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Nicolai Kosirog: Mal wieder gegen „Denunzianten“

31 Jan

Es gibt Tage, da sitze ich fassungslos vor dem PC und raufe mir die Haare ob der grenzenlosen Dummheit, die einem in den einschlägigen Raucherforen präsentiert wird. Und jemand, der regelmäßig in der Lage ist, seine allerletzte Dummheit nochmal intellektuell zu unterbieten, ist zweifellos Nicolai Kosirog:

Der Denunziant Nicolai- Ksirog mag keine Denunzianten

Der Denunziant Nicolai- Ksirog mag keine Denunzianten (Quelle)

Eingeleitet wird der unerträgliche Sermon durch eine nachgerade widerliche Orgie an Nazivergleichen. Dummerweise ist Herr Kosirog nicht einmal ansatzweise in der Lage, intellektuell den Unterschied zwischen einem Unrechtssystem wie dem sog. „III. Reich“ und einem demokratischen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Deutschland zu erfassen. Und dass jemand nicht zu einem „Denunzianten“ wird, nur weil er Verstöße gegen demokratisch zustandegekommene Gesetze zur Anzeige bringt, diese Erkenntnis wird Kosirog vermutlich aufgrund seiner nicht unerheblichen kognitiven Defizite auf immer und ewig verschlossen bleiben. Ganz abgesehen davon, dass das bayerische Nichtraucherschutzgesetz nicht nur parlamentarisch sondern sogar durch einen Volksentscheid legitimiert ist.

Eine Frage, die ich mir in dem Zusammenhang immer stelle, ist folgende: Würde Herr Kosirog eine Person, die einen Reifenstecher dabei beobachtet, wie er die Reifen von Herrn Kosirogs Auto plättet auch als „Denunzianten“ bezeichnen, wenn der per Handy die Polizei ruft und so hilft, den Täter zu fassen? Sicher nicht. Nur beim Rauchen, da legt der gestandene Nikotiniker eben andere Maßstäbe an.

Besonders perfide an der Einlassung des Herrn ist übrigens, dass sich Nicolai Kosirog, wie viele andere Anscheinsdemokraten auch, an gezielten Rufmordkampagnen gegen seine politischen Gegner beteiligt. Da wird er dann zwangsläufig auch zum Denunzianten, was ihn aber nicht weiter zu stören scheint. Oder er bemerkt es einfach nicht.  (Link zum Dossier) Insofern ist die Tatsache, dass bei mir das dümmliche und unreflektierte Geschwätz dieses Raucheraktivisten körperliche Übelkeit auslöst, eventuell für den einen oder anderen Leser nachvollziehbar.

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7 Kommentare

Verfasst von - 31. Januar 2015 in Nicolai Kosirog

 

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7 Antworten zu “Nicolai Kosirog: Mal wieder gegen „Denunzianten“

  1. Helmuth Bardy

    1. Februar 2015 at 13:03

    IN EIGENER SACHE
    An Senf-Peterle

    Sofern Ihre „Leistung“ weiterhin nur darin besteht hochwissenschaftliche Beiträge von angesehenen Rauchern zu verunglimpfen, ist Ihnen unser tiefes Mitgefühl ob Ihrer Unfähigkeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung gewiss.

    Sie haben in Ihrem Blog Folgendes behauptet:
    1. Herr K. hätte sich an der Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Ihre Person – die sehr wohl begründet und legitimiert war – beteiligt.
    2. Die abscheuliche Denunziation der Antiraucherstasi sei mit Recht und Gesetz vereinbar.

    Dieses sind wissentlich falsche Behauptungen. Ich stelle hiermit fest:
    zu 1. Herr K. hat nicht aktiv an der Beschwerde mitgeschrieben. Vielmehr hat er nur den sprachlichen Ausdruck der von Frau P.-C. gefertigten Beschwerde gewürdigt. Herr K. hat sich mit dem an die Äußerung „Sehr schön geschrieben Eva“ angefügten Smilie 😀 außerdem deutlich und in schärfster Form vom Inhalt der Beschwerde distanziert! Die Beschwerde war entgegen Ihrer Behauptung natürlich legitimiert. Es kann nicht sein, dass ein genussfeindlicher Mensch wie Sie Kontakt zu Jugendlichen haben darf, weil… weil… das erklärt sich ja wohl von selbst!!!!!
    zu 2. Aktzeptieren Sie endlich, dass ausschließlich tolerante Genussraucher das Recht haben darüber zu entscheiden, was Denunziation ist und was nicht. Und diese Aktion von Pro Rauchfrei war eine widerliche Denunziation. Punkt. Aus!!!!!!1

    Da es sich hierbei nicht mehr um harmlose Kinderstreiche, wie Ihre sonstigen Ergüsse, handelt, bitte ich um Angabe einer vermöbelungsfähigen Adresse Ihrer sämtlichen Klonpöbler (Destruxol, Frischluft, Matthias Aichmeier, Hui Buh, Nieraucher etc.) an folgende E-Mail Adresse:

    helmuth-bardy@komitteepresseraete.va

    gez. Dr. Helmuth Bardy
    Komittee der unfähigen Presseräte
    Rechtsabteilung

     
    • peterrachow

      1. Februar 2015 at 14:22

      Lieber Herr Dr. Bardy,

      ja, Sie haben Recht. Herr Kosirog ist ein ehrbarer Bürger, rücksichtsvoll, sozial engagiert und der Freiheit (besonders der Meinungsfreiheit) verpflichtet. 😉

      Beste Grüße

      PS: „Komitee“ schreibt man nur mit einem „t“

       
  2. Ecce homo

    1. Februar 2015 at 22:51

    Eigentlich ein krasser Außenseiter, der Anschluss sucht. Nachdem seine krachlederne Klabauterkomik bei den Schmauchfreaks nicht so richtig anschlägt, macht er einen auf Lenorwerbung – „Hier spricht dein Gewissen“. Für die Nichtraucher am einen Ende seines widerlichen Vergleichs ist das auszuhalten, die sind einiges gewohnt. Für die Widerstandskämpfer gegen den Naziterror und die ihren Taten ein ehrendes Angedenken bewahren möchten am anderen Ende sicher nicht.

     
  3. Kommissär Bärlach

    2. Februar 2015 at 01:52

    Der Kosi ist wirklich lustig. Wenn er auf seinen pseudosatirischen Seiten einen neuen Beitrag veröffentlicht, dann muss er den in mindestens 10 Gruppen teilen, damit ihn 5 Leute lesen. *muahahaha*

    Und wenn einer seiner Beiträge von einem anderen Menschen geteilt wird, dann geht ihm vor Freude ein Tropfen ab und er muss das natürlich gleich allen Menschen mitteilen: https://www.facebook.com/nicolai.kosirog/posts/543603192409715 😀

    Sein Nazivergleich offenbart dafür mal wieder, dass sich die Raucher gerne mit dem Widerstand im Dritten Reich vergleichen. Die rauchen in der Kneipe, riskieren höchstens 35 Euro Bußgeld (wobei die Gäste meist leer ausgehen und nur der Wirt zahlen darf) und fühlen sich dabei wie Stauffenberg, Goerdeler oder Canaris. Aber von den rauchenden Westentaschencowboys hat doch keiner die Chuzpe unter Einsatz seines Lebens ein regimekritisches Flugblatt zu verteilen. Erinnert euch nur mal an die weinerlichen Krankenberichte nach den Demos. 3 Kilometer gemäßigter Fußmarsch inkl. Muskelkater wirkten auf viele Nikotinsuchtis wie eine Nahtoderfahrung.

    PS: Laut eigenen Angaben war der Kosi früher mal Hooligan. Allerdings kann ich mir keinen Hooligan mit rosa Hosa und Etepetete-Schal vorstellen. Wobei, vielleicht treten die Hooligans im Fernschach tatsächlich so auf *grins*

     
  4. Destruxol

    2. Februar 2015 at 12:08

    Und wieder einmal hat dein Beitrag einen Volltreffer gelandet und die Zielperson zu einer Wutrede inspiriert, bei der du sogar mit „Goebbels und Konsorten“ verglichen wirst. Ich würde sagen, da ist einer mächtig angefressen und hat ein bißchen die Contenance verloren *muahahaha*

    Normalerweise würde ich ja raten juristisch gegen solche Aussagen vorzugehen, aber ich befürchte der Autor hinter dieser Facebookseite steht unter dem Schutz des § 20 StGB. *grinsekatz*

     
    • peterrachow

      2. Februar 2015 at 14:38

      Yep. Das kann man so sehen. Kosirog macht das HB-Männchen. 😉

       
      • Destruxol

        2. Februar 2015 at 17:07

        Und Spaß versteht er auch nicht 😀

         

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