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Der An-Schwaerzer der Woche

11 Mrz

Heute war ein sehr lustiger Tag Ich habe mich prächtig amüsiert. In meinem Fach lag eine Beschwerdemail (oder sollte man sagen, der Versuch einer „Denunziation“) abgeschickt von unserem bekannten Raucherfreund Herrn S. aus K.

Bevor wir tiefer ins Thema einsteigen, eine kleine Reflexion zum Thema „Denunziant“: Die bekannten Konsumenten der Droge Nikotin aus den einschlägigen Foren bei facebook sind ja bekanntermaßen immer sehr schnell mit dem Begriff „Denunziant“ bei der Hand. Wird eine Kneipe in der trotz Rauchverbot geraucht wird beim Ordnungsamt angezeigt, handelt es sich um einen schweren Fall von „Denunziation“ und nicht um die Durchsetzung geltenden Rechtes. Denn Rauchverbote sind, das weiß der einschlägig erfahrene Leser der Raucherforen, sind „Unrechtsgesetze“.

Besprechen die Nutzer eines tabakkritischen Internetforums die verbalen Entgleisungen (z. B. ausländerfeindliche Äußerungen, Beleidigungen gegen Rauchgegner etc. ), welche diese dort agierenden Protagonisten des Lungenkrebs in deren facebook-Kanälen oder anderswo im öffentlichem Raum vortragen, handelt es sich bei diesen Kritikern ebenfalls um „Denunzianten“.  Die hoch gebildeten Angehörigen  der Rauchergruppe zeigen, dass sie den Begriff „Denunziant“ vollumfänglich verstanden haben. Oder man nennt Rauchgegner der Einfachheit halber gleich „Ratten“ wie unlängst Ronald Blumberg aus Radevormwald erklärte (Link), dann spart man sich die begrifflichen Feinheiten.

„Raucher in Deutschland“: Was ist ein Denunziant?

Ganz anders dagegen werden Denunziationshandlungen von Extremrauchern bezeichnet, wenn sie sich gegen einen Tabakgegner richten. Dann ist dies selbstverständlich als edler Akt der „Verteidigung von Bürgerrechten“ zu sehen. Hirnrissigkeit hat eben ein Gesicht. Und aus diesem Gesicht kommen kleine stinkende Qualmwolken zwischen gelben Zähnen hervor.

Hier nun eine typische Denunziation eines aggressiven Rauchers (in diesem Falle, wie bereits erläutert, Herr S.  aus K.), der sich an die Dienststelle eines von ihm verhassten Tabakgegners (in diesem Falle an meine) wendet um eben diesem Menschen (in diesem Falle mir) die freie Meinungsäußerung untersagen zu lassen:

Der AnSchwaerzer versucht zu denunzieren

Der AnSchwaerzer versucht zu denunzieren

Man mag jetzt darüber nachdenken, wie verwirrt im Kopf jemand sein muss, der auf solch einen absonderlichen Gedanken kommt. Aber vielleicht ist ja der Verstand des Herrn S. durch seine Nikotinabusus und seine Rachegedanken erheblich getrübt. Wir erinnern uns:  Herr S. aus K. hat es sich in den Kopf gesetzt mir, und da zitiere ich Herrn S. wörtlich, „das Maul zu stopfen“ und zwar „endgültig“. Entsprechendes tat er vor einiger Zeit auf der Seite von „Raucher in Deutschland“ auf facebook kund.

Herr S. ist mit seinem Vorhaben, der „Aktion Maul stopfen“ in der Zwischenzeit allerdings nicht sehr weit gekommen. Im Gegenteil. In diesem Blog habe ich einige Artikel platziert, die den Herrn und seine Rauchgenossen kräftig auf die Schippe nehmen. „Maul stopfen“ erweitert mit dem Attribut „endgültig“ sieht wohl in der Praxis ein klein wenig anders aus. Herr S. hat also ein Problem mit dieser Sache, wofür ich Verständnis habe. Denn es wirkt auf die Dauer doch ganz leicht lächerlich, dass er auf allen erreichbaren Kanälen der Tabaksüchtigen im Internet verkündet, dass er mich mundtot machen will und dass der Overkill des Herrn Rachow unmittelbar bevorstehe.

Frage: Wieso ist mein Antiraucherkanal dann eigentlich immer noch frisch und fröhlich auf Sendung? Herr S., erklären Sie uns das doch mal!

Denn leider wurde mir seitens der Strafverfolgungsbehörden bis heute nämlich nicht einmal der Eingang dieser Anzeigeschreiben des Herrn S. mitgeteilt. Und dies ganze 4 Monate nach der Anzeigeerstattung. Besonders dringend scheint die Strafverfolgung hier nicht zu sein. Wenns es überhaupt etwas zu verfolgen gibt. Wie auch in all dem über 1 Dutzend Fällen, wo Extremraucher gegen mich Strafanzeige gestellt haben, nur, weil ihnen meine Meinung nicht passt. Oder weil sie hier „durch den Kakao gezogen“ werden . Was im Übrigen nicht strafbar ist, aber das wissen diese Leute meist nicht. Art. 5 GG i. V. mit  §170 Abs. 2 StPO ist die hier anzuwendenden Normen.

Da Herr S. aber in vielen Internetforen versuchte dadurch Beifall zu bekommen, dass er laut und mit Nachdruck erzählte, dass und wie er mich „fertig machen“ wollte und er sogar eine Haftstrafe für mich in Erwägung ziehe (in seinem Tabakextremismus scheint Herr S. sich mit Staatsanwaltschaft und Gericht zu verwechseln und von der Rechtslage hat der Mann so viel Ahnung wie ein Kühlschrank von der Kernfusion) griff er jetzt zur ultima ratio des vollkommen entfesselten Extremrauchers und beliebte mich bei meinem Dienstherrn anzuschwaerzen. Und das mit einer E-Mail, die vor Rechtschreibfehlern nur so strotzte.

Gehen wir eine Ebene höher und hinterfragen das Verhalten von Herrn S. etwas: In einem Anflug von Größenwahn scheint der Mann aus K. tatsächlich die Deutungshoheit zu beanspruchen wie weit die Meinungsäußerungsfreiheit gemäß Art. 5 Grundgesetz in Deutschland gehen darf. Und weil ihm die Strafverfolgungsbehörden bei seiner sehr verqueren Sichtweise der Sach- und Rechtslage nicht so recht folgen wollen, versucht er seine abwegige Position jetzt einfach mit dem Mittel der dienstlichen Denunziation durchzusetzen. Dieses Verhalten ist an Durchgeknalltheit schon schwer zu übertreffen.

Fazit: Saubere Arbeit, Herr S.! Und extrem erfolgreich. Ihr Schreiben lag in meinem Postfach. Mehr nicht. Ein toller Erfolg, Herr S.! Ich gratuliere. Denn mindestens 3 Personen haben diese Mail gelesen. Dafür gebührt Dir Anerkennung!

So, lieber S., und damit auch Du verstehst, wie ich Deine verzweifelte Aktion beurteile, hier ein Bild. Denn das sagt mehr als 1000 Worte. Und wenn Du magst, darfst Du nun die nächste Strafanzeige gegen mich schreiben. Denn öffentlich vorgetragene Kritik muss zwingend eine Strafanzeige nach sich ziehen. Und zwar stante pede! Das ist „wehrhafte Demokratie“!

LOL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LOL!!!!!!!!!!!!!!!

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2 Kommentare

Verfasst von - 11. März 2014 in Uncategorized

 

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2 Antworten zu “Der An-Schwaerzer der Woche

  1. Ei Weißer

    11. März 2014 at 21:28

    Das war bestimmt ein Versehen. Der Mann hat seinen Entwurf abgeschickt statt der fertigen Schreibens. Er ist einfach nur schusselig. Wenn er sein Schreiben geflickt und aufgebügelt hat, wird er es sicherlich wieder vorlegen. Oder mein Spartipp: Gleich in den Papierkorb – dann kostet’s kein Porto.

     

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