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Kriegsberichterstatter Roland Dittmar berichtet von der Front

18 Apr

Wenn man bestimmte Extremraucher liest, könnte man meinen, hier berichtet einer aus dem Krieg. Wenige hundert Meter hinter den Frontlinien liegt diesmal Roland Dittmar. Im Hauptberuf ist er Schriftführer einer kleinen desolaten Gruppe von Raucher- und Tabaklobbyisten. Dieses versprengte Grüppchen, um mal bei der Kriegsrhetorik zu bleiben, kennen wir unter dem Namen „bft e. V.“, großspurig ausgeschrieben nennt sich die Truppe „Bündnis für Freiheit und Toleranz“. Aber weder Toleranz noch Freiheit sind das Ziel dieses Stoßtrupps für das sozialverträgliche Frühableben sondern skrupelloser Tabalobbyismus. Die „Toleranz“ des Vorsitzenden Bodo Meinsen aus Kirchheim bei München ist zudem so ausgeprägt, dass er in der Vergangenheit versuchte, mich durch eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Bildungsministerium in Mainz mundtot zu machen. Der Erfolg dieser Aktion war gleich NULL.

Roland Dittmar, ein bekannter Aktivist dieses Selbstmordkommandos für Raucherkrebs und Lungenbein (oder war es umgekehrt?) schreibt im Nachgang zu dem Revolutionsappell von Rolf Christmann aus Solingen:

Roland DittmarDeinen Beitrag, lieber Rolf Christmann, in allen Ehren. Glaubst Du, das wir auf der Brennsuppe her geschwommen sind. Seit 2 1/2 Jahren kämpfen wir nun unermüdlich an allen Fronten. Wir wissen um den Ernst der Lage. Den Satz, nur gemeinsam sind wir stark, den haben wir schon vor 5 Jahren in jeden Winkel dieser Republik gerufen. Die Wirkung sehen wir ja heute.

Ja, es steht nicht gut in der offenen Feldschlacht „Suchtraucher gegen Rauchgegner“. Die „Bewegung“ (gerne auch mal als „Widerstandsbewegung“ bezeichnet) ist in Auflösung begriffen, man geht sich bevorzugt gegenseitig an den Hals und erreicht wurde in den letzten Jahren „pro Qualm“ rein gar nichts. Außer dass einige Herrschaften von der „Ich-mag-Krebs“-Fraktion sich regelmäßig öffentlich bis auf die Knochen blamiert haben und im Einzelfalle einige Tausend Euro in den Sand gesetzt haben. Geld, welches sie später, nach der Diagnose, dringend brauchen könnten.

Aber, lieber Roland Dittmar, der Ausdruck „auf der Brennsuppe dahergeschwommen“ ist, soweit ich weiß, ein bayerisches Synonym für „bescheuert sein“. Ich finde, bei Leuten, die sich gewohnheitsmäßig hochkonzentrierte Giftstoffe verabreichen indem sie rauchen, ist die Frage doch schon beantwortet, oder?

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2 Antworten zu “Kriegsberichterstatter Roland Dittmar berichtet von der Front

  1. Hustinette

    18. April 2014 at 17:45

    Tja, lieber Herr Rachow, theoretisch haben die Raucher nicht mehr viel zu husten. Aber praktisch husten sie nicht nur, sondern sowohl uns wie auch was. Und zwar in Massen und beliebig oft mit ihren arglistig mitgeführten Feuerwaffen, ähm, Feuerwäffchen. 😦

     
  2. destruxol

    18. April 2014 at 20:47

     

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