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Werner Bertram: Das Ekelbild

20 Dez

Auf der facebook-Seite von „Raucher in Deutschland“ wird wieder nach Kräften gerüpelt, beleidigt und geschmäht. Besonders in die Vollen darf man greifen, wenn das Thema „Ekelbilder“ auf dem Stundenplan steht. Für die Nichtmitglieder der Gruppe der Hardcoreraucher zur gefälligen Erläuterung: Als „Ekelbilder“ bezeichnet man in den hier in Rede stehenden Kreisen die Schockbilder, die demnächst die Tabakkonsumenten vor den schlimmen Folgen des Rauchens warnen sollen und die einen großen Teil der Fläche einer Kippenpackung in Anspruch nehmen werden.

Dass derlei optischer Unrat bei den Schwerstabhängigen aus der Nikotinfraktion nicht besonders beliebt ist, liegt nahe zu vermuten. Besonders kreativ zeigen sich die Damen und Herren der Pro-Lungenkrebs-Fraktion, wenn man Politiker als „Ekelbild“ verunglimpfen kann. Da kann sich der Hass der Nikotinfanatiker endlich mal ungezügelt ausleben. Und ein gewisser Werner Bertram langt dann gleich mal hin:

Werner Bertram - Der Profi für Ekelbilder

Werner Bertram – Der Profi für Ekelbilder (Quelle)

Das, was Werner Bertram als „Ekelbild“ bezeichnet, ist eine Fotografie der Bundeskanzlerin Angela Merkel, der er  zusätzlich eine Art „Schleim“ an den Mund retouchiert hat. Verziert mit der Frage „Wann ist der Mensch hirntot?“ Nun, Herr Bertram hat die Frage vermutlich gerade selbst beantwortet.

Allerdings fragt man sich, warum sich Herr Bertram eigentlich die ganze Mühe mit dem Photoshopping zwecks Bildverfremdung gemacht hat. Auf seiner facebook-Präsenz findet sich nämlich auch das eine oder andere hochpotente „Ekelbild“. Also, lieber Werner, warum denn in die Ferne schweifen…? Guckst Du einfach mal hier!

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3 Kommentare

Verfasst von - 20. Dezember 2015 in Werner Bertram

 

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3 Antworten zu “Werner Bertram: Das Ekelbild

  1. Lachender Frischluftfan

    21. Dezember 2015 at 09:40

    Hier gebe ich ein nicht ganz ernst zu nehmendes „Ekelbild“ zum Besten.
    Es handelt sich um eine zwielichtige Tabakwerbung, die ich in meinem Kommentar zum Analphabetismus der Nikotinjunkies erwähnt hatte:

    Klicken um das Bild zu sehen

    Die „Strategen“ des Managements von Gauloises & Co. haben ihr Eigentor wohl inzwischen schon selbst bemerkt – die Werbung an der Stelle meiner Entdeckung ist verschwunden!

    Frauen mit Bärten sind nicht besonders attraktiv.

     
  2. Peter Rachow

    21. Dezember 2015 at 15:14

    Gab es nicht auch mal eine PEST-Werbung mit so schrägen Typen?

    Bild 1

    Bild 2

     
    • Lachender Frischluftfan

      22. Dezember 2015 at 11:39

      Manche Extrem-Abhängigen ticken bekanntlich anders.

      Wenn das normal denkende Menschen wären, dann könnten wir angesichts solcher „Werbung“ auf die geplanten Schockbilder auf den Drogenpackungen verzichten!

      So wie die Realität nun einmal ist, müssen wir Normalsterblichen (später dran!) uns im Augenblick noch mit dem zusätzlichen Brechreiz an der Litfaßsäule abfinden (eine Zumutung oder „Körperverletzung“?).

      Mit „Speck“ werden nicht nur Mäuse gefangen, sondern auch Primitivlinge, die auf skurille Bilder statt Schrift abfahren.

       

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