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Archiv für den Monat August 2015

Ronald Blumberg: Der „Suizid auf Raten“ des Rauchers und die Entlastung der Sozialsysteme

Es ist mal wieder soweit. Auf „Raucher in Deutschland“ wurde vom bekannten aggressiven Raucheraktivisten Ronald Blumberg aus Radevormwald, der sich mit seinem Avatar bei facebook als Zigarettenschwein darstellt, ein Unsinn eingestellt, der einem wirklich die Nackenhaare senkrecht stehen lässt:

Ronald Blumberg aus Radevormwald: Selbstmord entlastet Sozialsysteme!

Ronald Blumberg aus Radevormwald: Selbstmord entlastet Sozialsysteme! (Quelle)

Offenbar hält Herr Blumberg es für eine Art Ruhmesblatt durch seine eigenen Dummheit früher aus dem Leben zu scheiden. Denn wenn man den verlinkten Artikel liest, erfährt man auch, dass Raucher im Schnitt 10 Jahre ihres Lebens ihrer Tabaksucht opfern. „Schön blöd!“ möchte man Herrn Blumberg entgegen halten. So dumm muss man nämlich erstmal sein, für seinen Tod bis er denn mal tatsächlich eintritt, im Schnitt mehrere 10.000 Euro über viele Jahre verteilt „investiert“ zu haben.

Und ob daraus jetzt eine reale Ersparnis für die Sozialsysteme erwächst, darüber darf man getrost geteilter Meinung sein. Denn es existieren auch gegenteilige Auffassungen. Z. B. hier. Aber wie das so ist bei unseren meistens akademisch völlig unbeleckten „Genussfreunden“: Wenn etwas für das Rauchen spricht, ist die Studie gut, spricht es dagegen, ist die Studie eben schlecht.

Aber ist es nun insgesamt ein positives Ergebnis, wenn man Rauchern bescheinigt, dass möglicherweise ihr Freitod beispielsweise durch Lungen- oder andere durch das Rauchen verursachte Krebserkrankungen, durch Herzinfarkt, COPD, Schlaganfall etc. etc. zu einer realen Entlastung der Sozialsysteme führt? Warum, so frage ich mich bei diesem selten dummen Vortrag immer, sind Leute wie Ronald Blumberg dann nicht konsequent? Wer schon mit der angeblichen Entlastung der Sozialsystem durch seine eigene Drogensucht und dem daraus häufig entstehenden „sozialverträglichen Frühableben“ kokettiert, hat dann auch die verdammte Pflicht, diesbezüglich Nägel mit Köpfen zu machen. Warum also warten, bis das Bronchialkarzinom dem „Tabakgenießer“ mit 60 den Garaus macht? Nein, hier muss man dann auch wirklich konsequent sein! Da wird nicht gewartet, bis die Diagnose kommt, da wird selbst Hand angelegt.Und zwar zügig!

Also, Ronnie und Kollegen, es gilt: „Nich‘ lang schnacken, Strick in‘ Nacken!“ Irgendwo findet sich schon ein Dachbalken, ein dicker Ast oder eine andere stabile Befestigung. Und vor der Heldentat des Rettens der Sozialsystem durch zeitiges Aus-dem-Leben-scheiden darf natürlich noch, wie in solchen Situationen durchaus üblich, ein letztes Zigarrettchen geraucht werden. Meinetwegen auch zwei. Alles was zählt ist, dass die Sozialsysteme maximiert entlastet werden. Da darf man nicht kleinlich sein! Und 10 Jahre verlorener Lebenszeit lassen sich locker steigern. Liebe Genussfreunde, da ist noch deutlich Luft nach oben! Also, hopp, hopp, rauf auf den Stuhl!

 
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Verfasst von - 29. August 2015 in Raucherdämlichkeit, Ronald Blumberg

 

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Raucher Big-Brother

Ein Gastbeitrag von Destruxol

Es ist wieder Hochsaison im Assi-TV, denn erneut sind „Prominente“ (so zumindest die offizielle Ankündigung) ins Big-Brother-Haus eingezogen. Während ich früher bei solchen Formaten weggezappt habe, bin ich inzwischen begeisterter Zuschauer. Ohne Scherz! Nirgends zeigt sich nämlich die asoziale Seite von Rauchern so deutlich, wie bei diesem Format und ganz besonders in dieser Staffel.

Im Big-Brother-Haus gilt nämlich kein Rauchverbot, so wie es suchtkranke Nikotinaktivisten auch für die Gastronomie fordern. Praktisch bedeutet dies, dass die Raucher auch im Haus rauchen und auf die Nichtraucher keine Rücksicht nehmen. Desiree Nick hat die Situation besonders treffend kommentiert: „Die ist ja im Rauchwahn, die ist ja wie eine Drogensüchtige. Asozial! Wir haben hier in der Gruppe ein asoziales Element unter uns.“ (Quelle: promiflash.de).

Doch dann kam der Dämpfer. Wegen eines Regelverstosses wurde die Gruppe kurzerhand auf Nikotinentzug gesetzt. Mit der anfänglichen Gelassenheit von Raucher Nino de Angelo war schon sehr bald vorbei. Auf Entzug gesetzt, hat er sogar den Mülleimer nach Kippen durchsucht und seinen Unmut freien Lauf gelassen: „Ich will eine Scheiß-Zigarette rauchen.“ (Quelle: prosieben.de).

Falls jemand also nach weiteren Argumenten für Rauchverbote oder eine Erhöhung der Tabaksteuer sucht, Promi-Big-Brother liefert sie noch bis Ende der Woche jeden Abend auf Sat1.

Und jetzt schau ich Nina Kristin beim Baden zu. Gute Nacht!

 
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Verfasst von - 25. August 2015 in Nikotinsucht

 

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Netzwerk Rauchen „Junkscience“ – Mal so, mal so.

Ein beliebter Begriff, welcher bei den Lungenkrebsfreunden des sog. „Netzwerk Rauchen e. V.“ immer gerne aus dem Hut geholt wird, wenn es darum geht, die Wissenschaft zu diskreditieren, ist der Begriff der Junkscience, also der „Müllwissenschaft“.Wobei es hier nicht um die wissenschaftliche Untersuchung von Problemen der Abfallwirtschaft geht. Junkscience bedeutet, dass Forschung unsauber, interessengeleitet, lobbyfinanziert usw. usw. sein soll und daher kaum vailide Ergebnisse hervorzubringen vermag. Junkscience in Verbindung mit Schädlichkeit des Rauchens bzw. Passivrauchens im Speziellen wird, so die Meinung der Mitglieder des „Netzwerk Rauchen e. V.“, besonders vom Deutschen Krebsforschungsinstitut und der Pharmalobby durchgeführt. Denn derartige Studien, zumindest wenn sie nachweisen, dass die aktive oder passive Aufnahme von Tabakrauch gesundheitsgefährdend ist, seien allemesamt mehr oder weniger Kaffeesatzleserei.

Wesentlich lockerer geht man mit Artikeln um, die zwar keinerlei belastbare Fakten liefern, die aber „nachweisen“ dass Rauchen, bzw. in diesem Falle das Kiffen, gut für den Menschen sein sollen:

„Netzwerk Rauchen“: Luc Hinterscheid fällt auf substanzlose Artikel rein (Quelle)

Der in dem Beitrag verlinkte Artikel des FOCUS ist derartig substanzlos, dass man sich mit Grausen abwenden mag. Luc Hinterscheid, der die Meldung aufgriff, ist immerhin „zweiter Bundesvorsitzender“ der Nikotinistenorganisation „Netzwerk Rauchen“ und sollte mit daher der Sprachregelung seines Pro-Lungenkrebs-Grüppchens halbwegs auskennen. Denn das, was in dem Beitrag des Nachrichtenmagazins verbreitet wird, ist nicht nur „Junkscience“ sondern „Junkscience im Quadrat“. Mit einem kleinen Unterschied: Hier spricht man sich für Drogenkonsum aus. Und daher findet der Artikel wohl auch die Erwähnung des Herrn Hinterscheid.

Vielleicht hat Herr Hinterscheid aber auch nur einen besonderen Traum: Rauchen, bis man Lungenkrebs hat und dann, nach der Diagnosestellung, „Kiffen gegen den Krebs“. So vollgedröhnt lässt sich das Leben in „vollen Lungenzügen“ genießen.

 

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Ronald Blumberg: Livebericht aus der untersten Schublade

Sehr verehrte Leserinnen und Leser, leider muss ich heute ein etwas unappetitliches Thema anschneiden. Es geht mal wieder um Ronald Blumberg. Der verhaltensauffällig und aggressiv auftretende Raucheraktivist aus Radevormwald hat heute seine Leser auf facebook mit folgender Aussage „beglückt“:

Ronald Blumberg möchte gerne am Hintern geküsst werden.

Ronald Blumberg möchte gerne am Hintern geküsst werden. (Quelle)

Ronald Blumberg verliert mit fortschreitender sittlicher Degenerierung anscheinend jede Hemmung, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die öffentlich zelebrierten Peinlichkeiten des Mannes sind kaum noch aufzuzählen. Sein Avatar auf facebook, mit dem sich Blumberg als rauchendes Schwein präsentiert, ist eigentlich schon peinlich genug. Obwohl, wenn dieser Avatar sein Selbstbild zurückspiegelt ist das schon in Ordnung.

Weiterhin zu nennen sind seine aggressiven Einlassungen gegen Rauchgegner, die er gelegentlich schon mal mit Ratten vergleicht, seine Fotos, wo er sich offenbar angetrunken beim Rauchen in Kneipen und damit beim Gesetzesbruch fotografieren lässt (in NRW ist das Rauchen in Gaststätten verboten!) oder seine vielen anderen Rüpelaktionen (Beispiel) reichen eigentlich aus, um sich gesellschaftlich total zu erledigen. Aber dass Blumberg jetzt auch noch öffentlich bestimmte sexuelle Phantasien erwähnt, denen er wohl nicht ganz abgeneigt ist, das ist dann wohl hoffentlich bald das Ende der Fahenenstange:

Alle Nichtraucher bitte Augen schließen, Luft anhalten, und unseren Hintern küssen (Ronald Blumberg aus facebook)

OK, jetzt kann man(n) ja derartige eigenartige Praktiken mögen. Aber warum veröffentlicht der Mann eine Kontaktanzeige ausgerechnet unter Verwendung des „pluralis majestatis“? Und warum möchte der Mann diese eigenwilligen Praktiken ausgerechnet mit einem Nichtraucher ausüben? Ich dachte immer „Tabakgenießer“ seien viel lockerer, spontaner und genussfreudiger und da sei auch mehr Stimmung während Nichtraucher nur langweilig und dröge seien. So wird es jedenfalls gerne bei den „Genussfreunden“ auf facebook kolportiert. Und, allerletzte Frage, ist es zielführend einen Nichtraucher ausgerechnet in der Gruppe „Raucher in Deutschland“ zu suchen?

Nun, all dies muss „Ronnie“ ja nicht beantworten. Vielleicht postet er irgendwann mal, wie „es“ war. Obwohl, nein, das dann doch besser nicht.

Ach ja, und besonders interessant wird das Wortspiel „Kiss my butt“ wenn man weiß, dass „butt“ im Englischen auch für „Zigarettenkippe“ steht. Nun darf sich der Nichtraucher wirklich aussuchen, was er küssen möchte. Vom Gruselfaktor dürfte es aber zwischen beiden Alternativen nur graduelle Unterschiede geben.

 
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Verfasst von - 23. August 2015 in Ronald Blumberg

 

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The „Black-lung-lie“-lie: How smoker lobbyists lie on behalf of lung cancer and smoker’s leg

(Die deutsche Version dieses Artikels steht hier)

I regularly observe the well known internet channels of the usual suspects amongst the smoker’s lobby groups. Sometimes I find articles that are hard to beleive. Stupid, crazy, close to insanity. But the ultimate bullshit occurs when smokers claim that smoking is not dangerous or even healthy. Sometimes they even present „studies“ or other „scientific“ material as a proof for what they say. And then, due to the fact that I love to investigate, I try to go behind the stories that have been published in favour of lung cancer and smoker’s leg. Let’s find out what is going on with this bunch of stupid excuse for the deadly habit.

Here is one of them:

„Smokers against discrimination“ is a well known desinformation page available on facebook. Recently they posted this article that has been copied later on a German facebook equivalent named „Raucher in Deutschland“:

Die

The „Black-lung-lie“-lie

The German re-poster, Frank Schneidereit, commented: „Sounds sensible“. OK, then let’s see what is „sensible“ about the fact that for example they argue that 80% of lung cancer patients are non-smokers:

One of the citations in the text goes:

Dr. Victor Buhler, Pathologist at St. Joseph Hospital in Kansas City: “I have examined thousands of lungs both grossly and microscopically. I cannot tell you from exmining a lung whether or not its former host had smoked.”

Even when you scan the internet carefully you will never find the origin of the quoting. All that you’ll find are citations of this sentence that Mr. Buhler is claimed to have said once. All from pro-smoking sources. And, next question, when was „once“? And has he said this in reality? Or is it just wishful thinking of the lung cancer fanatics? Dr Victor Buhler can not tell us. He died in the year 1983 as an article in an American local newspaper says (Link). His death was over 32 years ago!

Next thing, a similar case:

“Dr. Duane Carr – Professor of Surgery at the University of Tennessee College of Medicine, said this: “Smoking does not discolor the lung.”

Dr Duane Carr died in the year 1993 (Link) after suffering from longer illness. No original quoting again. Only recitations on smoker’s lobbyist websites. Looks like deja vu.

Next forgery of the smoker’s groups:

‘Nearly 80% of people diagnosed with lung cancer now, in 2012, are non-smokers.’

Those who are engaged in the anti-smoking debate know: This is mere bullshit. Vice versa it makes sense: 80 to 90% of all incidents of lung cancer are related to smoking tobacco. First, let’s check the website that is linked behind the statement. You can see at first glance that this website is of an American doctor who is concerned with treating cancer patients, particularly lung cancer victims. Would she tell such incredible BS? Press Ctrl-F and search for the 80%-statement on the website. And you’ll find…NOTHING.

When the website is skimmed briefly a link can be seen at the top of the article leading to lung cancer related articles on this site. There expectedly is not one article that says that 80% of lung cancer patients are non-smokers. But on page 3 of the list there is an article dealing with risk factors for bronchus (i. e. lung) cancer. And the figures there look „slightly“ different:

Smoking is responsible for at least 80% of lung cancer deaths in the United States. (Source)

Ooops, just the other way round. Not 80% of  the lung cancer cases are in non-smokers but they are related to smoking. I’m a little bit confused, I have to concede.

The other sources in the „Smoker’s against discrimination“ posting, mainly „sott.net“, are not worth being examined. „sott.net“ in particular is a conspiracy blog based on the desinformation material once published by a certain Joe Vialls. If you understand German, switch to an article on „psiram„, a German group opposing conspiracy theorists..

Well, not it’s time to draw a conclusion. What can radical lung cancer fanatics (i. e. hardcore smokers) do if there is no scientific proof that their habit, or better say „their addiction“, is harmless? The easiest way: Invent something that looks like a scientific proof. Find some academic staff (if they are already dead, it’s even better because they can’t complain about having become victim of a forgery quoting) and put the words that you’d like to hear into their mouth. That’s all folks. There are lots of idiots going to believe you. Most of them carry a cancer stick between their lips while they’re reading your „scientific stories“.

 
 

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Die „Schwarze-Lungen-Lüge“-Lüge: Wie die Raucherlobby für Lungenkrebs und Raucherbein die Unwahrheit erzählt

Regelmäßig findet man auf Raucherseiten irgendwelche vermeintlichen Belege, nach denen angeblich Wissenschaftler oder Mediziner gesagt haben sollen, dass Rauchen unschädlich sei. Es werden Zitate und Namen präsentiert, die Seriosität vorspiegeln sollen. Auch wenn das Material angesichts des dargebotenen Bullshits wirklich schwer zu glauben ist, sollte man der Sache mal konkret nachgehen. Sieht man dann aber gezielt nach, erkennt man schnell, dass hier seitens der Raucherlobby massiv gelogen bzw. die Wahrheit verdreht wird. Ein Beispiel, das in die facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ von einem „Frank Schneidereit“ eingestellt wurde. Er hält die dort gemachten Aussagen für „vernünftig“. Recherchieren ist wohl nicht unbedingt die Sache des Herrn Schneidereit.

Die

Die „Schwarze-Lungen-Lüge“-Lüge (Quelle)

Gehen wir ins Detail und untersuchen die gemachten Aussagen.

Erster Textauszug:

Dr. Victor Buhler, Pathologist at St. Joseph Hospital in Kansas City: “I have examined thousands of lungs both grossly and microscopically. I cannot tell you from exmining a lung whether or not its former host had smoked.”

Forscht man nach dem Ursprung des Zitats von „Dr. Victor Buhler“ erhält man im Internet kein Ergebnis. Zumindest keines, wo dies der angebliche Urheber nachweislich gesagt hat. Man findet hingegen Dutzende Raucherseiten, die dieses angebliche Zitat nachplappern. Weiterhin findet man eine Seite einer amerikanischen Lokalzeitung. Dort wird gesagt, dass Dr. Victor Buhler bereits im Oktober 1983, also vor 32 Jahren, verstorben ist (Link). Der Verdacht liegt also mehr als nahe, dass hier einem Menschen, der dies nun wirklich nicht mehr richtig stellen kann, einfach ein Zitat untergeschoben werden soll.

Gleiches gilt auch für den angeblichen „Dr. Duane Carr“, der folgendes gesagt haben soll:

“Dr. Duane Carr – Professor of Surgery at the University of Tennessee College of Medicine, said this: “Smoking does not discolor the lung.”

Dr. Duane Carr hat es zwar auch gegeben, aber auch der ist bereits lange verstorben. Er erlag bereits im Jahre 1993 einer längeren Krankheit (Quelle). Die gleiche Lügenmasche wie oben also.

Ein dritter Fall aus dem obigen facebook-Auszug:

‚Nearly 80% of people diagnosed with lung cancer now, in 2012, are non-smokers.‘

Schlägt man den Link auf, der unter der Aussage steht, findet man diese Aussage nirgendwo im Text bestätigt. Die Webseite beschreibt eine Ärztin, die sich für Krebskranke einsetzt. Es erscheint auch unvorstellbar, dass sich eine Fachperson mit solch einer hanebüchenen Aussage in die Öffentlichkeit trauen würde. Im Gegenteil. Sieht auf den am Textanfang verlinkten Seiten zum Thema „Lungenkrebs“ nach, findet sich dort ein Artikel welcher sich mit den Risikofaktoren für das Bronchialkarzinom befasst. Dort steht u. a. zu lesen:

Smoking is responsible for at least 80% of lung cancer deaths in the United States. (Quelle)

Hier tritt die Zahl „80%“ zwar auf, aber in einem vollständig gegenteiligen Zusammenhang. Das obige Zitat von „Smokers Against Discrimination“ ist offenbar eine komplette Fälschung. In die Welt gesetzt nur zur gezielten Desinformation.

Wir haben hier also ein sehr sprechendes Beispiel vor uns, wie die Raucherlobby gezielt Falschinformationen in die Welt setzt und vorsätzlich lügt, um Glauben zu machen, Personen aus dem Kreis der Wissenschaft hätten das Rauchen als unbedenklich angesehen oder verträten die Auffassung, dass es keine Gesundheitsschäden verursache.

 

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Hardcoreraucher und der „Kindesmissbrauch“

Raucher sind auch manchmal entrüstet. Auf „Raucher in Deutschland“ postet ein „Zayats Liontamer“ ein Bild eines Jungen, der ein „Fuck-OFF!“-Zeichen präsentiert und dessen Unterschrift lautet „Don’t use me to justify your hatred“.

„Smokers against Discrimination“ ist gegen die angebliche Instrumentalisierung von Kindern im Kampf um den Nichtraucherschutz (Quelle)

Das Bild wendet sich also gegen die angebliche Instrumentalisierung von Kindern zur Rechtfertigung des Nichtraucherschutzes. Klar, wie wir vom u. a. „Netzwerk Rauchen“ wissen, ist das Vollrauchen von Kindern kein Problem (Link Link).

Wesentlich weniger zimperlich in der Instrumentalisierung von Kindern sind die Rauchergrüppchen allerdings, wenn es „pro Qualm“ geht. So wurde auf einer Raucherdemo dieses Bild geschossen:

Kind wird beim Kampf gegen Rauchverbote instrumentalisiert.

Kind wird beim Kampf gegen Rauchverbote instrumentalisiert.

Ein Kind, das in entwürdigender Weise ein Schild um den Hals gehängt bekam und dessen Gesicht übrigens erst vom „Forum Raucherwahnsinn“ verpixelt wurde. Die rücksichtslosen Raucher hatten das ca. 12-jährige Kind hingegen mit voll erkennbarem Gesicht ins Internet eingestellt. Wiederum ein Beleg für die Dummheit und Skrupellosigkeit dieser Leute.

 

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