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Der intellektuelle Offenbarungseid des Werner Niedermeier

06 Mrz

Heute mal ein paar Neuigkeiten von unserem Qualmfreund aus Karlsfeld bei München. Werner Niedermeier ist nicht nur ein bekannter Raucherfreund, der zu verbalen Tiefschlägen neigt (Link) oder der nicht gerade als Kopie von George Clooney in schlecht gemachten Videostreifchen durchgeht. Nein, Werner Niedermeier gibt uns gerne mal den Intellektuellen. Leider bleibt es beim Versuch. Mit einem „Jürgen Hoffmann“ versucht Niedermeier mal wieder, seine Haltung pro Nikotinkonsum zu rechtfertigen. Diesmal am Beispiel des Konsums der Droge „Crystal Meth“:

Werner Niedermeier: Wir haben nun mal einen Sozialstaat. Und wenn man jeden, der aus eigenem Verschulden dem Staat auf der Tasche liegt nichts mehr geben würde, bräuchte man fast keinem was zu geben.

Wir müssten Skifahren verbieten, Tauchen, ja so gut wie jeden Sport und auch den Haushalt, wo am meisten passiert, also alles wo irgendwas passieren könnte um deiner Argumentation zu folgen. Danke, in so einer Welt möchte ich nicht leben. Aber genau da gehen wir hin wenns so weiter geht. Aber die „Volksgesundheit“, die ja auch Frankenberger ansprach, war schon mal Staatsziel einer Zeit in Deutschland.

Was die Bilder betrifft: Ich bin mir immer sicherer dass das aufgeblasene Einzelfälle sind. Aber ich bin weiter am recherchieren.

Eine sehr eigenartige Auffassung, die man vom dem Qualmfreund aus Bayern aber seit Jahren gewohnt ist. Vielleicht kann Herr Niedermeier ja mal anhand von Daten belegen, wie viele Menschen jedes Jahr durch das Ausüben bestimmter Sportarten zu dauerhaften Kostgängern des Sozialstaates werden. Bei den Tauchunfällen weiß ich es zufällig. In Deutschland gibt es unter einem halben Dutzend schwere Tauchunfälle pro Jahr. Von  denen allerdings führt meines Wissen keiner zu einer dauerhaften Behinderung. Der Rollstuhl aufgrund DCS II ist eine seltene Ausnahme. Auch dank früh einsetzender hyperbarer Sauerstofftherapie.

Bei dem von Herrn Niedermeier so gerne gepflegten Zigarettenkonsum sieht es hingegen anders aus. Ein Beispiel: Die mit dem Tabakrauchen häufig einhergehende Krankheit COPD führt in aller Regel zu einer dauerhaften Erwerbsunfähigkeit.

Auch bei der angedrohten „Recherche“ des Herrn Niedermeier scheint nicht allzuviel herausgekommen sein. Wen wundert das? Werner reagiert jedenfalls gereizt:

Werner Niedermeier: Wenn du mir unterstellst, ich würde nicht vernünftig recherchieren, dann hat eine weitere Diskussion mit dir keinen Sinn. Persönliche Beleidigungen statt sachliche Diskussionen kenne ich nur von Fanatikern und Antis. Für beide ist mir meine Zeit einfach zu schade

Persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sind übrigens eine Kernkompetenz des Herrn Niedermeier. Mich hat er vor Jahren einmal als Alkoholiker bezeichnet. Wahrscheinlich weil er geistig mal wieder am Ende der Fahnenstange hing:

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

Vereumdung durch Werner R. Niedermeier

OK, so sieht dann vermutlich die von Niedermeier angemahnte „sachliche Diskussion“ aus. Oder vielleicht so?

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Werner Niedermeier pöbelt gegen Rauchgegner

Quelle 1, Quelle 2

Sachlichkeit hat einen Namen. Aber der ist nicht Werner Niedermeier.

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4 Antworten zu “Der intellektuelle Offenbarungseid des Werner Niedermeier

  1. Düyüzoyıl Püffkü

    6. März 2016 at 16:34

    Man muss ihm aber eines lassen, er schreibt großartige Reiseberichte auf seinem Blog – über das Raucherparadies Tschechien etwa. Dort zieht es ihn schon einmal zu einer Kirche hin, in der 40.000 menschliche Skelette verarbeitet wurden. Sollte er etwa einen Hang zum Morbiden haben?

     
    • Peter Rachow

      6. März 2016 at 16:40

      OMG, ich habe mir das mal durchgelesen: http://www.aranita.de/blog/2016/03/01/knochenkirche-mega-in-brno-und-abenteuer-in-niederoesterreich/

      Hat Werner nicht mal geäußert, er sei Atheist? Aber 40.000 menschliche Knochen, vermutlich gut abgelagert, ziehen unseren kleinen Morbidiker dann doch in das Gotteshaus. Na ja, wem’s gefällt. Mich würde sowas nicht anlocken. Aber als Raucher sollte man sich halt schon früher mit dem Tod beschäftigen. Der Text hat übrigens den Spannungsbogen einer Telefonzelle. Ich bin beim Lesen fast eingeschlafen. OK, das ist halt Werners Stil. Kennt man ja noch von der sanft entschlafenen Seite „rauchernews.de“

       
  2. Nieraucher

    6. März 2016 at 16:46

    Lebt der noch? Von dem hab ich ja schon lange nicht mehr bewusst was wahrgenommen. Eigentlich seit dem unglaublich peinlichen Verfahren, bei dem er zugeben musste, dass er selbst nichts zum Sozialstaat beitragen kann. Der kann also gern das Geld anderer Leute ausgeben, nicht wahr? 😀

     
  3. Noch_ein_Leser

    29. Mai 2016 at 12:24

     

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