Gericht und verlangt, dass zunächst ein festgenommener Mörder zu einer Haftstrafe verurteilt wird, bevor er hinter Schwedischen Gardinen gesiebte saubere Luft (Rauchverbot im Knast?) atmen darf?

    Eine Straftat hat mit einer anderen nichts zu tun.
    Tateinheit ist allerdings möglich, wenn die gleiche Person mehrfach aktiv wird.

    Die Frage ist nun, auf welche Schadstoffemissionen wir am einfachsten verzichten können.
    Ist eher z. B. ein Dieselmotorenbetriebsverbot als ein wirklich ernstgemeintes Rauchverbot möglich?

    Wenn jemand sich selbst und den Menschen in seiner Umgebung erheblichen Schaden zufügt, dann stellt sich selbstverständlich die Frage nach Gemeingefährlichkeit und Zurechnungsfähigkeit dieses Menschen!

     
    • Lachender Frischluftfan

      7. August 2017 at 11:09

      Inzwischen liegt eine „ergänzende“ Studie zur Passivrauchstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) vor.

      Auf Seite 559 des ARD-Videotextes konnte/kann man (im Augenblick noch?) eine Verlautbarung des Universitätsklinikums Hamburg-E. nachlesen.

      Leider konzentriert man sich bei den Zahlen dieser Studie ausschließlich auf die Lungenkrebserkrankungen von Passivrauchern durch Tabakrauch.
      Passivraucher sterben nicht nur am Lungenkrebs, auch hier werden wieder einmal mehr Äpfel mit Birnen verglichen, zumal in der Überschrift der Eindruck erweckt wird, dass die Zahl der Passivrauchtoten insgesamt dramatisch abgenommen haben soll.

      Dadurch wird die statische Gesamtsituation verfälscht dargestellt.

      WIE die neuen Zahlen nun empirisch erhoben worden sind, ist im Text nicht ersichtlich.
      Zu der Studie des DKFZ wurden die Erhebungsmethoden damals im Detail ausführlich erläutert.
      Zu Basis und Grundgesamtheit oder Stichproben vermisse ich Angaben zur Studie des o. a. Universitätsklinikums. Irgendwie war vorher wohl mehr Sorgfalt und Genauigkeit im Spiel – auch bei der medialen Aufbereitung im Videotext.

       

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