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Dr. med. Monika Müller-Klar: Die Ärztin, der die Raucher vertrauen

09 Aug

Dr. med. Monika Müller-Klar aus Düsseldorf ist eine Medizinerin, wie wir sie uns wünschen. Sie hängt, im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen, nicht am Gängelband der Pharmalobby sondern geht ihren Weg unabhängig und konsequent. Als „Shooting-Star“ hat sie es innerhalb kürzester Zeit geschafft, beim „Bündnis für Freiheit und Toleranz“, einer schlecht getarnten Tabaklobbyorganisation des Tabaklobbyisten Bodo Meinsen, in den Vorstand aufzurücken (Beweis).

Besonders als freiheitsliebende Bürgerin von Nordrhein-Westfalen ist ihr das strenge Nichtraucherchutzgesetz natürlich ein Dorn im Auge. Um gegen dieses Unrechtsgesetz zu demonstrieren, nimmt sie sogar in Kauf, selbst einmal an einer tödlichen, durch Tabakrauchen ausgelösten Krankheit, zu leiden oder gar zu sterben. In heroischer Manier stellt sie sich, mit verschiedenen Suizidgeräten wie Zigarette und Bierdose bewaffnet, auf die Straße und wirbt für Ihr Anliegen, Lungenkrebs und COPD mögen auch fortan in ihrem Bundesland nicht nennenswert zurückgehen  (Bildbeweis). Auch auf Raucherdemonstrationen trägt die Dame ihre Besorgnis vor, mit der „Freiheit“ könne es demnächst zu Ende gehen (Link zu Youtube).

Und diese vorbildliche Ärztin scheint es, könnte jetzt zur Hoffnungsträgerin der entrechteten Raucher im bevölkerungsreichsten Bundesland werden. Auf facebook, genauer gesagt im Kanal „Raucher in Deutschland“, schreibt sie zwar ernüchternde Dinge übr ein neues „Volksbegehren für Rauchertod“, aber zwischen den Zeilen ist herauszulesen: Die Dame unternimmt wenigstens etwas, anstatt sich nur dem allgemeinen Lamento, wer das Volksbegehren denn nun wirklich versemmelt habe, anzuschließen:

Monika Müller-KlarLeute zu blockieren, halte ich immer für den schlechtesten Weg. Diskussion und Kritik muss immer erlaubt sein. Natürlich könnten wir jetzt ein neues VB formulieren und einreichen – kein Problem. Der Text steht schon. Die 3000 Unterstützerunterschriften wären schnell gesammelt – auch kein Problem. Und dann stünden wir so da, wie NRW niest jetzt, nämlich ohne Geld und damit ohne Aussicht auf Erfolg, denn ein VB, welches über 1 Mio. Unterschriften benötigt und auch nur die geringste Aussicht auf Erfolg haben soll, kostet. Sonst gehts in die Hose. Ich bin vor einigen Tagen wieder an die Sponsoren herangetreten und habe versucht, sie zu überzeugen, dass wir doch neu und frisch und ohne NRW niest von vorne anfangen könnten. Die Reaktion war eindeutig – NEIN, zur Zeit ist da absolut nichts zu machen. NRW niest hat zuviel Porzellan zerschlagen, sodass zur Zeit keinerlei Glauben an die Basis besteht. (Quelle)

Liebe Frau Dr.  med. Monika Müller-Klar:  Ich bitte Sie inständig: Werden Sie die neue Gallionsfigur des Rauchervolksbegehrens in NRW! Steigen Sie auf die Barrikaden! Sie haben, im Gegensetz zu den bekannten Protagonisten Petereit, Lövenich, Rippe, Blumberg et. al. das Potenzial und vor allem das Charisma, die geschundene „Raucherbewegung“ (ja, es gibt sie) zu neuen Ufern zu führen. Rufen Sie laut aus: „Brüder und Schwestern: Zur Kippe, zur Abhängigkeit!“ Zur Not gerne auch mit Bierdose in der Hand!

Auf ein Neues, Frau Dr. Müller-Klar! Die Raucher vertrauen Ihnen!

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2 Kommentare

Verfasst von - 9. August 2014 in Monika Müller-Klar

 

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2 Antworten zu “Dr. med. Monika Müller-Klar: Die Ärztin, der die Raucher vertrauen

  1. Noch_ein_Leser

    13. August 2014 at 12:28

    „Die Akzeptanz des Rauchverbotes im Land ist mittlerweile sehr hoch. Das bedeutet, wir müssen Überzeugungsarbeit leisten, sprich Plakate, Flyer, Medienpräsenz, Anzeigen, öffentliche Veranstaltungen etc..“

    Soso. Gegen die sehr hohe Akzeptanz eines Gesetzes zum Gesundheitsschutz will die ältere Dame also „Überzeugungsarbeit“ leisten? Was macht die doch gleich beruflich?

    https://www.facebook.com/groups/235701199911246/permalink/359063327575032/?comment_id=359222610892437&offset=0&total_comments=23

     
  2. Obelisk

    13. August 2014 at 18:10

    Wir befinden uns im Jahr 2014. Ganz NRW ist von Nichtrauchern besetzt. Ganz NRW? Nein! Ein (oder zwei) von einem unbelehrbaren Dutzend heimgesuchte Kneipen hören nicht auf, der eindringenden frischen Luft Widerstand zu leisten. Aber das Leben ist nicht leicht für die paar versprengten Rauchlegionäre, die sich auch noch gegenseitg coram publico bekriegen …

     

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