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Archiv für den Monat Juni 2015

„Süddeutsche“: Tabakwerbung verbieten hilft nicht. Oder doch?

In einem online-Artikel der „SZ“ schreibt Guido Bohsem etwas zum angedachten allgemeinen und einschränkungslosen Werbeverbot für Tabakwaren. Und dessen Meinung mag ich mich überhaupt nicht anschließen. Denn Herr Gohsem lässt bei seinen Betrachtungen elementare Sachverhalte außer acht.

Guido Bohsem (Süddeutsche Zeitung): Hersteller von Tabak und Zigaretten brauchen eigentlich gar keine Werbung. Ihr Produkt macht süchtig, wie kaum ein anderes Konsummittel. Und es ist, im Vergleich zu anderen Suchtmitteln, recht schwer, das Rauchen wieder sein zu lassen. Manch einer kommt sein ganzes Leben lang nicht davon weg, obwohl er oder sie es immer wieder versucht. (Quelle)

Bereits hier irrt der Autor. Ist jemand erst einmal süchtig nach Nikotin mag ihm Tabakwerbung wirklich egal sein. Diese Nutzer sind aber nicht die Zielgruppe. Die sind schon „angefixt“ und da könnte man sich den Aufwand in der Tat sparen. Es geht um die Neukunden von denen die Tabakdrogenlobby jeden Tag alleine in Deutschland ca. 300 aquirieren muss, weil ihnen die Altkunden in gleicher Zahl wegsterben. An Lungenkrebs, anderen durch das Rauchen ausgelösten Krebserkrankungen, Herzinfarkt etc. Wer tot ist, raucht nicht mehr und man braucht daher für jeden „sozialverträglich früh abgelebten“ Raucher einen neuen. Und genau darauf hat die Tabakwerbung den Fokus. Neue Kunden braucht der Markt der tödlichen Drogen.

Warum sieht man denn auf den Plakaten nur frisch und cool aussehende Jugendliche? Und dies trotz Werbeverbots mit Personen, die erkennbar unter 30 Jahren alt sind? Weil man genau diese Leute als Werbeikonen und als Neukunden dringend benötigt.

„Get them while they’re young!“ ist dabei seit Jahrzehnten die Maxime der Tabakwerber. Wen man mit 15 als Raucher anfixt, aus dem kann man 20, 30, 40 oder bestenfalls 50 Jahre den maximalen Profit rausholen bis er dann nach einem „genussvollen“ Leben endgültig abtritt. In internen Dokumenten der Tabaklobby stand die Zielrichtung daher schon in den 80ern eindeutig definiert:

„It is important to know as much as possible about teenage smoking preferences. Today’s teenager is potentially tomorrow’s regular customer.“

Andere Darstellungen im Artikel von Bohsem sind ebenfalls kaum nachvollziehbar:

Guido Bohsem (Süddeutsche Zeitung): Es geht um Plakate, um abendliche Werbung im Kino und um Werbung in Kiosken oder Rauchwaren-Geschäften. Es ist eine Werbung, die also weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.

Wenn Plakate unter „Ausschluss der Öffentlichkeit“ ausgestellt werden, dann sollte Herr Bohsem vielleicht einfach mal offenen Auges durch die Stadt laufen. Mir begegnen diese Tabakwerbungen nämlich an allen erdenklichen Orten: Auf Bahnhöfen, am Straßenrand, an Litfasssäulen. Ähnliches gilt auch für andere Werbungen: Ins Kino gehen vor allem junge Leute, an Kiosken kommen alle vorbei, der schwerstabhängige Zigarettenjunkie nach 30-jähriger Raucherkarriere ebenso wie der Zwölfjährige der gerade aus der Schule nach Hause geht.

Guido Bohsem (Süddeutsche Zeitung): Nach Schmidts Vorstellungen soll der Staat nun die Werbung für ein Produkt vollständig verbieten, das er selbst als legal einstuft und für dessen Konsum er in diesem Jahr mehr als 14 Milliarden Euro Steuern kassiert.

Das typische Raucherargument. Weil der Staat dran verdient, muss man auch die Werbung zulassen. Eine sehr eigentümliche und wenig reflektierte Aussage. Der Staat verdient übrigens beispielsweise auch an Waffen. Darf man nun die Forderung nach offensiver Waffenwerbung erheben? Sicher nicht. Denn sowohl Waffen als auch Zigaretten sind tödliche Produkte. Bei Waffen nur mit dem Unterschied, dass primär der getötet wird, auf den sich die Mündung richtet. Bei Zigaretten der, der sie bestimmungsgemäß gebraucht. Zigaretten sind somit ebenfalls potenziell tödliche Produkte. Und für die verbietet sich eine offensive Bewerbung schon aus ethischen Gründen.

Guido Bohsem (Süddeutsche Zeitung): Das versteht kein Mensch. Auch in der Sache trägt Schmidts Vorschlag nichts dazu bei, die Zahl der Raucher auch nur geringfügig zu senken. Da hilft nur beharrliche Aufklärung, geduldiges Informieren und das Aufzeigen von Wegen aus der Sucht.

Das dürfte der einzige Teil des Aufsatzes sein, wo ich Herrn Gohsem zumindest teilweise, nämlich bei dem letzten Satz, zustimmen mag. Und genau deshalb muss man Tabakwerbung verbieten. Jugendliche müssen sehen, dass Rauchen nichts mit Coolness und Erwachsensein zu tun (es sei denn man möchte schnell so aussehen wie die bekannten erwachsenen Raucherwracks aus der Szene). Rauchen ist nicht chic, es ist nicht cool und die Tabaklobby muss daran gehindert werden ihre Botschaften von „Rauchen bedeutet Coolness“ wie z. B. die „May be“-Kampagne von Marlboro weiter unter’s Volk zu streuen. Junge, coole Raucher im offenen teuren Cabrio sind die falsche Botschaft. Aber am Infusionstropf hängende Lungenkrebspatienten mit einer Restlebenserwartung von wenigen Monaten eignen sich nicht besonders gut als Werbeträger, das gebe ich zu.

 
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Verfasst von - 29. Juni 2015 in Tabakwerbeverbot, Tabakwerbung

 

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„Fümoar“ – Schweizer Pro-Lungenkrebs-Verein scheitert mit Volksinitiative

Auch in der Schweiz haben die Menschen keine Lust mehr, sich von einer immer kleiner werdenden Gruppe von schwerstabhängigen Nikotinikern mit giftigen und krebserregendem Abgas aus Tabakverbrennung belästigen zu lassen. Der Verein „Fümoar“, eine Organisation die einst zur Umgehung des Rauchverbotes gegründet worden war, ist mit einer Volksinitiative im Kanton Basel gescheitert.

Ziel der Initiative war es, die strenge Baseler Regelung zum Nichtraucherschutz durch ein lascheres Bundesgesetz zu ersetzen. So erhoffte sich die Nikotinlobby endlich wieder Stinkbaizen, auch genannt „Raucherkneipen“, einrichten zu können. Die Initiative erreichte nicht einmal die zur Eingabe erforderlichen 3000 Stimmen, weil mindestens 700 der eingereichten 3100 Stimmen ungültig waren.

Diese Aktion der Raucherlobby war bereits der dritte gescheiterte Versuch, das Ausbringen von gesundheitsgefährdenden Gasen in der Gastronomie im Kanton Basel wieder zu ermöglichen und so schwerst süchtigen Nikotinkonsumenten den äußerst beschwerlichen Weg vor die Wirtshaustür zu ersparen. Bereits 2008 und 2011 waren ähnliche Initiativen von den Baseler Stimmbürgern verworfen worden. (Quelle1 Quelle2)

„Fümoar“ bot anfangs eine „Clublösung“ an, damit Nikotiniker wie gewohnt im Innern der Kneipe rauchen durften. Dazu gab es aktive Mitgliedschaften (gastronomische Betriebe) und Passivmitglieder (Raucher). Nur Clubmitglieder durften dann die zu „Privatclubs“ umgewidmeten Baizen betreten und dort weiterhin ihre tödlichen Stoffe inhalieren. Die Umgehungslösung von „Fümoar“ wurde 2012 vom Schweizerischen Bundesgericht für illegal erklärt.

Mit dem Verein „Fümoar“ der so seiner Existenzgrundlage beraubt wurde, scheint es daher immer weiter bergab zu gehen. Die Badische Zeitung aus Freiburg berichtet:

In der Zwischenzeit ist der Mitgliederbestand des Vereins massiv geschrumpft. Nach Angaben Julliards sind bei „Fümoar“ nur noch rund 40 Beizer und knapp 100 Gästemitglieder registriert. In den besten Zeiten zählte der Verein 180 Beizen und 196 000 Gäste zu seinen Mitgliedern. (Quelle)

Raucher sterben früher. Rauchervereine auch.

 
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Verfasst von - 28. Juni 2015 in Fümoar, Nikotinsucht, Raucherverein, Schweiz

 

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Online Petition „Stopp Tabakwerbung“

Hier eine Möglichkeit, sich gegen die in Deutschland leider noch immer überall auf Straßen und Plätzen sichtbare Werbung für Lungenkrebs und Herzinfarkt zu positionieren. Aus dem Petitionstext:

Sehr geehrte Frau Angela Merkel,

Tabakplakate gehören ins Altpapier – nicht auf die Straße oder in Geschäfte, wo sie Kinder und Jugendliche zum Rauchen animieren. Rauchen ist nach wie vor die größte vermeidbare Todesursache in Deutschland. Bitte sorgen Sie dafür, dass Tabakwerbung endlich abgeschafft wird. Der Entwurf für ein neues Tabakgesetz, der gerade von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) erarbeitet wird, sieht einen besseren Schutz vor Tabakwerbung vor. Das Kanzleramt darf dieses Vorhaben nicht blockieren und damit den Interessen der Tabakindustrie Vorrang vor der Gesundheitspolitik einräumen.

https://weact.campact.de/petitions/stopp-tabakwerbung/

 
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Verfasst von - 27. Juni 2015 in Uncategorized

 

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Rauchen macht sexy (Teil IV)

Heute wieder ein Blick in die Kategorie „Rauchen macht sexy!“. Wir wissen seit der regelmäßigen Lektüre der einschlägigen Raucherforen, dass Raucher in aller Regel wesentlich attraktiver sind als Nichtraucher und über eine weit höhere erotische Anziehungskraft verfügen als diese. Heute haben wir sogar den Videobeweis für diese These:

Link zum Video bei Sat1

Ab der Minute 01:37 sieht man Adelheid Rippe, die bekannte Raucheraktivisten und Vorstandsfrau von „Krebs in NRW“, Verzeihung, muss natürlich heißen „Rauchen NRW„. Was für eine Frau!!! Tolle Haut, tolle Haare, ein Gesicht zum Verlieben! Das ist Erotik pur! Ja, meine sehr verehrten Leserinnen und Leser: Rauchen macht absolut sexy. Adelheid Rippe ist der (noch) lebende Beweis! Ich fange jetzt auch an zu rauchen. Denn auch Männer können vom Rauchen profitieren, wie man(n) hier sehen kann.

 
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Verfasst von - 25. Juni 2015 in Adelheid Rippe, Rauchen macht sexy

 

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Kai Schwarzer hat ein kleines Problem mit der Außenwirkung

Kai Schwarzer ist eine feste Größe in der Riege der Qualmpöbler. Der Busfahrer aus Köln ist sowohl auf „raucherdossiers“ als auch auf diesem Blog ein gern gesehenes Thema der einen oder anderen Besprechung. Denn Kai lohnt sich. Von Gewaltphantasien gegen Rauchgegner, Pöbeleien gegen Antiraucher auf der Straße, über die er freimütig und mit stolz geschwellter Brust berichtet, Hetze gegen Ausländer und Flüchtlinge bis hin zum Schwulenhass (Nein, Kai, Schwule sind nicht „abartig„, wie Du zu meinen glaubst!). Kai Schwarzer ist eine große Nummer. Jetzt hat der Mann aus der Kölner Südstadt allerdings ein Problem: Seine öffentlich im Internet vorgetragenen Pöbeleien sind ihm peinlich:

Kai Schwarzer, Köln: Sei Dir da nicht zu sicher Suzie. Gib doch einmal meinen Namen (Kai Schwarzer) in Verbindung mit dem Wort „Raucherdossiers“ auf GOOGLE als Suchbegriff ein, dann siehst Du, wozu diese Typen im Stande sind! (Quelle)

Kai, erklärst Du mal genau, „wozu diese Typen im Stande sind“? Ich fasse mal zusammen: Kai Schwarzer aus Köln beleidigt, diffamiert und hetzt im Internet gegen Rauchgegner, Ausländer, Flüchtlinge und andere Gruppen. „Internet“ bedeutet in diesem Falle „öffentlich“. Andere Leute berichten über diese öffentlichen Ausraster und verurteilen sie. Und zwar in aller gebotenen Schärfe. Kai Schwarzer findet das aber doof. Denn einerseits will er im Internet hetzen, beleidigen und diffamieren, aber andererseits soll die Öffentlichkeit davon bitte nichts mitbekommen? Hääää? Kai, geht’s noch?

Kai, komm‘, wir machen folgendes: Wenn Du der Meinung bist, dass irgendein Text dieses Blogs über Dich geltendes Recht verletzt, geh zu einem Anwalt und dann geht Ihr gegen meinen Blog vor. Frag aber mal vorher diesen Herrn, wie das endet. Denn, Kai, ich weiß nicht ob Du es wusstest, aber in Deutschland darf über alles, was in der Öffentlichkeit geäußert wird, nach Belieben berichtet werden, auch wenn es dem sich Äußernden zum Nachteil gereicht. Und wenn Du Dinge über den Sender lässt, die nicht ganz so fein sind, dann ist eben auch das Berichten darüber zulässig. Daher hast Du nun eine tolle Sammlung von Google-Einträgen. Tipp: Einfach vorher nachdenken, bevor man etwas über den Sender lässt!

Kai Schwarzer, Köln: Der Hammer ist, dass man dagegen gar nicht tun kann! Ich habe es mit Strafanzeigen versucht, ich habe versucht diese Einträge bei GOOGLE löschen zu lassen und ich habe mich bei wordpress.com in der Hauptverwaltung in San Diego beschwert. Hat alles nichts genutzt. Von wegen Recht auf Datenschutz!

Kai, Du hast, neben vielen anderen Dingen, das Thema „Datenschutz“ nicht mal in Grundzügen verstanden. Wer sich in der Öffentlichkeit so exponiert wie Kai Schwarzer aus Köln, nimmt am „öffentlichen politischen Meinungskampf“ teil. So nennt man das juristisch. Auch wenn die Teilnahme eher pöbelnder als sachlicher Natur ist. Dabei verzichtest Du, wie Juristen sagen „konkludent“, zum Teil auf bestimmte Persönlichkeitsrechte. Wer das nicht will, muss halt in der Öffentlichkeit die Klappe halten. Da ist sonst nichts mit „Datenschutz“. Man kann nicht gnadenlos im Internet herumrüpeln und dann sagen: „Aber bitte nix über mich schreiben!!!“. Geht nicht, Kai, kapito?

Kai Schwarzer, Köln: P. S.: Jetzt seht Ihr, was diese Antiraucher für ein kriminelles Pack sind!

Kai, nicht die „Antiraucher“ sind kriminell sondern Du kapierst nicht, wie das Spiel läuft. Das wundert mich jetzt aber wirklich nicht. 😉

Kai Schwarzer aus Köln hat ein Problem mit der Außenwirkung

Kai Schwarzer aus Köln hat ein Problem mit der Außenwirkung

 
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Verfasst von - 23. Juni 2015 in Kai Schwarzer

 

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Alexander Jäger aus Aalen: Neues vom FDP-Pöbler von der Ostalb

Alexander Jäger aus Aalen kann mich nicht leiden. Kein Problem Alex, stell Dich hinten an, die Liste ist lang. 😉 Aber weil Alex nicht warten kann, bis er drankommt, pöbelt er mal wieder bei facebook und versucht so, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das Thema ist bekannt, es ging um die notorischen Geldprobleme von Rauchern angesichts der hohen Zigarettenpreise (Link zum Beitrag hier im Blog). Das Sujet rief also auch unseren FDP-Dauerkandidaten von der schwäbischen Ostalb auf den Plan:

Alexander Jäger So langsam werden Zigaretten also ein Luxusartikel – wie verträgt sich das denn eigentlich mit dem Schlagwort „Unterschichtenphänomen“? Inzwischen ist Rauchen doch eher ein Zeichen dafür, daß man es sich leisten kann. (Quelle)

Gelingt der Einstieg in das Thema noch einigermaßen ohne Beleidigung, verfällt Jäger schnell wieder in seinen alten Pöbelton:

Michael Hennemann Und wie lautet das Grundgesetz? …

Alexander Jäger, FDP Aalen, Baden-Württemberg: Das musst du diese fette Taucherqualle fragen, die sich besonders mit Artikel 5 bestens auskennt.

Nun, wen könnte Herr Jäger von der FDP denn mit der Beleidigung „fette Taucherqualle“ gemeint haben? Also, es muss eine Person sein, die das Hobby Sporttauchen ausübt oder Berufstaucher ist. Dann scheint sich diese Person noch recht gut mit der Gesetzeslage zum Thema „Freie Meinungsäußerung“ auszukennen (Artikel 5 Grundgesetz). Und diese Person muss, da auf dem facebook-Kanal vom „Netzwerk Rauchen“ verunglimpft, wohl Rauchgegner sein. Wer könnte das denn wohl sein? Oh, da fällt mir nur einer ein. Und das bin ich selber. 😉 Nur das mit „fett“ kommt vielleicht nicht ganz hin. (Link).

Apropos „fett“, Wie sieht es wohl mit Herrn Jäger aus? Bereits bei oberflächlichem Hinsehen wird klar, Herr Jäger könnte wohl durchaus mal eine kleine Abnehmkur vertragen (Bildlink zur FDP Aalen). Alex, einfach etwas weniger essen und öfter mal Sport treiben. Wenn die Luft nicht reicht, trainieren und aufhören zu rauchen. OK?

PS: Alex, sei dann auch bitte so lieb, und beschwere Dich nicht wieder, ich würde mit meiner Berichterstattung über Deine öffentlich vorgetragenen Verbalinjurien Dein Juweliergeschäft schädigen. Wer so rüpelt wie der FDP-Alex von der Ostalb zeigt doch, dass ihm sein Ruf völlig egal ist. Und seine Wahlchancen wohl auch.

Bildbeweis

Alexander Jäger aus Aalen beleidigt andere Menschen im Internet

Alexander Jäger aus Aalen beleidigt andere Menschen im Internet

 

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Wenn das Geld knapp wird…

Nein, ich schreibe nicht über Griechenland, keine Angst! 😉 Denn auch andere haben finanzielle Probleme. Z. B. die Raucher. Viele von ihnen kommen aus Sozialschichten, wo das Geld nicht ganz so locker sitzt. Und da tun die teuren Zigaretten, die man ja kaufen muss, um zeitig einen Lungenkrebs zu bekommen, schon weh. Dieses Problem hat auch Hartmut Kettmann aus dem Kanal von „Netzwerk Rauchen“:

Hartmut Kettmann: Nun schon ein luxeriöser Preis für eine Schachtel Zigaretten!!! Deutschland treibt sich in den Ruin! Es war die letzte Schachtel die ich in Deutschland kaufte!! (Quelle)

Ja, das ist schon wirklich unschön. Da möchte man sozialverträglich früh aus dem Leben scheiden und der Staat macht es einem doppelt schwer. Zum einen wird das Rauchen immer als unattraktiv, asozial, ekelhaft und widerlich dargestellt. Der „faschistoiden Antiraucherpropaganda“ sei Dank. Aber auch der heroische Selbstmordkandidat, der sich für die Gesellschaft (und die Rentenkasse!) aufzuopfern bereit ist und dafür auch manches hübsche Sümmchen investieren will, kommt heute an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit. Die Tabaksteuer ist einfach zu hoch!

Dies erzeugt Wut. Grenzenlose Wut. Michael Hennemann geht daher noch einen Schritt weiter. Er wird vermutlich irgendwann zur Waffe greifen müssen, um seinen tabakinduzierten Selbstmord noch hinzubekommen. Wohlgemerkt: Er will sich mit Tabak töten, nicht mit einer 9 Millimeter. Die ist für andere:

Michael Hennemann: Wer in der Nähe der Deutschen Grenze wohnt, hat den Vorteil bei den Nachbarn hinzufahren & dort Zigaretten zu kaufen. Mich würde es nicht wundern, wenn die Raucher bald muckt & dann zu den Waffen greifen. Und alle Schaufenterscheiben der Parteien, für den Anfang, zu Bruch gehen. Irgendwann wird das bestimmt einer machen, der längst die Nase voll hat, für die unnachvollziehbaren Preiserhöhungen der Zigaretten! Der KRIEG wird noch kommen! (ebd.)

Mal ernsthaft: Wer schon so blöd ist, sein Geld für seinen eigenen Tod auszugeben, sollte einfach die Klappe halten. Selbstmord muss man sich eben leisten können. Wie andere Luxusgüter auch. Wer das nicht kann, sollte sich vielleicht ein anderes, weniger teures, und vor allem weniger tödliches, Hobby suchen.

 

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