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Archiv für den Monat Juli 2015

Ronald Blumberg kreativ: Slogan gesucht für eine stinkende Sucht

Ronald Blumberg, der aggressive Kampfraucher aus Radevormwald, und seine Mitstreiter haben in ihrem verzweifelten Bemühen, den Nichtraucherschutz in NRW zurückzufahren, bis heute keinen einzigen Erfolg erreicht. Was macht man also nun? Was ist das letzte Mittel im Kampf für Lungenkrebs und Raucherbein? Richtig! Man drischt Phrasen. Je dümmer, desto besser. Und alle dürfen mitdreschen:

Ronald Blumberg - Dumme Ideen gesucht!

Ronald Blumberg – Dumme Ideen gesucht! (Quelle)

Also „Ronnie“ sucht so was in der Art wie „cogito ergo sum.“? Tja, wie wäre es denn mit

„Ich rauche, also bin ich…in Kürze TOT.“?

Oder

„Er kam, sah und siegte. Wer? Na, der Lungenkrebs.“

Liebe Leser dieses Blogs! Lassen Sie uns „Ronnie“ und seinen Freunden von der Krebsfraktion etwas helfen. Ersinnen Sie einen Slogan, der ultimvativ zum Ausdruck bringt, wie dämlich das Rauchen ist. Feuer frei!

 
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Verfasst von - 31. Juli 2015 in Ronald Blumberg

 

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„Netzwerk Rauchen“ empört: Richterin verbietet Eltern, ihr Kind vollzurauchen!

Unglaublich! Eine englische Richterin hat sich erdreistet, einem „genussfreudigen“ Elternpaar das Sorgerecht über ihr Kind zu entziehen, weil diese die Bude (Wohnung kann man es wohl nicht nennen, doch davon später) bis unter das Dach vollgequalmt haben und dieses Verhalten trotz Ermahnung durch die Behörden nicht abstellen wollten. Liest man den zugehörigen Zeitungsartikel in englischer Sprache, wird einem erschreckend klar, was der Kleine durchmachen musste.

Der Junge ist laut dem Bericht zwei Jahre alt. Er leidet an Atemproblemen. Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes sagte, sie sei in 10 Berufsjahren nie in einer derart vollgeräucherten Wohnung gewesen. Sie stellte bei einem Besuch fest, dass der Raum so stark mit Rauch angefüllt gewesen sei, dass sie selbst kaum hätte atmen können. Die Wohnung machte insgesamt einen dreckigen,stinkenden und unhygienischen Eindruck. Der Vater habe zudem erhebliche Drogenprobleme. Die mit dem Fall befasste Richterin Louise Pembleton stellte fest, dass der Junge überdies einen Inhalator zur Behandlung seiner Atembeschwerden benötigt und dass er vom starken Rauch in der Wohnung massiv beeinträchtigt wird. Eine Adoptionsfreigabe sei daher der einzige Weg, den kleinen Jungen aus der seine Gesundheit gefährdenden Umgebung zu bringen, auch wenn dies eine harte Entscheidung gegen die Eltern sei.

Derlei Ungeheuerlichkeit muss natürlich die nachhaltige Empörung des „Netzwerk Rauchen“ nach sich ziehen:

„Netwzerk Rauchen“: Im englischen Fall stützte sich das Gericht auf eine Jugendamtsmitarbeiterin (Antiraucherin?), die über Rauchwolken in der Wohnung der Familie klagte und schenkte der Mutter keinen Glauben. Netzwerk Rauchen hatte schon vor Jahren die Behauptung, Rauchen in Gegenwart der Kinder sei schädlich bzw. für deren Gesundheit gefährlich, untersucht. Wir haben in unserer Publikation „Macht Passivrauchen Kinder krank?“ festgestellt, dass an dieser propagandistischen Panikmache zur Entnormalisierung des Rauchens wissenschaftlich nichts dran ist. (Quelle)

Na, da haben wir es doch. Die Dame vom Jugendamt, die bescheinigt hat, dass die Unterkunft wohl mehr einer Gaskammer ähnelt als einer Wohnung, war wahrscheinlich eine „Antiraucherin“. Wahrscheinlich sogar eine „faschistoide“. Und „Netzwerk Rauchen“ hat natürlich „wissenschaftlich“ festgestellt, und einen entsprechenden Text veröffentlicht, dass Rauchen in der Wohnung für Kinder vollkommen ungefährlich ist. Eine Auseinandersetzung mit diesem Schwachsinn habe ich hier geführt. Das pseudowissenschaftliche Pamphlet besteht i. W. nur aus Zahlenverdrehereien und anderen dümmlichen und leicht durchschaubaren Taschenspielertricks. Im Wesentlichen fußt die These, dass Passivrauchen für Kindern ungefährlich sei, darauf, dass man ein statistische Signifikanz erst ab einer relativ hohen Steigerung des Relativen Risikos annimmt. Der Faktor liegt zwischen 2 und 3. Es wird einfach postuliert, dass die epidemiolgische Forschung das so sehe. Punkt. Aus. Ende.

Die ernsthafte Forschung kommt zu ganz anderen Ergebnissen:

As part of a longitudinal study of the respiratory health effects of indoor and outdoor air pollutants, pulmonary function, respiratory illness history, and symptom history were recorded at 2 successive annual examinations of 10,106 white children living in 6 cities in the United States. Parental education, illness history, and smoking habits also were recorded, along with the fuel used for cooking in the child’s home. Maternal cigarette smoking was associated with increases of 20 to 35% In the rates of 8 respiratory illnesses and symptoms investigated, and paternal smoking was associated with smaller but still substantial increases. Illness and symptom rates were linearly related to the number of cigarettes smoked by the child’s mother. Illness rates were higher for children of current smokers than for children of ex-smokers. The associations between maternal smoking status and childhood respiratory illnesses and symptoms were reduced but not eliminated by adjustment for parental illness history. Levels of forced expiratory volume in one second (FEV1) were significantly lower for children of current smokers than for children of nonsmokers at both examinations and highest for children of ex-smokers. Levels of forced vital capacity (FVC) were lower for children of nonsmokers than for children of current smokers at both examinations, but the difference was statistically significant only at the first examination. Both the increase in mean FVC and the decrease in mean FEV1 among children of current smokers were linearly related to daily cigarette consumption.
Quelle

Die Einsekundenkapazität (FEV1) bei Kindern, die Passivrauch ausgesetzt sind, war im Gegensatz zu nicht exponierten Altersgenossen signifikant schlechter. Dieser Wert misst die Luftmenge, die in einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Bei ständiger Reizung der Lungen durch Schadstoffe bilden sich Verengungen in den Bronchien, die den Luftfluss behindern. Daher sinkt der Quotient dQ/dt ab. Mehr Studien zum Thema “Kindergesundheit und Passivrauch” gibt es bei Google Scholar. Dort kann man eine große Zahl Studien (und das nicht nur zum Zusammenhang von Atemwegserkrankungen bei Kindern als Folge des Passivrauchens, sondern auch zu Mittelohrentzündung und anderen gesundheitlichen Störungen) finden, die der Auffassung des “Netzwerk Rauchen”, eine Passivrauchbelastung sei für Kinder total unkritisch, einiges entgegengehalten:

  • ETS increases both the prevalence and the severity of asthma. (Link)
  • Illness and symptom rates were linearly related to the number of cigarettes smoked by the child’s mother. Illness rates were higher for children of current smokers than for children of ex-smokers. (Link)
  • Passive smoking is associated with dose-related impairment of endothelium-dependent dilatation in healthy young adults, suggesting early arterial damage. (Link)
  • Weitere
Besonders der immer wieder nachgewiesene Dosis-Wirkungs-Zusammengang indiziert klar einen Zusammenhang zwischen der jeweiligen Gesundheitsstörung und der Passivrauchexposition.
Ein schlimmer Fall aus der Praxis soll das traurige Schicksal von vollgequalmten Kindern verdeutlichen:

 

„Mindestens 10 Mal in 3 Jahren haben wir der Familie geraten, nicht in Gegenwart ihrer 5 und 7 Jahre alten Kindern zu rauchen. Die Kinder kamen immer wieder mit Ohrinfektionen, Husten, Bronchitis und Asthma in unsere Klinik. Zwei Monate nach einem Besuch bekam das jüngere Kind eine Lungenentzündung. Wir behandelten sie erfolgreich mit Antibiotika und Inhalationen. Den Eltern gaben wir den dringenden Rat, nicht mehr in Gegenwart ihrer Kinder zu rauchen. Die Eltern weigerten sich allerdings, diesen Rat anzunehmen.

[..]

Kurze Zeit später kam das jüngere Kindern wieder in die Notaufnahme mit einer Lungenentzündung. Sie musste mehrere Tage auf der Kinderintensivstation verbleiben, bis sich ihr Zustand besserte. Von 10 Erwachsenen,die mit ihren Kindern im Wartezimmer saßen, waren 6 starke Raucher. (Quelle)“

Fazit: Man ist ja einiges gewöhnt von den militanten Kampfrauchern des “Hetzwerkes”. Aber dass sich die pathologische Rücksichtslosigkeit dieser Leute mittlerweile nicht nur gegen erwachsene Menschen richtet, die den aerosolen Giftgasmüll der Raucher nicht einatmen wollen, sondern man nun auch wehrlose Kinder in Wohnungen nicht verschont, weil man meint, Rauchen gehören einfach “dazu”, das verusacht schon körperliche Übelkeit. Die krankhaften Egomanen der Kampfraucherfraktion schrecken nicht einmal davor zurück, aus ihrem widerlichen Egoismus heraus, ihre eigenen Interessen nach Befriedigung ihrer Drogensucht über elementare Bedürfnisse anderer Menschen zu stellen. Ganz einfach weil sie zu faul, zu träge oder schlicht zu dumm sind, zum Rauchen auf den Balkon zu gehen. Oder weil es ihnen an sozialer Intelligenz mangelt. Und damit es auch eine Rechtfertigung für dieses kranke Ansinnen gibt, werden dümmliche und pesudowissenschaftliche Texte ersonnen, wie der oben angeführte mit dem Titel “Macht Passivrauchen Kinder krank?”. Dieses Verhalten ist an Widerlichkeit kaum mehr zu steigern.

 

 

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Ronald Blumberg – Letzte Hoffnung: Die Raucherpartei

Wenn Raucher einerseits von ihrer Sucht dominiert werden und man ihnen andererseits gesetzlicherweise immer mehr Einschränkungen auferlegt, dieser Sucht unbeschränkt nachzugehen, kommen sie auf wirklich bizarre Ideen. Sie erstellen Webseiten, malen dämliche Bildchen oder erdichten ebenso dämliche Sprüchlein, gründen Vereine, veranstalten „Großdemos“ (zu denen kaum mehr als 200 Leute kommen). bepöbeln ihre Gegner in allen möglichen Internetforen usw. usw. Alles für den eigenen Tod, ausgelöst durch Lungenkrebs, Herzinfarkt, Schlaganfall.

Und wenn das alles nicht hilft, dann kommt die ultimative Letztschlagswaffe ins Spiel: Man gründet eine Partei. Eine Raucherpartei. Jawohl! Auf diese geniale Idee ist jetzt Ronald Blumberg, der militante Kampfraucher aus Radevormwald, gekommen:

Ronald Blumberg träumt von einer Raucherpartei

Ronald Blumberg träumt von einer Raucherpartei (Quelle)

Ob das hinhaut? Die Idee einer Ein-Themen-Partei mit dem Rauchen als einzigem Programmpunkt ging nämlich schon einmal schief. Das schräge Projekt nannte sich „Bund mündiger Bürger“ (BmB). Diese Kleinstpartei dümpelte zuletzt mit einer Mitgliederzahl deutlich unter hundert vor sich hin, nachdem ihr Gründer, ein gewisser Johannes Brender, im Jahre 2012 recht früh aus dem Leben schied. Ein Wahlerfolg war ihr nie bescheiden. Nicht einmal eine Zulassung zu einer Wahl wurde jemals erreicht.

Im Internet kann man die Spuren der Mannen um Brender nachzeichnen. Es waren dies insbesondere die bekannten Hardcoreraucher Michael Löb und Andreas Zimmer, die heute noch Mitglieder des sog. „Netzwerk Rauchen“ sind und die regelmäßig auf facebook den einen odern anderen Unsinn pro Lungenkrebs veröffentlichen.

Ein paar Stationen aus dem kurzen und erfolglosen Leben der Raucherpartei „BmB“:

Hier gibt es einen Bericht aus dem SWR-Fernsehen in dem der „BmB“ seine politischen Leitlinien vorstellen darf. Vom Kampf gegen das Rauchverbot bis hin zur Agitation gegen Kreisverkehre mit zu kleinem Radius. Immerhin aus dem Jahre 2008. Da lebte der „BmB“ noch. Ebenso wie sein damaliger Vorsitzender, Johannes Brender.

Auch auf Twitter ist nur tote Hose was den „BmB“ betrifft. Der letzte „Tweet“ ist aus dem Jahre 2011. Aber wenigsten wurde im Forum des „Netzwerk Rauchen“ ordentlich die Gründung des „BmB“ gefeiert“. Und zwar auch im Jahre 2008.

Der letzte große Auftritt gelang dem „Bund mündiger Bürger“ im Jahre 2011, als er sich nach Bayern, genauer gesagt nach Unterfranken, ausdehnen wollte. Die Leitfigur war damals der Kissinger Günter Groß, der seinerzeit bereits an fortgeschrittenem Lungenkrebs litt. Für einen Kettenraucher nicht ungewöhnlich. (Zeitungsartikel der Main Post). Danach kam nichts mehr von den wackeren Streitern gegen das Rauchverbot.

Also, den „BmB“ gibt’s nicht mehr. Warum sollte es der nächsten Raucherpartei nun besser ergehen? Die allermeisten Raucher sind nämlich nicht so dumm, und richten ihre Wahlentscheidungen nur an ihrer Sucht aus.

 

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Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“: Wenn man nur die Überschrift liest

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen postete  unlängst auf seinem Heimatkanal vom aggressiven „Netzwerk Rauchen“ einen interessanten Link:

Physicians testify for tobacco companies that years of heavy smoking did not cause cancer cases

Michael Löb vom "Netzwerk Rauchen" - Reingefallen?

Michael Löb vom „Netzwerk Rauchen“ – Reingefallen? (Quelle)

(Die Übersetzung für unsere „Genussfreunde“ aus den bildungsferneren Schichten: „Ärzte bescheinigen Tabakfirmen, dass jahrelanges Rauchen keine Krebsfälle verursacht.“)

Da dachte sich doch Michael Löb, der koginitiv sicher nicht zu den Stärksten gehört: „Das posten wir doch mal ins Netz!“. Denn beim „Netzwerk Rauchen“ ist man u. a. der Auffassung, dass nicht das Rauchen krebserregend sei, sondern die Gesundheitswarnungen auf den Packungen. Diese führten bei verunsicherten Rauchern zum sog. „Nocebo“-Effekt, der dann erst den tödlichen Lungenkrebs auslöse. Ja, diesen Unsinn glauben diese Leute wirklich. Zumindest ein Teil von ihnen.

Jetzt hat Löb aber ein Problem. Auch wenn die Überschrift des angeführten Artikels oberflächlich gelesen dafür spräche, dass Ärzte nun wirklich festgestellt hätten, dass Rauchen nicht die Ursache von Lungen-, Kehkopf- und anderen typischen mit dem Rauchen assoziierten Krebsarten sei, so müsste man schon den ganzen  Artikel lesen. Denn der Tenor ist ein ganz anderer:

Despite scientific evidence to the contrary, a small group of otolaryngologists have repeatedly testified, on behalf of the tobacco industry, that heavy smoking did not cause the cancer in cases of dying patients suing for damages, according to a study by a Stanford University School of Medicine researcher.

„I was shocked by the degree to which these physicians were willing to testify, in my opinion in an unscientific way, to deny a dying plaintiff — suffering the aftermath of a lifetime of smoking — of a fair trial,“ said Robert Jackler, MD, professor and chair of otolaryngology-head and neck surgery, referring to the physicians cited in the study as a „pool of experts willing to say over and over again that smoking didn’t cause cancer.“

(Hier wieder die Übersetzung für unsere „Genussfreunde“ aus den bildungsferneren Schichten: „Trotz dass es wissenschaftliche Beweise für das Gegenteil gibt, hat eine kleine Gruppe von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten im Namen der Tabakindustrie wiederholt bestätigt, dass starkes Rauchen keinen Krebs erzeugt. Es ging dabei um Gerichtsfälle, bei denen todkranke Patienten Schadenersatzklagen wegen der durch das Rauchen verursachten Gesundheitsschäden eingereicht hatten.

‚Ich war geschockt über das Ausmaß, in dem die Mediziner in einer meiner Meinung nach unwissenschaftlichen Art und Weise bereit waren, einem sterbenden Kläger ein faires Verfahren zu verweigern und ihm bescheinigten, dass seine Krankheit nicht durch das lebenslange Rauchen ausgelöst wurde‘, sagte Dr. Robert Jackler, Professor und Institutsleiter für Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie, der sich auf Mediziner bezog, die in einer Studie als „Expertenpool“ bezeichnet wurden und die immer wieder erklärt hatten, dass Rauchen keinen Krebs erzeugt.„) (Quelle)

In dem Artikel geht es dann um das Thema, wie Mediziner als Gerichtsgutachter von Tabakfirmen bestochen wurden um herausarbeiten, dass der Krebs einzelner langjähriger Raucher nicht vom Rauchen kommen konnte. Nach US-amerikanischem Recht sei es erforderlich, so der Artikel, dass eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 oder besser erwiesen sein muss, dass eine Krankheit durch eine bestimmte Verhaltensweise ausgelöst worden sei, um Schadenersatz zu rechtfertigen. Statt aber das die Gutachter die Kehlkopfkrebserkrankungen der Kläger mit der hochwahrscheinlichen Ursache Rauchen assoziierten, hätten sie alle möglichen anderen Gründe gefunden: Vom salzigen Fisch bis zu den verwendeten Mundspülungen:

The study reports that six board-certified otolaryngologists were paid by one or more of the tobacco companies R.J. Reynolds, Phillip Morris and Lorillard to serve as expert witnesses. These physicians gave testimony that indicated a multiplicity of environmental factors, ranging from exposure to cleaning solvents to the consumption of salted fish to the use of mouthwash, were more likely to have caused the plaintiff’s head and neck cancers than years of heavy smoking.

Insgesamt kommen die bestochenen ärztlichen Gutachter bei dem Artikel gar nicht gut weg. Ob Michael Löb nur die Überschrift gelesen hat? Oder ob er den Text überhaupt verstanden hat? Vielleicht kann er ja nur sehr schlecht Englisch. Dann sollte man sich vorher die Ausarbeitungen doch besser übersetzen lassen.

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen: Mit aller Kraft FÜR den Krebs!

Michael Löb vom Netzwerk Rauchen: Mit aller Kraft FÜR den Krebs!

 

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Auf ein Neues: Ronald Blumberg und der Morbus Parkinson

Unlängst las ich wieder mal bei „Raucher in Deutschland“ mit, worauf ich auch sofort eine neuen Raucherblödsinn fand. Es ging, zum x-ten Male, um das Thema „Rauchen schützt vor Parkinson“:

Frank Schneidereit: Interessant

Ronald Blumberg aus Radevormwald: Komisch, daß solche Studien dann immer sehr schnell aus dem Verkehr gezogen werden …(Quelle)

Es gibt nun tatasächlich Indizien dafür, dass Tabakrauchen das Risiko senkt, an Morbus Parkinson zu erkranken. Aber offenkundig schützt Rauchen nicht vor anderen cerebralen Degenerationskrankheiten. Insbesondere ein fortgeschrittener Abbau der kognitiven Fähigkeiten geht mit dem Rauchen einher:

In an eight-year study published in 2012 in the journal Age and Ageing, a team of British researchers assessed the effects of smoking on the brain function of close to 9,000 adults over the age of 50. At the beginning, middle and end of the study, all of the participants underwent tests that measured their ability to do things like increase their vocabulary or rapidly recall words they already knew. When compared to participants who didn’t smoke, participants who did smoke consistently displayed a gradual decrease in their abilities to perform these fairly basic mental tasks. (Quelle)

Diese Symptomatik scheint auch bei Blumberg vorzuliegen. Denn es ist mitnichten so, dass derartige Studien, wie der aggressive Kampfraucher Blumberg zu meinen glaubt, irgendwo schnell entsorgt werden. Der Mann hat Wissenschaft einfach nicht verstanden. Blumberg ist wohl nur nicht in der Lage, sich wissenschaftliche Informationen zu beschaffen. Insbesondere bedeutet dies, wenn m an schon  keine entsprechend ausgestattete Bibliothek in der Nähe hat, eine Suchmaschine im Internet zu bedienen. Die Suchabfrage „Smoking Parkinson’s disease“ ergibt nämlich eine große Anzahl von Studienergebnissen, die in diese Richtung deuten.

Und wenn man nicht mehr klar denken hat, weil die cerebralen Funktionen durch jahrelangen Tabakabusus massiv geschädigt worden sind, wird sich dem Kampfraucher Blumberg auch folgende einfache Überlegeung nicht erschließen:

Das Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken ist altersspezifisch und beträgt auf die Gesamtbevölkerung bezogen 0,3 bis 0,5%. Bei den über 60-jährigen leidet ungefähr einer von 100 Menschen an der Krankheit, bei den über 85-jährigen 2%. (Quelle).

Dem gegenüber steht der Sachverhalt, dass die meisten Raucher das Alter, in dem typischerweise der Morbus Parkinson diagnostiziert wird, gar nicht erst erreichen. Denn ungefähr jeder 2. Raucher stirbt bekanntermaßen vor dem Erreichen bereits der durchschnittlichen Lebenserwartung. An durch Rauchen erzeugtem Krebs, Herzinfarkt, COPD usw. usw.

Wenn man also seine Gesundheit vorsätzlich ruiniert, nur um dem Risiko zu entgehen an der im Allgemeinen (zumindest wenn früh behandelten) nicht tödlichen Parkinsonkrankheit zu leiden, deren Lebenszeitrisiko eben nicht überdramatisch hoch ist, so ist dies eine selten dämliche Ausrede für die eigene Nikotinsucht. Denn immerhin beträgt alleine das Lebenszeitirisko eines starken Rauchers am tödlichen Lungenkrebs zu erkranken bereits ca. 16%. Verglichen mit dem Lebenszeitirisko des vielfach nicht-tödlichen Morbus Parkinson von 1 bis 2% eine ganz andere Größenordnung. Aber ob jemand wie Ronald Blumberg dies versteht?

 
 

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Ronald Blumberg – Schwerer Fall von Scriberrhoe

Ein schwerer Schub von Scriberrhoe, der lateinische Begriff für „Schreibdurchfall“, hat Ronald Blumberg ereilt. Seit gestern entlässt er im Stundentakt auf seinem facebook-Kanal „Rauchen in Deutschland“ Raucherunsinn in die Weiten des globalen Netzes. Aufrufe zur Geschlossenheit, die Ermunterung dazu, Aktionen zu machen, Vergangenheitsbewältigung, usw. usw. Aller möglicher Raucherquatsch eben:

"Morbus Blumberg" - Schreibdurchfall als behandlungbedürftige Gesundheitsstörung

„Morbus Blumberg“ – Schreibdurchfall als behandlungbedürftige Gesundheitsstörung

Bei Ronnie muss ganz schön Druck im Kessel sein. Sogar seine altbekannten und mittlerweise mausetoten „Helmut-Partys“ lässt der Nikotinist aus Radevormwald wieder auferstehen:

Ronald Blumberg: Renaissance der "Helmut-Partys"

Ronald Blumberg: Renaissance der „Helmut-Partys“

Gerade der letzte Sachverhalt lässt erheblich an der geistigen Verfassung des Herrn Blumberg zweifeln. Verschiedenste Gerichte hatten der „genialen Idee“ des vor einigen Jahren insolvent gegangenen Werkzeughändlers und Nichtjuristen, auf Basis des Art. 8 GG (Recht auf Versammlungsfreiheit) das Rauchverbot in Kneipen zu umgehen, eine klare Absage erteilt (Link 1, Link 2).

Mehrere Gastwirte, die aus Unkenntnis oder Dummheit auf den hanebüchenen rechtlichen Stuss von Blumberg und seinem Kompagnon Gerald Rademacher aus Düsseldorf hereingefallen waren, mussten Strafen in Höhe von mehreren hundert Euro berappen. Angesichts dieser Sachlage etwas von „Helmut-Partys“ und „legal“ zu schreiben, zeigt, dass der „Morbus Blumberg“ eine schwere Nebenform der Pseudologia phantastica in Kombination mit Megalomanie sein muss. Auf jeden Fall etwas, was die Hinzuziehung eines Fachmannes erfordert.

 

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Die kleine Raucherdämlichkeit für zwischendurch (II)

Tja, eigentlich muss man dazu gar nichts weiter sagen:

Die Raucherdämlichkeit für zwischendurch (07-07-2015)

Die Raucherdämlichkeit für zwischendurch (07-07-2015) (Quelle)

Außer vielleicht, dass es noch dämlicher geht:

 Mathias Derkum: Rauchen macht Schlank.

Keine Sorge, lieber Leserinnen. Der Thread ist erst ein paar Minuten alt. Da kommt  noch mehr…

Der Artikel in den Westfälischen Nachrichten ist übrigens lesenswert. Er zeigt die grausige Kehrseite von „Freiheit“, „Selbstbestimmung“ und „Genuss“:

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Kreisseite-Steinfurt/2041285-Sucht-Zigaretten-haben-mich-zerstoert

 
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Verfasst von - 7. Juli 2015 in Raucherdämlichkeit

 

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