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Werner Niedermeier: Konsequent mit zweierlei Maß gemessen

04 Jun

Werner Niedermeier aus Karlsfeld bei München liebt das markige Wort. Immer wenn es gegen Rauchverbote und Rauchgegner geht, ist der Hobbyjournalist an vorderster Front dabei. Besonders wenn er gegen seinen Intimfeind Sebastian Frankenberger hetzen kann. Und gleichzeitig kann man ja auch noch alle Rauchgegner als Alkoholiker darstellen. So viel Spaß ist selten auf einmal zu haben:

Werner Niedermeier mit  Expertise zumThema "Suff"

Werner Niedermeier mit Expertise zumThema „Suff“ (Quelle)

Diese Taktik von Niedermeier ist übrigens nicht gerade neu. Bereits vor einigen Jahren verbreitete der Mann aus Karlsfeld öffentlich, bei mir läge ebenfalls eine schwere Alkoholabhängigkeit vor (Schnellbeweis). Eine wirklich starke Ferndiagnose, die der Piratenpolitiker Niedermeier, der nach eigenem Bekunden nicht einmal ein Studium abgeschlossen hat (Schnellbeweis), da vornimmt. Herr Niedermeier bleibt sich also treu, was seine Vorgehensweise gegen Menschen betrifft, die mit ihrem Leben und ihrer Gesundheit eben nicht so rücksichtslos umgehen wie er und seine Raucherfreunde. Diese Leute haben dann eben kein Nikotin- sondern ein Alkoholproblem. Denn irgendwas MÜSSEN die doch haben!

Fazit: Diffamierung ist und bleibt ein Stilmittel der Rhetorik des Herrn aus Bayern.

Besonders grotesk ist dann in diesem Zusammenhang auch, dass wie gezeigt der Piratenpolitiker Niedermeier öffentlich seine Gegner diffamiert (s. o.), sich selbst aber maßlos echauffiert, wenn er der Tabaklobby zugerechnet wird und innerhalb der Piratenpartei Gegenwind bekommt. Wobei Niedermeier m. E. weniger der „richtigen Tabaklobby“ zugehörig ist, denn zum Aufstieg in die Top-Liga der Pro-Lungenkrebs-Etagen hat es bei dem Hobbyjournalisten mit seinen Publikationen wie  „rauchernews.de“ etc. nie gereicht. Niedermeier und sein „Wirken“ (wenn man es so nennen will)  würde ich lediglich ganz allgemein einer schlecht organisierten und intellektuell hochdefizitären Raucherlobby zurechnen. Mit dem üblichen Wirkungserfolg: GLEICH NULL.

In einem Aufsatz mit dem bezeichnenden Titel „Shitstorms oder die Kraft der Lügner“ können wir ein wenig am Seelenleid des Herrn teilhaben:

Werner Niedermeier: Was aber ab und zu abgeht, hat nichts mehr mit sachlicher Kritik zu tun, sondern ist schlicht und einfach eine Diskreditierung einzelner Menschen, teilweise mit massiven Lügen. Ich habe so etwas selbst erlebt und möchte gerne, auch wenns etwas länger dauert, die Geschichte dieses Mobbings öffentlich machen.

Tja, da frage ich mich doch: Ist der Werner Niedermeier/“Aranita“ der diese Zeilen schreibt identisch mit dem Werner Niedermeier/“Aranita“, der Rauchgegner u. a. als

  • Mischung aus Abführmittel und Faschist
  • irren Fanatiker
  • kranke Fanatiker
  • „paranoid“
  • „hirnfrei“
  • „Vollidioten“

usw. usw. beleidigt (Schnellbeweis)? Das müssen dann wohl doch zwei verschiedene Personen sein!

Und es geht sogar noch weiter: Der angebliche „Shitstorm“ über den Niedermeier so erbost ist, enthält keinerlei Schmähvokabeln  von jenem Kaliber wie Niedermeier selbst sie regelmäßig zu verwenden pflegt(e). Der Vortrag seiner Gegner aus der Piratenpartei enthält harte, aber immer noch mit einem Sachkern versehene Angriffe gegen den Raucherlobbyismus des Werner Niedermeier. Die Angriffe des Herrn Niedermeier zielen dagegen sehr häufig ausschließlich auf die Schmähung einer Person ab, vollkommen ohne sich mit den Aussagen und Haltungen dieser Person auch nur ansatzweise auseinanderzusetzen.

Das Verhalten, im Prinzip identische Handlungen vollkommen unterschiedlich zu beurteilen, je nachdem ob sie von einem selbst oder von anderen begangen werden, treffe ich übrigens immer wieder bei Extremrauchern.

Ein anderes Beispiel: Der ehemalige Vizevorsitzende der bekannt-aggressiven Pro-Nikotinorganisation „Netzwerk Rauchen“ Jürgen Vollmer aus Marburg, beispielsweise regte sich bekanntlich über die durch mich vorgetragene Bezeichnung „Rüpel“ für ihn so derartig auf, dass es ihn zum Anwalt verschlug und er durch 2 Gerichtsinstanzen bestätigt haben wollte, dass er zwar mich beleidigen darf, dass es kracht, es mir aber trotzdem untersagt werden könne, ihn im Gegenzug einen „Rüpel“ zu nennen. Das Ergebnis ist bekannt und es war nicht billig für Herrn Vollmer.

Ich denke, bei den bekannten Nikotinlautsprechern muss jene Kontrollinstanz in der eigenen Denkstruktur fehlen, die Verhalten unabhängig vom sich Verhaltenden zu bewerten in der Lage ist. Man lebt und handelt aber lieber nach der Devise „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht das Gleiche“. Gerichte sehen sowas allerdings anders. Dann wird es eben teuer für die Raucherrüpel.

 

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