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Kai Schwarzer – Nazisprache „gegen Nazis“

30 Jan

Nicht jeder in der aggressiven facebook-Gruppe „Raucher in Deutschland“ mag Kai Schwarzer zustimmen, wenn dieser sich vorstellt, wie er einem Rauchgegner „ein Jagdmesser“ in den „Bauch rammt“ den derart Geschundenen „15 Minuten“ lang übelst „verrecken“ lässt (Bericht). Kai Schwarzer angesichts derartiger Äußerungen als „psychisch gestört“ zu bezeichnen, dürfte kaum ein Ehrverletzungsdelikt darstellen. Jetzt legt der Raucherhooligan aus Köln nach:

Kai Schwarzer:Es ist doch besser, man ergeht sich in derlei Gewaltphantasien, als dass man wirklich irgendwann zum Dosenöffner greift und solchem humanoiden Ungeziefer damit den Arsch bis zur Halskrause aufreisst!

Auch hier wieder kranke Gewaltphantasien, dargereicht in eienr üblen Sprache die direkt aus der Unterschicht stammt. Besonders der Ausdruck „humanoides Ungeziefer“ für die beiden Mitglieder des Vereines „Pro Rauchfrei“ ist an Widerwärtigkeit und Menschenverachtung fast nicht mehr zu steigern. Von der strafrechtlichen Seite mal ganz abgesehen (§185 StGB). Aber bei Kai Schwarzer, der wirklich nicht zu den intellektuellen Überfliegern dieses Landes gehört, hat man eigentlich nichts anderes zu erwarten. Und der Mann kommt immer mehr in Rage:

Kai Schwarzer: Nachtrag meiner seits: Mit humanoiden Ungeziefer spreche ich niemanden persönlich an, sondern es bezieht sich auf Denunzianten im Allgemeinen. Dieser Nachtrag ist aus juristischen Gründen notwendig. Aber solche Spitzel haben schon in der NS-Zeit dem menschenverachtenden Regime nicht nur den Weg geebnet, sondern den Weg regelrecht betoniert. Und gegen Organisationen, welche sich solcher Mittel bedienen, sollte man entschieden vorgehen! Die NSDAP war in den 1920ern auch nur eine Truppe von politischen Wirrköpfen, die niemand errnst genommen hat. Was dabei herausgekommen ist, wissen wir ja alle! Also, erstickt solche Strukturen und Organisationen schon im Keim! Man sollte hier vielleicht auf dieser Seite ernsthaft diskutieren, mit welchen LEGALEN Mitteln man gegen Pro-Rauchfrei vorgehen könnte! (Quelle)

Gut, der Kai aus Köln ist wie gesagt nicht der Allerhellste. Sonst wäre ihm aufgefallen, dass er seine ekelerregende Gleichsetzung von Mitgliedern einer Nichtraucherorganisation mit den schlimmsten Schlächtern der Menschheit mit eben jenem Nazivokabular versieht, mit dem die Machthaber des 12-jährigen Reiches (die anderen 988 Jahre blieben uns glücklicherweise erspart!)  ihre Gegner, die sie dann der organisierten Vernichtung zuführten, tituliert haben. Denn Begriffe wie „lebensunwertes Leben“, „Lausejuden“ und eben das „Ungeziefer“ dienten genau dazu, Menschen auf die Stufen von Tieren zu stellen und so die Hemmung, diese einer „Endlösung“ zuzuführen, erheblich zu vermindern. Frei nach dem Grundsatz, dass man Schädlinge eben vernichten muss. Und ganz besonders „Volksschädlinge“.

Kai Schwarzer aus Köln findet sich also seine Diktion betreffend in der Gesellschaft der Nazis wieder, gegen die er ja gerade angeblich agitiert. Dass er das nicht versteht, verwundert indes nicht.

Besonders lustig wirkt dann zusätzlich, wie er gegen „Pro Rauchfrei“ mit legalen Mitteln vorgehen möchte. Der Mann hat nicht einmal ein grundlegendes Verständnis von Rechtsstaatlichkeit. Sonst wäre ihm wahrscheinlich aufgegangen, dass es gegen „Pro Rauchfrei“ kaum rechtlich etwas auszurichten gibt, denn die Mitgleider dieses Vereins verhalten sich eben innerhalb der durch das Gesetz bestimmten Bandbreite der Norm. Auch wenn ihr Betreiben Herrn Schwarzers Zorn erregt.

In dem Zusammenhang sei an „Kai Schwarzer und seine Strafanzeigen“ erinnert. Der Hardcorenikotiniker aus Köln hat nämlich vor ca. einem Jahr ebenfalls versucht, mir meine ihm nicht genehmen Veröffentlichungen durch Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden bei meiner Dienstbehörde zu unterbinden. Der Erfolg? Wie immer. NULL. Aber der Mann ist von dem wirren Gedanken beseelt, alle jene, die gegen seinen geliebten Nikotinkonsum öffentlich auftreten, mit rechtlichen Schritten, überziehen zu müssen. In dem Zusammenhang hoffe ich, dass die beiden Mitglieder des Vereins „Pro Rauchfrei“ gegen Herrn Schwarzer ebenfalls den Rechtsweg beschreiten werden.

Bemerkenswert ist übrigens auch, dass die Moderation des facebook-Kanals „Raucher in Deutschland“ (Ronald Blumberg und Petra Olbertz) derlei Verbalentgelisungen stehen lässt.

 

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17 Antworten zu “Kai Schwarzer – Nazisprache „gegen Nazis“

  1. Destruxol

    30. Januar 2015 at 13:27

    Der Kai hat sich ordentlich entwickelt. Als er in der Gruppe angefangen hat, war er mehr so ein HB-Männchen bzw. dessen Lehrling. Als er dann das erste Mal besprochen wurde, zeigte er schon mehr engagement und präsentierte sich als Nachfolge-Hassknecht. Und wenn man seine aktuellen Ergüsse betrachtet, dann könnte man meinen, er möchte noch das Erbe von Joseph Goebbels antreten. 😀

     
  2. Matthias Aichmaier

    30. Januar 2015 at 14:59

    Vielleicht hat er ja auch so einen Klumpfuß und ist deshalb so ein Giftzwerg. Hat schon alles seine Ursache, ohne Grund wird man nicht so.

     
    • Nieraucher

      30. Januar 2015 at 16:00

      „Schlimme Kindheit, zerrüttetes Elternhaus, prekäre Famliensituation“… Unterschichtenprobleme, wie das Rauchen auch.

       
  3. Wolfgang

    30. Januar 2015 at 16:10

    Kai, gegen den Verein Pro Rauchfrei mit legalen Mitteln vorgehen, ist ganz einfach: Nie mehr jemanden gegen seinen Willen zwangsberauchen und dafür eintreten, dass auch kein ander das mehr tut. Damit entziehst du dem Verein seinen Vereinszweck. 🙂 Aber ob das jetzt die Methode deiner Wahl ist, darf an dieser Stelle bezweifelt werden.

     
  4. Nieraucher

    30. Januar 2015 at 17:16

    „Raucher gegen Denunziantentum“:
    Kai Schwarzer: Interessanter wäre doch folgendes: Vereine und natürlich auch gemeinnützige Vereine müssen doch irgendwo registriert sein. Vergleichbar mit einem Handelsregister für komerzielle Firmen. Da müsste man ja herausfinden können, wer der Vorstand des Vereines ist. Wenn man das weiss, sollte man einmal so genau wie möglich etwas über diese Personen recherchieren. Z. B. was haben die vorher gemacht, wo haben die sonst noch ihre Finger drin, etc.. Ich denke, das führt einen schneller zum Ziel!
    https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/438174432997254/?comment_id=439221746225856&offset=0&total_comments=122

     
  5. Kommissär Bärlach

    30. Januar 2015 at 18:51

    Kai ist ein kleiner armseeliger Wicht, der sich gerne wichtiger macht als er eigentlich ist. Wenn er sich zu Wort meldet, dann geht es fast immer um einen imaginären Kampf gegen irgendwelche Antiraucher. Imaginär, weil ihn die Themen, die er gerne aufgreift, gar nicht betreffen und es oft genug auf einen Monolog hinausläuft. Als er damals erstmals gegen Peter zu Felde zog, war er bei ihm noch gar nicht Thema gewesen. Trotzdem hat er fleißig Anzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden geschrieben und mußte dies auf jeder nur erdenklichen Plattform kundtun. Wenn er sich dann in einen Fall hineinsteigert, dann verliert er auch die Kontrolle über sich und neigt zu Überreaktionen. Da kann es dann schon passieren, daß eine Stelle an einem Tag ein halbes Dutzend Beschwerdemails von Kai erhält oder er eine mehr als eindeutige Gewaltphantasie öffentlich beschreibt. Im Anschluss an die Eskalation folgt dann eine Phase der Reue. In dieser Phase relativiert er plötzlich seine früheren Aussagen, entschuldigt sie oder löscht sie einfach (siehe sein Hurensohnblog).

    Ich würde dem Kai dringend empfehlen einen Psychotherapeuthen aufzusuchen!

     
    • Nieraucher

      30. Januar 2015 at 20:12

      Ich hab mir gerade sein Facebookprofil angeschaut. Ich wette, der ist ein guter Freund von unserer Chemtrails-Chrissie. Ein Sammelsurium der dümmsten Verschwörungstheorien, gemischt mit blankem Schwachsinn.
      Etwas, das man bei den typischen RiD-Typen häufig sieht.
      Dazu noch ein paar Tittenbildchen, dümmliche Spruchbilder, rechte Propaganda, das ganze beliebig gemischt und wir können jeden einzelnen Typen von RiD nachbauen.

      Ach ja: Noch ein paar mehr oder weniger detaillierte Beschreibungen diverser körperlicher Gebrechen. Und das wo Rauchen doch so gesund ist.

      Bezeichnend, oder?

       
      • Destruxol

        30. Januar 2015 at 21:24

        Wie schreiben die Raucher immer so schön: Und sowas darf frei herumlaufen?

         
    • Matthias Aichmaier

      30. Januar 2015 at 20:13

      Eine schöne Zusammenfassung, die den Charakter des Herrn Schwarzer recht gut analysiert.

      Allerdings bin ich der Überzeugung, dass der Vorschlag („… einen Psychotherapeuten aufzusuchen“) nicht zum gewünschten Erfolg führen wird. Eine reine Psychoanalyse – so vermute ich – wird Herrn Schwarzer vielleicht dabei helfen, seine Probleme besser einordnen zu lernen. Ob daraus allerdings ein Verständnis resultiert, dass Ihn zur Bewältigung seiner „mentalen Schwäche“ (ich möchte es mal zurückhaltend und diplomatisch als solche bezeichnen) befähigt, das darf wegen der fortgeschrittenen Verwahrlosung wohl mit Berechtigung in Zweifel gezogen werden.

      Das schriftliche Niederlegen hemmungsloser Gewaltfantasien sollte durchaus Anlass dazu geben, Herrn Schwarzer einmal von amtsärztlicher Seite her begutachten zu lassen, Ich denke, dieser Verantwortung sollten sich alle Beteiligten bewusst sein, Man stelle sich nur vor, Herr Schwarzer verliert einmal vollständig die Kontrolle über sein Handeln und lässt seine Fantasien tatsächlich Wirklichkeit werden. In diesem Falle könnte man den Zeugen der bisherigen Ausfälle durchaus eine Mitschuld anlasten.

       
      • Destruxol

        30. Januar 2015 at 21:32

        Da hast du nicht ganz Unrecht. Dem Kai traue ich zu, dass er nicht nur so schreibt, sondern auch irgendwann einmal ganz durchdreht und Amok läuft. Wie Kommisar Bärlach schreibt zeugen seine Beiträge von einem deutlichen Kontrollverlust.

        Und um nochmal auf Goebbels Erbschaft zurückzukommen: Ersetzt mal in Kais Texten die Antiraucher durch Juden. *kotz*

         
  6. Ei Weißer

    31. Januar 2015 at 15:42

    Hoffentlich machen sie das doch noch mit der Anzeige wegen Impressum. Hätte gern gewusst, welchen Alphabetiserungskurs man ihnen in der Antwort empfiehlt. 🙂

     
    • Nieraucher

      31. Januar 2015 at 17:18

      Aber das würden die doch nie machen, dann würden die doch denunzieren, und das tun schließlich nur Ratten. Genauso, wenn sie im Privatleben irgendwelcher missliebigen Menschen herumstöbern, oder gleich was erfinden, um denen ans Bein zu pissen, das machen die doch nicht.

       
  7. Noch_ein_Leser

    7. Februar 2015 at 21:34

    Im letzten Jahr wurde ja vor den Kommunalwahlen in NRW in einer Facebook-Gruppe, die wir alle kennen, Werbung für eine rechtsextremistische Partei gemacht? Gebt Euch das hier mal, um zu sehen, mit wem sich diese Leute gemein gemacht haben: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Rechte-Drohung-Todesanzeigen-fuer-Journalisten,todesanzeigen144.html

     
    • peterrachow

      7. Februar 2015 at 21:53

      Komisch. Als ich den Bericht las, hatte ich ein Deja-Vu: Ähnliche Methoden kennt man auch von aggressiven Rauchern. OK, Todesanzeigen hatten wir noch nicht, aber die bekannten Hassblogs oder andere Versuche, ihre Gegner mundtot zu machen (u. a. mit „Dienstaufsichtsbeschwerden“, Denunziationen, Strafanzeigen etc.) kennt man von den Nikotinikern nur zu gut. Man darf sich eben von diesem Mob nicht einschüchtern lassen.

       
      • Noch_ein_Leser

        7. Februar 2015 at 22:13

        > las

        Es gibt dazu auch ein Video! 😉

        Ja, die Schnittmengen fallen sofort ins Auge! Und unter irgendeine Meldung hier musste ich es ja packen 😉

         

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