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Archiv für den Monat November 2014

Ronald Blumberg: Wenn das logische Denken Probleme macht

Neues von Ronald Blumberg aus Radevormwald. Der aggressive Kampfraucher, dessen Spezialität es ist, in bester Nazimanier Rauchgegner mit Ratten zu vergleichen (Link) hat gerade mal wieder deutlich gezeigt, dass er nicht gerade zu den intellektuellen Kapazitäten in diesem Lande gehört. OK, von jemanden wie Blumberg, der in seiner abwegigen Denkweise auch schon mal versucht, einem Beamten (namentlich mir) unter Rückgriff auf das Dienstrecht mittels Dienstaufsichtsbeschwerde beim Diensthern die Äußerung ihm unbequemer Privatmeinungen dieses Beamten verbieten zu lassen, hätte ich nicht erwartet, dass profunde Rechtskenntnisse vorliegen. Denn wer wie Blumberg nicht einmal die einschlägigen Beamtengesetze zu lesen und korrekt zu interpretieren in der Lage ist, der dürfte mit der korrekten Auslegung eines Verwaltungsgerichtsurteils ebenfalls erheblich überfordert sein:

Ronald Blumberg auf dem Holzweg

Ronald Blumberg auf dem Holzweg (Quelle)

Hätte Blumberg die verlinkte Pressemitteilung des BVerwG korrekt verstanden, wäre ihm klar geworden, dass die Einstufung von E-Zigaretten (bzw. der darin vaporisierten Flüssigkeiten) als Genussmittel mitnichten zwangsläufig impliziert, dass diese nun auch gesundheitlich vollkommen unbedenklich seien („…somit sind etwaige Gesundheitsbedenken ausgeschlossen„). Aus den Urteilen geht lediglich hervor, dass die Stoffe keiner arzeimittelrechtlichen Zulassung bedürfen und derlei auch seitens der Landesregierung NRW nicht behauptet werden dürfe. Mehr hatte das Gericht nicht zu entscheiden, denn der Klageantrag beinhaltete erkennbar nicht, eine Bewertung der Gesundheitsgefahren von E-Liquids vorzunehmen.

Würde man Blumbergs kruder Argumentation folgen, würde sich daraus nämlich ebenfalls ergeben, dass alle frei verkäuflichen Genussmittel (also auch Zigaretten und Alkohol) keine Gesundheitsgefahren beim Konsumenten erzeugen würden. Dass dem nicht so ist, merkt jemand, der bei klarem Verstand ist, indes sehr schnell. Hardcoreraucher glauben sowas aber wohl trotzdem.

Aber dass Blumberg in rechtlichen Fragen so viel Sachverstand besitzt wie die bekannte Kuh vom Klavierspielen wissen wir spätestens seit Blumberg die Idee seiner „Helmut-Partys“ aggressiv propagierte. Man muss schon ziemlich schräg denken (wenn man dabei überhaupt von „denken“ reden kann), um den Artikel 8 GG (Recht auf Versammlungsfreiheit) dazu heranziehen zu wollen, in Kneipen das geltende Rauchverbot unterwandern zu wollen. Die mit dieser „Lösung“ befassten Gerichte wollten sich übrigens der Rechtsauffassung von Blumberg nicht anschließen. Die „Helmut-Partys“ sind seither auch keine Thema mehr in Blumbergs Veröffentlichungen. Wer sich den rechtlichen Ultimativblödsinn des Herrn Blumberg und seines Kollegen Rademacher aus Düsseldorf reintun will, dem sei u. a. die Rubrik „Helmut Party“ in diesem Blog bzw. im NR-Blog von  Destruxol empfohlen. Dort kann man sehen, wie sich ein ehemaliger und vor Jahren insolvent gegangener Werkzeughändler (Blumberg) und ein LKW-Fahrer (Rademacher) als Verfassungsrechtler versuchen. Ein Posse, wie man sie selten sieht.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 23. November 2014 in Ronald Blumberg

 

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„Netzwerk Rauchen“ – Neues aus der Bedeutungslosigkeit

Das „Netzwerk Rauchen“, eine ebenso unbedeutende wie aggressive Splittergruppe des Lungenkrebsfanatismus, hat sich mal wieder zu Wort gemeldet und veröffentlicht anlässlich der „Bundesmitgliederversammlung“ ein Pamphlet, das vom Maß der Selbstbeweihräucherung kaum noch Wünsche offen lässt. Und bereits beim ersten Querlesen erkennt man: Realismus ist nicht gerade die Kernkompetenz von Nikotinfanatikern.

Netzwerk Rauchen e.V. hat am vergangenen Wochenende in Worms einen neuen Vorstand gewählt.

Stellvertreter des wiedergewählten Bundesvorsitzenden Michael Löb (Worms) ist nun der Luxemburger Aktivist Luc Hinterscheid, Vorsitzender des A.D.D.L.F.C. (Association pour la Défense des Droits et Libertés Fondamentales des Citoyens) (Quelle)

Luc Hinterscheid aus Luxemburg muss also fortan den zweiten Vorsitzenden dieser vollkommen überflüssigen Organisation geben. Der bekannte Nikotinaktivist findet nun im „Netzwerk Rauchen“ endlich eine angemessene Heimstatt, denn zumindet im Bezug auf das Ausbringen von Beleidigungen kann der Mann aus Luxemburg es locker mit seinen Mitstreitern aufnehmen:

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker

Luc HInterscheid aus Luxemburg beleidigt GRÜNEN Politiker (Quelle)

Und jetzt kommt es knüppeldicke. Ein neuer Mann betritt die Bühne, aber nicht er als Person ist der Schenkelklopfer, sondern was man mit ihm verknüpft:

Die Finanzen des Vereins betreut künftig Reinhold Weißmann aus Taunusstein, der seine Führungserfahrungen künftig dem Vereinsziel, der Verteidigung der Menschenrechte, zur Verfügung stellt.

Der sich hinter der Formulierung, Herr Weißmann würde fortan zur „Verteidigung der Menschenrechte“ einen Beitrag leisten verbergende Größenwahn hat mich dann doch etwas erstaunt. Die Herren vom „Netzwerk Rauchen“ wollen also tatsächlich die Menschenrechte verteidigen? Man glaubt es kaum, aber es scheint so zu sein. Als ob Lungenkrebs und Raucherbein ein Menschenrecht seien.

Schauen wir uns daher doch einmal an, wie „der Kampf für Menschenrechte“ nach der Lesart des Netzwerk Rauchens definiert ist. Zum einen werden Gegner des Rauchens in den 10 Jahren des Bestehens dieser Pro-Lungenkrebs-Organisation regelmäßig in den Foren dieses Vereins auf das Übelste verunglimpft, beleidigt und verleumdet. Die einschlägigen Blogs der Nikotingegner (insbesondere raucherwahnsinn.de) haben dies über Jahre minutiös dokumentiert.

So sehen also „Menschenrechte“ aus, wie sie das „Netzwerk Rauchen“ definiert. Oder halt, nein, es muss anders sein. Denn das einizge „Menschenrecht“, das diese verhaltensauffällige Truppe retten will, ist das Recht, seine Tabakdrogen immer und überall konsumieren zu dürfen. Ohne Rücksicht auf die Belange anderer. Ob es sich dabei allerdings um ein „Menschenrecht“ handelt, dürfte äußerst fraglich sein.

Rede- und Meinungsfreiheit, ein anderes Menschenrecht, gelten natürlich auch immer nur für einen selbst. Meinungsgegner werden radikal aus den Foren dieses Vereins geworfen, aber erst nachdem man sie nach Strich uznd Faden beleidigt hat. Und im Extremfalle beleidigt man sie erst und nach dem Forenrauswurf und kritischen Äußerungen auf anderen Netzplätzen verklagt man sie vor Gericht auf Unterlassung der unliebsamen Äußerungen. Was dann aber wirklich regelmäßig schief geht.

Das Team wird mit neuen Strategien die bedrohten Freiheitsrechte der Bürger verteidigen und wiederherstellen, erklärte Luc Hinterscheid: „Wir haben neue Strategien entwickelt, die bislang noch niemand angewendet hat, zumindest nicht in dieser Art und Weise. Sie werden verstehen, dass wir Einzelheiten nicht verraten wollen.“

Man darf nun wirklich gespannt sein, was diese dubisoe Organisation nun aus dem Hut zaubern will. Nach 10 Jahren vollkommener Erfolglosigkeit wäre es nun einmal an der Zeit, einen echten Erfolg im Kampf gegen den „Nichtraucherterror“ verbuchen zu können. Aber ich habe da meine Zweifel. Insbesondere die letzten Jahre sind für den krebsaffinen Kleinstverein aus Worms nicht gerade sehr erfolgreich gewesen. Man hat kein einziges Nichtraucherschutzgesetz verhindert, ein eigenes Volksbegehren gegen den Nichtraucherschutz in NRW scheiterte kläglich und man erging sich stattdessen in kleinem Hickhack und wechselseitigen Schuldzuweisungen mit anderen Organisationen des „sozialverträglichen Frühabelebens“.

Und so habe ich das Gefühl, als ob die notorischen Verlieren um den Wormser Michael Löb auch zukünftig kaum mehr zu Stande bringen werden, als sich permanent in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen und sich bis auf die Knochen zu blamieren. Wenn sie es denn nicht vorziehen, sich vorher ihrem eigentlichen Lebenszweck anheim zu geben, dem „sozialverträglichen Frühableben“. Wie weiland der Vorsitzende einer bekannten Rauchersplitterpartei, der zu Lebzeiten im Forum des „Hetzwerkes“ kräftig mitbeleidigte, diese überaus schöpferische Tätigkeit aber leider kurz vor Vollendung des 60. Lebensjahres jäh einstellen musste, weil er „plötzlich und unerwartet“ (wobei bei Rauchern diesbezüglich „unerwartet“ eher weniger vorliegen dürfte) von seinem politischen Amt entbunden wurde.

 

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Früher Tod als eine Form von „Genuss“ und „Lebensfreude“

Manchmal liest man in den bekannten Foren der Hardcoreraucher einen Blödsinn, da stellen sich einem die Nackenhaare senkrecht. Unlängst war es wieder soweit. Der Vorsitzende des Pro-Lungenkrebs-Vereins „Netzwerk Rauchen e. V.“, Michael Löb aus Worms,  entblödete sich nicht, die Ergebnisse einer britischen Langzeitstude, nach der eine gesunde Lebensweise die Lebenserwartung um durchschnittlich 6 Jahre erhöht, zu kommentieren:

Michael Löb: So lebt ihr sechs Jahre länger: gut essen (viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch), Sport treiben, wenig Alkohol trinken, auf das Gewicht achten und nicht rauchen. Viel Spaß.
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43214/1.html

(Quelle)

„Spaß“ am Leben kann also für den Nikotinfan Löb offenbar nur dann gegeben sein, wenn das Individuum es nachhaltig darauf anlegt, seine eigene Gesundheit vorsätzlich zu ruinieren. Durch Rauchen, Saufen, Fressen und andere „Freuden“ der schieren Maßlosigkeit, Dummheit und des Unverstandes. Dass ein geistig normaler Mensch mit der von der Natur ihm gegebenen Ressource eines funktionerenden Organismus auch sinnvoll umgehen kann und dass dies mitnichten zu einer Einschränkung der Lebensfreude führen muss, scheint einem Herrn wie Löb, für den Rauchen, Saufen und Fressen offenkundig zu den Grundbedürfnissen des Menschen zu gehören scheinen, kaum einsichtig.

Andererseits kennt man ja die bekannten „lebensfrohen Genießer“, die aufgrund ihres auf Lebensfreude ausgerichteten Vorverhaltens irgendwann mit einem dramatischen Rückgang eben jener Lebensfreude zu kämpfen haben. Die keuchenden COPD-Patienten, die keine Treppe mehr hochlaufen können, ohne nach Luft schnappen zu müssen und die jeden Tag 24 Stunden am Sauerstoffschlauch hängen und die beständig röcheln und pfeifen, als ob ihr letztes Stündchen geschlagen hätte. Oder den Lungenkrebspatienten der glatzköpfig am Tropf hängt und sich seine Chemotherapie verabreichen lässt um aus seinem einstmals „lebensfrohen“ Leben noch ein paar Monate mehr herauszuholen. Von jenen, die mit knapp 50 am Herzinfarkt abgenippelt sind, weil die Arterien vollkommen verstopft waren einmal ganz zu schweigen. Da ist das Thema „LEBENSfreude“ ganz einfach deshalb erledigt, weil das Thema „LEBEN“ erledigt ist.

Besonders erheitert hat mich auch eine Äußerung von Jürgen Vollmer aus Marburg in dieser Diskussion:

Jürgen Vollmer Sechs weitere Jahre freudlos vor sich hin vegetieren? Nein Danke! – Dann schon lieber etwas weniger, dafür aber umso intensiver und leidenschaftlicher schmecken, fühlen und erLEBEN.

Herr Vollmer hatte nämlich vor ein paar Jahren folgendes Problem: Er wollte den Großglockner besteigen und stellte eines Tages fest, dass dies mit seiner durch seinen erheblichen Tabakdrogenkonsum stark eingeschränkten Lungenfunktionn ein kaum zu leistendes Unterfangen sein wird und er deshalb, zumindest zeitweilig, auf die Inhalation von Nikotingiftgas verzichtet:

Jügen Vollmer, Marburg: […]

Und zweitens, weil ich im Vorjahr bei dem ganz zwanglosen Versuch, Österreichs höchsten Berg, den knapp 3.800 Meter hohen Großglockner zu ersteigen, mangels Kondition und Akklimatisierung mit meinen 54 Lenzen bereits knapp unter 3.000 Meter Höhe an die Grenze meines bzw. des untrainierten  Leistungsvermögens meiner Lunge gestoßen war und DIESES Jahr den Gipfel nunmal definitiv erreichen wollen will.

(Quelle)

Also musste der Mann temporär auf den „Genuss“ und die „LEBENSfreude“ verzichten. Schade, eigentlich. Jürgen, was ist eigentlich aus Deinen „Gipfelziggi“ geworden? Wir warten immer noch auf das Foto.

Ein Herr, bei dem es für einen richtigen Namen nicht gereicht hat, kommentiert ebenfalls:

Ach NeKomisch, wenn Pollmer so Studien zerlegt, sterben die Askethen immer vor dem Geniesser, ich werde jedenfalls zum Jägerschnitzel weiterhin mein Bier trinken und danach keineswegs 1000 Schritte tun, sondern rauchen vor dem Ruhen

Komisch, dass ich jetzt vermisse, wo denn der Beweis dafür liegt, dass Menschen, die ihre Gesundheit nicht vorsätzlich durch Rauchen, Saufen und andere Exzesse runieren, immer vor den „Genussfreunden“ ins Gras beißen. Auch hier dürfte mal wieder der Wunsch der Vater des Gedankens sein. Ich empfehle stattdesen das Studium der „British Doctors Study“ von Doll, Peto et. al.

Ein Mensch mit einem Namen in kyrillischer Schrift meinte dann noch:

Rauche seit über 50 Jahre und es geht mir sehr gut! Von wegen „Rauchen tötet“! Alles Lügen!!

Wodurch zweifelsfrei bewiesen ist, dass Rauchen gar nicht gefährlich sein kann.

Heiko Kahpunkt 6 Jahre mit Demenz im Altersheim – überforderten Pflegekräften ausgesetzt? Erstrebenswert.

Tipp: Anstatt zu rauchen würde ich hier eher zum beherzten Sprung von der Brücke raten. Der stinkt nicht und macht auch tot.

Fazit: Eine selten dümmliche Diskussion mit dem Austausch von Stellugnnahmen auf allerniedrigstem geistigen Niveau. Aber immerhin mehr als die üblichen „Guten Morgen!“- und „Gute Nacht!“-Botschaften auf dem Kanal von „Raucher in Deutschland“. Aber zumindest beeindruckt die schiere Dummheit, mit der Löb, Vollmer und ihre Qualmkollegen jenen Menschen, die einen einigermaßen vernüftigen Lebensstil pflegen, unterstellen, dass deren Leben vollkommen öde, freudlos und dröge sein müsse.

 

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Hosen voll: Raucher und die Angst vor Lungenkrebs

Das Rauchen von Tabak dürfte eines der gefährlichsten Hobbys sein, das man ausüben kann. Wenn man die Inhalation von Giftgas aus verbranntem Pflanzenabfall überhaupt als „Hobby“ bezeichnen mag. Jeder zweite Raucher bezahlt seine Freizeitbeschäftigung übrigens mit dem Leben. Und die Palette der Krankheiten die man sich durch diese Sucht holen kann ist groß: Verschiedenste Krebserkrankungen, Herz- und Kreislaufkrankheiten, COPD, Schlaganfall und die akute Erblindung durch eine Makuladegenration sind aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Da stimmt es die notorischen Suchtraucher froh, dass angeblich ein Medikament entdeckt worden sein soll, das zumindest den Lungenkrebs heilen können soll:

Ronald Blumberg und seine absurden Theorien zum Lungenkrebs

Ronald Blumberg und seine absurden Theorien zum Lungenkrebs (Quelle)

Überflüssig zu sagen, dass Ronald Blumberg, der verhaltensaufällige Tabakaktivist aus Radevormwald, mal wieder komplett mit dümmlichsten Argumentationsversuchen hervorsticht. Aber Hauptsache, der „bösen“ WHO (und ihrer Antitabakpolitik) eine reingewürgt. Dass es, neben vielen anderen Dingen, eine wichtige Kernaufgabe der WHO ist, vor den Gefahren des abwegigen Hobbys des Herrn Blumberg zu warnen, diese Einsicht erwartet man von dem Herrn vergebens. Dass seine inhalative Suchtbefriedigung ein tödliches Potenzial hat, wird Blumberg natürlich wie alle Schwerstabhängigen geflissentlich ignorieren. Aber es ist nun einmal wissenschaftlich erweisen, dass Tabak jedes Jahr Millionen Menschen auf der ganzen Welt zuverlässig vom Diesseits ins Jenseits befördert..

Ein anderer sieht die Sache mit dem neuen Wundermittel aber wesentlich positiver:

„Frank_Sinatra“: Ich hoffe es, wie schön wäre die Welt wenn man ohne bedenken Tabak konsumieren kann ? „Sie haben Lungenkrebs nehmen se die Antibiotika und bleiben se ne Woche zuhause“

http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1414753314/1#1

Tja, lieber „Frankieboy“, ob das so was werden wird darf bezweifelt werden. Erstens gibt es beim Lungenkrebs mehrere verschiedene Arten die ganz unterschiedliche Zelltypen aufweisen (SCLC, NSCLC) wobei letztere nochmal in drei Untergruppen zu unterteilen sind. Du hast also die Auswahl zwischen 4 potenziellen Killern. Das neue „Wundermedikament“ wird aber wahrscheinlich (wenn überhaupt) nur gegen eine dieser Lungenkrebasarten wirksam sein. Die anderen bringen Dich nach wie vor zuverlässig unter die Erde.

Und dann hast Du noch vergessen, dass Lungenkrebs nur eine der Krebserkrankungen ist, die Dich töten werden. Bauchspeicheldrüsenkrebs, Blasenkrebs, Kehlkopfkrebs etc. sind alles auch „nette“ Sachen bösartiger Neubildungen auf die der Raucher konsequent hinarbeitet. Von Herzinfarkt, COPD, Schlaganfall etc. ganz zu schweigen. Zweitens ist es durchaus möglich, dass die Übertragung der vielversprechenden Ergebnisse von Mäusen auf den Menschen nicht funktioniert und das Medikament entweder wirkungslos ist oder fatale Nebenwirkungen entfaltet. Du siehst also, der „passionierte Genießer“ hat insgesamt nach wie vor eine ganze Latte von Möglichkeiten früher ins Gras zu beißen. Also werden Du und Deine Qualmfreunde wahrscheinlich weiter rauchen müssen mit dem Gefühl, „Russisches Roulette“  zu spielen. Nur mit dem Unterschied, dass in der Trommel drei Kugeln sind statt einer. Viel Spaß dabei!

 

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