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Tabakkonsum, Lungenkrebs und Rauchergeschwätz

29 Jun

In meinem gestrigen Artikel habe ich gezeigt, welche statistisch fragwürdigen Klimmzüge ein Herr Romano Grieshaber machen muss, um „zu beweisen“, dass Rauchen und Lungenkrebs nichts oder zumindest nur wenig miteinander zu tun haben. Wenn man diesen Aufwand nicht treiben will sondern ganz einfach bei den Fakten bleiben möchte, tut man folgendes: Man stellt den Zigarettenkonsum (pro Kopf-Konsum) über mehrere Jahrzehnte der Anzahl der Lungenkrebsneuerkrankungen gegenüber:

Raucherquoten -> Lungenkrebserkrankungen

Tabakkonsum -> Lungenkrebserkrankungen (Quelle cancer.org)

Man erkennt sehr gut, wie die Lungenkrebsrate dem Zigarettenkonsum recht präzise mit einer Phasenverschiebung von ca. 35a hinterhereilt. Wir erinnern uns: Lungenkrebs hat eine Latenzzeit von 30 bis 40 Jahren zwischen Rauchbeginn und Erstdiagnose der Krankheit.

Damit ist übrigens auch der Unsinn widerlegt, den man manchmal aus Kreisen militanter Raucher hört und der in etwa lautet: „Wie kann es sein, dass die Lungenkrebsrate steigt, wenn die Zahl der Raucher sinkt?“. Den Begriff „Latenzzeit“ wollen diese Herrschaften aber bitte selbst ergooglen.

Durch die beiden korrespondierenden Kurven ist übrigens noch nicht bewiesen, dass Rauchen tatsächlich Lungenkrebs auslöst. Es ist aber aufgzeiegt, dass Rauchen und Lungenkrebs in einem bestimmten Verhältnis stehen. Und das würde mir als Raucher reichen, damit aufzuhören. Wobei dieses Aufhören wiederum eine Frage der individuellen Intelliegnz ist.

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