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Archiv für den Monat April 2014

Sorgen um Ronald Blumberg

Ich gestehe, ich bin ein mitfühlender Mensch. Und mein besonderes Mitleid gilt Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Einen davon habe ich bereits häufiger besprochen. Es handelt sich um Ronald Blumberg aus Radevormwald. Der ehemalige Geschäftsführer der „Rex-Co“-GmbH aus Radevormwald, der dieses Unternehmen vor einigen Jahren erfoglreich in die Insolvenz führte, ist mir bereits vor längerer Zeit als Mensch mit einem stark erklärungsbedürftigen Sozialverhalten ins Auge gefallen.

Die Liste der Verhaltensauffälligekiten des Ronald Blumberg ist lang. Nicht nur, dass er sich erdreistet, andere Menschen, namentlich Rauchgegner, mit Ungeziefer zu vergleichen („Von Rauchern und Ratten„, Artikel auf raucherdossiers), Ronald Blumberg ist auch nicht bereit, sich an Rechtsnormen zu halten. Demonstrativ raucht er in einer Kneipe in Aachen, lässt sich dabei auch noch mit seinem Raucherfreund Volkwin Michlewski, fotografieren und feiert das Ganze auch noch als Heldentat (Bild aus Urheberrechtsgründen entfernt, Kopie wird auf Anfrage zugesandt)

Aber der persönliche Rechtsbruch reicht dem Herrn nicht aus. Er bevorzugt Gesetzesübertretungen im großen Stil. Mit Petitessen gibt er sich nicht ab. „Peanuts“ sind für andere. „Think BIG!“, das ist das Motto von Ronald Blumberg. Und da er Rechtsverstöße im großen Stil nicht alleine begehen kann, ruft er offensiv zu sog. „Helmut-Partys“ auf. Dort soll, der laienhaften Meinung dieses etwas ausgeflippten Hobbyjuristen nach, das Rauchen erlaubt sein, wenn man die Zusammenkunft als „spontane politische Versammlung nach Art. 8 GG“ deklariert. Ich hatte bereits mehrfach über dieses an Hirnrissigkeit kaum mehr zu übertreffende rechtliche Konstrukt berichtet, welches Blumberg aggressiv auf einigen wenigen facebook-Kanälen offensiv anpreist. Ordnungswidrigkeitenbegehung unter Schutz des Grundgesetzes. Dümmer geht’s nimmer.

Mit seinem Kumpel Rademacher (im Hauptberuf LKW-Fahrer und ebenfalls begnadeter Hobbyverfassungsrechtler) aus Düsseldorf hat Blumberg sogar eine Webseite ins Netz gestellt, auf der man sich diesen juristischen Bockmist herunterladen kann. Samt „Erklärwerk“. Ein Werkzeughändler und ein LKW-Fahrer erklären die Auslegungsbestimmungen zum Art. 8 GG und zum Versammlungsgesetz. Das ist so grotesk, da muss ich jedes Mal wieder spontan heftig lachen, wenn ich daran denke.

Aber damit nicht genug: Vor kurzer Zeit muss Herr Blumberg ein neues Hobby entdeckt haben. Er schreibt jetzt Dienstaufsichtsbeschwerden. Und er bekommt Antwort. Die ist gespickt mit rechtlichen Einlassungen von denen ich ausgehe, dass Hobbyjurist Blumberg diese von ihrer Bedeutung her kaum erfassen dürfte. Denn es ist anzunehmen, dass sich Blumberg vor dem Abfassen seiner Beschwerde kaum mit den Feinheiten des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) auseinandergesetzt haben dürfte.Insofern musste seine vorgetragene Beschwerde nachgerade ins Leere laufen. Was Herrn Blumberg aber wenig anficht. Denn sein Kommentar zeugt davon, dass er den Inhalt des Schreibens nicht einmal in Grundzügen verstanden hat. Aber ehrlich gesagt, ich hatte sowas befürchtet.

Ganz dicke kommt es aber, weil der Hobbyanschwärzer Blumberg diese Antwortschreiben dann auch noch ins Internet stellt. Persönlichkeitsrecht? Egal? Datenschutz? Was ’n das?! Ganz abgesehen davon, dass man den Namen der Verfasserin des Schreibens erkennen kann und damit deren Persönlichkeitsrecht verletzt ist.

Und am heftigsten ist, dass er offenbar das dort Geschriebene nicht einmal in Grundzügen versteht. Die Mitarbeiterin hat ihm nämlich fast genau dasselbe geschrieben, was ich vor kurzer Zeit auch ausgearbeitet habe (Link). Gut, Ronald Blumberg hat wirklich keine Ahnung von Rechtsdingen. Das weiß ich schon länger. Spätestens seit er seine Idee von den „Helmut-Partys nach Art. 8 GG“ laut propagierte, machte ich mir doch ernstliche Sorgen um den mentalen Status des Herrn Blumberg.

Aufälligerweise gebricht es Ronald Blumberg zudem an der Fähigkeit einen Text, der rechtliche Hinweise enthält, sinnentnehmend zu lesen. Von „verstehen“ wollen wir hier lieber nicht sprechen. Gut, Herr Blumberg, ist ja auch auf Verfassungsrecht spezialisiert. Öffentliches Dienstrecht scheint da nicht zu seinen Stärken zu gehören.

Hätte er den Text des an ihn gerichteten Schreibens verstanden, hätte er erfahren, dass es relativ schwer ist, nach dem Beamtenrecht die Meinungsäußerungen eines Beamten dienstrechtlich anzugreifen. Auch die Spruchpraxis der Gerichte legt da eindeutige Vorgaben. Man hätte sich informieren können. Aber wie bereits erwähnt: Das Verstehen von komplexeren Informationen ist nicht gerade die Kernkompetenz des Ronald Blumberg aus Radevormwald.

Interessant ist weiterhin ein Passus, der in dem Schreiben zitiert wird, und der ein gewisses Licht auf die verdrehte Sichtweise des Ronald Blumberg wirft. Er muss in seiner Dienstaufsichtsbeschwerde geschrieben haben:

Ronald Blumberg über den Betreiber dieses Blogs:Der Mann leidet offenbar unter einigen Störungen…

Nun, da kann ich aber als jemand, der Herrn Blumberg und sein öffentliche Gebahren schon einige Monate beobachtet (nämlich seit er in den Raucherkanälen auf facebook aufschlug und anfing dort anfing, sich als „Retter vor dem Rauchverbot“ zu produzieren), sagen dass auch Herrn Blumberg einige gravierende Störungen konstatiert werden müssen. Der Begriff „Verhaltensauffälligkeit“ greift hier sicher zu kurz. Wer demonstrativ Rechtsbruch begeht, Anleitungen dazu ins Netz stellt, sich auf jedem Foto mit einer Tabakspfeife im Mund präsentiert, Rauchgegner mit KZ-Aufsehern und Ratten (s. o.) vergleicht, der sollte über den Terminus „einige Störungen“ mal gründlich reflektieren. Eventuell hilft auch ein Fachmann oder eine Fachfrau aus der Medizinerzunft.

Was nun aber die Genese des devianten Sozialverhaltens von Herrn Blumberg betrifft, darüber kann ich keine Diagnose stellen. Evident ist jedoch, dass dieser Herr sich weit außerhalb der sozialen Normen bewegt. Aber das ist, seit das Team vom „Raucherwahnsinn“ vor 4 Jahren begonnen hatte, die verbalen Ausraster der Raucherlobby zu dokumentieren, kein wesentlich neuer Sachverhalt. Man hat sich fast schon daran gewöhnt.

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Umfragen zum Rauchverbot – Die neue Beliebigkeit

Es jährt sich am 1. Mai zum ersten Mal, das absolute Rauchverbot in der Gastronomie in Nordrhein-Westfalen. Und alle möglichen Interessengruppen sehen sich bemüht, Umfragen zu veröffentlichen, wie denn Volkes Stimme über den konsequenten Nichtraucherschutz denkt. Und man erwartet es fast: Diejenigen, die mit Kneipen, Tabak und fallweise Lungenkrebs und Raucherbein gute Geschäfte machen oder beser machten, lehnen das Rauchverbot ab. So präsentiert „Bodos Fluppen Truppe“ (aka „bft e. V.“), eine Splittergruppe von Tabaklobbyisten, eine Umfrage des DEHOGA NRW:

bft e. V. :Auch ein Jahr nach Einführung des absoluten Rauchverbots in der nordrhein-westfälischen Gastronomie befürworten lediglich 37 Prozent ein Nichtraucherschutzgesetz ohne Ausnahmen. 63 Prozent der Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser lehnen die jetzige Regelung ab, nach der weder in Kneipen noch in geschlossenen Raucherräumen geraucht werden darf.  (Quelle)

Ich hätte es auch nicht anders erwartet, wenn die Interessengruppen, die mit Kneipen, in denen die Luft zu dick zum Schneiden ist, Geschäfte machen, das Rauchverbot ablehnen. Insoweit präsentieren Bodo Meinsen und seine Freunde des gepflegten Bronchialkarzinoms nicht viel neue Information.

Die Kölnische Rundschau dagegen titelte im September 2013 noch

Große Mehrheit für Rauchverbot in Kneipen

Trotz Raucherprotesten und Warnungen vor einem Kneipensterben wächst die Zustimmung der Bevölkerung zu rauchfreien Gaststätten. Laut einer repräsentativen Umfrage für das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg sind inzwischen rund 82 Prozent der Bürger für ein Rauchverbot in der Gastronomie. Zum Vergleich: 2005 – also noch vor den ersten Nichtraucherschutzgesetzen in Deutschland – lag die allgemeine Zustimmung erst bei 53 Prozent, im vergangenen Jahr bei 77,5 Prozent.

(Quelle)

Ich würde mal ganz frech behaupten, dass dieser Anteil der Rauchverbotsgegner seither nicht unbedingt größer geworden ist. Viele Raucher sind im letzten halben Jahr verstorben (alleine in NRW dürften in den letzten sechs Monaten ca. 15000 Menschen dem Tabakonsum erlegen sein wenn man die Zahl der Rauchertoten pro Jahr in Deutschland auf NRW umrechnet), der Raucheranteil in der Bevölkerung fällt zudem stetig, immer weniger junge Menschen rauchen usw. usw.

Und was machen wir nun? Vielleicht basteln wir uns mal eine eigene Umfrage. Aber so richtig Lust habe ich nicht darauf. Was will man damit beweisen? Die kleinen Grüppchen schwerstabhängiger Nikotinnutzer sind sicher nicht repräsentativ. Und viele von ihnen wollen auch weg von der Kippe und schaffen es nicht. Man darf daher den Anteil dieser Leute an der Gesamtbevölkerung ruhig im Promillebereich ansiedeln. Facebook & Co. sind nicht das reale Leben. Die meisten Menschen haben wenig Interesse zugequalmt zu werden oder selbst ihrem Leben vorschnell ein Ende zu bereiten.

 

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Mal wieder eine Verfassungsbeschwerde

Extremraucher fühlen sich permanent in ihren verfassungsmäßigen Rechten beschränkt. Alleine dadurch, weil sie nicht mehr alle Innenräume mit ihrem feinstaubhaltigen Giftmix füllen dürfen, glauben sie herleiten zu können, empfindlich in ihren verfassungsgemäßen Rechten beschnitten worden zu sein. Die entsprechenden Rechte anderer Menschen zählen dagegen weniger. Und so schlägt dann mal immer wieder einer von diesen Herren beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf und erheitert die dortigen Juristen mit einer mehr oder weniger durchdacht ausgearbeiteten Stellungnahme. Meistens enden diese Beschwerden wenig erfolgreich wie folgendes Beispiel zeigt. Manfred Engelhardt, über den ich schon verschiedentlich berichtet hatte, ging es zu Jahresanfang 2013 auch nicht besser:

Jürgen Vollmer, der bekannt aggressive Raucher aus Marburg, witterte gleich „Rechtsbeugung“ und würde gerne alle entsprechend urteilenden Richter aus dem Amt fegen:

Jürgen Vollmer: So allmählich erlangt man ein untrügliches Gefühl dafür, was der Begriff „Rechtsbeugung“ eigentlich bedeutet. Diese sogenannten „Richter“ gehören allesamt aus dem Amt entfernt. Sie erweisen sich als willige Erfüllungsgehilfen eines längst durch und durch totalitären Umerziehungssystems.

(ebd.)

Ja, ich liebe die differenzierte Denkweise des Mannes aus Marburg. Wen interessiert denn schon die Rechtslage? Herrn Vollmer jedenfalls nicht. Aber zu Gerichten hat der Herr ja seit einiger Zeit ja aus gegebenem Anlass ein weniger gutes Verhältnis. Das Aktenzeichen dürfte mittlerweile bekannt sein.

So nach diesem kleinen historischen Rückblick nun der Einstieg in die aktuelle Verfassungsbeschwerde. Mögen Sie liebe Leserin, lieber Leser, raten wer diese neuerliche juristische Posse  initiiert hat? Es ist „Die Bergische Bürgerinitiative„, vertreten durch unseren Hobby-Verfassungsrechtler Ronald Blumberg (dem Erfinder der legendären „Helmut-Partys„, Motto „Rauchen nach Art. 8 GG“)), der mir noch in allerbester Erinnerung ist, weil er Rauchgegner und Ungeziefer auf eine Stufe stellt. Wer also einmal herzlich lachen will, dem sei diese Seite anempfohlen:

https://www.facebook.com/Verfassungsbeschwerde

Dort findet man nicht nur die neueste Verfassungsbeschwerde der „Bergischen Bürgerinitiative“ sondern auch eine ältere Petition, nach der gefordert wird, Raucher unter den Schutz des AGG (Allgemeines Gleichstellungsgesetz) zu stellen. Wirklich ein sehr skurriler Humor, den man dort auffinden kann.

Und mittendrin ist ja auch wieder unser lieber Kai Schwarzer aus Köln zu finden, der hier ebenfalls seine „Petition gegen Nichtraucherterror“ bewirbt:

Kai Schwarzer: Das ist eine wirklich gute Idee Gerald! Ich habe bereits schon im letzten Jahr eine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichtet, in der ich ähnlich argumentiere. Laut Auskunft des Petitionsausschusses vom 27.01.2014 befindet sich mein Anliegen in der parlamentarischen Prüfung. (ebd.)
Aber so richtig erfolgreich war die wohl auch nicht:
Kai Schwarzer: Der Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages unterdrückt eine Petition gegen totale Rauchverbote! Mit Schreiben vom 15.02.2013 habe ich eine Petition gegen diese totalen Rauchverbote beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht, mit der Bitte um eine Veröffentlichung zur Mitzeichnung. Der Petitionsausschuss weigert sich jedoch beharrlich, diese Petition zur Mitzeichnung zu veröffentlichen, da mein Anliegen sich nicht mit den politischen Ansichten des Petitionsausschusses vereibaren lässt. So viel zum Zustand unserer Demokratie. Allerdings habe ich hiergegen Rechtsmittel eingelegt und werde mich auf dieser Seite noch einmal melden, sollte meine Petition doch noch zur Mitzeichnung veröffentlicht werden. (Quelle)
Armer Kai. Hier übrigens die Petition des Kai Schwarzer aus Köln. Immerhin haben 337 Leute diesen Unsinn unterschrieben. Gratulation, lieber Kai! Sehr gut gelungen!
Zurück zur aktuellen Verfassungsbeschwerde, der „BBI“. Hier der Volltext von Seite 1:
Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbote 1

Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbote 1

 

Ganz abgesehen davon, dass es für die Zulässigkeit und Begründetheit einer Verfassungsbeschwerde rechtlich unerheblich ist, ob der Beschwerdeführer Raucher oder Nichtraucher ist (dies lässt sich sowieso kaum nachprüfen) sind die rechtlichen Fragen bereits durch das BVerfG entschieden worden. Im Wesentlichen im Urteil aus dem Jahre 2008.

Dort kann man u. a. lesen (wenn man denn in der Lage ist, eine Urteilsbgeründung sinnentnehmend zu lesen), dass das BVerfG sogar vollständige Rauchverbote in der Gastronomie als verfassungskonform ansieht:

BVerfG in 1 BvR 3262/07 – 1 BvR 402/08 – 1 BvR 906/08: (3) Auf der Grundlage der ihm zuzubilligenden Spielräume wäre der Gesetzgeber nicht gehindert, dem Gesundheitsschutz gegenüber den damit beeinträchtigten Freiheitsrechten, insbesondere der Berufsfreiheit der Gastwirte und der Verhaltensfreiheit der Raucher, den Vorrang einzuräumen und ein striktes Rauchverbot in Gaststätten zu verhängen. (ebd. Rn. 121)

Die Arbeit, diesen Passus auszuarbeiten, hätten sich die Herren also sparen können.

Sehr amüsant ist auch, dass die Petenten von „deklarierten Raucherbereichen“ sprechen. Faktisch existieren diese Bereiche nämlich gar nicht. Alle Lokale in NRW sind Nichtraucherlokale. Des weiteren ist die Begründung, Nichtraucher würden diese Raucherbereiche sowieso nie aufsuchen, ebenfalls vom BVerfG verworfen worden:

BVerfG:Die Freiwilligkeit der Entscheidung des Einzelnen, sich insbesondere beim Besuch einer Gaststätte der Belastung durch Tabakrauch auszusetzen, macht das Anliegen des Gesundheitsschutzes nicht hinfällig. Jedenfalls solange es keine ausreichenden Möglichkeiten für Nichtraucher gibt, in Gaststätten rauchfreie Räume zu finden, bedeutet eine solche Entscheidung typischerweise kein Einverständnis mit einer Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen, sondern nur die faktisch unvermeidbare Inkaufnahme dieses Risikos, um uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben durch den Besuch einer ausgewählten Gaststätte teilnehmen zu können.

(ebd. Rn. 102)

Den dann folgenden und überaus lustigen Vergleich zwischen „Pro rauchfrei“ und „Pro autofrei“ besprechen wir jetzt nicht weiter. Einen derart dümmlich ausgedachten Versuch, zwei Dinge, die nun gar nichts miteinander zu tun haben, in einen Topf zu werfen, unterschlagen wir einfach. Gleiches gilt auch für den Schwimmbadvergleich mit Schwimmerzonen und Nichtschwimmerbereich. Hier könnte man aber sogar noch versuchen mit den „Pinkler- “ und den „Nichtpinklerzonen“ im gleichen Becken zu kontern. Aber nur, wenn man die Lacher auf seiner Seite haben will. Der Analogieschluss als Allheilmittel jener Menschen, denen eine logisch korrekte Argumentation eher schwer fällt.

Zum Schluss treten noch zwei weitere Nikotinfreunde dem Entwurf bei. Einer davon will nun auch mal etwas auf die Tränendrüse drücken:

Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbote 2

Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbote 2

Ach ja, der arme Renter Friedhelm weiß nun gar nicht mehr, wo er noch qualmen soll. Eine Runde Mitleid, bitte:

Eine Runde Mitleid!

Eine Runde Mitleid!

Wer noch mehr zu dem Thema lesen will: Destruxol hat auch einen Artikel dazu verfasst:

http://destruxol.wordpress.com/category/destruxol/destruxol-informativ/verfassungsbeschwerde/

 

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Ronald Blumberg und die „Rechtsbruch-Partys“- Kommt langsam die Einsicht?

Ronald Blumberg aus Radevormwald ist einer der Erfinder der „Helmut-Partys“ (aka „Rechtsbruch-Partys“). Der Werkzeughändler und Hobby-Verfassungsrechtler aus Radevormwald, der monatelang mit seinem Sozius aus der bekannten Kanzlei „Ronnie und Radi“ an dem Konstrukt der Helmut-Partys gearbeitet hat, und aus dessen Feder der wegweisende Aufsatz „Kann der Art. 8 GG Rechtsbruch heilen?“ stammt, scheint langsam einzusehen, dass sein Konstrukt möglicherweise doch etwas wackelig sein könnte. Denn zum ersten Mal erkennt er den Unterschied zwischen „Versammlung“ und „Veranstaltung“:

Ronald Blumberg aka „Ron Blu“ : Also, wenn ich jetzt mal versuche, den Vorfall in Ruhe zu interpretieren, dann bietet sich mir folgendes Bild: Die Demo selber wurde, und wird, nicht beeinträchtigt. Allerdings setzte man die Wirtin der Gaststätte „Bei Addi“ psychologisch, und mittels Auflagen, so dermaßen unter Druck, daß Sie ihre Räumlichkeiten nicht mehr zur Verfügung stellen möchte. Bei dem einen handelt es sich um eine grundrechtlich geschützte Demo, bei dem Konzert um eine Veranstaltung. Man hat sich gezielt die Wirtin als schwächstes Glied ausgesucht, und bearbeitet, bis Sie die Nerven verlor. Das ist eine moralisch und legal höchst fragwürdige Vorgehensweise, die auch massivst angeprangert gehört!

(Quelle)

Wow. Das ist stark. Der Mann lernt dazu. Hat er etwa hier oder bei Destruxol mitgelesen? Dann hat sich die Lektüre ja vielleicht gelohnt. Es wäre schön, wenn man dann irgendwann freiwillig auf  diese gezielte Maßnahme zur Unterlaufung geltender gesetzlicher Normen verzichten würde. Aber andererseits würde mir ein fester Bestandteil meiner Berichterstattung fehlen. Ich werde daher an den „Helmut-Partys“ dranbleiben. Eventuell wird das ja dieses Jahr noch mal etwas, mit den ersten Entscheidungen der Gerichte in den Widerspruchsverfahren gegen die Bußgeldbescheide, die aufgrund von „Helmut-Partys“ verhängt wurden. Mich würde wirklich interessieren, was der Art. 8 GG so „hergibt“. Obwohl, ich weiß es schon. Sie auch?

 

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Jürgen Vollmer – Starker Nazivergleich

Jürgen Vollmer aus Marburg ist wieder der alte. Das kann man mit Fug und Recht behaupten. Zu Anfang des Jahres noch etwas schwachbrüstig (vermutlich wegen einer kleinen Gerichtspetitesse) legt der Mann aus Marburg jetzt im Frühling wieder richtig los.  „Systemfaschimus“ war gestern. Heute ist eine neue Wortkreation von Jürgen Vollmer auf den Markt gekommen. Die „Antiraucher-Gestapo“. Saubere Arbeit, lieber Jürgen Vollmer aus Marburg. Weiter so!

Jürgen Vollmer aus Marburg erfindet die "Antiraucher-Gestapo"

Jürgen Vollmer aus Marburg erfindet die „Antiraucher-Gestapo

Der Mann hat’s einfach drauf. Der kann nicht nur den „Wetterman“ im Internet geben. Der macht auch sehr erfolgreich in „Schmähungen gegen Rauchgegner“. Ein echtes Nischenprodukt zwar aber bei Vollmer bedeutet es, dass Qualität vom Allerfeinsten geliefert wird! Jürgen Vollmer. Ein Name bürgt für Qualität.

Mir ist schlecht!

Mir ist schlecht!

 

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Wie man sich irren kann…;-)

Hier mal etwas Lustiges zum Wochenanfang:

Niemand "knackt" das "Raucherstüberl". Wirklich?

Niemand „knackt“ das „Raucherstüberl“. Wirklich?

Meinte der User „Mad Cat“ in krasser Verkennung der realen Tatsachen. Worauf der Informant mal eben einen Screenshot machte.

Muhahahaha!

Muhahahaha!

 
7 Kommentare

Verfasst von - 28. April 2014 in Uncategorized

 

Ronald Blumberg – Von einer Entgleisung zur nächsten

Ronald „Rauchgegner sind Ratten“ Blumberg aus Radevormwald ist zur Zeit heftigst am Ausrasten. Der Mann leistet sich einen verbalen Fauxpax nach dem anderen. Nach dem üblen Nazivergleich gestern, bei dem Blumberg Rauchgegner mit KZ-Aufsehern gleichstellte  (Link), kommt nun der nächste tiefe Griff in den Fettnapf. Der ehemalige Werkzeughändler aus Radevormwald hat nämlich ein Konzept ausgearbeitet, wie man Politiker behandelt, die für den Nichtraucherschutz eintreten:

Ronald Blumberg aus Radevormwald: 1 Kneipe, 5 Gäste. Wirtin geht raus, eine rauchen. Gäste gehen mit, 4 davon stecken sich auch eine an. Einer will ein Bier, Wirtin traut sich mit Zigarette nicht mehr in IHRE EIGENE KNEIPE rein… !!! Die verantwortlichen Politiker gehören geteert, gefedert, und dann geräuchert!!!

(Quelle)

Beweis:

Ronald Blumberg aus Radevormwald: So geht man "tolerant" mit Politikern um, die einem ein Rauchverbot eingebrockt haben!

Ronald Blumberg aus Radevormwald: So geht man „tolerant“ mit Politikern um, die einem ein Rauchverbot eingebrockt haben!

 

Mensch, Ronnie, Du bist aber zahm. Warum nicht gleich erschießen, die Leute?

 

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