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2016 – Der große Jahresrückblick von Destruxol

18 Dez

Ein Gastbeitrag zum Jahresausklang

 

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und auch wenn es noch ein paar Tage bis Silvester sind, so werden wir demnächst mit Jahresrückblicken überrannt werden. Da dürfen wir natürlich nicht fehlen, bietet so ein Jahresrückblick doch die Möglichkeit alle jene Raucheraktionen zu besprechen, die keinen eigenen Beitrag wert waren, aber dennoch nicht in Vergessenheit geraten sollen.

Glücksmoment für die Raucher:

Entscheidung im Raucher-Mietwohnungs-Prozeß

Deutschland bekanntester (noch lebender) Raucher Friedhelm Adolfs hat in letzter Instanz gesiegt und darf weiterhin in seiner Wohnung bleiben. Ein großer Sieg für die Raucher, für die dieses Urteil… äh… eigentlich nichts ändert! Trotzdem haben sie in den diversen Forum über das Urteil verbalejakuliert und sich wie die Schneekönige mit Friedhelm gefreut. Eine Freude, die fast schon zynisch wirkt, bedenkt man die Wohnlage von Friedhelm. Steht Friedhelm rauchend an seinem Wohnungsfenster, dann sind die Hundekothaufen auf dem Gehweg nämlich fast schon auf Augenhöhe. Aber der Friedhelm hat ja schon angekündigt, dass er demnächst umziehen wird. Am Ende wird die Vermieterin also ihr Ziel erreichen, wenn auch mit etwas höheren Kosten. Vorausgesetzt der Friedhelm und seine ebenfalls rauchende Freundin finden eine bezahlbare Wohnung und einen raucherfreundlichen Vermieter. Wir sind jedenfalls gespannt, ob das Vorhaben glückt.

Rückschlag für die Raucher:

EU-Tabakproduktrichtlinie 2

Riesen Aufschrei in der Rauchergemeinde. Die Tabakproduktrichtlinie 2, ganz kurz TPD2, offiziell „Richtlinie 2014/40/EU zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Erzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 2001/37/EG“ wurde dieses Jahr auch in Deutschland umgesetzt. Besonders beliebt ist dabei das Thema der sogenannten Schockfotos. Die Verpackungen von vielen Tabakprodukten müssen seitdem mit Warnhinweisen aus einer Kombination von Bild und Text versehen werden, die 65 % von Vorder- und Rückseite bedecken. Das trübt natürlich den Genuss, wenn man beim Anzüchten des Lungen- und Kehlkopfkrebses schon sehen kann, wie man vielleicht selbst einmal aussieht. Daher gibt es inzwischen eine Vielzahl an Aufklebern und Hüllen, mit denen man die ungeliebten Bilder überdecken kann. Aber selbst wenn der Raucher beim Einkauf die Augen verschließt und die Packung gleich nach dem Bezahlen, mit immer noch verschlossenen Augen, in die bereits vorbereitete Hülle stülpt, wird er stetig an die Gefahren des Rauchens erinnert. Und das ärgert ihn mit jedem Zug.

Einzelkritiken Vereine und Gruppen:

Bürger für Freiheit und Toleranz e.V.

Der Verein um Vorsitzenden Bodo Meinsen hatte dieses Jahr Grund zum Feiern, denn im Februar jährte sich der Jahrestag der Vereinsgründung zum 5. Mal. Das ist aber auch schon der einzige Erfolg, denn es in diesem Jahr zu vermelden gab (und vermutlich auch der bedeutenste Erfolg seit der Vereinsgründung). Dabei hatte man vor 5 Jahren noch Ambitionen. Ich erinnere mich dabei nur zu gerne an das abgesagte Festival. Doch was ist aus diesem Verein geworden? Welche Aktivitäten hat er heute noch vorzuweisen? Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich einen Screenshot von der offiziellen Website des Vereins präsentieren:

BfT e. . - Nur noch "tote Hose"!

BfT e. . – Nur noch „tote Hose“!


Quelle: http://www.freiheit-toleranz.de/blog/aktionen

Keine Aktionen? Ist es nicht ein Armutszeugnis für einen Verein mit mehr als 10.000 likes auf Facebook, wenn er keine eigenen Aktionen vorweisen kann? Ok, das war jetzt mein Fehler. Denn im Netz zeigt der Verein tatsächlich noch Aktivitäten. So erscheinen immerhin täglich neue Beiträge auf der Website und der Facebookseite. Bei näherer Betrachtung muss man jedoch erkennen, dass diese fast ausschließlich in folgende 3 Kategorien fallen:

  1. Artikel von Vorstandsmitglied Matthias Heitmann, Journalist aus Frankfurt
  2. Kopierte oder verlinkte externe Artikel aus anderen Medien
  3. Bilder mit Zitaten von prominenten Persönlichkeiten

Also nichts, was sich auf reale Aktionen von BFT bezieht. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Popularität dieses Vereins und seine Likezahlen auf Facebook:

bft-in-zahlen-1

bft-in-zahlen-2
https://www.facebook.com/BFT.e.V/?fref=ts

Seit Jahresbeginn hat BFT e.V. auf Facebook mehr als 200 Likes verloren. Bei mehr als 10.000 Likes kein großes Ding, aber durch den kontinuierlichen Verlust ein mehr als deutliches Zeichen: BFT e.V. rockt nicht mehr! Da helfen auch finanzielle Investitionen in Facebookwerbung nicht weiter. Diese generieren zwar kurzfristig viele Likes, schaffen aber keine dauerhafte Bindung und erst recht keine reale, kostenpflichtige Mitgliedschaft. Die reale Mitgliederzahl von BFT e.V. dürfte sich eh eher im zweistelligen Bereich befinden. Das sieht man auch deutlich daran, wie viele Fans die Beiträge von BFT e.V. teilen oder liken. Oder wie viele Follower BFT e.V. auf Twitter hat:

BfT e. V. twittert sinnloses Zeug

BfT e. V. twittert sinnloses Zeug


https://twitter.com/bftev

Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte e.V.

Kommen wir zum Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte und damit zum einzigen Verein in dieser Auflistung, der in diesem Jahr noch weniger vorzuweisen hat, als BFT. Aber sie haben noch große Pläne und nur deshalb werden sie hier erwähnt. Das Komitee möchte nämlich wieder aktiver werden und im Wahlkampf der 2017 anstehenden Landtagswahl in NRW mitmischen. Diesen Vorsatz können wir nur unterstützen. Zugegeben, die neue Homepage http://www.komitee-buergerrechte.de hat noch nichts vorzuweisen, aber ich bin sicher, der Webmaster bekommt das noch hin. Und wenn dann endlich der Wahlkampf für die Landtagswahl NRW losgeht, wird die Site sicher wieder im alten nikotingelben „Glanz“ erscheinen. Naja, oder auch nicht, denn der Radi hat bereits im März verkündet, dass die neue Seite fast fertig ist und seitdem ist nicht viel passiert. Aber wir sind hier weiterhin optimistisch. Und bis es soweit ist, werden wir zumindest auf dem Blog von Manfred Engelhardt weiterhin auf dem Laufenden gehalten (Link).

Netzwerk Rauchen e.V.

Netzwerk Rauchen e.V. machte in diesem Jahr ebenfalls keine gute Figur. Angefangen hat alles damit, dass so ein übereifriges Mitglied gleich mal Fotos von der Mitgliederversammlung in der Facebookgruppe postete und der Welt damit offenbarte, dass dem Verein das Nebenzimmer einer kleinen Kneipe genügt. Was mit den restlichen Mitgliedern von Deutschlands größten Raucherverein an diesem Tag war, weiß man nicht. Ebenso ist auch bei diesem Verein unklar, ob es überhaupt noch weitere Mitglieder gibt. Immerhin haben etliche Kämpfer für Lungenkrebs und Raucherbein sich inzwischen zurückgezogen oder liegen 6-feet-under. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man inzwischen nicht mehr ganz so wählerisch bei der Auswahl der Mitstreiter ist. Hatte man früher noch ein Auge auf die Boardhygiene, sind inzwischen sogar prominente Neonazis willkommen. Selbst als dieser Blog die Aktivitäten von NPD-Funktionärin Gitta Schüßler in der Facebookgruppe von Netzwerk Rauchen enthüllte (Link), wurde sie nicht aus der Gruppe entfernt. Vielleicht liegt es einfach daran, dass man beim Kampf gegen die TPD2 inzwischen jeden Mann und auch jede Frau braucht?

Raucher in Deutschland

Kommen wir zum Schluss zur schrägsten Gruppe in dieser Auflistung. *** Vollautomatische Stopfmaschine für 50 € *** Raucher in Deutschland ist eine von zwei Gruppierungen in dieser Auflistung, die es nur virtuell gibt. Mit etwas mehr als 3.000 Mitgliedern ist es sogar die größte öffentliche deutsche Rauchercommunity auf Facebook. *** Ich wünsche allen ein schönes Wochenende! *** Die 7 Administratoren – darunter auch 2 Sockenpuppen des Gründers – sind mit der Größe der Gruppe aber offensichtlich überfordert oder schlicht zu faul für die Moderation. Rassisten und rechte Verschwörungstheoretiker nutzen diese Lücke für ihre krude Propaganda, vor allem gegen Flüchtlinge. *** Hi, was raucht ihr so? *** Aber konstruktive politische Diskussionen gab es in der Gruppe ohnehin noch nie. Schon seit der Gründung beschränkte sich der Austausch innerhalb der Gruppe auf Spam, Verschwörungstheorien und Hetze. *** TOP-Angebot: Vollautomatische Stopfmaschine! Nur noch 40 € ! ! ! ! ! *** Und Feinde fand man in dieser Gruppe immer genug: Antiraucher, Grüne, SPD, NRW Genießt, Politiker generell und 2016 auch vermehrt Flüchtlinge und Moslems.

Einzelkritiken Persönlichkeiten:

Ronald Blumberg

Ronald Blumberg, Ron Blu, Rader Raucher oder wie er sich sonst noch nennt, ist ein extrem rüpelhafter und sehr stark rechts angehauchter Pfeifenraucher. Er ist Gründer und Administrator der Facebookgruppe „Raucher in Deutschland“, mutmaßlicher Administrator der Facebookseite „Bergische Bürger Initiative e.V.“ und mutmaßlicher Herausgeber der Blogs „Rachow und Cohortes“ und „Der Freibrief“. Doch auf allen Kanälen hat er sich 2016 ziemlich rar gemacht. Während er früher fast schon im Stundentakt seinen Hass ins Netz ergoss, vergehen inzwischen bis zu 4 Wochen, in denen man gar nichts von ihm liest. Und wenn er doch mal was postet, dann ist der Beitrag so lahm und langweilig, wie Nicolai Kosirogs Versuche lustig zu sein (Link).

Roland Dittmar

Mit einem genialen Schachzug hat sich Roland Dittmar kurz vor Redaktionsschluss noch einen Platz im Jahresrückblick gesichert. Man könnte angsichts seiner Äußerung fast meinen, der Schriftführer von Bürger für Freiheit und Toleranz e.V. kennt sich mit Scheiße als politischem Statement aus *muahahaha*

Roland Dittmar hat ein Verdauungsproblem

Roland Dittmar hat ein Verdauungsproblem


https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/719373894877305/

Alexander Jäger

Der erfolgreiche FDP-Politiker von der Ostalb wagte dieses Jahr einen Neuanfang. Er hat sein Juweliergeschäft geschlossen und ist unter die Autoren gegangen. Sein Erstlingswerk trägt den Titel „Die gute Dame“ und ist auf Amazon erhältlich (Link). Dass Herr Jäger von der Schreiberei leben kann, darf stark bezweifelt werden. Das Buch richtet sich nämlich an eine sehr spezielle Zielgruppe und die dürfte ziemlich klein sein. Genauer gesagt hat Herr Jäger von April bis Juli nur 5 positive Rezensionen erhalten und seitdem ist Ruhe. Amazon-Prime-Kunden können sich den Roman übrigens kostenlos als ebook ausleihen. Es ist also durchaus möglich, dass es weniger Käufer als Rezensenten gibt. Hoffentlich hat das nächste Werk eine größere Fangemeinde, sonst wird das nichts mit der Autorenkarriere.

Werner Niedermeier

Die Schreiberei weitgehend aufgegeben hat dagegen Werner Niedermeier. Nach rauchernews.de hat er auch seinen Blog aranita.de geschlossen. Aber keine Angst! Werner schreibt weiterhin Rezensionen bei Amazon (Link) und twittert fleißig über Gott und die Welt (Link). Er bleibt uns also weiterhin erhalten, auch wenn er nicht mehr so präsent ist wie früher.

Edit: Wie ich nach Redaktionsschluss erfahren habe, ist Werners Blog über aranita.blog wieder erreichbar.

Jürgen Vollmer

Der Hammer des Jahres: Jürgen hat mit dem Rauchen aufgehört! Nein? Doch! Ohhh…

Jürgen Vollmer aus Marburg - Alte Sprüche, aber rauchfrei!

Jürgen Vollmer aus Marburg – Alte Sprüche, aber rauchfrei! Quelle

Ausgeraucht

Auch in diesem Jahr hatte die Rauchergemeinde ein paar Verluste zu betrauern. Hier eine kleine Auswahl der Todesmeldungen aus den diversen Raucherforen:

Tamme Hanken

deutscher Tierheilpraktiker, (* 16. Mai 1960, + 10. Oktober 2016)

Peter Heinrichs

Kölner Tabakladenbesitzer, (* 1946, + 4. November 2016)

Wolfgang „Wölli“ Rohde

Ex-Schlagzeuger der Toten Hosen, (* 9. Januar 1950, + 25. April 2016)

Biggi

engagierte Demoteilnehmerin aus Radis Freundeskreis

Was ist eigentlich…

…mit den Helmut Partys?

Seit nunmehr einem Jahr hat man nichts mehr von den Helmut Partys gehört. Genauer gesagt, ist die letzte über Google auffindbare Nachricht auf 10 Tage vor dem Tod des Namensgebers datiert. Seitdem herrscht Funkstille. Ist für die beiden Promoter Gerald Rademacher und Ronald Blumberg ja auch zu peinlich, zugeben zu müssen, dass man eine total blöde Idee hatte und damit einigen Wirten erhebliche Bußgelder bescherrt hat. Und wenn die Wirte sich auch noch daran erinnern, wem sie das Bußgeld verdanken und ihnen dann noch einer das Prinzip der „Regressforderung“ erklärt, könnte es nicht nur peinlich, sondern auch noch teuer für die beiden werden.

Ein Raucherwirt ist lernresistent.

Ein Raucherwirt ist lernresistent.


http://www.derwesten.de/staedte/essen/helmut-party-olg-hamm-bestaetigt-bussgeld-fuer-essener-wirt-id11232981.html

…der Raucherpartei?

Kenner der Szene werden jetzt fragen: Welche? Denn Ankündigungen eine Raucherpartei zu gründen gab es viele. Es gab auch schon ein paar Versuche. Ich erinnere mich da z. B. an den Bund mündiger Bürger, dessen Existenz fast zeitgleich mit dem Tod des Voritzenden endete (Link). Aber die letzte Aktivität des BMB liegt schon viel zu lange zurück, um eine Erwähnung in diesem Jahresrückblick zu rechtfertigen (Link). Gemeint ist vielmehr die Ankündigung von Ronald Blumberg bzw. Achim Kobsch im letzten Jahr:

Ronald Blumberg träumt von einer "Raucherpartei".

Ronald Blumberg träumt von einer „Raucherpartei“.


https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/512916698856360/

Wer sich jetzt fragt: Achim Kobsch? Muss man den kennen? Natürlich! Achim Kobsch war nämlich der Wirt, der die Niederlage der Helmut Partys vor Gericht zu verantworten hatte (Link). Die Ankündigung der Parteigründung war allerdings noch vor dem Urteil. Nach dem Urteil hat man davon dann nichts mehr gehört. Schade eigentlich, so eine Raucherpartei wäre sicher lustig geworden. Also für uns, nicht für die!

…den Volksbegehren?

Auch von den direktdemokratischen Initiativen hat man schon lange nichts mehr gehört. In NRW dürfte sich das Thema wohl endgültig erledigt haben. Der interne Streit in der Raucherszene über die Ausrichtung des Volksbegehrens und seiner Finanzierung hat dem Vorhaben ein vorzeitiges Ende gesetzt. Und eine Neuauflage scheinen die Beteiligten zu scheuen. Ganz anders die unermüdlichen Kämpfer in Bayern. Den Volksentscheid verloren und das eigene Volksbegehren vergeigt, denkt man in Bayern noch lange nicht ans Aufgeben. Über ein Volksbegehren zur Legalisierung von Hanf versucht ein Ex-Wirt Raucherclubs durch die Hintertür zu erlauben. Und das ohne Unterstützung der bayerischen Rauchergrößen! Im Vergleich zum ersten Versuch hat Vaci diesmal sogar die erste Hürde von 25.000 Unterschriften genommen. Doch dann haben das Bayerische Innenministerium und der Bayerische Verfassungsgerichtshof dem weiteren Weg einen Riegel vorgeschoben (Link). Doch gibt Vaci auf? NEIN! Natürlich nicht! Anders als die heulenden und nörgelnden Waschlappen in NRW haben bayerische Raucher nämlich Eier in der Hose und Stehvermögen!

…der Verfassungsbeschwerde?

Am 28. April 2014 hat die Bergische Bürger Initiative e.V. eine Verfassungsbeschwerde gegen das Rauchverbot in NRW eingereicht (AZ: 1 BvR 1252/14), doch bis heute hat man nichts davon gehört. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass es die Bergische Bürger Initiative e.V. nicht mehr gibt. Auf der Facebookseite vertrollt Ron Blum die Links zu seinem Hetzerblog und die Website wurde aus dem Netz genommen. Ob das vielleicht mit der Anzeige von Pro Rauchfrei gegen die öffentlich beworbenen Geschlossenen Gesellschaften zusammenhängt? (Link)

Schlusssatz

Liebe Raucher,

jetzt mal ehrlich: Eure Performance 2016 war Scheiße! Wie wollt ihr mit diesem katastrophalen Engagement irgendein Rauchverbot reißen? Für 2017 erwarte ich mal wieder etwas mehr Engagement und Aktivität! Und Ausreden wie Atemnot, Schmerzen im Bein oder sozialverträglichem Frühableben zählen nicht mehr! Ihr seit durch die strengen Rauchverbote in Bayern, NRW und Saarland im Rückstand und da verbietet sich Zeitspiel! Also erhebt euch vom Frustsofa und kommt mal wieder zu Potte!

Euer
Destruxol

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7 Kommentare

Verfasst von - 18. Dezember 2016 in Uncategorized

 

7 Antworten zu “2016 – Der große Jahresrückblick von Destruxol

  1. Lachender Frischluftfan

    19. Dezember 2016 at 10:43

    Wer als Analphabet Warnhinweise nicht lesen kann, wird vermutlich auch den Jahresrückblick von Destruxol intellektuell nicht verarbeiten können.
    Solch eine in Text gegossene Informationsflut ist für primitive Raucher wahrscheinlich nicht verkraftbar.

    Das Niveau muss der Auffassungskapazität wegen der Hirnüberforderungsgefahr angepasst werden. Deswegen haben Menschenfreunde auch im Interesse der Humanität (Rettung der lebensgefährlich bedrohten Passivraucher!) nun den Feldversuch mit Schockbildern gestartet, obwohl auf diese Weise nur die Eigenschädigung der Luftverpester optisch in den Vordergrund gerückt wird.

    Wie es scheint, glotzen manche Nikotiniker trotzdem nur kurz auf die „Zierde“ der Schachtel und gehen apathisch-fatalistisch ergeben wieder zur Tagesordnung über (Husten und Räuspern nach dem „Genuss“).

    Amoklaufen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu!

    Rücksichtslose Raucher „schaffen“ laut Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg pro Jahr in Deutschland mehr als 3.000 Todesopfer unter den Passivrauchern. Die Zahlen zum einzelnen Amoklauf fallen deutlich weniger ins Gewicht bzw. sind relativ unbedeutend, aber dafür fallen sie medienwirksamer auf.

    Wer wie besessen raucht oder sich fanatisch beim Amoklauf abreagiert, ist möglicherweise gemeingefährlich und unzurechnungsfähig, vielleicht sogar kriminell.

    Analphabeten können Warnhinweise bezüglich Amoklaufen sowieso nicht lesen. Das hat aber nichts mit vernünftiger Einsichtsfähigkeit zu tun.

    Zu bedenken ist bei diversen Warnhinweisen zu unterschiedlichen Problemlagen, dass echte Leseschwäche nur zum Teil durch Schockbilder kompensiert werden kann!

     
  2. Destruxol

    23. Dezember 2016 at 10:17

    Wie ich gerade lese, will der Bundesinnenminister alle Gefährder vorsorglich in Haft nehmen. Es gibt zwar keine gesetzliche Festlegung, wer als Gefährder gilt, aber nach der Definition der Bundes- und Landeskriminalämter, die sich auf den § 100a StPO stützt, müssste sich „Raucher in Deutschland“ dann wohl in „Raucher im Knast“ umbenennen. *muahahaha*

     
    • Lachender Frischluftfan

      2. Januar 2017 at 10:40

      Theologen und Juristen tragen entsprechend ihrer Tradition wie zu Zeiten der Inquisition noch einen Talar.
      Bei den Theologen sind die humoristischen Einlagen bezüglich ihrer akademischen Eiertänze etwas lustiger als die der Doktoren von der juristischen Fakultät.

      Nun warte ich nur noch auf eine „Auslegung“ des Textes vom Schlage eines § 330a Strafgesetzbuch (StGB).

      Hier der Wortlaut:

      § 330a
      Schwere Gefährdung durch Freisetzen von Giften

      (1) Wer Stoffe, die Gifte enthalten oder hervorbringen können, verbreitet oder freisetzt und dadurch die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen oder die Gefahr einer Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

      (2) Verursacht der Täter durch die Tat den Tod eines anderen Menschen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.

      (3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.

      (4) Wer in den Fällen des Absatzes 1 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      (5) Wer in den Fällen des Absatzes 1 leichtfertig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      Passivrauchtote und Menschen, die in ihrer Gesundheit durch Schadstoffemissionen geschädigt wurden, können sich nicht mehr dazu äußern bzw. dieses Problem hat „selbstverständlich“ keine Relevanz für sie, oder?

       
  3. Noch_ein_Leser

    27. Dezember 2016 at 12:45

    Big Bodo ist einfach zu beschäftigt!

    http://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/bodo-meinsen-attends-the-2016-davidoff-tour-nachrichtenfoto/538084984#bodo-meinsen-attends-the-2016-davidoff-tour-gastronomique-at-golf-picture-id538084984

    Da muss der Freiheitskampf auch mal warten! Durfte ihm Roland D. hinterher wenigstens die Schuhe putzen?

     
  4. Jens

    16. Juni 2017 at 18:37

    Ich glaube 2017 wird spannender! Radi, der Kosirog, Jürgen Vollmer und der Marcel Schumacher kommen als Totgeglaubte alle wieder aus ihren Löchern gekrochen! Und unser Wettergott legt auch gleich wieder mit der Nazikeule los!

     

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