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Archiv für den Monat Oktober 2015

Über den Wolken: Krebs zum halben Preis

„Wenn einer eine Reise tut…“ so spricht der Volksmund. Also gibt es auch was zu erzählen. Aber nichts Erbauliches. Denn vor einigen Tagen stieg ich aus dem Flieger, der mich von südlichen Gefilden zurück nach Deutschland brachte. Klar, die Flüge sind seit Jahren alle ausnahmslos Nichtraucherflüge (wobei auch der Freund von Lungenkrebs und Raucherbein mitfliegen darf, wenn er es schafft, mal einige Stunden zu überstehen ohne sich „den Schuss“ zu setzen). Das ist schon mal positiv. Was aber wesentlich weniger schön ist, dass die Fluggesellschaft, namentlich TUIfly.com, es für nötig befindet, während des Fluges aggressiv Tabakdrogen zu bewerben.

Sie erhalten bei uns im Bordshop 2 Stangen Marlboro Red zu dem Preis, den sonst eine einzelne Stange in Deutschland kostet. Für 50,- Euro erhalten sie auch die gleiche Menge L&M rot oder blau, ebenfalls zum halben Preis, wie er in Deutschland zu entrichten ist.“ So oder so ähnlich ging die Anpreisung der tödlichen Drogen über den Bordlautsprecher. Kurz darauf setzte sich das Kabinenpersonal  in Bewegung, um die Billigdrogen unter das anwesende Süchtigenvolk zu bringen. Ja, bei TUIfly.com kann man wirklich sparen. Da kann sich den Krebs jeder leisten. Ich habe mir da doch spontan überlegt, ob ich bei dem sagenhaften günstigen Preis nicht auch mit dem Rauchen anfange. Aber weil ich dann doch wenig Lust auf eine Mitgliedschaft im „Club 58“ verspürte, habe ich dann doch von dem Vorhaben abgelassen.

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Verfasst von - 28. Oktober 2015 in Uncategorized

 

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Kai Schwarzer – Kölner Busfahrer und Kampfraucher hetzt gegen Ausländer

Etwas älteres Material vom Kölner Kampfraucher. Kai „Achim“ Schwarzer hatte mal wieder einen seiner Ausraster. In altbekannter Manier hetzte der Busfahrer aus der Südstadt im Mai 2015 gegen Zuwanderer:

Kai „Achim“ Schwarzer: Diese scheiss Asylanten brungen nur Kriminalität und Krankheiten nach Deutschland, aber denen blässt man ja Zucker in den Arsch!

(Quelle)

Kai Schwarzer:Kölner Busfahrer hetzt gegen Schwarze

Kai Schwarzer:Kölner Busfahrer hetzt gegen Schwarze

Wussten Sie schon? Raucher sind tolerant, offen und liberaaaaal! Und Vorurteile haben sie schon gar nicht! Was man an Herrn Schwarzers Ausrastern regelmäßig sehen kann. Kai, bist Du eigentlich schon in der NPD? Oder sind die Dir zu links?

 
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Verfasst von - 27. Oktober 2015 in Kai Schwarzer, Köln

 

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Aus der Schweiz: „Fümoar“ hat ausgeraucht.

„Fümoar“ ist in der Schweiz, das was der „VEBWK“ einst in Deutschland war. Ein Verein, mit dessen Hilfe, namentlich einer „Vereinslösung“, man versuchte, das Quarzen in Lokalen für eine Handvoll Schwerstabhängige trotz Rauchverbot doch noch zu ermöglichen. Ausgenutzt wurden jeweils reale oder vermeintliche Gesetzeslücken, welche eine Zeitlang Vereinen, deren alleiniger Zwevck auf den Konsum von Tabakdrogen ausgerichtet war, es ermöglichte, ausschließlich ihre Vereinsmitglieder in speziellen „Vereinslokalen“ rauchen zu lassen. Raucherwirte konnten daraufhin ihren gastronomischen Betrieb als „Vereinslokal“ deklarieren zu dem nur Mitglieder (also i. d. R. schwerstsüchtige Nikotinfans) Zutritt hatten. Der normale Mensch musste draußen bleiben.

In der Schweiz wurde derlei vor einigen Jahren bereits vom Bundesgericht als unzulässig erklärt, in Bayern hat sich die Sache seit 5 Jahren auch erledigt. Dort trat 2010 ein umfassender Nichtraucherschutz in Kraft, der das Rauchen in Lokalen ausnahmslos verbot. Die Vereine, deren Vereinsziel Lungenkrebs und Raucherbein waren bzw. sind, bekamen ein ganz erhebliches Legitimationsproblem. Warum weiter existieren, wenn man seinen Mitgliedern kein Angebot mehr machen darf?Seinen aussichtslosen Kampf gegen die Vernunft hat daher nun auch der Schweizer Ableger der Raucherveine beendet:

Fümoar am Ende – Auflösung ist beschlossen
Das jahrelange Hin und Her um das Rauchverbot in Basler Restaurants hat ein Ende. Der Verein Fümoar wird sich an der Generalversammlung auflösen.
(Quelle)

So bekommt die lange Reihe der Niederlagen der Lungenkrebsfanatiker ein weiteres Glied. Rauchen in der Gastronomie ist eben ein Anachronismus, der den normalen Menschen nicht mehr zu vermitteln ist. Bye bye, Fümoar! Und schau’n mir mal, wie lange es der „VEBWK“ noch macht. 😉

 
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Verfasst von - 12. Oktober 2015 in Fümoar, Schweiz, VEBWK

 

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Gestern in Österreich

von Matthias Aichmaier

Eine kleine Anekdote aus dem “Aschenbecher Europas”. Nach einer Bergtour war es spät geworden, und wir hatten noch ca. drei Stunden Heimfahrt vor uns. Also fiel die Entscheidung, ein Gasthaus anzuzusteuern, um dort das Abendessen einzunehmen. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass es mich einige Mühe kostete, die Kids in ein Restaurant zu lotsen. Schon wieder McDonalds, das wollte ich mir nämlich nicht antun. Um kurz vor 19:00 betraten wir einen äußerlich ansprechenden Landgasthof in Oberösterreich. Zum gleichen Zeitpunkt fiel eine größere Abendgesselschaft ein, offensichtlich eine Geburtstagsfeier. Also schnell die Bestellung aufgegeben, um das Essen auf dem Tisch zu haben, bevor sich der Koch an die Großbestellung macht.

Es wurde immer voller und just als unser Essen serviert wurde, gingen einige Trachtler zur Bar und es hieß „Feuer frei“. Dumm war nur, dass sich die Bar im Gastraum befand. Ich fragte die Bedienung, wo man sein Essen rauchfrei verzehren könne und bekam als Antwort „es sei heute voll und es würde geraucht“. Mein Gesichtsausdruck hat dann aber wohl dazu geführt, dass sie sich die Antwort noch mal überlegt hat. Sie führte uns dann in das „Stüberl“. Nicht geheizt, wohl gemerkt. Das Essen haben wir selbst dorthin getragen. Auf jeden Fall besser, als in einem vollgequalmten Gastraum zu sitzen. Beim Verlassen des Gasthauses sah ich noch einen kleinen Aufkleber an der Eingangstür, auf dem eine brennende und eine durchgestrichene Zigarette und der Text „Abgetrennter Raucherraum“ zu sehen war. Die Realität war eine andere: Im gesamten Gastbereich wurde gequalmt. Die einige Möglichkeit, der Belästigung auszuweichen, war das kleine und ungeheizte Stüberl (ca. 15qm groß). Bin ich froh, dass sich das Thema zumindest hier in Bayern erledigt hat. Man kann es sich gar nicht mehr vorstellen, dass es bis vor ein paar Jahren auch bei uns noch undenkbar war, sein Essen rauchfrei einzunehmen.

 
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Verfasst von - 7. Oktober 2015 in Österreich, Rauchen, Rauchverbot

 

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Der wahrscheinlich dümmste Raucher der Welt

Raucher sind nicht die Allerhellsten, das ist bekannt. Aber was dieser japanische „Genussfreund“ da fabriziert, das ist an Dummheit schon schwer zu schlagen. Während eines Onlinechats versucht er, sich eine Zigarette anzuzünden. Das Ergebnis ist aber weniger der beabsichtigte „Genuss“ sondern ein ausgewachsener Zimmerbrand. Rauchen macht entweder dämlich oder man muss dämlich sein um zu rauchen. Egal, einfach ansehen und sich nur noch wundern:

Link zum Video bei GMX

 
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Verfasst von - 5. Oktober 2015 in Dummheit

 

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